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	<title>SBZ Monteur &#187; Heizung</title>
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		<title>Bewährtes und von der Rolle</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 08:00:05 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Neue TRGI schickt nun auch Kunststoffrohre ins Rennen</strong></p>
<p>Mit den Technischen Regeln für Gas-Installationen steigt die Auswahl beim Rohrmaterial. Der Ersteller einer Gasinstallation muss für die jeweilige Verlegesituation das geeignete Rohr auswählen. Der Einsatz des Materials setzt teilweise das Vorhandensein eines Zertifizierungszeichens voraus. Mit anderen Worten: Nicht alles, was am Markt erhältlich ist, darf auch verwendet werden.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><a href="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/07/0614-01.jpg" rel="lightbox"><img class="alignnone size-full wp-image-2398" title="Mit der TRGI 2008 fällt der Startschuss für den Einsatz von Kunststoffrohren in der Gas-Hausinstallation (Bild: Uponor)" src="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/07/0614-01.jpg" alt="" width="450" height="673" /></a></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p>Der Einsatz von Kunststoff- und Mehrschichtverbundrohren in der Gas-Inneninstallation ist die wohl bedeutendste Änderung, die die neuen Technischen Regeln mit sich bringen. Bislang war dieser nach Abschnitt 3.1 der alten TRGI nicht möglich. <span id="more-2397"></span>Hier wurde gefordert, dass die Rohrleitungen bei einer Brandeinwirkung nicht zu einer Explosionsgefahr führen dürfen. Und da die Brandsicherheit somit dem Material selbst abverlangt wurde, mussten die Kunststoff- und Mehrschichtverbundrohre naturgemäß passen. Heute besteht die Forderung nach Brandsicherheit nach wie vor. Sie kann jetzt aber durch das Material selbst oder durch entsprechende Ausrüstung der Installation erreicht werden.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong>Mal mit, mal ohne Zerti?</strong><br />
Ein Kunststoff- oder Mehrschichtverbundrohr &#8211; im Folgenden vereinfacht „Kunststoffrohr“ genannt &#8211; kann einem Feuer nichts entgegensetzen. Die Kunststoff-Inneninstallation wird deshalb mit Strömungswächtern ausgestattet. Kommt es zu einem Brand und die Gasleitungen schmelzen, lässt der Gasaustritt die Strömungswächter schließen. Damit ist das erklärte Ziel, auch im Brandfall keine Explosionsgefahr herbeizuführen, erfüllt. Metallrohrinstallationen müssen nach den Anforderungen der neuen TRGI so beschaffen sein, dass bis zu einer thermischen Beanspruchung von 650 °C über einen Zeitraum von 30 Minuten keine gefährlichen Gas-Luft-Gemische entstehen können. Diese Festlegung formuliert &#8211; wie bislang &#8211; eine Anforderung an das Material. Der Nachweis der Tauglichkeit für den Einsatzbereich Gas kann für das Material auf unterschiedliche Weise erbracht werden. Produkte, die auf DVGW-Arbeitsblättern oder Vorläufigen Prüfgrundlagen (VP) basieren, müssen ein DVGW-Zertifizierungszeichen haben. Das gilt auch für Erzeugnisse, die fußend auf Normen hergestellt werden, die in das DVGW-Regelwerk aufgenommen sind. In diesem Fall wird ein DIN-DVGW-Zertifizierungszeichen vergeben. Sind Produktanforderungen durch mandatierte und harmonisierte DIN-EN-Normen formuliert, tritt anstelle des DIN-DVGW- Zertifizierungszeichens nach Bauproduktenrichtlinie das CE-Kennzeichen. Dies ist aber nur dann als Verwendbarkeitsnachweis alleine ausreichend, wenn die besagte DIN-EN-Norm den gesamten Anforderungsbereich und die nationalen gesetzlichen Sicherheitsanforderungen abdecken. Werden diese Anforderungen nicht erfasst, müssen hierüber Zusatznachweise aufgrund nationaler Regeln seitens des Herstellers erbracht werden. Produkte hingegen, die nach Vorgaben aus Normen hergestellt werden, die nicht in das DVGW-Regelwerk aufgenommen sind, benötigen für den Einsatz in einer Gasinstallation kein Zertifizierungszeichen. Ihr Verwendbarkeitsnachweis besteht durch die Nennung der Produktnorm in den TRGI.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><a href="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/07/0614-02.jpg" rel="lightbox"><img class="alignnone size-full wp-image-2401" title="Kupferrohre müssen DVGW-geprüft und mit einer DV-Nummer gekennzeichnet sein - ansonsten hat das Rohr in Gasinstallationen nichts zu suchen (Bild: Wieland)" src="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/07/0614-02.jpg" alt="" width="450" height="338" /></a></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong>Um sieben Ecken</strong><br />
Einen Sonderfall hat man beim Kupferrohr. Die DIN EN 1057 [1] ist nicht in das DVGW-Regelwerk aufgenommen und dennoch dürfen nur Kupferrohre mit einem DVGW-Zertifizierungszeichen (in Form der DV-Nummer) in Gasanlagen Verwendung finden. Das liegt daran, dass die Rohrverbindungen an Kupferrohren nach DVGW-Arbeitsblatt GW 2 [2] hergestellt werden müssen. Mit dem GW 2 wird die Verarbeitung von Rohren verlangt, die nach DVGW-Arbeitsblatt GW 392 [3] geprüft sind und folglich ein DVGW-Zertifizierungszeichen tragen. Das GW 392 wiederum lässt derzeit nur Kupferrohre mit den bislang mit den TRGI geforderten Wanddicken zu. Wer also jetzt in den TRGI 2008 nach Wanddicken-Vorgaben für Kupferrohre sucht und nicht fündig wird, hat damit keinen Freibrief dafür, alles einbauen zu können, was der Markt hergibt. Und das ist nur im Bereich der Kupferrohre schon einiges. Dabei sollen jetzt gar nicht die Exoten aus der DIN EN 1057, wie etwa die Rohre 54 x 0,6 mm angesprochen sein. Gefährlicher sind hier zum Beispiel die durchaus erhältlichen 22 x 0,9 mm. Sie erfüllen nicht die Wanddickenanforderung des derzeit gültigen DVGW-Arbeitsblattes GW 392 und dürfen damit in der Gasinstallation keine Verwendung finden. Optisch sind diese aber von einem Kupferrohr 22 x 1,0 mm nicht zu unterscheiden. Daher ist der Blick auf die Rohrkennzeichnung und die Suche nach der DV-Nummer als DVGW- Zertifizierungszeichnung bei jeder Rohranlieferung ein Muss.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><a href="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/07/0614-03.jpg" rel="lightbox"><img class="alignnone size-full wp-image-2402" title="In die TRGI aufgenommen wurden nun auch die „Edelstahlrohre“ als Gas-Leitungsmaterial (Bild: Viega)" src="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/07/0614-03.jpg" alt="" width="450" height="349" /></a></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong>Edelstahl jetzt mit dabei</strong><br />
Das gilt auch für Rohre aus nichtrostenden Stählen. Grundlage dieses Materials ist das DVGW-Arbeitsblatt GW 541 [4]. Es zählt zum DVGW-Regelwerk, was ein DVGW- Zertifizierungszeichen auf dem Rohr erforderlich macht. Im Gegensatz zu den Kupferrohren, die (mit entsprechendem Korrosionsschutz) sowohl als Außen- als auch Innenleitung verarbeitet werden können, dürfen „Edelstahlrohre“ nicht erdverlegt eingesetzt sein. Anders sieht das mit den klassischen Gewinderohren nach DIN EN 10255 [5] aus. Die Gewinderohre der mittleren Reihe (mittelschwere Gewinderohre) und der schweren Reihe (schwere Gewinderohre) können in jeder Verlegesituation innerhalb und außerhalb des Gebäudes Verwendung finden, wenn der passende Korrosionsschutz zum Einsatz kommt. Bei der Erdverlegung von mittelschwerem Gewinderohr dürfen als Rohrverbindung allerdings keine Gewindeverbindungen eingesetzt werden. Denn in der Erde werden nicht selten ganze Stangen Rohr aneinander montiert. Schon geringe Erdbewegungen bewirken dann an den Verbindungsstellen erhebliche Kräfte. Eine „mittelschweren Wanddicke“, die durch ein Gewinde geschwächt ist, kann diese Kräfte nicht mehr sicher aushalten. Deshalb muss hier auf die Gewindeverbindung verzichtet und an ihrer Stelle geschweißt oder mit Glattrohrverbindungen gearbeitet werden. Schweißverbindungen sind auch die Regelverbindung an nahtlosen und geschweißten Stahlrohren nach DIN EN 10220 [6] (Siederohre), die im gesamten Bereich der Gasinstallation Verwendung finden dürfen. Präzisionsstahlrohre nach DIN EN 10305 [7] hingegen, sind ausschließlich für die Inneninstallation vorgesehen. Sie stehen in drei Varianten zur Verfügung, als nahtlose oder geschweißte kaltgezogene Rohre und in der geschweißten, maßgewalzten Ausführung.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><a href="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/07/0614-04.jpg" rel="lightbox"><img class="alignnone size-full wp-image-2403" title="Mit den Wellrohrleitungen gibt es jetzt auch das Stahlrohr quasi von der Rolle (Bild: Würth)" src="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/07/0614-04.jpg" alt="" width="450" height="299" /></a></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><a href="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/07/0614-05.jpg" rel="lightbox"><img class="alignnone size-full wp-image-2404" title="Mit den Wellrohrleitungen gibt es jetzt auch das Stahlrohr quasi von der Rolle (Bild: Würth)" src="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/07/0614-05.jpg" alt="" width="450" height="373" /></a></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong>Neu: Stahlrohr von der Rolle</strong><br />
Bislang beschränkte sich der Einsatzbereich der Edelstahlschläuche in der Gasinstallation auf die Funktion einer beweglichen Verbindung. Mit einer solchen werden im Bereich des Gas-Hausanschlusses Bewegungen abgefangen oder der Geräteanschluss erleichtert. Mit der DIN EN 15266 [8] sind nun Anforderungen an Wellrohrleitungen aus nichtrostendem Stahl für den Einsatz in Niederdruckleitungen (Betriebsdruck bis 100 mbar) formuliert. Und wie das Wort „Rohrleitung“ schon vermuten lässt, muss es hier nicht bei einem kurzen Stück Flexibilität bleiben. Geliefert werden die Wellrohre künftig „auf Rolle“. Die Längen sind dabei herstellerspezifisch und natürlich auch von der Nennweite abhängig. Vor Ort wird das Rohr mittels eines Rohrabschneiders abgelängt und danach mit einem Stauchgerät Rohrwellen zu einer Dichtfläche geformt. Mittels einer Überwurfmutter wird die Rohrverbindung hergestellt. Da das Wellrohr ohne Werkzeuge von Hand sogar mit engen Radien gebogen werden kann, eignet es sich als Leitung für knifflige Installationssituationen innerhalb eines Gebäudes.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><a href="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/07/0614-06.jpg" rel="lightbox"><img class="alignnone size-full wp-image-2405" title="Das Mehrschichtverbundrohr für die Gasinstallation besteht aus fünf Schichten (Bild: Uponor)" src="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/07/0614-06.jpg" alt="" width="450" height="232" /></a></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong>Kunststoff jetzt auch innen</strong><br />
Neu ist die Möglichkeit, Innenleitungen aus Kunststoffrohren zu erstellen. Da wäre zum einen das vernetzte Polyethylen-Rohr (PE-X) entsprechend DVGW VP 624 [9] zu nennen, ein Material, das sich im Bereich der Trinkwasserinstallation und der Fußbodenheizung schon seit Jahrzehnten bewährt. Ferner kann auch ein Verbundrohr aus PE-X / Al / PE-X entsprechend DVGW VP 632 [10] eingebaut werden. Das Verbundrohr besteht genau genommen aus fünf Schichten. Die Außenschicht stellt ein Rohr aus vernetztem Polyethylen dar. Es folgt ein Haftvermittler, der das Außenrohr auf dem Aluminiumrohr fixiert. Über einen weiteren Haftvermittler wird dann die Verbindung zum Innenrohr aus vernetztem Polyethylen hergestellt. Dank des Aluminiumrohres ist das Verbundmaterial nicht nur diffusionsdicht sondern bringt für die Verarbeitung recht komfortable Biegeeigenschaften mit sich. Was fehlt, sind ausreichende thermische Eigenschaften für den Brandfall. Da die Kunststoff- und Verbundrohre selbst keine ausreichende Sicherheit im Brandfall bieten, dürfen sie nur systemisch installiert werden. Dann sorgen thermisch auslösende Absperrvorrichtung und Gas-Strömungswächter dafür, dass eine Inneninstallation aus nichtmetallenen Rohren im Brandfall kein Problem darstellt, wenn das System ausschließlich im Niederdruckbereich betrieben wird. Die Kunststoff- und Verbundrohre nach VP 632 / VP 624 sind &#8211; wie beschrieben &#8211; für die Innenleitungen gedacht. Allerdings gibt es hier eine Ausnahme: Soll auch im Garten noch die eine oder andere Gasentnahmestelle (z. B. für einen Gas-Grill oder einen Gas-Dunkelstrahler) eingerichtet werden, dann darf die erdverlegte Zuleitung dahin ebenfalls mit diesen Rohrmaterialien ausgeführt werden. Auf diese Weise wird für ein Gebäude eine Gasinstallation aus nur einem Rohrmaterial möglich. Während diese Kunststoff- und Verbundrohre also nur eingeschränkt als erdverlegte Leitung in Frage kommen, sind Kunststoffrohre aus Polyethylen und vernetztem Polyethylen entsprechend DVGW-Arbeitsblatt GW 335 [11] und DVGW VP 640 [12] ausschließlich für die Erdverlegung gedacht.</p>
<p>Wenn man als Hausinstallateur dann doch einmal eine Erdleitung realisieren muss, bringt die Lieferform dieses Rohrmaterials im Ringbund gleich den Vorteil mit sich, dass man in vielen Fällen auf Rohrverbindungen im Erdreich verzichten kann.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p>von <em><a title="Jörg Scheele – Fortbildung für das Gas- und Wasserfach" href="http://www.joerg-scheele.de/" target="_blank">Jörg Scheele</a></em></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><em>Literaturnachweis:<br />
[1] DIN EN 1057: Kupfer und Kupferlegierungen &#8211; Nahtlose Rundrohre aus Kupfer für Wasser- und Gasleitungen für Sanitärinstallationen und Heizungsanlagen<br />
[2] DVGW GW 2: Verbinden von Kupferrohren für Gas- und Trinkwasser-Installationen innerhalb von Grundstücken und Gebäuden<br />
[3] DVGW GW 392: Nahtlosgezogene Rohre aus Kupfer für Gas- und Trinkwasser-Installationen und nahtlosgezogene, innenverzinnte Rohre aus Kupfer für Trinkwasser-Installationen &#8211; Anforderungen und Prüfungen<br />
[4] DVGW GW 541: Rohre aus nichtrostenden Stählen für die Gas- und Trinkwasser-Installation &#8211; Anforderungen und Prüfungen<br />
[5] DIN EN 10255: Rohre aus unlegiertem Stahl mit Eignung zum Schweißen und Gewindeschneiden<br />
[6] DIN EN 10220: Nahtlose und geschweißte Stahlrohre &#8211; Allgemeine Tabellen für Maße und längenbezogene Masse<br />
[7] DIN EN 10305: Präzisionsstahlrohre &#8211; Technische Lieferbedingungen<br />
[8] DIN EN 15266: Nichtrostende biegbare Wellrohrbausätze in Gebäuden für Gas mit einem Arbeitsdruck bis 0,5 bar<br />
[9] DVGW VP 624: Kunststoffrohre aus vernetztem Polyethylen (PE-X) für die Trinkwasser und Gasinstallation &#8211; Gasinnenleitungen mit einem Betriebsdruck kleiner / gleich 100 mbar<br />
[10] DVGW VP 632: Mehrschichten-Verbundrohre aus Kunststoff/Al/Kunststoff für die Trinkwasser- und Gasinstallationen &#8211; Gas-Innenleitungen mit einem Betriebsdruck von 100 mbar<br />
[11] DVGW GW 335: Kunststoff-Rohrleitungssysteme in der Gas- und Wasserverteilung &#8211; Anforderungen und Prüfungen<br />
[12] DVGW VP 640: Kunststoff-Rohrleitungssysteme in der Gas- und Wasserverteilung &#8211; Anforderungen und Prüfungen &#8211; Rohre aus PE-Xb und PE-Xc</em></p>

<div class="sociable">

<ul>
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		<title>Wer blickt durch den Förderschungel</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Jul 2010 05:43:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Die zuletzt gesperrten BAFA-Mittel zum MAP-Programm können seit dem 12.07.2010 mit veränderten Fördersätzen wieder beantragt werden. Auf dem ersten Blick gibt es doch wieder etwas zum Jubeln, doch warum werden Energieeinsparende Maßnahmen nicht mehr im Neubau gefördert? Das liegt wohl&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die zuletzt gesperrten BAFA-Mittel zum MAP-Programm können seit dem 12.07.2010 mit veränderten Fördersätzen wieder beantragt werden. Auf dem ersten Blick gibt es doch wieder etwas zum Jubeln, doch warum werden Energieeinsparende Maßnahmen nicht mehr im Neubau gefördert? Das liegt wohl daran, dass es eine gesetzliche Nutzungspflicht für erneuerbare Energien gibt und somit jeder Häuslebauer gesetzlich verpflichtet ist das Erneuerbare Energien Gesetz auch anzuwenden. Schließlich erhält auch ein Autofahrer kein Geld vom Staat wenn er die Verkehrsregeln einhält.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-2515" href="http://www.sbz-monteur.de/2010/07/19/wer-blickt-durch-den-forderschungel/basis-bonus-und-innovationsforderung-solar/"><img class="alignnone size-full wp-image-2515" title="Basis-,Bonus-und Innovationsförderung Solar" src="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/07/Basis-Bonus-und-Innovationsförderung-Solar.png" alt="" width="557" height="223" /></a></p>
<p>Hier zum Download, die wichtigsten Änderungen:</p>
<p><a rel="attachment wp-att-2516" href="http://www.sbz-monteur.de/2010/07/19/wer-blickt-durch-den-forderschungel/energie_ee_aenderung_richtlinien_vom_17_02_2010/">energie_ee_aenderung_richtlinien_vom_17_02_2010</a></p>
<p><a rel="attachment wp-att-2517" href="http://www.sbz-monteur.de/2010/07/19/wer-blickt-durch-den-forderschungel/energie_ee_richtline_09_07_2010/">energie_ee_richtline_09_07_2010</a></p>
<p><a rel="attachment wp-att-2518" href="http://www.sbz-monteur.de/2010/07/19/wer-blickt-durch-den-forderschungel/energie_ee_richtlinie_20_02_2009/">energie_ee_richtlinie_20_02_2009</a></p>
<p><a rel="attachment wp-att-2519" href="http://www.sbz-monteur.de/2010/07/19/wer-blickt-durch-den-forderschungel/energie_ee_uebersicht_basis_und_bonus_inno_alle/">energie_ee_uebersicht_basis_und_bonus_inno_alle</a></p>

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		<title>Erklär mal: Biomasse</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Jul 2010 05:32:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Loeti</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erklär mal...]]></category>
		<category><![CDATA[Gut zu wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Haustechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Heizung]]></category>
		<category><![CDATA[Biomasseheizungen]]></category>
		<category><![CDATA[Biomassekessel]]></category>
		<category><![CDATA[CO2]]></category>
		<category><![CDATA[Holzpellets]]></category>
		<category><![CDATA[Kohlendioxyd]]></category>
		<category><![CDATA[Pellets]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Biomasse ist die vielseitigste erneuerbare Energiequelle: Sie liefert Wärme, Strom und Kraftstoffe. Zur Biomasse zählen Pflanzenreste und Abfälle aller Art, Holz, Energiepflanzen wie Raps oder Zuckerrohr sowie Gülle, Kuh- oder Hühnermist. Aus diesen organischen Stoffen wird über gesteuerte Zersetzungsprozesse Biogas&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Biomasse ist die vielseitigste erneuerbare Energiequelle: Sie liefert Wärme, Strom und Kraftstoffe. Zur Biomasse zählen Pflanzenreste und Abfälle aller Art, Holz, Energiepflanzen wie Raps oder Zuckerrohr sowie Gülle, Kuh- oder Hühnermist. Aus diesen organischen Stoffen wird über gesteuerte Zersetzungsprozesse Biogas gewonnen, durch chemische Prozesse Kraftstoff hergestellt oder durch Trocknung und Verpressen Festbrennstoff produziert.</p>
<p><a href="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/07/nachlegen.jpg" rel="lightbox"><img class="alignnone" title="Pellets in der Förderschnecke" src="http://www.vaillant.at/stepone2/data/images/63/2c/00//223_15_renervit_szene.jpg" alt="" width="284" height="180" /></a> Bild: Vaillant<br />
Der nachwachsende Rohstoff gilt als klimaneutral, weil bei der Verbrennung nur so viel CO2 freigesetzt wird, wie zuvor durch das Pflanzenwachstum gebunden wurde. Die Verbrennung von Biomasse liefert in Deutschland 87,5 Prozent der aus erneuerbaren Quellen stammenden Heizenergie. 83.000 deutsche Haushalte bezogen 2007 Wärme und Warmwasser durch Pelletheizungen (DEPV). Die Stromerzeugung aus fester und flüssiger Biomasse sowie aus Klär- und Biogas übertraf 2007 mit 23,8 Terawattstunden erstmals die von Wasserkraftwerken. Rund 3.500 Biogasanlagen produzieren in Deutschland Strom. Sie sind vor allem als lokale Minikraftwerke für landwirtschaftliche Betriebe geeignet. Groß dimensionierte Anlagen sind aus logistischen Gründen weniger umweltfreundlich – die Biomasse muss über weite Strecken transportiert werden, was die Umwelt belastet. Biokraftstoffe decken in Deutschland derzeit 7,6 Prozent des Kraftstoffbedarfs ab.</p>
<p><strong>Im Überblick</strong></p>
<p>VORTEILE<br />
- CO2-neutral<br />
- liefert Strom, Wärme und Treibstoffe<br />
- hohe Verfügbarkeit<br />
- wächst nach<br />
-  Chance für die Landwirtschaft<br />
NACHTEILE<br />
-  Anbau von Energiepflanzen verstärkt weltweite Nahrungsmittelknappheit und -teuerung<br />
- Gefahr von zunehmender Überdüngung<br />
- versteckte CO2-Emissionen durch Biomassetransport</p>
<p>Info&#8217;s auch unter:<a title="Info Klick" href="http://www.bhkw-anlagen.com" target="_blank"> www.bhkw-anlagen.com</a></p>

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		<title>MAP Aufhebung der Haushaltssperre</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Jul 2010 16:03:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Loeti</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gut zu wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Haustechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Heizung]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[BAFA]]></category>
		<category><![CDATA[BAFA-Marktanreizprogramm]]></category>
		<category><![CDATA[MAP]]></category>
		<category><![CDATA[Solarthermie]]></category>
		<category><![CDATA[Wärme]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Doch wie geht es weiter mit dem Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien (MAP)?<br />
Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat in seiner Sitzung am 7. Juli 2010 die Aufhebung der Haushaltssperre beim Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien (MAP) beschlossen. Damit ist der&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Doch wie geht es weiter mit dem Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien (MAP)?<br />
Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat in seiner Sitzung am 7. Juli 2010 die Aufhebung der Haushaltssperre beim Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien (MAP) beschlossen. Damit ist der Weg frei für die Fortsetzung der Förderung für Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Wärme aus dem MAP.</p>
<p>Seit dem 3. Mai 2010 konnten in dem Teil des MAP, der durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) durchgeführt wird, keine Anträge mehr gestellt werden. Dieser Programmstopp wird aufgehoben. Ab dem 12. Juli 2010 stellt das BAFA wieder Antragsformulare zur Verfügung und nimmt Anträge entgegen (Achtung: Bitte nur neue Antragsformulare verwenden! Siehe Link, weiter unten).</p>
<p><strong>Vor dem Programmstopp gestellte Anträge werden bewilligt</strong></p>
<p>Die vor dem Programmstopp gestellten und bislang noch nicht bewilligten Anträge (Antragseingang bis einschließlich 3. Mai 2010 beim BAFA) werden jetzt abschließend bearbeitet. Die Förderung wird nach den bisherigen Förderkonditionen (Richtlinien zur Förderung von Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien im Wärmemarkt vom 20. Februar 2009 mit den Änderungen vom 17. Februar 2010) gewährt. Die zügige Auszahlung dieser Anträge hat ers-te Priorität beim BAFA. Auch hier gilt: Ein vollständiger Antrag mit allen notwendigen Nach-weisen und Erklärungen beschleunigt die Bearbeitungsdauer!</p>
<p><strong>Nach Aufhebung des Programmstopps gelten neue Förderkonditionen</strong></p>
<p>Die Förderung wird mit einer neuen Förderrichtlinie fortgesetzt. Die neuen Förderrichtlinien treten voraussichtlich am 12. Juli 2010 in Kraft. Neue Anträge können nur noch nach den neuen Förderrichtlinien gestellt werden. Nicht mehr alle der bislang förderfähigen Anlagentypen werden weiter gefördert. Im Interesse eines sparsamen und effizienten Einsatzes von öffentlichen Mitteln muss die Förderung auf die Technologien mit dem höchsten Förderbedarf konzentriert werden.</p>
<p>Für folgende Anlagen wird ab sofort keine Förderung mehr gewährt (Ausnahme: Der Förderantrag war rechtzeitig vor Programmstopp am 3. Mai 2010 beim BAFA eingegangen):<br />
• Anlagen, die in Neubauten errichtet werden,<br />
• Solarkollektoranlagen, die der ausschließlichen Warmwasserbereitung dienen,<br />
• luftgeführte Pelletöfen und Scheitholzvergaserkessel.</p>
<p><strong>Das Förderprogramm für kleine Anlagen der Kraft-Wärme-Kopplung (Mini-KWK) bleibt weiterhin ausgesetzt.</strong> Die über die KfW-Bankengruppe im Rahmen des MAP erfolgte Darlehensförderung für Wärmenetze, Biomasse-KWK-Anlagen, Wärmespeicher und Geothermieanlagen war von der Haushaltsperre nicht betroffen und wird deshalb unverändert fortgeführt.</p>
<p>Für Wärmepumpen gelten ab sofort höhere Effizienzanforderungen. Sie werden nur noch dann gefördert, wenn sie die folgenden hohen Jahresarbeitszahlen erreichen:</p>
<p>• Jahresarbeitszahl von mindestens 3,7 bei Luft-Wasser-Wärmepumpen,<br />
• Jahresarbeitszahl von mindestens 4,3 bei Wasser/Wasser-Wärmepumpen sowie Sole-Wasser-Wärmepumpen,<br />
• Jahresarbeitszahl von mindestens 1,3 bei gasbetriebenen Wärmepumpen.</p>
<p>Folgende Technologien verbleiben in der BAFA-Förderung:<br />
<strong>Solarthemie:<br />
</strong>• Solarkollektoren zur kombinierten Warmwasseraufbereitung und Heizungsunterstützung,<br />
• Solarkollektoren zur Kälteerzeugung,<br />
• Solarkollektoren zur Prozesswärmeerzeugung,<br />
• innovative Solarkollektoranlagen (Innovationsförderung für große Solarkollektoranlagen auf Mehrfamilienhäusern zur Trinkwassererwärmung oder/und Heizungsunterstützung).<br />
<strong>Biomasse:</strong><br />
• Pelletkessel,<br />
• Pelletöfen mit Wassertauscher (Speicher),<br />
• Holzhackschnitzelkessel.<br />
Effiziente Wärmepumpen, sofern die o.a. Mindestjahresarbeitszahlen erreicht werden.<br />
Zusätzlich werden einzelne Fördersätze und Boni gekürzt.<br />
Die neuen Förderrichtlinien sind in Kürze unter <a title="Info Klick!" href="http://www.erneuerbare-energien.de " target="_blank">www.erneuerbare-energien.de </a>verfügbar.<br />
<strong>Konzentration der Förderung auf Bestandsgebäude</strong><br />
In Zukunft können keine Anlagen mehr gefördert werden, wenn sie in Neubauten errichtet werden. Dies gilt unabhängig davon, ob die Anlage zur Erfüllung einer Nutzungspflicht für erneuerbare Energien nach dem Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz errichtet wurde. Neu errichtete Anlagen in Bestandsgebäuden werden aber auch dann gefördert, wenn sie zur Erfüllung einer Nutzungspflicht nach landesrechtlichen Regelungen errichtet wurden.<br />
<strong>Nach dem Programmstopp gestellte Anträge<br />
</strong>Im Zeitraum vom 4. Mai 2010 bis zum 11. Juli 2010 beim BAFA eingegangene Anträge werden abgelehnt. Für nach den neuen Förderrichtlinien förderfähige Anlagen ist eine erneute Antragstellung möglich.<br />
<strong> </strong></p>
<p><strong>Anlagen, die bereits errichtet sind, für die aber ein Förderantrag noch nicht gestellt werden konnte<br />
</strong>Förderanträge für Anlagen, die nach der neuen Förderrichtlinie nicht mehr gefördert werden können, werden grundsätzlich abgelehnt. Dabei ist ohne Bedeutung, seit wann die Anlage betriebsbereit ist.<br />
Für Anlagen, die nach der neuen Förderrichtlinie gefördert werden können, können ab dem 12. Juli 2010 Anträge gestellt werden. Die Antragsfristen für die Anlagen, die bereits länger als 6 Monate betriebsbereit sind, wurden verlängert.</p>

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</ul>
</div>
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		<item>
		<title>Genau rechnen und Fördergelder kassieren</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Jul 2010 05:10:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gut zu wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Haustechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Heizung]]></category>
		<category><![CDATA[Produkte]]></category>
		<category><![CDATA[Heizlastberechnung]]></category>
		<category><![CDATA[Hydraulischer Abgleich]]></category>
		<category><![CDATA[Pumpenauslegung]]></category>
		<category><![CDATA[Rohrnetzberechnung]]></category>
		<category><![CDATA[U-Werte]]></category>
		<category><![CDATA[Ventileinstellung]]></category>
		<category><![CDATA[ZVPlan]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Seit dem 1. April 2010 haben sich die Bedingungen der KfW–Fördermaßnahmen deutlich verschärft. Dies bedeutet für den Heizungsbauer deutlich mehr Arbeit und Dokumentationsaufwand, um Fördergelder für die Bauherren zu bekommen. Hierbei steht sowohl der hydraulische Abgleich als auch die Optimierung&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit dem 1. April 2010 haben sich die Bedingungen der KfW–Fördermaßnahmen deutlich verschärft. Dies bedeutet für den Heizungsbauer deutlich mehr Arbeit und Dokumentationsaufwand, um Fördergelder für die Bauherren zu bekommen. Hierbei steht sowohl der hydraulische Abgleich als auch die Optimierung der Regelung der Heizungsanlagen im Blickpunkt.</p>
<p>Aufgrund dieser Situation haben sich die vier Initiatoren ZVSHK und die Firmen Oventrop, Wilo und ConSoft mit Ihrer jeweiligen Kernkompetenz zusammengetan, um das umfassende und dennoch sehr einfach zu bedienende Planungstool ZVPLAN zu entwickeln.</p>
<p>Besonderen Wert wurde auf eine schnelle Bearbeitungsmöglichkeit und ein einfaches Handling gelegt. Durch die Erfassung des Gebäudes und der Räume im neu entwickelten 3D-Tool soll ein Einfamilienhaus in weniger als einer Stunde komplett berechnet sein. Durch selbsterklärende und einfache Bedienungsabläufe entfällt eine aufwändige Einarbeitung und auch der „weniger Geübte“ kann in kürzester Zeit eine energieeffziente und fördergerechte Planung durchführen. Sicherheit geben dem Anwender dabei automatisierte Berechnungsabläufe und Eingabe-Assistenten. So wird zum Beispiel die Flächenberechnung einer Gaube zu einer Sache mit wenigen Klicks.</p>
<p>Die Leistungsvielfalt in der Übersicht:<br />
ZVPlan im Überblick:</p>
<p><strong>1. Bauteildefintion (U-Werte) </strong><br />
•Berechnung einfacher und zusammengesetzter Bauteile<br />
•Definition über Baualtersvorgabe<br />
•Eingabe vorgegebener U-Werte<br />
•Berechnung über Temperatur-Meßmethode<br />
•Glaserdiagramm mit Tauwasserprognose</p>
<p><a href="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/07/zvplan_Rohrnetz-Detail-2.jpg" rel="lightbox"><img class="alignnone size-full wp-image-2343" title="zvplan_Rohrnetz-Detail-2 Bild:zvPlan" src="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/07/zvplan_Rohrnetz-Detail-2.jpg" alt="" width="490" height="379" /></a></p>
<p><strong>2. Heizlastberechnung</strong><br />
•Raumheizlast nach DIN EN 12831<br />
•Assistent zur Erker- und Gaubenerstellung</p>
<p><strong>3. Kesselauslegung</strong><br />
•Nach Hüllfläche DIN EN 12831<br />
•Mit Warmwasserbereitung DIN 4708<br />
•Nach Verbrauch DIN EN 12831 B2</p>
<p><strong>4. Heizkörperauslegung</strong><br />
•Entsprechend Raumheizlast<br />
•Mit Behaglichkeitswerten nach VDI 6030</p>
<p><strong>5. Fußbodenheizungsauslegung</strong><br />
•Entsprechend bereinigter Raumheizlast<br />
•Nach DIN EN 1264<br />
•Vorgabe geeigneter Fußbodenkonstruktionen</p>
<p><strong>6. Ventileinstellung</strong><br />
•Nach Schätzung<br />
•Nach Berechnung des hydraulischen Abgleichs</p>
<p><a href="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/07/zvplan_Verlegung.jpg" rel="lightbox"><img class="alignnone size-full wp-image-2344" title="zvplan_Verlegung Bild: zvPlan" src="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/07/zvplan_Verlegung.jpg" alt="" width="490" height="379" /></a></p>
<p><strong>7. Rohrnetzberechnung</strong><br />
•Einfaches Einzeichnen der Rohrführung im Grundriß<br />
•Rohrdimensionierung<br />
•Rohrvorgabe<br />
•Berücksichtigung der Rohrisolierung</p>
<p><strong>8. Hydraulischer Abgleich</strong></p>
<p><strong>9. Ventilauslegung und -einstellung</strong><br />
•Thermostatventile<br />
•Strangregulierventile</p>
<p><strong>10. Pumpenauslegung</strong><br />
•Rohrnetz definiert Pumpe<br />
•Pumpenvorgabe definiert Ventileinstellung<br />
•Berechnung der Pumpeneinstellwerte</p>
<p><strong>11. Auslegung des Ausdehnungsgefäßes</strong><br />
•Volumen, Vordruck, Fülldruck und Enddruck</p>
<p><strong>12. Optimierung der Vorlauftemperatur</strong><br />
•Berechnung aus dem Heizflächenbestand</p>
<p><strong>13. Austauschanalyse bzw. Optimierung<br />
der Heizkörper</strong></p>
<p><strong>14. Berechnung der Regelkurve</strong><br />
•Steilheit<br />
•Parallelverschiebung</p>
<p><strong>15. Ausdruck</strong><br />
•Normgerechte Dokumentation<br />
•Fördergerecht für KfW<br />
•Formulare für die Planungsvorbereitung</p>
<p>ZVPLAN kann im SHK-Onlineshop unter <a title="Info Klick" href="http://www.wasserwaermeluft.de" target="_blank">www.wasserwaermeluft.de</a> für 350,- Euro (inklusiv aller Updates  2010) bestellt werden. Innungsmitglieder erhalten zusätzlich einen Gutschein  über 50,- Euro für eine Software-Schulung.</p>
<p>Für alle Anwender steht bei  Fragen zum Programm, den Rechenvorschriften und den eingebauten Produkten eine  kostenfreie Hotline zur Verfügung.</p>
<p>Weitere Informationen finden Sie auch  unter <a title="Info Klick" href="http://www.zvplan.de" target="_blank">www.zvplan.de</a>.</p>

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</ul>
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		<item>
		<title>Online-Planungtool für Lüftungsanlagen nach DIN 1946-6</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 05:24:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heizer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Haustechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Heizung]]></category>
		<category><![CDATA[DIN 1946-6]]></category>
		<category><![CDATA[Lüftung]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Mit dem  neuen Online-Planungstool Zehnder ComfoPlan 2.0 bietet Zehnder Comfosystems  seinen Marktpartnern ab Ende März 2010 ein übersichtliches, leicht  verständliches und kompetentes Planungswerkzeug zur Auslegung von zentralen  Wohnungslüftungsanlagen, das selbstverständlich alle Anforderungen der neuen DIN  1946-6 berücksichtigt. Das kostenfreie Programm&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem  neuen Online-Planungstool Zehnder ComfoPlan 2.0 bietet Zehnder Comfosystems  seinen Marktpartnern ab Ende März 2010 ein übersichtliches, leicht  verständliches und kompetentes Planungswerkzeug zur Auslegung von zentralen  Wohnungslüftungsanlagen, das selbstverständlich alle Anforderungen der neuen DIN  1946-6 berücksichtigt. Das kostenfreie Programm macht es möglich, alle Schritte  zur fachgerechten Planung eines komfortablen Raumlüftungssystems äußerst  zeiteffizient und übersichtlich abzuwickeln.</p>
<p>Zehnder ComfoPlan 2.0 liefert auf einer sehr Benutzer freundlichen Oberfläche  Handwerkern, Planern und Architekten neben Ausschreibungstexten auch die  Bewertung zur lüftungstechnischen Maßnahme sowie die notwendige  Luftmengenberechnung. Dazu erstellt das Programm eine komplette Materialliste  aller Anlagekomponenten inklusive der Kosten für das jeweilige Bauvorhaben.  Dabei ist es natürlich möglich, auf einem Benutzerkontostets mehrere Projekte  nebeneinander zu planen, zu archivieren und eventuell veränderten Gegebenheiten  der Gebäudeauslegung anzupassen.<br />
<a href="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/06/ComfoPlan-2.0.jpg" rel="lightbox"><img class="alignnone size-full wp-image-2326" title="ComfoPlan 2.0" src="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/06/ComfoPlan-2.0.jpg" alt="" width="339" height="249" /></a><br />
<em>Mit dem kostenlosen Online-Planungstool Zehnder ComfoPlan 2.0 lassen sich alle Bereiche der Lüftungsanlagenplanung einfach abwickeln; Materiallisten und Bewertung der lüftungstechnischen Maßnahme inklusive. Grafik: Zehnder </em></p>
<p>Nach der Eingabe der ersten Eckdaten  zum Projekt führt die Eingabemaske von Zehnder ComfoPlan 2.0 den Nutzer durch  eine logisch aufgebaute Abfolge von Planungsschritten. Dabei erleichtert ein  sogenannter Wizard, der Eingabemöglichkeiten anzeigt, das korrekte Ausfüllen der  erforderlichen Angaben, wie etwa zu energetischem Standard, Bauweise oder  Windstärke des Gebäudes. Nach Angabe der Größe und Verteilung der Zimmer auf die  Stockwerke ermittelt Zehnder ComfoPlan 2.0 selbstständig einen Vorschlag für  Zuluft-, Abluft- und Überstromräume sowie die Verteilung der Luftvolumenströme  gemäß DIN 1946-6. Selbstverständlich kann diese Vorgabe vom Planenden noch  angeglichen und die Verteilung individuell definiert werden. Im folgenden  Schritt gibt das Programm eine Empfehlung zu Geräteauswahl und Zubehör ab. Aus  allen angegebenen Daten erstellt Zehnder ComfoPlan 2.0 die nach DIN 1946-6  geforderte Bewertung zur lüftungstechnischen Maßnahme, die Luftmengenberechnung  und eine &#8211; auf Wunsch bebilderte &#8211; Materialliste. Um den sicheren Umgang mit dem  leistungsfähigen Programm zu demonstrieren, bieten Zehnder Comfosystems ab Ende  März auch Schulungen zu ComfoPlan 2.0 an.</p>
<p><strong>Zehnder ComfoPlan 2.0 steht Ihnen ab sofort unter <a title="Info Klick" href="http://comfoplan.comfosystems.de" target="_blank">http://comfoplan.comfosystems.de</a> zur  Verfügung.</strong></p>
<p>Für Zehnder ComfoPlan 2.0 ist keine Installation  notwendig, das Angebotsstool ist webbasiert und über einen persönlichen Zugang  direkt aufrufbar.</p>

<div class="sociable">

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		<title>Und ras’ nicht immer so!</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Jun 2010 05:00:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>monteur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gut zu wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Haustechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Heizung]]></category>
		<category><![CDATA[Spezial]]></category>
		<category><![CDATA[Adaption]]></category>
		<category><![CDATA[Hocheffzienz-Pumpe]]></category>
		<category><![CDATA[Pumpenleistung]]></category>
		<category><![CDATA[Rohrnetz]]></category>
		<category><![CDATA[Thermostatventile]]></category>
		<category><![CDATA[Umwälzpumpe]]></category>
		<category><![CDATA[ungeregelte Pumpe]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><strong>Adaption der Pumpenleistung</strong></p>
<p>Mutters gut gemeinter Rat, am Wochenende, vor der befreienden Tour mit der Clique, wird mit Schmunzeln aufgenommen und dann in der Regel auch befolgt. Nicht immer muss die Motorleistung &#8211; und sei diese noch so gering &#8211;&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Adaption der Pumpenleistung</strong></p>
<p>Mutters gut gemeinter Rat, am Wochenende, vor der befreienden Tour mit der Clique, wird mit Schmunzeln aufgenommen und dann in der Regel auch befolgt. Nicht immer muss die Motorleistung &#8211; und sei diese noch so gering &#8211; voll ausgeschöpft werden. Bei Umwälzpumpen sieht es ähnlich aus. Nur will keiner persönlich die Einstellung immer wieder dem Bedarf anpassen müssen.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><a href="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/06/0522-01.jpg" rel="lightbox"><img class="alignnone size-full wp-image-2229" title="Immer mit der Ruhe: Die clevere Pumpe passt sich den wechselnden Anlagenanforderungen an  (Bilder: Grundfos)" src="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/06/0522-01.jpg" alt="" width="450" height="411" /></a></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p>Die Pumpe einer Heizungsanlage sorgt für den nötigen Umtrieb des Wassers im System. Ausgelegt ist die Pumpe ordnungsgemäß, wenn diese für den „worst case“ gerüstet ist. Ungünstigster Fall bedeutet hier: Alle Heizkörper der Anlage sind planmäßig in Betrieb bei einer Auslegungstemperatur von z. B. -12 °C. Fakt ist jedoch, dass in der Praxis oft weniger als ein Drittel der Heizkörper eines Hauses in Betrieb sind und die Außentemperaturen durchschnittlich bei vielleicht 8 °C liegen. Eine ungeregelte Pumpe würde das reale Leben nicht mitbekommen und stur die Auslegungsleistung anbieten.<span id="more-2228"></span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span><br />
<strong> Futter für die Elektronik</strong><br />
Vergleichbar ist das mit einer Wochenendtour in einem Boliden der ausschließlich mit Vollgas geprügelt werden soll. Die Geschwindigkeit des Fahrzeuges würde dann mit Hilfe der Leitplanken in Grenzen gehalten. Unnötig bereitgestellte Leistung würde vernichtet und das zum Teil mit erheblichem Ärger, man bedenke die Restaurierungsarbeiten nach solchen Wochenendausflügen oder, und jetzt zurück zur Heizungstechnik, die Betriebsgeräusche an pfeifenden Thermostatventilen. Während bei einer Spritztour der Verstand für die angepasste Geschwindigkeit zuständig ist, kann eine moderne Pumpe wohl nur auf elektronischem Wege an das sinnvoll notwendige herangeführt werden. Und genau hier setzen die Pumpenhersteller an. Zum Beispiel wirbt Grundfos mit einer Autoadapt-Funktion für eine Umwälzpumpe namens Alpha 2. Grundsätzlich wird hier über intelligente Anpassungen die Drehzahl der Pumpe beeinflusst. Adaption bedeutet eben „anpassen“. So wird also nur die Leistung angeboten, die im Rohrnetz auch benötigt wird. Die jungfräulich installierte Pumpe geht bei Erstinbetriebnahme von einem Standardpunkt im Betrieb aus. Es wird also seitens der Pumpe ein Volumenstrom gepaart mit einer Druckdifferenz zur Verfügung gestellt. Ab jetzt beginnt die Zeit des Datensammelns für die Elektronik. Jede Schwankung im Netz wird aufgezeichnet und mit logischen Schlussfolgerungen verknüpft. Dies führt dann zu einer Anpassung der Drehzahl an die Anforderung. Es sind also die „Schwankungen“ im Pumpenbetrieb, die Aufschluss über das dahinterliegende Rohrnetz geben. Und dieses Rohrnetz ist für den Anlagenmechaniker nicht selten eine Art „Black Box“.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><a href="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/06/0522-02.jpg" rel="lightbox"><img class="alignnone size-full wp-image-2230" title="Die Kennlinie einer Umwälzpumpe vom Typ Alpha2 hat vier Beispielpunkte als Resultat der Adaption" src="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/06/0522-02.jpg" alt="" width="550" height="466" /></a></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span><br />
<strong> Sonne raus &#8211; Ventil zu</strong><br />
Ist die Heizungsanlage an einem Frühlingsmorgen aus der Nachtabsenkung erwacht, werden plötzlich höhere Temperaturen in den Heizungsrohren registriert. Die Pumpenelektronik erkennt dann: „Die Nacht ist vorbei, ich muss ein wenig mehr Gas geben.“ Die voll geöffneten Thermostatventile im Hause lassen begierig das heiße Wasser durch die Heizkörper strömen. Ist dann z. B. der dicke Heizkörper im Wohnzimmer durch die plötzliche einfallende Sonnenwärme überflüssig geworden, schaltet ihn das Thermostatventil weg. Die nächste „Schwankung“ für die Pumpe. Hier wird nämlich sofort der Druckanstieg im Netz registriert. Die Pumpe erhält die Information Druckanstieg und senkt nach einer sinnvollen Wartezeit die Drehzahl. Plötzlich schiebt sich eine Wolke vor die Sonne und gleichzeitig werden drei Heizkörper abgeschaltet. Ein nicht vorausschaubarer neuer Zustand wird von den Pumpensensoren registriert. Der Heizkörper im Wohnzimmer reißt die Schleusen wieder auf weil die Sonne fehlt, während der Volumenstrom über drei Heizkörper schlagartig wegfällt und damit zu einem Anstieg des Drucks im System führt. Die Pumpe veranlasst eine weitere Anpassung der Drehzahl, usw&#8230; Am Abend gegen 23:30 Uhr registriert die Pumpe eine schlagartige dauerhafte Temperatursenkung und versteht: „Der Tag ist gelaufen, der Betrieb wird gebremst, Nachtabsenkung.“ Die Wechselwirkungen wie auch die Registrierung dieser Spielchen laufen tagelang ab. Und immer ist die Elektronik bereit, diese Daten zu verwerten um den effizientesten Betrieb zu gewährleisten.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong>Schnickschnack oder Logik?</strong><br />
Wie bei vielen technischen Errungenschaften stellt sich auch hier die Frage nach dem Nutzen. Ist es Schnickschnack und technische Spielerei oder logische Konsequenz der Entwicklung von Pumpen und Regelungen? Hier kann eindeutig der echte Nutzen für den Verbraucher und den Anlagenmechaniker herausgestellt werden. Bedenkt man zum Beispiel, dass eine Umwälzpumpe ca. 6000 Stunden des Jahres im Einsatz ist (das Jahr hat 8760 Stunden!), wird klar das eine sinnlose Vollgasfahrt nicht im Sinne des Betreibers sein kann. Nicht nur der unnötige Stromverbrauch zwingt zum Nachdenken. Auch das mögliche Betriebsgeräusch einer ungeregelten Pumpe, welches sich am letzten, noch halb geöffneten Thermostatventil mit einem Pfeifkonzert in Erinnerung bringt. Es ist Grund genug, diese innovative Pumpe-Regelungs-Kombination zu berücksichtigen. Von den 6000 Betriebsstunden entfallen weniger als 300 Volllaststunden (Punkt 1 der Kennlinie), rund 700 Stunden mit ¾ dieser Last (Punkt 2 der Kennlinie) und rund 1600 Stunden mit halber Last (Punkt 3 der Kennlinie).</p>
<p>Der Rest läuft mit gerade mal einem Viertel der Auslegungsleistung (Punkt 4 der Kennlinie). Der „worst case“ ist also die seltene Ausnahme. Die Pumpe ist demnach während ihrer Lebenslaufzeit hauptsächlich unterfordert. Möge es uns doch auch so gehen.</p>

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		<title>Schwefelarmes Heizöl wird zum Standardbrennstoff</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Jun 2010 05:58:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gut zu wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Haustechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Heizung]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Schwefelarmes Heizöl]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Nur wenige Jahre nach seiner Markteinführung ist schwefelarmes Heizöl auf dem  besten Weg, der Standardbrennstoff für Ölheizungen zu werden. Im Februar 2010  lag der Anteil dieser umweltschonenden Heizölqualität am bundesweiten  Heizölabsatz bereits bei 44,7 Prozent. Das geht aus den amtlichen&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nur wenige Jahre nach seiner Markteinführung ist schwefelarmes Heizöl auf dem  besten Weg, der Standardbrennstoff für Ölheizungen zu werden. Im Februar 2010  lag der Anteil dieser umweltschonenden Heizölqualität am bundesweiten  Heizölabsatz bereits bei 44,7 Prozent. Das geht aus den amtlichen Mineralöldaten  des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) hervor. Zu Beginn der  gesonderten Datenerfassung im Januar 2008 betrug der Anteil von schwefelarmem  Heizöl nur 0,24 Prozent. Seitdem ist er kontinuierlich gestiegen.</p>
<p><a href="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/06/Schwefelarmes-Heizöl-geht-überall.bmp" rel="lightbox"><img class="alignnone size-full wp-image-2299" title="Schwefelarmes Heizöl geht überall Bild. IWO" src="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/06/Schwefelarmes-Heizöl-geht-überall.bmp" alt="" width="554" height="369" /></a> <em>Das umweltschonende Heizöl EL schwefelarm kann in allen Ölheizungsanlagen verwendet werden. Vom Mineralölhandel wird es bundesweit ausgeliefert.<br />
Foto: IWO </em></p>
<p>Heizöl EL schwefelarm verbrennt nahezu rückstandsfrei. Damit gewährleistet es  eine gleichbleibend hohe Energieausnutzung. Das sorgt unterm Strich für einen  deutlich geringeren Wartungsaufwand und verlängert die Lebensdauer der  Heizanlage. Durch den äußerst geringen Schwefelanteil von höchstens 0,005  Prozent sind die Schwefeldioxidemissionen von schwefelarmem Heizöl mit denen von  Erdgas vergleichbar.</p>
<p><a href="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/06/Schwefelarmes-Heizöl.bmp" rel="lightbox"><img class="alignnone size-full wp-image-2300" title="Schwefelarmes Heizöl Bild. IWO" src="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/06/Schwefelarmes-Heizöl.bmp" alt="" /></a> <em>Immer mehr Ölheizungs-besitzer betreiben ihre Heizung mit schwefelarmem Heizöl. Mittlerweile liegt der Anteil dieser umwelt-schonenden Qualität am bundesweiten Heizölabsatz bei rund 45 Prozent.<br />
Foto: IWO </em></p>
<p>Heizgerätehersteller und Fachhandwerk empfehlen die  Verwendung der schwefelarmen Qualität in allen Ölheizungstypen. Der Staat  unterstützt die weitere Verbreitung der umweltschonenden Sorte mit einem  vergünstigten Mineralölsteuersatz.</p>
<p>Schwefelarmes Heizöl ist bundesweit  erhältlich. Wo, dass können Sie unter: <a title="Info Klick" href="http://www.oelheizung.info. " target="_blank">www.oelheizung.info</a> nachlesen.</p>
<p>Quelle: <a title="Info Klick" href="http://www.iwo.de" target="_blank">www.iwo.de</a></p>

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		<title>Je heißer, desto schlechter?</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Jun 2010 05:00:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>monteur</dc:creator>
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<p>Wie eine thermische Solaranlage funktioniert wird in Deutschland mittlerweile schon in der Grundschule gelehrt. Aber wie sieht der Feinschliff an den Komponenten aus? Kann durch clevere Regelungstechnik lohnenswert mehr Energie geerntet werden als&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Solarenergie richtig dosieren mit „Low-Flow“ oder „High-Flow“</strong></p>
<p>Wie eine thermische Solaranlage funktioniert wird in Deutschland mittlerweile schon in der Grundschule gelehrt. Aber wie sieht der Feinschliff an den Komponenten aus? Kann durch clevere Regelungstechnik lohnenswert mehr Energie geerntet werden als mit Standardideen?</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><a href="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/06/0516-01.jpg" rel="lightbox"><img class="alignnone size-full wp-image-2212" title="Solaranlagen haben in ein gutes Image - nur richtig eingeregelt haben sie gute Wirkungsgrade (Bild: Paradigma)" src="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/06/0516-01.jpg" alt="" width="432" height="297" /></a></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p>Es ist längst bekannt, dass mit dieser schwarzen Fläche auf dem Dach die ankommende Strahlungsenergie der Sonne in Wärmeenergie umgewandelt und dann mittels Solarflüssigkeit zum Speicher transportiert wird. Man weiß, dass dazu eine Pumpe nötig ist, da die Solarflüssigkeit nicht freiwillig den Weg zum Speicher überwindet. Klar ist auch, dass der Anlagenbetreiber diese Pumpe nicht morgens einschaltet und abends wieder ausknipst. <span id="more-2211"></span>Nein, eine Regelung sorgt dafür, dass diese Pumpe nur dann den Betrieb aufnimmt, wenn die Temperatur des Kollektors (aus dem lateinischen: collectio; zu deutsch: Sammeln) über der Speichertemperatur liegt. Dieser Weg zwischen Kollektor und Solarspeicher wird also durch Pumpenkraft überwunden. Denkt man länger über diesen Umstand nach, wird klar, dass dort nicht irgendeine Pumpe den Dienst aufnimmt, sondern jene mit abgestimmten Möglichkeiten und Eigenschaften.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><a href="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/06/0516-02.jpg" rel="lightbox"><img class="alignnone size-full wp-image-2213" title="Der Kollektor mit dem schwarzen Absorber wandelt Strahlungsenergie in Wärme um (Bild: Buderus)" src="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/06/0516-02.jpg" alt="" width="450" height="279" /></a></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong>Volumenstrom kein Zufallsprodukt</strong><br />
Für die Standard-Solaranlage eines Einfamilienhauses (EFH) wird eine Pumpe gewählt, die den Volumenstrom zwischen 30 und 50 Litern/Stunde je Quadratmeter Kollektorfläche ermöglicht. Wäre also, um ein Beispiel zu nennen, ein Fünf-Personen-Haushalt in diesem EFH untergebracht, würden rund sechs Quadratmeter Kollektorfläche installiert. Diese sechs Quadratmeter Kollektorfläche sollten dann mit rund<br />
6 m² x 50 l/(m² x h) = 300 l/h,<br />
also 300 Litern pro Stunde durchströmt werden. Angenommen, die eben erwähnten sechs Quadratmeter Kollektorfläche würden an einem sonnigen Tag rund 3000 Watt Leistung erbringen. Der Speicher im Keller des Hauses hätte bereits eine Temperatur von 30 °C. Jetzt würden also diese 300 Liter pro Stunde (entspricht ungefähr 300 Kilogramm pro Stunde) an Solarflüssigkeit durch den Kollektor strömen und dort erwärmt. Die Erwärmung würde sich nach der uralten Formel  <img class="alignnone size-full wp-image-2217" title="Formel_01" src="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/06/0516_formel_01.jpg" alt="" width="108" height="19" /></p>
<p>im Beispiel also</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2218" title="Formel_02" src="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/06/0516_formel_02.jpg" alt="" width="90" height="46" /></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2219" title="Formel_03" src="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/06/0516_formel_03.jpg" alt="" width="90" height="46" /></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2220" title="Formel_04" src="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/06/0516_formel_04.jpg" alt="" width="175" height="42" /></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2222" title="Formel_05" src="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/06/0516_formel_051.jpg" alt="" width="79" height="15" /></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p>mit rund 8,6 Kelvin in engen Grenzen halten.</p>
<p>So käme folglich Solarflüssigkeit mit rund 38,6 °C vom Dach zurück in den Speicher. Würde eine höhere Temperierung gewünscht, müsste man erst einmal mal passen. Was soll man da noch machen? Die Weichen sind gestellt. Schließlich kann man die Einstrahlung der Sonne nicht beeinflussen… jedenfalls reichen in den meisten Fällen die himmlischen Beziehungen für solche meteorologischen Vorgänge nicht aus.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><a href="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/06/0516-03.jpg" rel="lightbox"><img class="alignnone size-full wp-image-2214" title="Kollektoren sammeln wärme auch schon vor ihrem Einbau - ohne Abdeckung würde die Montage zur heißen Sache (Bild: Paradigma)" src="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/06/0516-03.jpg" alt="" width="450" height="313" /></a></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong>Langsamer wird’s heißer</strong><br />
Als einzige sinnvolle Größe in diesem System lässt sich der Massenstrom verändern. Verlangsamt man den Durchfluss der Solarflüssigkeit bei ansonsten gleicher Leistungsaufnahme des Kollektors, ändert sich auch die Temperatur. Die Flüssigkeit verweilt nämlich länger im Kollektor und heizt sich folglich auch längere Zeit auf.<br />
Bei den im Beispiel angenommenen 3000 Watt an solarer Leistung ließe sich bei reduziertem Durchfluss von z. B. nur 90 Litern pro Stunde</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2223" title="Formel_06" src="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/06/0516_formel_06.jpg" alt="" width="198" height="50" /></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2224" title="Formel_07" src="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/06/0516_formel_07.jpg" alt="" width="72" height="13" /></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p>durch diesen kleinen Trick eine Temperatur von 58,7 °C vom Dach ernten. Diese Erkenntnis führt zu der Frage, warum man nicht gleich mit einem geringeren Volumenstrom arbeitet. Das hätte nicht nur höhere Temperaturen zur Folge, sondern auch eine Energieeinsparung, weil die Pumpe weniger leisten muss. Nebenbei könnte man auch noch den einen oder anderen Rohrquerschnitt des Vor- und Rücklaufs verringern. Was auf den ersten Blick ganz vernünftig erscheint, entpuppt sich allerdings als Mogelpackung.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><a href="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/06/0516-04.jpg" rel="lightbox"><img class="alignnone size-full wp-image-2215" title="Wer hätte es gedacht: Je wärmer der Absorber ist, desto geringer ist der Wirkungsgrad  (Bild: IBH)" src="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/06/0516-04.jpg" alt="" width="450" height="336" /></a></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong>Viel hilft nicht immer viel</strong><br />
Wie auch bei Arzneimitteln ist die Dosis entscheidend. Zuviel eines Wirkstoffes kann tödlich sein. So ähnlich verhält es sich auch bei thermischen Solaranlagen mit der Temperaturdifferenz im System. Wird nämlich die Temperaturkomponente zu sehr ausgereizt, verschlechtert sich der Wirkungsgrad der Solaranlage. Die Grafik zum Arbeitstemperaturbereich stellt dar, wie beispielsweise der Flachkollektor mit einem Wirkungsgrad von rund 80 % bei Temperaturdifferenz von 0 K startet. Das bedeutet: Bei 20 °C Außentemperatur und gleichzeitig 20 °C Absorbertemperatur, werden 80 % der Strahlung in Wärme umgewandelt. Ein weiterer markanter Punkt dieser Darstellung zeigt, dass bei 40 Kelvin Temperaturdifferenz nur noch 60 % Wirkungsgrad zu erwarten sind. Also z. B. bei 20 °C Außentemperatur und einer Absorbertemperatur von 60 °C ergibt sich die Differenz von 40 K und somit dieser doch geringere Wirkungsgrad. Das Ziel, möglichst hohe Temperaturen vom Dach zu ernten, wird also immer mit einem Wirkungsradverlust erkauft.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong>Langsam, schnell oder beides?</strong><br />
Soll die hohe Temperatur das oberste Ziel sein, ist die Auslegung mit geringem Volumenstrom sinnvoll. Ist das Ziel jedoch einen möglichst hohen Wirkungsgrad zu erzielen, sollte der Volumenstrom entsprechend hoch angesetzt werden. Beide Philosophien haben einen Namen bekommen:</p>
<p><strong>Low-Flow-Systeme</strong><br />
mit Volumenströmen zwischen 10 bis 15 Litern pro Quadratmeter Kollektorfläche je Stunde<br />
<strong> High-Flow-Systeme</strong><br />
mit Volumenströmen zwischen 30 bis 50 Litern pro Quadratmeter Kollektorfläche je Stunde<br />
<strong> Matched-Flow-Systeme</strong><br />
bei denen beide Techniken zur Anwendung kommen. Je nach „Ernteauftrag“ und je nach Witterung und Energieverbrauch kann der Vorteil beider Systeme abhängig von einer Regelung genutzt werden. Die entsprechende Pumpe wird dann mittels Drehzahlregelung angesprochen</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong>Kampf der Systeme</strong><br />
Das Diagramm zum Arbeitstemperaturbereich von thermischen Solarkollektoren führt nebenbei vor Augen, was eigentlich allgemein bekannt ist. Der Vakuumkollektor knickt bei steigenden Temperaturdifferenzen zwischen Absorber und Außenluft in seinem Wirkungsgrad nicht so stark ein, wie der Flachkollektor, mal ganz abgesehen vom Solarabsorber. Also, sollte man denken, gibt es einen klaren Sieger im Kollektorkampf und die beiden Verlierer verschwinden vom Markt. Der Vakuumkollektor schützt den Absorber durch seine durchsichtige umhüllende Thermosflasche vor Auskühlung. Der U-Wert der Hülle liegt hier bei rund 2,0 W/(m²K). Der Flächkollektor hat eben nur eine Scheibe zwischen Außenluft und der schwarzen Sammelfläche und einen U-Wert von ca. 4,0 W/(m²K). Der Solarabsorber liegt mit einem U-Wert von etwa 20,0 W/(m²K) am Ende dieser technischen Möglichkeiten. Getreu der Darwin’schen Evolutionstheorie wäre da keine Lücke mehr für die beiden „Verlierer“, würde nicht auch das Verhältnis zwischen Preis und Nutzen eine entscheidende Rolle spielen. Der Vakuumkollektor ist eben bei gleicher Auslegung, bezogen auf die Leistung, teurer als der Flachkollektor.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><a href="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/06/0516-05.jpg" rel="lightbox"><img class="alignnone size-full wp-image-2216" title="Um Schwimmbadwasser aufzuwärmen, genügen Solarabsorber in Form von frei verlegten, schwarzen Rohrregistern (Bild: www.sethwilleysolar.com)" src="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/06/0516-05.jpg" alt="" width="450" height="338" /></a></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong>Porsche, VW oder Trecker</strong><br />
Die Nische für den Röhrenkollektor bietet sich daher oft dort, wo unter widrigen Umständen noch geerntet werden muss. Wenn eine thermische Solaranlage z. B. auch im Winter zur Beheizung des Hauses beitragen soll, geben die Vorteile des Vakuumkollektors oft den Ausschlag. Es handelt sich hier vergleichsweise um einen hoch motorisierten Porsche Cayenne. Wenn es „nur“ darum geht über das gesamte Jahr hinweg die Erwärmung des Trinkwassers zu unterstützen, verrichtet der Flachkollektor seinen Dienst im Vergleich mit den beiden Kontrahenten am besten. Hier stellt sich quasi ein wirtschaftlicher VW Golf vor. Soll im Sommer, bei ohnehin hohen Außentemperaturen, das Freibadwasser einen zusätzlich Temperaturkick bekommen, braucht keine Hightech-Installation mit recht hohen Investitionen angestrebt werden. Es reicht dann aus,  einen einfachen Solarabsorber zu errichten. Im Vergleich mit den Konkurrenten Cayenne und Golf ist dieser langsame Trecker eher behäbig aber eben für den Acker besser geeignet.</p>
<p>Eine intelligente Regelung kann durchaus die Wirtschaftlichkeit einer Solaranlage steigern. Die Prinzipien High-Flow und Low-Flow sind Einflussgrößen auf das Temperaturniveau einer Solaranlage und damit am Wirkungsgrad des jeweiligen Kollektors beteiligt. Hohe Temperaturen lassen sich, wie auch in anderen Systemen, nur durch höhere Verluste erzwingen. Gute Ernte, aber auf verhältnismäßig niedrigem Temperaturniveau gibt’s nur bei geringer Erhöhung der Temperaturen.</p>

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		<title>Erklär mal: Klimawandel</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Jun 2010 05:42:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Loeti</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Laut aktuellem Bericht des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC), dem Klimarat der Vereinten Nationen, hat sich die Erde in den vergangenen 100 Jahren um rund 0,7 Grad Celsius erwärmt. Die Folgen waren weniger kalte Tage und Frostperioden, dafür mehr&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Laut aktuellem Bericht des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC), dem Klimarat der Vereinten Nationen, hat sich die Erde in den vergangenen 100 Jahren um rund 0,7 Grad Celsius erwärmt. Die Folgen waren weniger kalte Tage und Frostperioden, dafür mehr heiße Tage, Hitzeperioden, Dürren und heftige Niederschläge sowie deutlich intensivere tropische Stürme.</p>
<p>Link-Tipp: IPCC Intergovernmental Panel on Climate Change <a title="Info Klick" href="http://www.mnp.nl/ipcc" target="_blank">www.mnp.nl/ipcc</a></p>
<p><strong>Risiken der weltweiten Erwärmung</strong><br />
Ohne Gegenmaßnahmen rechnet die Mehrheit der IPCC-Mitglieder bis Ende des 21. Jahrhunderts mit einem weiteren Temperaturanstieg von 1,1 bis 6,4 Grad. Unterhalb von 1 Grad Celsius ist der Schaden für die Ökosysteme gering. Zwischen 1 und 2 Grad Celsius wächst das Risiko auf regionaler Ebene. Über 2 Grad Celsius sind zahlreiche Tier- und Pflanzenarten vom Aussterben bedroht, ab 3 Grad Celsius ganze Ökosysteme in Gefahr. Insbesondere in Entwicklungsländern drohen Hunger- und Wasserkrisen sowie weitere sozioökonomische Schäden. Die globale Erwärmung lasse sich schon jetzt nicht mehr aufhalten, allerdings sei eine Stabilisierung möglich, so der Weltklimarat. Seine Vorgabe heißt: Begrenzung des Temperaturanstiegs bis zum Jahr 2099 auf maximal 2 Grad Celsius.</p>
<p><strong>Treibhausgase und Verursacher</strong><br />
Das Klima wandelt sich. Wie schnell und mit welchen Konsequenzen, darüber entscheidet auch der Mensch. Zwischen 1970 und 2004 stieg der Anteil anthropogener, das heißt vom Menschen verursachter Emissionen um rund 80 Prozent von 21 auf 38 Gigatonnen (IPCC). Eine besondere Rolle spielte dabei das Kohlendioxid (CO2): Nicht zuletzt die Verbrennung fossiler<br />
Energieträger wie Kohle, Erdöl und Erdgas treibt die globale Erwärmung voran. 2004 betrug der CO2-Anteil an den gesamten anthropogenen Emissionen 77 Prozent.</p>
<p><a href="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/06/Treibhausgasemissionen-1.png" rel="lightbox"><img class="alignnone size-full wp-image-2279" title="Treibhausgasemissionen 1" src="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/06/Treibhausgasemissionen-1.png" alt="" width="555" height="173" /></a></p>
<p><a href="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/06/Treibhausgasemissionen-2.png" rel="lightbox"><img class="alignnone size-full wp-image-2280" title="Treibhausgasemissionen 2" src="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/06/Treibhausgasemissionen-2.png" alt="" width="556" height="180" /></a><span id="more-2278"></span><strong>Anthropogene Emissionen und natürlicher Treibhauseffekt</strong><br />
CO2 ist das wichtigste anthropogene, das heißt vom Menschen verursachte Treibhausgas. Ebenso wie Distickstoffoxid (N2O, Lachgas), Ozon (O3), Methan (CH4) und Wasserdampf (H2O) wird es aber auch natürlich freigesetzt. Etwa 400 Gigatonnen CO2 werden nach Schätzung des Bremer Instituts für Umweltphysik (IUP) jährlich in die Atmosphäre abgegeben, davon sind 38 Gigatonnen vom Menschen verursacht (IPCC-Bericht). Zusätzliche Mengen CO2 geben unter anderem aktive Vulkane frei. Der natürliche Treibhauseffekt hält die Durchschnittstemperatur der Erde bei plus 15 Grad Celsius. Ohne dieses Phänomen läge der Wert bei frostigen minus 18 Grad Celsius. Weitere Erhöhungen würden nach Berechnungen der Forscher Tier- und Pflanzenarten sowie Ökosysteme bedrohen, den Meeresspiegel ansteigen lassen und damit Lebensräume von vielen Menschen und Tieren gefährden.</p>
<p>Link-Tipp: IUP R Institut für Umweltphysik an der Universität Bremen <a title="Info Klick" href="http://www.iup.uni-bremen.de" target="_blank">www.iup.uni-bremen.de</a></p>
<p><strong>Der weltweite Energieverbrauch </strong><br />
Mit dem 2005 in Kraft getretenen Kyoto-Protokoll haben sich die UN-Mitglieder dazu verpflichtet, ihre Gesamtemissionen zwischen 2008 und 2012 um 5 Prozent gegenüber 1990 zu senken. Allerdings: Die Menschheit wächst und damit der weltweite Energieverbrauch. Allein die beiden aufstrebenden neuen Wirtschaftsgroßmächte China und Indien verzeichnen ein jährliches<br />
Bevölkerungswachstum von 0,6 bzw. 1,9 Prozent (Auswärtiges Amt). Die Internationale Energie-Agentur IEA geht davon aus, dass sich der globale Energieverbrauch bis 2030 um 50 bis 70 Prozent erhöht. Damit ist zurzeit ein weiterer Anstieg der Treibhausgasemissionen unvermeidlich, denn neben Uran decken Kohle, Erdgas und Erdöl laut Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) noch immer über 80 Prozent des Welt-Primärenergiebedarfs. Bei deren Verbrennung entsteht CO2.</p>
<p>Link-Tipp:</p>
<p>Bereits 1997 legte die Internationale Staatengemeinschaft in Kyoto verbindliche Handlungsziele und Umsetzungsmaßnahmen für den globalen Klimaschutz fest. Download <strong>Kyoto-Protokoll</strong> <a title="Info Klick" href="http://www.bmu.de" target="_blank">www.bmu.de</a></p>
<p>Auswärtiges Amt <a title="Info Klick" href="http://www.auswaertiges-amt.de" target="_blank">www.auswaertiges-amt.de</a></p>
<p>IEA  International Energy Agency <a title="Info Klick" href="http://www.iea.org" target="_blank">www.iea.org</a></p>
<p>BGR  Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe <a title="Info Klick" href="http://www.bgr.bund.de" target="_blank">www.bgr.bund.de</a></p>

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