Erklär mal: Megenregelung / Mischerregelung

21. März 2012 Heizer Erstellt in Allgemein, Erklär mal..., Haustechnik, Heizung Keine Kommentare »

Dreiwegemischer haben drei Anschlüsse und können entweder zur Mischung von zwei Wasserströmen mit unterschiedlichen Temperaturen (Mischerregelung) oder zur Verteilung von zwei Wasserströmen (Mengenregelung) verwendet werden.

Tor A (Regeltor):
Hierdurch wird die Wärmeleistung des Verbrauchers beeinflusst (Anschluss für mengenvariable Teilstrecke).
Tor B (Bypasstor):
Hierdurch erfolgt die Anpassung (Anschluss für die ergänzende mengenvariable Teilstrecke).
Tor AB:
Ist der Anschluss der mengenkonstanten Teilstrecke („Summenstrom“).

Mischerregelung Mengenregelung

Der Mischer in einer Heizungsanlage hat die Aufgabe, dem heißen Kesselvorlaufwasser mehr oder weniger kaltes Rücklaufwasser beizumischen, bis die gewünschte Vorlauftemperatur erreicht ist, um die Raumtemperatur konstant zu halten. Er ist also das Regelorgan zwischen der Wärmeerzeugungsseite und der Wärmenutzungseite.
Da die Außentemperatur nicht konstant ist wirkt diese als Führungsgröße auf die zu verändernde Vorlauftemperatur damit eine gleichbleibende Raumtemperatur gewährleistet werden kann. Dazu muss die Stellung des Mischers – ständig verändert werden.
Weitere Vorteile eines Mischers sind:
- Die Versorgung verschiedener Heizkreise mit unterschiedlichen Temperaturanforderungen > Fußbodenheizkreis / Radiatorenheizkreis
- Die Versorgung von Verbrauchern von einem Wärmeerzeuger mit nicht gleitender (modulierender) Betriebsweise, wie Festbrennstoffkessel
- Die Realisierung von speziellen Kesselschutzschaltungen > Schutz gegen Taupunktunterschreitung

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KfW fördert Einzelmaßnahmen bei der Optimierung der Wärmeverteilung ab 01.04.12

15. März 2012 Redaktion Erstellt in Haustechnik, Heizung, News Keine Kommentare »

Zum 01.April 2012 gibt es bei der KfW  Neuerungen in den Programmen Energieeffizient Sanieren – Kredit (151/152) und Energieeffizient Sanieren – Investitionszuschuss (430) Austausch der Heizung oder Optimierung der Wärmeverteilung.

Aus den Förderrichtlinien:

Als Austausch der Heizung gilt der Einbau von Heizungstechnik auf Basis der Brennwerttechnologie, Kraft-Wärme-Kopplung oder Nah-/Fernwärme (einschließlich der unmittelbar dadurch veranlassten Maßnahmen). In diesem Zusammenhang sind die Fachunternehmer mit der Prüfung zu beauftragen, ob die Heizungsflächen für die geplante Heizanlage, insbesondere  für einen dauerhaften Brennwertbetrieb, geeignet und ausreichend dimensioniert sind. Anderenfalls ist auf die Möglichkeit des Austauschs von Heizkörpern und Verteilsystemen hinzuweisen. Unterbleibt die erforderliche Anpassung oder Erneuerung von Heizkörpern und Rohrleitungen, ist die Einzelmaßnahme “Austausch der Heizung” nicht förderfähig.

Externe Umwälzpumpen müssen Hocheffizienzpumpen der Effizienzklasse A mit einem kleinsten einstellbaren Pumpenförderdruck von 100 mbar sein. In Geräten integrierte Umwälzpumpen müssen baugleich mit Hocheffizienzpumpen der Effizienzklasse A mit einem kleinsten einstellbaren Restförderdruck von 200 mbar sein. die Optimierung der Wärmeverteilung bei bestehenden Heizungsanlagen

Dabei sind folgende Maßnahmen durchzuführen:

  • die Analyse des Ist-Zustandes nach DIN EN 15378
  • die Durchführung des hydraulischen Abgleichs
  • die Umsetzung aller aufgrund beider Analysen erforderlichen Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz am gesamten Heizsystem (z. B. die Optimierung der Heizkurve, die Anpassung der Vorlauftemperatur und der Pumpenleistung sowie der Einsatz von Einzelraumregler) – die Einregulierung der Anlage in den Soll-Zustand

Dazu ergänzend sind förderfähig:

  • Ersatz bestehender Pumpen durch Hocheffizienzpumpen (Effizienzklasse A), hocheffiziente Trinkwasserzirkulationspumpen
  • Einbau voreinstellbarer Heizkörperthermostatventile und von Strangdifferenzdruckreglern
  • Umbau von Ein- in Zweirohrsystemen und in Einrohrsystemen Maßnahmen zur Volumenstromregelung mit dem Ziel der Energieeinsparung
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Alles im Fluss…

13. März 2012 monteur Erstellt in Gut zu wissen, Heizung, Spezial Keine Kommentare »

Wärmebrücken in Gebäuden
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Immer von warm nach kalt wandert sie, die Wärmeenergie. Beobachten lässt sich dieses Phänomen mit dem bloßen Auge aber nicht. Hilfsmittel, wie eine Thermografiekamera, sind notwendig um dem Menschen die Auswirkungen vor Augen zu führen.

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Dabei ist es kein Selbstzweck die so genannten Wärmebrücken zu visualisieren und damit zu kennen. Als Erklärung für fehlende Behaglichkeit oder Wärmeverluste bis, hin zur Erkennung der Ursachen für Schimmelbildung, sind diese Brücken von Interesse. Grund genug also, mal die grundsätzlichen Ideen aufzuzeigen.

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Online-Kalkulator für Heizkörper

8. März 2012 Loeti Erstellt in Allgemein, Gut zu wissen, Haustechnik, Heizung, Produkte Keine Kommentare »

Mit dem Online-Kalkulator will der Heizkörper-Hersteller Heizungsbauern helfen, den richtigen Heizkörpertyp für ihr Projekt zu ermitteln. Auf der Purmo-Website unter „Niedrigtemperatursystem-Kalkulator“ wird das gewünschte Heizkörpermodell ausgewählt. Dann werden Vorlauftemperatur und Rücklauftemperatur eingegeben, dazu die gewünschte Raumtemperatur und die Heizlast. Durch Angaben zur Baulänge und Bauhöhe, wird die verfügbare Wandfläche für den Heizkörper beschrieben. Das Sucherergebnis zeigt, welche Heizkörper für diese konkreten Anforderungen geeignet sind. Typ, Wärmeleistung sowie die exakte Bauhöhe und Baulänge werden angezeigt und sind in einem PDF downloadbar. Purmo versichert, dass diese Heizkörper die angezeigte Leistung abgeben, auch in Heizsystemen mit niedrigen Temperaturen. So zeigt der Leistungskalkulator, dass in gut gedämmten Gebäuden Heizkörper bei einer Vorlauftemperatur von 45 °C und einer Rücklauftemperatur von 35 °C problemlos einsetzbar sind.


Bei der Ergebnissuche greift der Kalkulator auf das gesamte Purmo-Heizkörpersortiment zu. Es werden sowohl horizontale als auch vertikale Heizkörper berücksichtigt, selbst Dekorativheizkörper und Röhrenradiatoren können berechnet werden.
www.purmo.de

Hier geht es direkt zum Kalkulator!

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Heizungs-Tuning

2. März 2012 TomTank Erstellt in Allgemein, Gut zu wissen, Haustechnik, Heizung 1 Kommentar »

Wasser fließt immer den Weg des geringsten Widerstandes. Da es in Heizungsanlagen verschiedene Fließwege mit unterschiedlichen Widerständen gibt, muss eine bedarfsgerechte Verteilung der Wassermengen erfolgen. Dieser hydraulische Abgleich wird mit der Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB), Teil C, ATV DIN 18380 [1] an Neuanlagen verlangt. Dass er gemacht wird, war nicht immer so. Früher blieb diese Maßnahme frei nach dem Motto „keine Zeit für diesen Blödsinn“ auf der Strecke. Folglich trifft man auf viele Heizungsanlagen, die nie abgeglichen wurden. Das einst Versäumte hier nachzuholen, macht die Anlage wirtschaftlicher und komfortabler. Der Betreiber spart bares Geld und störende Strömungsgeräusche verschwinden.Hydraulischer Abgleich des Heizungssystems

Dicke Pumpe keine Lösung

Fachleute schätzen den Anteil der nicht hydraulisch abgeglichenen Anlagen sehr hoch ein. Ob die geschätzten Zahlen von bis zu 85 % stimmen, ist nicht bewiesen. Man kann allerdings davon ausgehen, dass die meisten Heizungsanlagen bislang noch keinen Abgleich erlebten. Bei diesen, nicht einregulierten Anlagen, führt der Weg des Heizungswassers durch die der Umwälzpumpe nächstgelegenen Heizkörper zurück zum Wärmeerzeuger. Weiter entfernt liegende Heizkörper werden nicht ausreichend versorgt und die zugehörigen Räume werden nicht warm. Reklamiert der Kunde dann einen nur lauwarmen Heizkörper, ist es weit verbreitete Praxis, Den kompletten Beitrag lesen »

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Antike Heizkörper treffen moderne Heiztechnik

1. März 2012 Heizer Erstellt in Haustechnik, Heizung, Spezial Keine Kommentare »

Einen antiken gusseisernen Heizkörper so zu restaurieren, dass er an eine moderne Zentralheizung angeschlossen werden kann, bedarf einer guten Fachkenntnis. Wohl einzigartig in Europa ist
die niederländische Firma Andera – Antieke Design Radiators – in Maastricht, die sich auf die Bergung, den Import, die Aufarbeitung und den Verkauf von historischen Gussheizkörpern spezialisiert hat. Dort findet sich eine große Auswahl an schlichten wie auch verzierten Exemplaren in allen Variationen.

Gibt es auch zu kaufen, Restaurierte Ventile. Was wohl die EnEV dazu sagt? Bild: www.andera.nl
Aus aller Welt werden die betagten Sachen importiert. Anschließend werden die alten Radiatoren und Ventile aufbereitet. Erworben werden die Heizkörper zumeist in Frankreich, Belgien, Deutschland oder Großbritannien, aber auch in Argentinien, Kanada, den USA, Israel oder Malaysia. Der Ankauf erfolgt oft über lange und zuweilen seltsame Wege. Emiel Jacobs hat im Laufe der Jahre nahezu in allen Kontinenten Kontakte geknüpft, die ihm das Auffinden der wertvollen Heizkörper ermöglichen. So bewahrt er sie vor der Verschrottung, was nur zu oft ihr häufigstes Schicksal ist. In manchen Ländern, beispielsweise in Frankreich, wird es allmählich schwieriger, solche Heizkörper zu finden, da sich hier in den vergangenen Jahren ein spezialisierter Markt für antike Heizkörper entwickelt hat. Zahlreiche Schmuckstücke, so vermutet Emiel Jacobs, müssten allerdings noch in Russland zu finden sein. Hier benötigt man jedoch bekanntlicherweise Kontakte der besonderen Art, um die Heizkörper erwerben zu können.

Schönes Stück aus Malaysia Bild: www.andera.nl

Linktipp: http://www.andera.nl/de/content/1/das-unternehmen

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Erklär mal: Unterschied Gelb- und Blaubrenner

29. Februar 2012 Loeti Erstellt in Erklär mal..., Haustechnik, Heizung, Wie funktioniert eigentlich. . . Keine Kommentare »

Warum brennt mal eine Flamme Gelb und manchmal Blau? Schauen wir mal in eine Gasflamme eines neuen Kombi-Gasumlaufwasserheizers und stellen dabei fest, dass die Gasflamme “Blau” verbrennt. Brennt die Gasflamme hingegen mit einer “Gelben” Flammen ist der Brenner in der Regel verschmutzt. Durch die Verschmutzung ist die Gemischaufbereitung nicht mehr ideal. Soll heißen, die brennbaren Bestandteile des Erdgases (“CH4″) verbinden sich nicht vollständig mit dem Luftsauerstoff (“O2″). Was hat das mit einem Öl-Brenner zu tun?

Betrachtet man hingegen einen Öl-Brenner so ist der Kampf der unterschiedlichen Systeme im kleinen Leistungsbereich bis 50kW zugunsten des Blaubrenners entschieden. Hier führen konstruktive Maßnahmen an der Gemischaufbereitung zu der Blauen Flamme. Das Geheimnis scheint also gelöst. Es ist also die Art der Gemischaufbereitung welche die Blaue Flamme entstehen lässt. Dabei entscheidend ist der Anteil der Verbrennungsluftzumischung vor bzw. bei der Flammenentstehung. Der Ölnebel wird sich am Zündfunken entzünden. Für einen kurzen Augenblick scheint die Öl-Flamme Gelb zu brennen. Nun aber greifen die Konstrukteure in die reichlich gefüllte Trickkiste und graben den Venturi aus. Mithilfe dieser genialen Idee werden die heißen Abgase durch einen Rezikulationsspalt durch Unterdruckbildung (negativer Druck) angesaugt. Die heißen Abgase lassen den Ölnebel verdampfen. Die Bindungsfähigkeit des zugeführten Sauerstoffs an den Brennstoff Heizöl nimmt dabei zu weil der Öldampf (Gasförmig) gegenüber dem Ölnebel (Tropfenförmig) eine größere Oberfläche besitzt. Mit dieser Technik verbrennt ein Blaubrenner nahezu CO frei. Zu dem brennt die Flamme unsichtbar in einem Flammenrohr. Dieses Flammenrohr beginnt kurz nach dem Start des Brenners (ca.20 sek.) zu glühen. Dieses Strahlungswärme lässt weniger schädliches NOx entstehen.

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Welche Gasgerätearten gibt es?

24. Februar 2012 Redaktion Erstellt in Gut zu wissen, Haustechnik, Heizung Keine Kommentare »

Folgende Zuschrift erhielt die SBZ-Redaktion. Wir dürfen diese und die Antwort hier veröffentlichen da wir davon ausgehen, dass allgemeines Interesse herrscht.

Hallo SBZ-Monteur,

könnt ihr mir mal schnell und übersichtlich die verschiedenen Gasgerätearten erklären. Aus der Kopie meines Berufsschullehrers werde ich nicht schlau.

Vielen Dank

Thorsten Machner

____________________________

Für die hier erklärten Gasgerätearten gibt es gemäß TRGI bestimmte Regelungen für die Aufstellung und Abgasführung der Gasgeräte. Gasgeräte werden nach der Abgasabführung und der Verbrennungsluftversorgung wie folgt unterschieden:

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Missel Seminare Brand, Wäme- und Schallschutz

22. Februar 2012 Redaktion Erstellt in Gut zu wissen, Haustechnik, Heizung, News, Produkte, Sanitär, Spezial Keine Kommentare »

Auch 2012, im Jahr des 125-jährigen Jubiläums von Missel, veranstaltet das Unternehmen wieder seine beliebte, kostenfreie Seminarreihe für Planer und Verarbeiter der Sanitär- und Heizungsbranche. An 12 Terminen in Deutschland, Österreich und der Schweiz erhalten die Teilnehmer wertvolle Informationen zu planerischen Anforderungen an den Brand-, Wärme- und Schallschutz. Der Fokus der diesjährigen Seminare liegt auf den Besonderheiten bei Modernisierungen und Sanierungen von Bestands- und denkmalgeschützten Gebäuden.
Die Referenten, Dr.-Ing. Bernd M. Hanel und Dipl.-Ing. Manfred Lippe, geben einen Überblick über die geltenden Verordnungen und neuesten Richtlinien, die in der Praxis oft Fragen aufwerfen. Von den Experten erhalten die Teilnehmer konkrete Hilfestellungen für die Planung und Ausführung von Installationen. Beispielsweise was bei sanitär-, heizungs- und lüftungstechnischen Anlagen zu beachten ist, die höchsten Anforderungen an Wärme-, Brand- und Schallschutz gerecht werden müssen.

Insbesondere die Verknüpfung des Brandschutzes mit den Anforderungen an Schall- und Wärmeschutz erscheinen häufig aufwändig – und dabei gibt es gerade dafür vergleichsweise einfache Lösungen. Entsprechende Dämmsysteme lassen sich zudem problemlos nachrüsten. Anschauliche Beispiele aus der Praxis, wie etwa die brandschutztechnisch sichere Durchführung von Rohrleitungen durch Holzdecken und -wände, runden die Themenblöcke ab.

Vor dem Hintergrund der Energieeinsparverordnung EnEV 2009 zeigen Hanel und Lippe zudem auf, welches enorme Potenzial für Energieeinsparungen in Bestandsgebäuden steckt. Technische Anlagen und Rohrleitungen nachträglich wärme- und kältezudämmen, ist eine große Chance für die Sanitär- und Heizungsbranche.

Die kostenlosen Missel Seminare sind von vielen Architekten- und Ingenieurkammern als Fortbildungsveranstaltungen anerkannt. Alle Teilnehmer erhalten ein Zertifikat.

Hier geht es zur Seminarbuchung!

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Erklär mal: Betriebsweisen der Wärmepumpe

10. Februar 2012 TomTank Erstellt in Allgemein, Erklär mal..., Gut zu wissen, Haustechnik, Heizung Keine Kommentare »

Die Betriebsweise einer Wärmepumpe kann wie folgt unterteilt werden:
– monovalente Betriebsweise:
Die Wärmepumpe ist der alleinige Wärmeerzeuger für Heizung und Warmwasserbereitung. Die Wärmequelle muss für den ganzjährigen Betrieb der Anlage ausgelegt sein.
– monoenergetische Betriebsweise:
Die Wärmeversorgung wird über zwei Wärmeerzeuger realisiert, die mit demselben Energieträger versorgt werden. Die Wärmepumpe wird mit einer Elektro Zusatzheizung zur Deckung der Spitzenlast kombiniert. Die Elektro Zusatzheizung ist dabei im Vorlauf der Nutzungsanlage installiert und wird vom Regler bei Bedarf mit hinzugeschaltet. Der Anteil des Wärmebedarfes, der von der Elektro Zusatzheizung abgedeckt wird, sollte möglichst gering sein.


– bivalente parallele Betriebsweise:
Neben der Wärmepumpe ist ein zweiter Wärmeerzeuger mit einem anderen Energieträger als der Wärmepumpe zur Deckung des Wärmebedarfes installiert. Ab einer bestimmten Außentemperatur
wird der zweite Wärmeerzeuger mit zur Deckung des Wärmebedarfes zugeschaltet. Diese Betriebsweise setzt voraus, dass die Wärmepumpe bis zur tiefsten Außentemperatur in Betrieb bleiben
kann.
– bivalente alternative Betriebsweise:
Neben der Wärmepumpe ist ein zweiter Wärmeerzeuger mit einem anderen Energieträger als der Wärmepumpe zur Deckung des Wärmebedarfes installiert. Dabei arbeitet die Wärmepumpe nur bis
zum so genannten Bivalenzpunkt (z. B. 0 °C Außentemperatur), um bei tieferen Außentemperaturen die Wärmeversorgung an den zweiten Wärmeerzeuger (z. B. Gas- oder Ölkessel) zu übergeben.
Häufige Anwendung findet diese Betriebsweise bei Wärmenutzungsanlagen mit hohen Vorlauftemperaturen. Die Wärmepumpe kann dabei 60 – 70 % der Jahresheizarbeit (Klimaverhältnisse Mitteleuropa) abdecken.
bivalente teilparalelle Betriebsweise:
Bis zu einer vorgegebenen Außentemperatur erzeugt die Wärmepumpe alleine die notwendige Wärme. Sinkt die Temperatur unter diesen Wert, schaltet sich der zweite Wärmeerzeuger dazu. Reicht
die die Vorlauftemperatur der Wärmepumpe nicht mehr aus, wird die Wärmepumpe abgeschaltet. Der zweite Wärmeerzeuger übernimmt die volle Heizlast.

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