Leseranfrage: Was ist eine Voraufheizung?

2. Mai 2012 Redaktion Erstellt in Erklär mal..., Gut zu wissen, Haustechnik, Heizung, Wie funktioniert eigentlich. . . Keine Kommentare »

Hallo SBZ-Monteur Team,

unser Berufsschullehrer war wohl auf eine Weiterbildung, denn als wir Regeltechnik besprochen haben hat er uns versucht zu erklären was eine Voraufheizung ist. Ehrlich ich habst nicht gechekt. Könnt ihr da helfen?

es Grüßt euch

der Lars aus Essen

Danke für die Zuschrift Lars, aber die Frage mussten wir auch weitergeben. Hier in der Redaktion gab es auch nur Achselzucken. Wir haben die Frage an einem großen Heizungsgeräte-Hersteller weitergegeben und der konnte helfen. Danke aus der Redaktion an Vaillant nach Remscheid.

Hier die Antwort:

Maximale Voraufheizzeit
Mit dieser Funktion wird die Aktivierung der einzelnen Heizkreise vor dem zeitlich programmierten Heizfenster ermöglicht. Ziel ist es zu Beginn des Heizfensters bereits den Tagesollwert zu erreichen. Der Beginn der Aufheizung wird in Abhängigkeit der Außentemperatur und der eingestellten Zeit der max. Voraufheizzeit festgelegt.

Beispiel:

eingestellte maximale Voraufheizung 300 min, aktuelle Außentemperatur 0 °C, errechnete Voraufheizzeit 150 min.

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Ratz-Fatz gemacht

30. April 2012 monteur Erstellt in Gut zu wissen, Haustechnik, Sanitär, Spezial Keine Kommentare »

Nennweitenermittlung von Gasleitungen
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Früher gab es den berühmten Dimensionierungsdaumen des erfahrenen Meisters, über den die nötige Nennweite gepeilt wurde. Heute muss man da schon genauer ran, um sich nicht mit dem Strömungswächter anzulegen. Bei Einzelzuleitungen ist das aber überhaupt kein Ding mehr.

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Von Gas-Einzelzuleitungen spricht man, wenn die Gasleitung im Haus nur ein einziges Gasgerät versorgt. Diese T-Stück freie Installation ist nicht selten zu finden. Die Leitung führt dann nur zum Kessel im Keller oder zur Feuerstätte im Dachbereich des Hauses. Zur Ermittlung der Nennweite einer solchen Leitung stand bislang ein Verfahren zur Verfügung, das dem Anwender schon einige Mühe (und filigrane Schreibarbeit) abverlangte. Software-Programme zur Gasleitungs-Nennweitenermittlung gab es so gut wie keine. Vielleicht ein Grund dafür, dass in der Vergangenheit so fleißig geschätzt wurde. Den kompletten Beitrag lesen »

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Erklär mal: 2-stufigen Ölbrenner

25. April 2012 Loeti Erstellt in Erklär mal..., Gut zu wissen, Haustechnik, Wie funktioniert eigentlich. . . Keine Kommentare »

Kommt eine 2-stufige Ölpumpe zum Einsatz, startet der Ölbrenner immer in der ersten Leistungsstufe. Nach Flammenerkennung und einer Stabilisierungszeit von bis zu 60 sek. wird bei einem hohen Wärmebedarfs in die zweite Stufe geschaltet.
Die passende Luftmenge wird automatisch durch das drehzahlgeregelte Gebläse zur Verfügung gestellt. Die Regulierung des Düsen-Zerstäubungsdrucks erfolgt getrennt für die erste und
zweite Stufe durch die Einstellung eines federbelasteten Regelventils an der Pumpe. Die Ölbrenner werden je nach Leistung bzw. Öldurchsatz mit unterschiedlichem Pumpendrücken
betrieben (8,0 – 24 bar).

1 Magnetventil 2. Stufe
2 Pumpenfilter
3 Öldruckmanometeranschluss
4 Öldruck-Regulierschraube 2. Stufe
5 Vakuummeteranschluss
6 Öldruck-Regulierschraube 1. Stufe
7 Magnetventil 1. Stufe

Die Magnetventile

Auf der Ölpumpe in der Druckleitung sind zwei Magnetventile angebracht. Erhalten die Spulen der Ventile Spannung, entsteht ein magnetisches Kraftfeld. Dadurch wird ein Eisenkern, an dem sich ein Ventilsitz befindet, bewegt. Das 1. Magnetventil ist notwendig, um in der Vorspül- und Vorzündphase das Austreten des Öls aus der Düse sicher zu verhindern. Im Startvorgang erhält zuerst das 1. Magnetventil Spannung und öffnet. Nach Flammenerkennung und entsprechendem Wärmebedarf erhält das 2. Magnetventil Spannung und schließt. Dadurch wird der Druckregler der 1. Stufe außer Funktion gesetzt, und die Ölpumpe gibt den eingestellten Pumpendruck für die 2. Stufe frei. Nach einer Regelabschaltung des Brenners schließt das 1.Magnetventil sofort, so dass
ein Nachtropfen des Öls ausgeschlossen wird.

(NC) = Neutral Closed

(NO)= Neutral Open

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Viel Wirbel um drei Strippen?

24. April 2012 monteur Erstellt in Elektro, Gut zu wissen, Haustechnik, Spezial Keine Kommentare »

Elektrofachkraft im SHK-Handwerk
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Bestandteil der meisten Lehrgänge zur Vorbereitung auf die Meisterprüfung im Installateur- und Heizungsbauer-Handwerk ist die Erlangung der Qualifikation einer Elektrofachkraft. Warum das Sinn macht, lesen Sie hier.
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Die Ausbildung und Weiterbildungsprüfung zur Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten im SHK-Handwerk ist auch im Hause der Handwerkskammer Dortmund fester Bestandteil der Meisterausbildung. Und so stand dann auch für unseren Kurs eine ganze Woche lang, von morgens bis nachmittags, das Thema Strom auf dem Plan. Gerhard Kischkat, unser Dozent, hat sich dabei große Mühe gegeben uns die Sachen ordentlich einzutrichtern. Mit Erfolg, denn die anschließende Prüfung haben dann auch alle Kursteilnehmer bestanden. Den kompletten Beitrag lesen »

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Den Waschplatz mit iPad oder iPhone virtuell planen

23. April 2012 Redaktion Erstellt in Gut zu wissen, Haustechnik, Moin Leute!, News, Produkte, Sanitär Keine Kommentare »

Der virtuelle Waschplatz: Klingt nach Zukunftsmusik, ist aber schon Realität.
Sie möchten sehen, wie die neuen Hansgrohe Armaturen bei Ihnen zu Hause wirken würden? Nichts leichter als das:
Mit der Hansgrohe App* „beamen“ Sie die innovativen Hansgrohe Mischer einfach auf Ihr vorhandenes Waschbecken. So können Sie jederzeit und überall spielerische Badplanung auf dem iPhone oder iPod Touch betreiben. Besonders realitätsnah und komfortabel planen Sie Ihren Waschplatz auf dem großen Display des iPad.

Doch zunächst müssen Sie Ihren alten Wasserhahn verschwinden lassen!

Waschplatz planen mit der Hansgrohe App – so funktioniert’s:

  1. Fotografieren Sie Ihr vorhandenes Waschbecken mit dem iPhone oder iPad
  2. Radieren Sie Ihre Armatur aus
  3. Setzen Sie Ihre Wunscharmatur an die freie Stelle

Sie finden das Ergebnis wunderschön? Dann speichern Sie das Bild in Ihrer Galerie, senden es an Ihre Freunde oder drucken es aus.

Wenn Sie gleich Nägel mit Köpfen machen wollen: Die App zeigt Ihnen in der iPad-Version zudem den Weg zum Fachhändler in Ihrer Nähe.

Mehr Informationen und App download:  Hier klicken!

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Erklär mal: Schutzziele 1 und 2

20. April 2012 Loeti Erstellt in Allgemein, Erklär mal..., Gut zu wissen, Haustechnik, Heizung, Lüftung Keine Kommentare »

Schutzziel 1 (Abgasverdünnung) für Geräte der Art B mit einer Gesamtnennwärmeleistung bis 35 kW
Im Anfahrmoment kann nicht ausgeschlossen werden, dass bei ungünstigen klimatischen Bedingungen, Windrichtungen oder im Störfall kurzzeitig Abgas über die Strömungssicherung austreten kann. Da das Abgas leichter als die Raumluft ist, sammelt es sich unter der Raumdecke an und schichtet sich langsam nach unten. In kleinen Aufstellräumen kann das Abgas nun schnell eine Schichthöhe erreichen, wo es zusammen mit der Verbrennungsluft angesaugt wird. Es kommt nun durch Sauerstoffmangel zu einer unvollkommenen Verbrennung. Es entsteht das giftige CO.
Hinweis:
In Wohnungen dürfen Feuerstätten mit einer Nennwärmeleistung von mehr als 11 kW nur installiert werden, wenn sichergestellt ist, dass Verbrennungsgase nicht in gefahrdrohender Menge austreten können. Raumluftabhängige Geräte vom Typ B mit Strömungssicherung sind daher mit Abgassensoren ausgerüstet, die bei einem Abgasaustritt nach ca. 120 Sekunden das Gerät abschalten.
Um ein sicheres Betriebsverhalten im Anfahrzustand zu gewährleisten, ist eine Mindest-Aufstellraumgröße von 1 m³ /kW der Gerätenennleistung gefordert.
Wenn die Größe des Aufstellraumes kleiner als 1 m³/ kW beträgt, ist das Schutzziel 1 dennoch erreicht, wenn der Aufstellraum mit einem oder mit mehreren unmittelbar benachbarten Raum / Räumen durch jeweils eine obere und eine untere Lüftungsöffnung von je 150 cm² freiem Querschnitt lüftungstechnisch vergrößert wird. Die Summe der Raumgrößen der so miteinander verbundenen Räume muss ein Raumluftverhältnis (RLV) dann größer als 1 m³/kW der installierten Gesamtleistung haben.

Zur Realisierung von Schutzziel 1 ist es nicht erforderlich, dass der Aufstellraum oder die mit dem Aufstellraum lufttechnisch verbundenen Räume eine Tür ins Freie oder ein Fenster haben, das geöffnet werden kann.

(Schutzziel 1 erfüllt durch Raum-Luft-Verbund)

Eine mögliche Alternative zur Erfüllung von Schutzziel 1 ist eine obere und untere Öffnung von je 75 cm² freien Querschnitts direkt durch die Wand ins Freie. Diese beiden Öffnungen dürfen selbst bei Stillstand der Gasfeuerstätte nicht geschlossen werden. Bei Abgasaustritt wird in den beiden Alternativen ein lüftungs-technischer Kreislauf aufgebaut, in dem das Abgas bzw. Abgasluftgemisch zum Zweck der Abgasverdünnung durch die obere Lüftungsöffnung (oder Lüftungsöffnungen) in den benachbarten Raum (oder Räume) oder ins Freie angeführt wird, gleichzeitig strömt
durch die untere Öffnung Luft in den Aufstellraum.
Wird das Abgas ordnungsgemäß durch den Schornstein über Dach abgeführt, ändert sich die Strömungsrichtung in der oberen Lüftungsöffnung. Beide Lüftungsöffnungen wirken nun nicht mehr für Schutzziel 1, sondern sind nun in der geänderten Funktion Verbrennungsluftöffnungen für das Schutzziel 2 – Verbrennungsluftversorgung.

Schutzziel 2 – Verbrennungsluftversorgung
Die technischen Regeln gehen davon aus, dass bei einer stündlichen Verbrennungsluftmenge von 1,6 m³ je Stunde und kW der installierten Nennleistung eine ausreichende Verbrennungsluftversorgung für gasförmige, flüssige und feste Brennstoffe vorliegt. Den kompletten Beitrag lesen »

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Dem Abwasser auf der Spur

19. April 2012 Schnipsel Erstellt in Gut zu wissen, Haustechnik Keine Kommentare »

Der Schüler Leon begleitet seinen Onkel, der beim Ruhrverband als Abwassermeister erbeitet, beim Rundgang über eine Kläranlage und erfährt dabei allerlei Wissenswertes zum Thema Abwasser. Der 15 Minuten dauernde Lehrfilm richtet sich an Kinder und interessierte Erwachsene. Er dient als Ergänzung zum Unterrichtsmaterial an Schulen und ist auch auf DVD erhältlich. Weitere Infos über den Ruhrverband unter:
http://www.ruhrverband.de/

Peter Lustig kann auch eine Kläranlage erklären:-)).

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Für die Völkerwanderung im kleinen Maßstab

12. April 2012 monteur Erstellt in Gut zu wissen, Haustechnik, Sanitär, Spezial, Wie funktioniert eigentlich. . . Keine Kommentare »

Einsatz von Kleinsthebeanlagen
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Egal ob der Familienzuwachs es notwendig erscheinen lässt oder auch der häufige Besuch von Freunden es bedingt; wenn der Wohnraum knapp wird, kommen auch bis dato ungenutzte Räume ins Gespräch. Keller oder Dachboden werden für eine Besiedelung vorbereitet. An die sanitären Problemchen denkt der Siedlungs-Treck gerne erst zum Schluss.

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Gut, dass Anlagenmechaniker und die Sanitär-Industrie bereits Lösungen für die klassischen Probleme anbieten, die so eine Völkerwanderung nach sich zieht. Oft ist es der Keller des Einfamilienhauses, der sich anbietet, um dem Siedlungsdrang der Bewohner gerecht zu werden. Nur die Tatsache, dass kein Bad vorhanden ist, scheint die Urbarmachung zu verhindern. Und wer möchte dann schon den Kellerboden aufstemmen um die notwendigen Abwasserleitungen für ein WC zu verlegen. Zumal das erwünschte Bad dann ja immer noch unter der gefürchteten Rückstauebene liegen würde. Den kompletten Beitrag lesen »

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Nur Metall war gestern

10. April 2012 monteur Erstellt in Gut zu wissen, Haustechnik, Sanitär, Spezial Keine Kommentare »

Rohre für Gasleitungen
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Wer die Wahl hat, der hat die Qual – das weiß der Volksmund – und er hat damit sogar Recht. Zumindest, was die Material-Entscheidung bei der Erstellung von Gas-Installationen angeht. Mit Erscheinen der TRGI 2008 sind bewährte Rohrtypen bestätigt worden und neue dazugekommen.

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Rohre, die als Gasleitung Verwendung finden sollen, müssen gewisse Eigenschaften besitzen. Es kann folglich nicht alles, was man als Rohr bezeichnen kann, zum Einsatz kommen. Um herauszufinden, welches Rohr nun geeignet ist, hilft ein Blick in die Technischen Regeln für Gas-Installationen, dem DVGW-Arbeitsblatt G 600 [1]. Hier werden die Produktnormen der Rohre genannt, die sich für Gas-Installationen eignen. Den kompletten Beitrag lesen »

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Erklär mal: Schichtladespeicher

4. April 2012 Heizer Erstellt in Erklär mal..., Haustechnik, Heizung Keine Kommentare »

Im Speicherladebetrieb wird das Heizungswasser von der Heizungspumpe im Kreis zwischen Primär- und Sekundärwärmetauscher gefördert.
Der Sekundärwärmetauscher ist als Plattenwärmetauscher ausgeführt. Eine gleichzeitig mit der Heizungspumpe betriebene Warmwasser-Ladepumpe fördert das kalte Wasser aus dem Trinkwasser-Speicher in den Sekundär-Wärmetauscher, wo es auf eine konstante, vom Benutzer einstellbare Solltemperatur aufgeheizt wird.
Das erwärmte Wasser wird dann wieder in den Trinkwasser-Speicher eingeleitet. Durch eine entsprechend gestaltete Einlauf-Geometrie wird bewirkt, dass das erwärmte Wasser eine gleichmäßige Schicht ausbildet, die sich oberhalb des kalten Wassers befindet. Dazu ist im Speicher direkt am Ladekreisvorlauf ein WW Verteilerrohr eingebaut.


Die Schicht vergrößert sich im Laufe des Aufheizvorganges bis spätestens zu dem Zeitpunkt, an dem der komplette Speicher auf Solltemperatur aufgeheizt ist.
Durch Öffnen eines Wasserhahnes im Warmwasserleitungsnetz wird erwärmtes Trinkwasser aus dem oberen Bereich des Speichers entnommen; gleichzeitig strömt aufgrund des Netz-Druckes kaltes Trinkwasser in den unteren Bereich des Speichers nach. Damit sich eine optimale Temperaturschichtung aufbauen kann, dürfen nur optimal dimensionierte Zirkulationspumpen verbaut werden. Ist nämlich der Volumenstrom der Zirkulationspumpe zu groß, dann wird die Schichtung zerstört. Der WW-Komfort entspricht nicht mehr den Erwartungen des Kunden.

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