Ich friere mir den Hintern ab auf dem Bau!

13. Januar 2012 Fritsche Erstellt in Das nervt, Moin Leute! Keine Kommentare »

Kalt ist es auf einem Neubau. Die Außenwände ohne Fenster, es zieht durch die Bude ein eiskalter Wind. Doch was kann man dagegen tun? Meinem Chef ist das alles ziemlich egal. Er sagte zu mir, ich solle mich halt Warmarbeiten. Tolle Idee, vor Zittern komme ich kaum noch zum Arbeiten.

Die Idee meiner Gesellen gegen die Kälte im Keller einen Katalytofen aufzustellen fand ich da schon besser. Da konnte man sich in den Pausen eine wenig den kalten Hintern wärmen. Doch die Freude war nur von kurzer Dauer, denn der Mann von der Berufsgenossenschaft fand die Idee mit dem Katalytofen gar nicht Lustig und untersagte die Nutzung samt Mängelbericht an den Chef. Das doofe daran ist, dass wir es als SHK’ler hätten wissen müssen, denn Katalytöfen dürfen nur in Räumen oberhalb der Erdgleich betrieben werden. Die Räume selbst müssen einen Rauminhalt von mind. 40m3 haben und gut belüftet werden.  Zur Gewährleistung einer optimalen Luftzirkulation sind zwei Öffnungen zur Be- und Entlüftung vorzusehen. Die obere und die untere Öffnung müssen gleichmäßig verteilt sein und zusammen einen Querschnitt von mindestens 25 cm2 je kW/h (Hs) Wärmebelastung haben.

Nun wo jetzt der Ofen aus ist, haben wir es uns mit zwei Elektro-Heizlüftern warm gemacht. Bin gespannt, wer jetzt meckert:-)).

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Meinung zum Artikel: “Solarer Schwindel” vom 02.12.

13. Dezember 2011 Loeti Erstellt in Allgemein, Das nervt, Moin Leute! Keine Kommentare »

Also man kann sich bestimnmt darüber einig sein, dass mit einer solartechnischen Anlage kein Geld verdient werden kann. Zu diesem Zweck wird sie ja auch nicht montiert. Fakt ist aber, dass man mit einer sorgfälltig geplanten und installierten solarthermischen Anlage einen großen Anteil seines WW-Bedarfs kostenlos durch die Sonne erhält, denn die Sonne schickt keine Rechnung.

Betrachtet man dazu das eingesparte CO2 dann übernehme ich ein klein wenig Verantwortung gegenüber unseren Planeten. In dem Beispiel vom 02.12. ging es um einen WW-Energiebedarf von 3600kwh/a. Das sind ca. 360 m3 Erdgas. Ich erspare durch meine Kollektoren der Umwelt eine zusätzliche Belastung von 720 Kg CO2 pro Jahr.

Wer auch mal seine CO2 Einsparung berechnen will, der kann das hier tun!

Grüße

von einem Loeti

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Nachgedacht?

20. Oktober 2011 Heizer Erstellt in Allgemein, Das nervt, Gut zu wissen, Haustechnik, Heizung Keine Kommentare »

Schaut euch doch bitte mal das Video an. Im letzten Beispiel wird folgende Rechnung aufgemacht:

Das Gebäude wurde wärmegedämmt der Ölverbrauch sank auf 6.000 Liter pro Jahr. Vor der Sanierung waren es 12.000 Liter Heizöl. Heizöl EL hat einen Heizwert von 10kw/h pro Liter.

Die installierte Luft-Wasser WP benötigt 20.000kWh Strom pro Jahr. Zusätzlich werden 800-900 Liter Heizöl verbraucht. Diese 20.000 kWh müssen aber auch erst im Kraftwerk erzeugt werden. Wenn dazu Gas oder Heizöl verwendet werden dann macht sich folgende Rechnung auf.

Aufgrund des schlechten Kraftwerkswirkungsgrads von nur 30% ergibt sich folgende Berechnung:

20.000kW/h x 3,0= 60.000kWh. Dies entspricht 6000 Liter Heizöl. Nur zu Blöd, dass genau diese Menge an Heizöl nach der Wärmedämmung benötigt worden sind.

Die WP benötigt also 20.000kW/h Strom. Bei einer unterstellten JAZ von 3 (die eher schlechter sein wird) ergibt das schlicht 60.000kW/h.  Na aufgepasst, dass macht dann wieder 6000Liter Heizöl. Nimmt man den zusätlichen Bedarf an Heizöl (800 Liter pro Jahr) mit hinzu, dann verschlechtert sich das Gesamtbild der JAZ drastisch.

Was sparen wir da also wirklich? Im Bericht sagt der stolze Eigentümer, dass jetzt die Umweltbilanz aufgrund der CO2 Einsparung deutlich besser aussieht. Und wie sieht die Umwelbilanz des Kraftwerks aus, wo der Strom produziert wird?

Ach ja, die Mieter sparen jetzt Geld, weil die Heizkosten geringer ausfallen. O.K., hört sich erst einmal gut an. Aber sicherheitshalber rechnen wir da mal nach.

Fall 1

Nach der Wärmedämmung 6000 Liter pro Jahr zu heutigen 70 Cent. Das macht dann 4.200€ pro Jahr.

Fall 2

20.000kW Strom zu heutigen 21 Cent (alles Hochtarif). Das macht dann 4.200€ pro Jahr. Da zu kommen allerdings noch einmal 800 Liter Heizöl zu 70 Cent. Das macht dann 560 € + 4200 €. In der Summe also 4760,00€.

Fazit:

Das einzige was wirklich was gebracht hat für die Energie- und Umweltbilanz ist die Wärmedämmung des Gebäudes. Denn das Gebäude benötigt nun einmal diese 60.000kWh pro Jahr, ob mit oder ohne WP.

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Gar nicht Meisterlich

17. Juni 2011 Heizer Erstellt in Das nervt, Haustechnik, Moin Leute!, Pfusch, Sanitär Keine Kommentare »

Wenn demnächst euer Kunde eine Waschtischmontage in knappen 10 Minuten fordert kann das daran liegen, dass Kunde König sich das Hornbach Video zur Meisterhaften Waschtischmontage angeschaut hat.

Lektion 1: 150mm, oder 15cm ist ein idealer Abstand zwischen den Eckventilen. Nur blöd wenn Kunde König eine Halbsäule möchte. O.K., mit einer Flex kann man da auch ein wenig nachhelfen:-(.
Kurios sind auch die angeblichen Standard Maße eines Waschtisches, die wie man glauben kann quasi Universell zu sein scheinen. Spannend finde ich auch das Thema Eindichten mit Hanf ab 4:55min. Gezeigt wird erst das einzudichtende Eckventil, angeraut wird dann allerdings ein “Dackelbein” für eine Wandbatterie. Auch der dürftige, weil viel zu kurze Faden Hanf wird dann auch noch entgegen der Einschraubrichtung auf das Gewinde aufgetragen.  Grandios auch der Standhahnschlüssel, dabei ist ein 14er Steckschlüssel oder eine 14er Nuss bestimmt angesagter. Kurz vor dem Finale: Jetzt noch fix die Exzenter Ablauf Garnitur an gefummelt, kurios dabei – ohne Werkzeug, hatte da der Fachbaumarkt nix passendes im Sortiment. Jetzt das Final – Wasser marsch und na klar alles Dicht nur wir, wir haben es gemerkt die undichten Stellen.

Aber schaut doch selbst:-)).

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VDI lehnt pauschale Duschkopf-Pläne der EU ab

9. September 2010 Loeti Erstellt in Das nervt, Gut zu wissen, Haustechnik, Sanitär Keine Kommentare »

Bereits der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) warnte jüngst vor dem aktuellen Brüsseler Vorstoß verpflichtende Standards für wasserführende Geräte wie Duschköpfe oder Badearmaturen einzuführen. Auch der VDI lehnt die Pläne der EU-Kommission ab, nur noch Duschköpfe mit Wassersparfunktion verkaufen zu lassen.

„Positiv ist zwar, dass mit dem geplanten Energiestandard Wasser und Energie eingespart werden, aber eine pauschale Vorschrift hat auch Nachteile“, sagt Thomas Terhorst, Geschäftsführer der VDI-Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik. „Wird der Wasserdurchfluss einheitlich geregelt, treten Probleme im gesamten Wassersystem auf.“ Im Trinkwasserbereich werden die Rohrleitungen und Apparate sowohl in der Hausinstallation als auch von den kommunalen Versorgern auf einen bestimmten Durchfluss ausgelegt. Wird dieser Durchfluss nicht mehr erreicht (der Fachmann spricht von Stagnation), kann es zur Keimbildung im Trinkwasser kommen. Insbesondere bei Duschen, bei denen feinste Wassertröpfchen (Aerosole) eingeatmet werden können, besteht dann die Gefahr von Erkrankungen, z.B. mit Legionellen. Weniger Abwasser könne zudem bei alten Leitungssystemen schnell zu unerwünschten Verstopfungen führen.

Auch rechnet der VDI nicht mit finanziellen Vorteilen für die Verbraucher. „Bei der Herstellung von Trinkwasser sind die Fixkosten der Wasserwirtschaft maßgeblich, die durch die Vorschrift nicht sinken werden“, ergänzt Terhorst. Der VDI empfiehlt Veränderungen an Trinkwasserinstallationen nur von fachkundigen Personen durchführen zu lassen, Fachhandwerker und Fachplaner können in der Regel eine Qualifizierung nach VDI 6023 “Hygiene-Anforderungen an Trinkwasserinstallationen” nachweisen. Die VDI-Richtlinie 6024 gibt zudem Hinweise zur Einsparung von Wasser in der Trinkwasserinstallation von Gebäuden unter Berücksichtigung der jeweiligen Rahmenbedingungen aus den Systemen

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Wer bezaht das alles?

6. Mai 2010 Schnipsel Erstellt in Das nervt, Haustechnik, Heizung 1 Kommentar »

Hallo Leute, mir drängt sich schon seit einigen Wochen eine Frage auf. In der Berufsschule haben wir gelernt wie wichtig es ist Heizungsanlagen energetisch und technisch zu sanieren. So weit, so gut. Doch bezahlen tun wir das doch oder? Zum Beispiel haben wir vor einigen Tagen ein mini-BHKW eingebaut. Mein Geselle erklärte mir auf der Fahrt zur Baustelle, dass der Kunde dies nur deswegen tut, damit er den Strom nicht selbst kaufen muss, sonder er erzeugt in lieber selbst und verkauft den Strom an seine Mieter.

Dafür bekommt er ein zinsverbilligtes Darlehn, eine Fördersumme vom Staat noch obendrauf und den vollen Gaspreis zahlt er auch nicht weil für den Betrieb eines BHKW’s die Mineralölsteuer entfällt. Zu dem zahlt er weniger Einkommenssteuer, weil er die Investition absetzen kann. Moment mal, denke ich, heißt dass, ich bezahle mit meinen Steuern und Abgaben Leute deren ihr BHKW die eh schon Geld wie Heu haben. Da stimmt doch was nicht, oder? Mein Lehrer sagt, dass ist volkswirtschaftlich wichtig, damit ich mein Geld verdienen kann. Trotzdem bezahle ich die Kiste und mich ärgerts halt.

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Fragen Sie doch mal den Hornbach Berater

8. April 2010 Loeti Erstellt in Das nervt, Gut zu wissen, Haustechnik, Heizung, Moin Leute!, Pfusch 1 Kommentar »

Wir wissen nicht was er Ihnen antworten wird, aber das ist auch nicht ganz so wichtig. Wichtiger ist es, eine Antwort zu haben wenn ein Kunde von Ihnen beraten werden möchte und dann sollten Sie bei der Wahrheit bleiben, denn 180% Wirkungsgrad sind dann doch eher was für die Märchenstunde.

Gehen Sie doch mal alle in einen Hornbach Baumarkt und lassen Sie sich fachkundig beraten, anschließen posten Sie hier das Ergebnis des Beratungespräches. Lassen Sie die Welt teilhaben an der innovativsten Heiztechnik seit Enddeckung des Sonnensystems.

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Glühlampen, Duschköpfe, Heizwertthermen

31. März 2010 Loeti Erstellt in Das nervt, Haustechnik, Heizung, Moin Leute!, News, Sanitär, Spezial Keine Kommentare »

Was haben diese Dinge alles gemeinsam. Na, haben sie es erraten, wohl kaum! Dies sind alles Dinge die nach einer EUP-Richtlinie zur Energie-Effiezienz bald verschwinden sollen.

Zu allerest traf es die Glühlampe, die an den bürokratischen Hürden scheiterte und  zum 01.10.2009 aus dem Handel genommen worden ist. Laut einem Bericht von SPIEGEL-Online stehen  Regenduschen  kurz vor dem Aussterben.

Ab dem 01.01.2013 so sieht eine abgeschlossene Studie vor, sollen nun Heizwerthermen, sowie direkt befeuerte Warmwasserspeicher vom Markt verschwinden, bzw., es dürfen ab diesem Stichtag keine Heizwertgeräte mehr eingebaut werden. Na, wenn das mal kein faules Ei ist, was man uns da versucht ins Nest zu legen.

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Installateur verarsche

24. März 2010 Heizer Erstellt in Das nervt, Haustechnik, Heizung, News, Pfusch, Produkte, Sanitär, Spezial 3 Kommentare »

Dieses innovative Produkt wurde mir auf der SHK-Messe angeboten. Da kann man nur vor warnen, also lasst eure Finger von diesem Produkt,  selbst dann wenn hier mit einem DVGW-Prüfkennzeichen geworben wird.

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Das Nervt: Der Zettel-Wahnsinn

3. März 2010 Schnipsel Erstellt in Das nervt, Moin Leute! Keine Kommentare »

Hallo Leute, wovon ich heute berichte das kennen wahrscheinlich viele von euch. Der morgentliche Wahnsinn um die Arbeitsaufträge die der Chef verteilt. Dabei sind seine Beschreibungen der absolute Wahnsinn,  so sagt er häufiger: Fahr mal in die Rosenstraße, bei der Familie Exner gibt einen feuchten Fleck an der Decke. Das kann bestimmt nicht soviel sein. Ich vermute ein Rohrbruch, bei den Weindorfs die direkt darüber wohnen. Mach mal den Revisionsrahmen los und schaue mal nach dem altem Siphon. Mann, was für eine Fehlerbeschreibung! Wenn er wenigsten mal selbst vor Ort gewesen wäre, alleine schon die Vermutung das da wohl ein Rohr gebrochen ist lässt mir den “Kamm schwellen”, was meint er denn sonst, dass dort jemand an die Decke gepinkelt hat, oder was! Was mich auch noch an nervt ist die bevorzugte Vergabe von Arbeitsaufträgen.

Wer es gut mit dem “Alten” kann, dass sind meistens die älteren Kundendienst-Monteure bekommen die Sahne Aufträge. Ich hingegen mache Rohrbrüche und verstopfte Klo’s etc., manchmal auch mal eine neue Wafübra das war es dann aber auch schon. Vor kurzem erst, da hat mich der “Alte” mal zu einem Seminar nach Vaillant geschickt. Das Thema war voll interessant, Öl-Brennwert – Inbetriebnahme, Wartung, etc. Da dachte ich, dass ich demnächst wohl die drei Kessel betreue mit der Öl-Brennwert Feuerung. War aber dann doch ganz anders, der Heinz durfte da ran ein Öl-Speziallist der alten Schule. Das ist einer, der behauptet dass er am Geruch des Abgases die Feuerung einstellen kann. Also ein feines Näschen hat er, bestimmt mit eingebautem Sauerstoff- und CO Sensor. Da verlasse ich mich lieber auf mein Messgerät. Solche Geschichten erinnern mich immer an den Rinnen-Winkelbieger den ich mal von der Bude holen sollte.

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