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	<title>SBZ Monteur &#187; Knigge</title>
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		<title>Schnell ist fix daneben</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 08:00:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>monteur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gut gemacht]]></category>
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		<description><![CDATA[<p><strong>Immer mit der Ruhe im Kundenhaus</strong></p>
<p>Zeit ist Geld &#8211; sagt ja auch der Chef immer. Und was einen Profi auszeichnet ist ja unter anderem sein Arbeitstempo. Wenn da nicht die Kleinigkeiten wären, die einen ausbremsen. Sie durch Ignoranz zu&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Immer mit der Ruhe im Kundenhaus</strong></p>
<p>Zeit ist Geld &#8211; sagt ja auch der Chef immer. Und was einen Profi auszeichnet ist ja unter anderem sein Arbeitstempo. Wenn da nicht die Kleinigkeiten wären, die einen ausbremsen. Sie durch Ignoranz zu eliminieren, kann aber auch ganz schnell nach hinten losgehen.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><a href="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/07/0611-01.jpg" rel="lightbox"><img class="alignnone size-full wp-image-2391" title="Strom weg - Datei futsch. Und das alles nur, weil der Monteur dachte, der Stecker in der Steckdose sei überflüssig" src="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/07/0611-01.jpg" alt="" width="450" height="675" /></a></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p>Eines darf ein Kundendienstmonteur nicht haben: den Tunnelblick. Wer nämlich an dieser Krankheit leidet, der sieht nur seine Aufgabe. Nur das, was er machen will, das zählt. Alles andere um ihn herum verblasst. Volle Konzentration auf das Eine. Zugegeben, das klingt erst einmal prima. Im Hause des Kunden kann das aber ganz falsch rüberkommen. Der Kunde sieht nämlich nicht den hochmotivierten Fachmann, sondern eher einen Monteur, der nach dem „Platz-da-jetzt-komm-ich-Prinzip“ zu Werke geht.<span id="more-2390"></span></p>
<p><strong>Der Kundenkram steht immer im Weg</strong><br />
Die Wartung der Gastherme in Familie Meiers Wohnung steht an. Vor Ort stellt man fest, dass unter der Therme die Waschmaschine steht. Das wäre ja nicht so schlimm, hätte Frau Meier nicht auf der Maschine eine ganze Batterie von Parfüm-Fläschchen drapiert. Was macht man? Na, mal kurz die vier Enden der Decke angefasst, auf der die Flaschen stehen und hochheben. Das ergibt einen perfekten Sack, der es ermöglicht, das ganze Duftzeug auf einmal in die Badewanne zu befördern. So schnell kann Ablageplatz für Werkzeug geschaffen werden. So schnell kann aber auch Frau Meier die Galle hochkommen. Denn im Gegensatz zum Monteur bedeuten ihr diese Parfümflaschen sehr viel.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><a href="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/07/0611-02.jpg" rel="lightbox"><img class="alignnone size-full wp-image-2392" title="Man braucht Strom, hat es eilig und der Kunde im Augenblick kein Ohr dafür…" src="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/07/0611-02.jpg" alt="" width="450" height="337" /></a></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><a href="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/07/0611-03.jpg" rel="lightbox"><img class="alignnone size-full wp-image-2393" title="… einfach den Stecker zu ziehen, kann dann böse Folgen haben" src="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/07/0611-03.jpg" alt="" width="450" height="337" /></a></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><a href="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/07/0611-04.jpg" rel="lightbox"><img class="alignnone size-full wp-image-2394" title="Also ist es besser auch mal einen Augenblick zu warten…" src="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/07/0611-04.jpg" alt="" width="450" height="340" /></a></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><a href="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/07/0611-05.jpg" rel="lightbox"><img class="alignnone size-full wp-image-2395" title="… bis der Kunde Zeit hat zu zeigen, wo man ganz gefahrlos und ohne Ärger den Strom zapfen kann" src="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/07/0611-05.jpg" alt="" width="450" height="336" /></a></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong>Einfach mal den Stecker ziehen</strong><br />
Noch krasser kann man in der Stromfrage ins Fettnäpfchen treten. Man braucht Saft für die Bohrmaschine und macht sich auf der Suche nach einer freien Steckdose. Fehlanzeige: Alle erreichbaren sind schon besetzt. Was macht man? Na klar: Platz für den eigenen Stecker. Wenn man nun Pech hat, hat man damit aber unbewusst die Video-Aufnahme des Hausherrn abrupt beendet, einer Kühltruhe den Garaus gemacht oder mal eben einen Computer hart abstürzen lassen. Bei so etwas hat man dann gehörig Ärger am Hacken. Man könnte auch sagen: Die Zeit, die man durch eigenmächtiges Handeln eingespart hat, geht durch den Anschiss wieder drauf. Ganz zu schweigen vom schlechten Eindruck, den man hinterlässt.</p>
<p>Also, immer mit der Ruhe. Auch wenn die Zeit noch so drängt, darf man es sich nicht leisten, im Hause des Kunden ungefragt und eigenmächtig zu schalten und zu walten. Und dann stören die Parfümfläschchen auch nicht, sondern man fragt, ob man diese vorsichtig beiseite räumen darf, damit sie nicht beschädigt werden. Und auch in Sachen Stecker gilt: Wo es den Strom gibt, bestimmt der Kunde &#8211; auch wenn’s dann einen Augenblick länger dauert.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.<br />
</span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong>Film zum Thema</strong><br />
Welche Folgen es haben kann, wenn man sich im Kundenhaus selbstständig macht, zeigt der Film „Vorsicht im Kundenhaus“</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><object width="425" height="350"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v//v/-LrOf0HaE9c"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v//v/-LrOf0HaE9c" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="350"></embed></object></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>

<div class="sociable">

<ul>
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		<title>Rückwärts aus der Sackgasse</title>
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		<pubDate>Tue, 25 May 2010 05:00:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>monteur</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p><strong>Mit Reklamationen richtig umgehen</strong><br />
<span style="color: #ffffff;">.</span><br />
Wenn eine Arbeit prima klappt, macht sie auch Spaß. Und es ist toll, wenn sich der Kunde über das Ergebnis des Arbeitseinsatzes freut. Aber hier und da passiert auch mal das Gegenteil. Was&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mit Reklamationen richtig umgehen</strong><br />
<span style="color: #ffffff;">.</span><br />
Wenn eine Arbeit prima klappt, macht sie auch Spaß. Und es ist toll, wenn sich der Kunde über das Ergebnis des Arbeitseinsatzes freut. Aber hier und da passiert auch mal das Gegenteil. Was tun, wenn einem anstatt der gewünschten Anerkennung Ablehnung entgegenschlägt?<br />
<span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><a title="Sind die Reklamationsgründe berechtigt, sollte man nicht versuchen, sich rauszureden (Bild: Wolfgang Willnat)" href="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/01/0419-01.jpg" rel="lightbox"><img src="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/01/0419-01.jpg" alt="Sind die Reklamationsgründe berechtigt, sollte man nicht versuchen, sich rauszureden (Bild: Wolfgang Willnat)" /></a></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p>Der Grad, auf dem der Anlagenmechaniker als Dienstleister im Kundenkontakt wandelt, ist schmal. Klappt etwas prima und der Kunde ist zufrieden, bekommt man hier und da auch mal Lob zu hören. Wenn etwas aber nicht so gelaufen ist, wie sich der Klient das vorgestellt hat, wird er damit ganz sicher nicht hinter dem Berg halten. Sollte es also zu einer Reklamation kommen – egal ob berechtigt oder ungerechtfertigt – ist es hilfreich, ein paar grundsätzliche Dinge zu beherzigen.<span id="more-1777"></span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong>Geht nicht &#8211; gibt’s nicht!</strong><br />
Man stelle sich vor: Da will der Kunde etwas anders montiert haben, als in der Art, in der man es eigentlich immer macht. Was bildet der sich denn ein? Wer ist denn hier der Fachmann? Stopp! Egal, welche Ansprüche der Kunde hat, man darf darauf nicht mit Ablehnung reagieren, nur weil man etwas „noch nie so gemacht hat“. Vielleicht ist die Idee des Kunden gar nicht so blöd. Bloß, weil man etwas noch nicht praktiziert hat, heißt das nicht, dass es nicht Fälle gibt, in denen man etwas Neues ausprobieren sollte. Der Betriebsblindheit darf keine Chance gegeben werden. Unter Betriebsblindheit ist in diesem Zusammenhang ein stupides Handeln aus der Routine heraus zu verstehen. Tödlich ist der Spruch: „Das machen wir schon immer so.“ Von einem Blick über den Tellerrand keine Spur. Und genau das ist eben dumm. Nicht umsonst gab es früher im Handwerk die so genannten „Wanderjahre“, um sich ein breites Spektrum anzueignen. Und zwar nicht nur im handwerklichen Können, sondern auch im Bereich der sozialen Kompetenzen, das heißt im Umgang miteinander. „Andere Länder – andere Sitten!“ Jede Situation ist anders und verlangt auch eine individuelle Lösung. Man sollte daher immer versuchen, den Kunden zufrieden zu stellen, in man ihm eine Lösung anbietet, die auch seine persönlichen Vorstellungen berücksichtigt. Der Kunde fühlt sich dann bestätigt und verstanden. Vor allem aber hat er an dem Ergebnis der Arbeit quasi mitgewirkt. Und das lässt eigentlich gar nicht mehr zu, dass er später darüber meckert.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><a title="Genau genommen verursachen Kunden nur Arbeit - zum Glück!" href="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/01/0419-02.jpg" rel="lightbox"><img src="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/01/0419-02.jpg" alt="Genau genommen verursachen Kunden nur Arbeit - zum Glück!" /></a></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong>Reklamation? Ja, Bitte!</strong><br />
Hin und wieder kann man eine Reklamation nicht wie beschrieben im Keim ersticken. Etwa dann, wenn sich herausstellt, dass etwas nicht funktioniert, der Fachmann aber längst nicht mehr im Hause des Kunden ist. Flugs ruft der Kunde an. Und Anrufe dieser Art sind nicht willkommen, oder? Falsch! Schließlich hat ein reklamierender Kunde den Weg zum Unternehmen zurück gefunden. Wenn auch nicht aus positiven Gründen, so zeigt es doch, dass der Kunde die Firma noch nicht ganz abgeschrieben hat und weiterhin mit ihr in Kontakt bleiben möchte. Deshalb ist es umso wichtiger, ihn spätestens an dieser Stelle zufrieden zu stellen. Getreu dem Motto „Sprechenden Menschen kann geholfen werden!“, sollte genau dieser Punkt auch ausgesprochen sein. Man kann nicht davon ausgehen, dass unser Gegenüber unsere Gedanken nachvollziehen kann. Also muss man sie ihm sagen: „Wir wollen Sie zufrieden stellen!“ „Ich bin erst zufrieden, wenn Sie zufrieden sind!“ Dies ergibt eine andere Qualität im Umgang miteinander. Keinesfalls hilft es an dieser Stelle dem Kunden zu raten: „Regen Sie sich doch nicht so auf.“ Neben der negativen Formulierung „nicht“, die generell vermieden werden sollte, wird sich der Kunde darüber noch mehr aufregen. Er kommt aus dieser Einbahnstraße nicht alleine heraus. Folglich muss man ihm klarmachen, dass man ihn auf keinen Fall dort alleine lassen will: „Wir sitzen jetzt zusammen in diesem Boot. Lassen Sie uns ruhig und gemeinsam eine Lösung finden.“</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong>Nach Ursachen und nicht nach Schuldigen suchen</strong><br />
Nachdem die ersten hochgeschlagenen Wellen sich geglättet haben, sollte man auf der sachlichen Ebene der Ursache auf den Grund gehen. Dabei geht es hauptsächlich um den Reklamationsgrund selber und nicht darum, wer den größten Anteil an diesem Dilemma hat. Um das zu erreichen, muss man die richtigen Fragewörter einsetzen. Und die lauten: Was, wie, wo, wann, wofür. Wenn es richtige Fragewörter gibt, dann gibt es auch falsche: Fragen, die mit wer, weshalb oder warum beginnen, wollen nicht wirklich das Problem einkreisen, sondern &#8211; vielleicht vom Fragesteller unbewusst &#8211; nur einen Schuldigen ausmachen. Die so genannten W-Fragen zwingen den Kunden, sich zu äußern. Denn W-Fragen kann man nicht mit ja oder mit nein beantworten &#8211; jedenfalls nicht sinnvoll: Monteur: „Wo ist die Leitung denn undicht?“ Kunde: „Ja.“ Man sieht: So würde wohl kein Kunde der Frage entgegnen. Mit den W-Fragen schlägt man zwei Fliegen mit einer Klappe: Erstens erhält man  wichtige Informationen. Zweitens muss der Kunde sich mehr auf die sachliche Antwort konzentrieren, als darauf, sich noch mehr aufzuregen. Konkret bedeutet dies: Die Antworten liefern Wissenswertes über die Hintergründe, weitere Details und die Intention des Reklamierenden. Man darf auch keine Angst haben nachzufragen, wenn einen Sachverhalt oder Zusammenhänge nicht klar ist. Die negativen Emotionen des Kunden werden bei der Beantwortung der Fragen abgebaut. Wer fragt, der führt.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><a title="Reklamiert ein Kunde, ist der meistens sauer und steht so in einer Sackgasse - nur, wer freundlich und gelassen bleibt, kann ihn da wieder rausholen" href="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/01/0419-03.jpg" rel="lightbox"><img src="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/01/0419-03.jpg" alt="Reklamiert ein Kunde, ist der meistens sauer und steht so in einer Sackgasse - nur, wer freundlich und gelassen bleibt, kann ihn da wieder rausholen" /></a></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong>Immer locker bleiben</strong><br />
Wer nun tatsächlich die Karre in den Dreck gefahren hat, spielt im Gespräch mit dem Kunden keine Rolle. Auch wenn es gelingt, direkt vor Ort den Schuldigen zu  ermittelt, ist man nicht einen Schritt weiter. Denn dem Kunden, der sauer ist, geht ein „aber das war ich doch gar nicht“ buchstäblich quer runter. Er will gar nicht wissen, wer was war &#8211; er will eine ordnungsgemäße Installation. So kann es durchaus passieren, dass man als buchstäblich Unschuldiger einen ungerechtfertigten Angriff über sich ergehen lassen muss. Wie sagt schon Kabarettist Dieter Nuhr: „Wenn man keine Ahnung hat: Einfach mal die Fresse halten.“ Oder anders formuliert: Man bleibt trotz allem leise, ruhig, gelassen, friedlich, reflektierend, einfühlsam und  respektvoll. Diese Eigenschaften sind sehr hilfreich, um einen Konflikt zu entschärfen. Dies gilt insbesondere bei unberechtigten Reklamationen. So zahlt sich beispielsweise die eigene Gelassenheit aus, wenn man festgestellt hat, dass der angebliche Totalausfall der Heizungsanlage nur auf fehlendes Heizöl zurück zu führen ist. Klar, hier neigt man dann eigentlich zu einem breiten Grinsen. Man muss es aber unbedingt unterdrücken und dem Kunden keine Vorhaltungen machen. Man stelle sich vor: Der Klient merkt, dass er den Monteur eben noch buchstäblich zusammengefaltet hat für etwas, was er selbst vermasselte. Diese Situation ist den meisten Leuten grottenpeinlich &#8211; sie würden wahrscheinlich am liebsten im Boden versinken. Oder eben nie wieder dieses Unternehmen anrufen, weil sie sich schämen. Damit man als Handwerker dann nicht auch noch diesen Kunden verliert, weil er einem nicht mehr in die Augen sehen kann, muss man ihm die goldene Brücke bauen: „Dass vergessen wird, Heizöl zu bestellen, kann doch jedem passieren! Jedenfalls freue ich mich, dass wir das Problem jetzt schnell lösen können!“</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><a title="Liegt der Reklamationsgrund beim Kunden, darf man nicht darauf herumreiten, sondern muss dem Kunden eine goldene Brücke bauen" href="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/01/0419-04.jpg" rel="lightbox"><img src="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/01/0419-04.jpg" alt="Liegt der Reklamationsgrund beim Kunden, darf man nicht darauf herumreiten, sondern muss dem Kunden eine goldene Brücke bauen" /></a></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong>Problem gelöst – Kunde bleibt</strong><br />
Nur im „Krisenfall Reklamation“ kann ein Kunde die Zuverlässigkeit seines Geschäftspartners tatsächlich überprüfen und beurteilen. Rund 80 % der Kunden sagen, dass sie nach einer erfolgreichen Reklamationsbearbeitung weiterhin Kunde des Unternehmens bleiben. Diese beachtliche Zahl zeigt, dass Reklamationen dabei helfen, Kunden an den Betrieb zu binden. Deshalb sollten Reklamationen nicht als Einzelfall abgetan, sondern analysiert werden. Wie konnte es zur Reklamation kommen? Was ist schief gelaufen? Wo hakt etwas im Betrieb? Nur Schwachstellen, die man entdeckt, kann man beseitigen. Und je mehr Schwachstellen erkannt und eliminiert werden, desto weniger Reklamationen wird es künftig geben. Der Laden läuft rund und das Arbeiten wird stressfreier. Einer der wichtigsten, wenn nicht der wichtigste Punkt bei einer Reklamationsbehandlung ist, dass der Kunde zufrieden gestellt wird. Hier muss alles klappen: Vereinbarte Telefonate müssen geführt werden, zugesicherte Termine sind einzuhalten, das Versprochene ist in die Tat umzusetzen. Am Ende muss der Kunde das positive Gefühl mitnehmen, gut behandelt worden zu sein. Mehr noch: Man muss ihn begeistern. Das klingt vielleicht merkwürdig, ist aber ganz einfach: Wurde wirklich ein Bock geschossen und das Problem wurde nun beseitigt, kommt es gut an, wenn man zum Beispiel die Dame des Hauses (die sich ja so fürchterlich aufgeregt hatte) mit einem Blumenstrauß überrascht.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><a title="Geht man richtig mit einer Reklamation um, kann man sie in nur sechs Schritten als Erfolg verbuchen" href="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/01/0419-05.jpg" rel="lightbox"><img src="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/01/0419-05.jpg" alt="Geht man richtig mit einer Reklamation um, kann man sie in nur sechs Schritten als Erfolg verbuchen" /></a></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p>Der Kunde muss merken: Man ist für Ihn da. Wenn der Kunde Vertrauen zum Unternehmen fasst, die Fähigkeiten der Monteure zu schätzen weiß und auf Verständnis stößt, hat man den Kunden erfolgreich und langfristig gewonnen. Der Kunde muss spüren, dass sich das Team seines Problems annimmt. Nur durch eine kompetente und zuverlässige Art ist ihm dieses Gefühl zu vermitteln. Dies erfordert Sachverstand und Kreativität gleichermaßen. Schon Einstein hat gesagt: „Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.“</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span><br />
<em> von Fritz Paßmann</em></p>

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		<title>Nörgler elegant ausbremsen</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Mar 2010 05:00:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>monteur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gut gemacht]]></category>
		<category><![CDATA[Gut zu wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Knigge]]></category>
		<category><![CDATA[Kundendienst]]></category>
		<category><![CDATA[SBZ-Monteur]]></category>
		<category><![CDATA[Stammkunden]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><strong>Sicherer Umgang mit schwierigen Kunden</strong></p>
<p>Die Arbeit mit direktem Kundenkontakt ist eine spannende Sache. Sie kann aber auch Nerven kosten. Nämlich dann, wenn man auf einem Miesmacher trifft. Dem möchte man liebend gern einmal die Meinung geigen. Aber genau das&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Sicherer Umgang mit schwierigen Kunden</strong></p>
<p>Die Arbeit mit direktem Kundenkontakt ist eine spannende Sache. Sie kann aber auch Nerven kosten. Nämlich dann, wenn man auf einem Miesmacher trifft. Dem möchte man liebend gern einmal die Meinung geigen. Aber genau das wäre grundverkehrt. Nur mit cleverem Vorgehen kann man solche Leute bedienen.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><a title="Der Ton macht die Musik: Schenkt man dem reklamierenden Kunden zwar ein Lächeln, aber der fühlt sich dadurch veräppelt, geht der Schuss nach hinten los (Bild: Bensch)" href="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/01/0317-01.jpg" rel="lightbox"><img src="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/01/0317-01.jpg" alt="Der Ton macht die Musik: Schenkt man dem reklamierenden Kunden zwar ein Lächeln, aber der fühlt sich dadurch veräppelt, geht der Schuss nach hinten los (Bild: Bensch)" /></a></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p>Kennen Sie den Spruch vom schlechten Wetter? Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur die falsche Kleidung. Ebenso verhält es sich mit den schwierigen Kunden. Eigentlich gibt es sie gar nicht, sondern nur Menschen, die uns in bestimmten Situationen Schwierigkeiten bereiten. <span id="more-1710"></span>Im harten Wettbewerb spielen Kunden ihre Trümpfe voll aus. Sie werden anspruchsvoller, so dass es für uns schwieriger wird, ihnen in der richtigen Art und Weise zu begegnen. Unsere eigene Einstellung entscheidet, ob ein Kunde als schwierig gilt oder nicht.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><a title="Ein zufriedener Kunde gibt seine positiven Erfahrungen in der Regel an drei Personen weiter…" href="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/01/0317-02.jpg" rel="lightbox"><img src="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/01/0317-02.jpg" alt="Ein zufriedener Kunde gibt seine positiven Erfahrungen in der Regel an drei Personen weiter…" /></a></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong>Gründe um sauer zu sein</strong><br />
Es passiert nämlich, dass unsere alltägliche Kommunikationsstrategie bei diesen Menschen nicht funktioniert. Die Beschäftigung mit diesem Thema ist sehr wichtig, da der Kunde sein Empfinden der Situation auch an Andere weitergibt. Wir bekommen aber als Feedback nur die Spitze des Eisberges mit. So wird ein zufriedener Kunde nur ein bis drei Personen seine Meinung kundtun, ein unzufriedener Kunde aber seinen Unmut zehn bis 16 Personen mitteilen. Frei nach dem Motto:  Schlechte Nachrichten verbreiten sich schnell. Also ist es am besten, wenn es schlechte Nachrichten gar nicht gibt. Die Frage muss also lauten, wie es überhaupt zu einer Kundenbeschwerde kommt. Wenn es dazu kommt, dass der Kunde was zu meckern hat, ist er enttäuscht. Seine Erwartungen wurden nicht erfüllt. Das kann eine Macke an der Badewanne sein oder eine unsachgemäße Ausführung, bei der sein Eigentum Schaden genommen hat. Auch wenn schlecht beraten wurde und die erhaltenen Informationen nicht zutreffen, reagieren Abnehmer sehr verärgert und gereizt. Manch einer steigert sich eventuell bis zum Zorn rein und schreit mit hoch rotem Kopf: „Sie haben gesagt, dass&#8230;“ Nicht eingehaltene Termine oder Verspätungen sind aus Sicht des Kunden ebenfalls Gründe zum Ärgernis. Das gilt beispielsweise auch für den Ölbrenner, der immer wieder streikt und an dem der Fachmann trotz mehrfachem Einsatz den Fehler einfach nicht findet. Haarig ist es auch, wenn die Wohnung des Kunden verschmutzt wird. Das kann schneller passieren als man glaubt; etwa dann, wenn man etwas im Neubau erledigt hat und danach mit den Unfallverhütungsschuhen über den guten Berberteppich des Kunden wandelt.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><a title="…ein unzufriedener Kunde macht ein Unternehmen bei bis zu 16 weiteren Personen schlecht" href="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/01/0317-03.jpg" rel="lightbox"><img src="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/01/0317-03.jpg" alt="…ein unzufriedener Kunde macht ein Unternehmen bei bis zu 16 weiteren Personen schlecht" /></a></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong>Bleib cool, Mann!</strong><br />
Mal ehrlich: Wer sich für die beschriebenen Taten einen Rüffel vom Kunden abholen muss, dem geschieht das zu Recht &#8211; und zwar auch, wenn man eigentlich selber gar nichts dafür kann. Da wird der neue Waschtisch, auf den der Kunde seit Wochen wartet, endlich angeliefert… und hat Poren in der Glasur. Der Kunde ist sauer. Treffen tut es dabei den Monteur, der vor Ort ist. Und zwar ohne Rücksichten auf die Tatsache, dass er den Waschtisch ja gar nicht selber angefertigt hat. Denn der Kunde sieht nur, dass etwas nicht klappt und damit das, was die Firma machen sollte, nicht erreicht wird. Hierbei hilft es, Ruhe zu bewahren, sich zu entschuldigen und wie selbstverständlich die Fehler zu beseitigen. Man darf sich jetzt nicht von den Emotionen des Kunden anstecken lassen. Wird der Kunde laut und man passt sich seinem Niveau an, hat man die Schlacht sofort verloren. Niemand hat bisher einen Streit mit einem Kunden gewonnen. Bei einem Konflikt sind neben sachlichen Argumenten auch Emotionen, wie Wut und Aggression im Spiel. Hier muss der Monteur seine Gefühle im Griff haben. Denn wer hier ebenfalls emotional reagiert, die Kontrolle über sein eigenes Verhalten verliert und es dem Kunden mal so richtig ansagt, schadet sich selbst und seinem Unternehmen. Freundliche und kompetente Mitarbeiter hingegen schaffen eine hohe Kundenzufriedenheit und eine langfristige Kundenbindung. Das sichert schließlich auch den eigenen Arbeitsplatz. Außerdem fördert solches Verhalten ein entspanntes Betriebsklima. Wenn man sich im Unternehmen wohl fühlt, merkt das auch der Kunde. Wie viel kostet es eigentlich, einen Kunden gut zu behandeln? Ein Lächeln!</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><a title="Mit der Zange abgerutscht - Macke im Putz: Ein berechtigter Reklamationsgrund" href="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/01/0317-04.jpg" rel="lightbox"><img src="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/01/0317-04.jpg" alt="Mit der Zange abgerutscht - Macke im Putz: Ein berechtigter Reklamationsgrund" /></a></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong>Hau drauf wie ein Saurier?</strong><br />
Der Preis einer Rechnung bleibt beim Kunden nur kurzzeitig hängen. Das ehrlich gemeinte Lächeln vergisst er nicht so schnell. Überhaupt – mit guter Laune geht alles besser. Wer sich aber in die Enge getrieben fühlt, macht zu und wird selber aggressiv. Das liegt daran, dass in „gefährlichen“ Situationen unser Hirnstamm die Steuerung unseres Verhaltens übernimmt. Man nennt diesen Teil unseres Gehirns auch „Reptiliengehirn“, da es der älteste Teil ist und wir ihn sozusagen von den Dinosauriern geerbt haben. Ein Reptiliengehirn lernt nicht und verhält sich in bestimmten Situationen immer gleich. So schnappt ein Krokodil bei Hunger blitzschnell nach jeder Bewegung in seinem Aktionsradius; ist es satt, lässt es sich sogar auf der Nase rum tanzen. Für uns ist es auch gut reagieren zu können ohne nachzudenken, wenn es  z. B. beim Skaten zu einer brenzligen Situation kommt. Leider unterscheidet das Reptiliengehirn nicht zwischen diesen und eher harmlosen, wohl aber unangenehmen Situationen bei einem Kunden.<br />
<span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong>Kunden beruhigen ist einfach</strong><br />
Wenn ein Kunde reklamiert, ist das tatsächlich gar kein Angriff &#8211; es ist mehr ein Hilferuf. Denn er möchte ja etwas bekommen, was ihm bis dato noch fehlt. Der Hund mag zwar laut bellen &#8211; aber er will gar nicht beißen. Fragt man Kunden, was sie im Reklamationsfall am meisten auf die Palme bringt, hört man drei Sachen:<br />
- Niemand hört richtig zu!<br />
- Niemand nimmt sich Zeit!<br />
- Niemand ist verantwortlich!<br />
Wer diese drei Aussagen aktiv widerlegt, nimmt den Stress aus dem Kundengespräch.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><a title="Und auch die dreckigen Baustellentreter, die den Fußboden im Kundenhaus verschmutzen sind nicht Hausfrau’s Liebling" href="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/01/0317-05.jpg" rel="lightbox"><img src="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/01/0317-05.jpg" alt="Und auch die dreckigen Baustellentreter, die den Fußboden im Kundenhaus verschmutzen sind nicht Hausfrau’s Liebling" /></a></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong>Regel Nummer Eins:<br />
Aktiv zuhören</strong><br />
Man signalisiert durch Kopfnicken und eine offenen Körperhaltung – also keine verschränkte Arme &#8211; dass man dem Kunden seine volle Aufmerksamkeit widmet und ihn versteht. Dies wird bekräftigt, indem man seine Aussagen wiederholt oder sogar fragt: „Habe ich Sie richtig verstanden, Sie wünschen&#8230;“ Hilfreich sind hierbei auch Notizen. So können sich beide Seiten zu einem späteren Zeitpunkt auf solch ein Protokoll berufen. Auf jeden Fall sollte man zeigen, dass man für den Kunden und sein Verhalten Verständnis hat &#8211; und zwar auch dann, wenn der tatsächliche Inhalt der Beschwerde gegenstandslos ist. Dabei muss man diplomatisch formulieren. Reklamiert der Kunde zu unrecht, darf man sein (echtes oder gespieltes) Verständnis natürlich nicht dadurch zum Ausdruck bringen in dem man sagt: „Sie haben ja Recht!“ Denn das „Recht“ ist nicht mehr steigerungsfähig und lässt jedes nachgeschobene „aber…“ verblassen. Diplomatischer ist: „Ich verstehe, dass Sie verärgert sind.“ Schon Henry Ford sagte: „Ein Geheimnis des Erfolges ist, den Standpunkt des anderen zu verstehen.“<br />
<span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong>Regel Nummer Zwei:<br />
Zeit nehmen</strong><br />
Sind die Emotionen schon hochgekocht, muss man „den Druck vom Kessel erst einmal ablassen, bevor man ihn öffnet“. Und Dampf ablassen will der Kunde von ganz alleine. Dabei darf man ihm nicht ins Wort fallen &#8211; egal was man in dieser Phase des Gespräches sagt &#8211; es ist sowieso falsch. Ein „aber nun regen Sie sich doch nicht auf…“ führt dazu, dass der Kunde erst recht unter der Zimmerdecke kreist: „Ich mich nicht aufregen? Ihr Saftladen hat doch…“ Also: Reden lassen, bis er sein Pulver verschossen hat. Dann folgen kurze und präzise Ausführungen vom Fachmann. Dabei muss man den Blickkontakt mit seinem Gegenüber halten. Wer mit dem Kugelschreiber spielt oder immer wieder auf die Uhr schaut, vermittelt den Eindruck, er nähme das Anliegen seines Klienten gar nicht ernst.<br />
<span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong>Regel Nummer Drei:<br />
Verantwortung übernehmen</strong><br />
Man muss dem Kunden zeigen, dass man sich persönlich um die Lösung seines Problems bemühen wird. Das bedeutet natürlich nicht, dass man ihm konkrete Zusagen machen soll. Das kann man ja vor Ort meistens auch gar nicht. Und falsche oder unerfüllbare Zusagen führen dazu, dass sich die Situation später noch mehr zuspitzt &#8211; wenn rauskommt, dass zwar viel versprochen, aber nichts davon gehalten wurde. Zur Entschärfung der Situation genügt es meistens, persönliche Aktion anzukündigen, z. B.: „Ich habe das Problem verstanden. Nun werde ich zur Firma fahren und mit dem Meister besprechen, wie wir vorgehen werden. Ich melde mich dann noch heute bei Ihnen.“ Dabei geht es nicht darum, wer für bestimmte Aufgaben zuständig ist, sondern wer diese am besten erledigen kann.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><a title="Wer ist Monteur und wer Kunde? Wenn man auf die emotionale Ebene rutscht, denkt man mit dem Reptiliengehirn" href="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/01/0317-06.jpg" rel="lightbox"><img src="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/01/0317-06.jpg" alt="Wer ist Monteur und wer Kunde? Wenn man auf die emotionale Ebene rutscht, denkt man mit dem Reptiliengehirn" /></a></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong>Vier Kollegen, die es in jedem Betrieb gibt</strong><br />
Bei der Zuständigkeit im Betrieb gilt: jeder Mitarbeiter ist für alles verantwortlich. Kennen Sie die Geschichte von den vier Mitarbeitern namens Jemand, Jeder, Irgendjemand und Niemand?<br />
Es ging darum, sich dringend eines wichtigen Kunden und seines Problems anzunehmen und Jeder war sicher, dass sich Jemand darum kümmert. Irgendjemand hätte es tun können, aber Niemand tat es. Jemand wurde wütend, weil es Jedermann’s Aufgabe war.  Jeder dachte, Irgendjemand könnte es machen, aber Niemand, dass Jemand es nicht tun würde. Schließlich beschuldigte Jeder Jemand, weil Niemand tat, was Irgendjemand hätte tun können.<br />
Das sind die vier Mitarbeiter, die auch gerne folgende Redewendung verwenden: Man müsste &#8230;, man sollte&#8230;, man könnte &#8230;, hätte man&#8230;! Wem kommen diese nicht bekannt vor? Die Worte „Ich“ und „Wir“ wirken im Gespräch aktiv. „Man“ und „Die“ sind dagegen Dritte, die zurzeit nicht am Gespräch teilnehmen und die der Kunde eventuell gar nicht kennt.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p>Den Großhandel, den PC oder das Faxgerät als Schuldigen auszumachen, befriedigt den Kunden nicht wirklich. Sieht er aber die echte Bereitschaft Verantwortung zu übernehmen um sein Problem zu lösen, fühlt er sich verstanden und letztlich auch wieder gut betreut.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><em>von Fritz Paßmann</em></p>

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		<title>Nimm deinen Scheiß mit, Mann!</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 05:00:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>monteur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gut gemacht]]></category>
		<category><![CDATA[Gut zu wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Knigge]]></category>
		<category><![CDATA[Moin Leute!]]></category>
		<category><![CDATA[Spezial]]></category>
		<category><![CDATA[Kundendienst]]></category>
		<category><![CDATA[SBZ-Monteur]]></category>
		<category><![CDATA[Stammkunden]]></category>

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		<description><![CDATA[Fallen im Hause des Kunden Arbeiten an, dann lässt es sich sehr oft gar nicht vermeiden, dass man neue Teile erst mal aus der Verpackung]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ein echter Profi lässt keinen Müll beim Kunden</strong><br />
<span style="color: #ffffff;">.</span><br />
Fallen im Hause des Kunden Arbeiten an, dann lässt es sich sehr oft gar nicht vermeiden, dass man neue Teile erst mal aus der Verpackung herauspellen muss. Die Hauptsache ist der Effekt. Alles muss wieder funktionieren! Wen kratzt dann schon so ein bisschen Verpackungsmüll? Diesen zu entsorgen ist doch nicht Aufgabe eines Profis, oder?<br />
<span style="color: #ffffff;">.</span><br />
<a title="Hausmüll fällt ohnehin schon genug an - soll man da nun auch noch die Produktverpackungen beistellen?" href="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/01/0311-01.jpg" rel="lightbox"><img src="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/01/0311-01.jpg" alt="Hausmüll fällt ohnehin schon genug an - soll man da nun auch noch die Produktverpackungen beistellen?" /></a><br />
<span style="color: #ffffff;">.</span><br />
Von wegen. Wer glaubt, eine Verpackung sei nur da, das Produkt bis in das Haus des Kunden zu schützen, der hat nicht begriffen, worauf es im Kundendienst tatsächlich ankommt. Kundendienst ist die Königsklasse der handwerklichen Dienstleistung. Wer hier eingesetzt wird, dem traut man schon etwas zu. <span id="more-1674"></span>Vor allem, dass er den Kunden nicht nur zufrieden stellt &#8211; sondern begeistert. Die Reparatur richtig auszuführen, beherrschen sehr viele Monteure. Den Kunden aber zu begeistern und so zu einem Stammkunden zu machen, das ist die wahre Kunst der Kundendienstler.<br />
<span style="color: #ffffff;">.</span><br />
<a title="Die Arbeit ist fertig, der Monteur wirft den Müll auf die Spüle…" href="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/01/0311-03.jpg" rel="lightbox"><img src="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/01/0311-03.jpg" alt="Die Arbeit ist fertig, der Monteur wirft den Müll auf die Spüle…" /></a><br />
<span style="color: #ffffff;">.</span><br />
<strong>Kundendienst im mehr als nur „geht wieder“</strong><br />
Funktion ist die eine Sache. Die erwartet der Kunde ja, wenn er einen Fachmann mit der Reparatur beauftragt. Er möchte natürlich, dass alles wieder prima funktioniert &#8211; ganz so, als wäre ein Monteur niemals bei ihm gewesen. Das heißt aber automatisch auch, dass nach seinem Abschied nichts mehr an den Handwerker erinnert. Weder Dreck, den er zurückgelassen hat, noch Schmutz, der durch ihn auf den geliebten Teppich in der Kundenwohnung getragen wurde. Vor allem aber soll und darf sich der Kunde keine Gedanken darüber machen müssen, wo er denn nun mit dem Verpackungsmüll hin soll, der ihm mit dem Kundendiensteinsatz zwangsvererbt wurde. Zwangsvererbt deshalb, weil man ein Erbe &#8211; ganz im Gegensatz zum zurückgelassenen Verpackungsmüll &#8211; nicht anzutreten braucht.<br />
<span style="color: #ffffff;">.</span><br />
<a title="… und die Kundin kann sehen, wie sie die Verpackungen loswird - zufrieden ist sie dabei sicher nicht" href="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/01/0311-04.jpg" rel="lightbox"><img src="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/01/0311-04.jpg" alt="… und die Kundin kann sehen, wie sie die Verpackungen loswird - zufrieden ist sie dabei sicher nicht" /></a><br />
<span style="color: #ffffff;">.</span><br />
<strong>Da muss die Oma oft für laufen </strong><br />
Bleibt der Müll nach einer Montagearbeit einfach beim Kunden zurück, muss der Käufer sehen, wie er diesen los wird. Ein junger und dynamischer Mensch kann ihn einfach in seinen Wagen packen und auf dem Wertstoffhof recyclingtechnisch sauber getrennt entsorgen. Allein durch den Glauben an das Gute im Menschen soll hier ein Abkippen am Waldesrand erst gar nicht angesprochen werden. Opa und Oma hingegen, die kein Auto mehr haben, müssen zu Fuß sehen, wie sie den Müll in den Container bekommen. Wie war das? Macht doch nichts &#8211; Rentner haben Zeit? Klar, stimmt: Zeit dafür, sich darüber ausgiebig zu ärgern, dass man nun nur des Handwerkers wegen beschwerliche Wege gehen muss. Da ein Kunde nicht dafür zahlt, zusätzliche Arbeit aufgebrummt zu bekommen gilt: Der Profi hinterlässt &#8211; mal abgesehen von seiner perfekten Arbeit &#8211; keine Spuren, und damit auch keinen Müll.<br />
<span style="color: #ffffff;">.</span><br />
<a title="Profis nehmen die Verpackungen selbstverständlich wieder mit und…" href="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/01/0311-02.jpg" rel="lightbox"><img src="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/01/0311-02.jpg" alt="Profis nehmen die Verpackungen selbstverständlich wieder mit und…" /></a><br />
<span style="color: #ffffff;">.</span><br />
Verpackungen und was sonst so an Dingen bei der Arbeit anfällt, die eine Kundenfreude ausbremsen könnten, nimmt der Profi selbstverständlich mit. Zurück bleiben nur das Ergebnis seiner perfekten Arbeit und das Glücksgefühl beim Kunden hinsichtlich des Neuerwerbs.<br />
<span style="color: #ffffff;">.</span><br />
<a title="… dem Kunden eine Arbeit ab - so etwas begeistert" href="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/01/0311-05.jpg" rel="lightbox"><img src="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/01/0311-05.jpg" alt="… dem Kunden eine Arbeit ab - so etwas begeistert" /></a><br />
<span style="color: #ffffff;">.</span><br />
<span style="color: #ffffff;">.</span><br />
<strong>Film zum Thema</strong><br />
Oft sind es die Kleinigkeiten, die einen guten Monteur ausmachen. Dazu zählt auch, dass man seinen Müll dem Kunden nicht aufs Auge drückt. Wie man es richtig macht, zeigt unser Film <a title="Müll mitnehmen" href="http://www.sbz-monteur.de/2008/03/04/das-heft-032008-mull-mitnehmen/" target="_blank">&#8220;Müll mitnehmen&#8221;</a></p>

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		<title>Zufrieden trotz Terminabsage</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 04:00:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>monteur</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Gut zu wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Knigge]]></category>
		<category><![CDATA[Haustechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Kundenbindung]]></category>
		<category><![CDATA[Kundendienst]]></category>
		<category><![CDATA[Kundenkontakt]]></category>
		<category><![CDATA[Reparatur]]></category>
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		<description><![CDATA[Kundendienst ist eine unberechenbare Angelegenheit. Es muss nur eine Arbeit länger dauern – sc]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Den Kunden richtig ansprechen &#8211; der Ton macht die Musik</strong></p>
<p><font color="#ffffff">.</font></p>
<p>Kundendienst ist eine unberechenbare Angelegenheit. Es muss nur eine Arbeit länger dauern – schon gerät der ganze Terminplan ins wanken. Wartende Kunden sind allerdings sauer. Also sollte man sich bei ihnen rechtzeitig melden, wenn man nicht pünktlich erscheinen kann. Im Handyzeitalter kein Problem – oder doch?</p>
<p><font color="#ffffff">.</font></p>
<p><a href="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/01/0211_100.jpg" title="Den Kunden richtig ansprechen - der Ton macht die Musik" rel="lightbox"><img src="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/01/0211_100.jpg" alt="Den Kunden richtig ansprechen - der Ton macht die Musik" /></a></p>
<p><font color="#ffffff">. </font></p>
<p>Der Haken an der Sache ist, dass es nicht damit getan ist, ein Handy in der Tasche zu haben. Man muss auch damit umgehen können. Und damit ist nicht gemeint, dass man weiß, wie man Filmchen und neue Klingeltöne aufspielt oder die Kamera bedient. Hier geht es darum, zu telefonieren – aber richtig.<span id="more-1637"></span></p>
<p><font color="#ffffff">. </font></p>
<p><strong>Nummer wählen und drauflos quasseln?</strong><br />
Was kann man beim telefonieren schon groß falsch machen? Diese Frage mag sich so mancher vielleicht stellen. Dabei gibt es schon so einiges, auf das man achten sollte. Zunächst mal sollte man sich vor einem Anruf klarmachen, dass der Angerufene höchstwahrscheinlich in einer ganz anderen Problematik steckt. Persönlich hat man die aktuelle Terminplanung genau durchgespielt, von der der Kunde nur ein Teil ist. Beim Telefonat muss man dem Kunden aber auch die Infos geben, die man selbst eigentlich als selbstverständlich voraussetzt. Ein Einfaches „Tach – hier ist Müller. Ich komme heute doch später zu Ihnen“, mag zwar vom persönlichen Standpunkt aus eine hinreichende Information sein. Der Kunde versteht aber erst mal Bahnhof: Wer ist Müller? Und wieso kommt der heute? Und dann noch später? Fazit: Man muss sich vor dem Griff zum Telefon erst einmal geistig zurechtlegen, was man dem Kunden sagen muss und in welcher Reihenfolge das passieren soll.</p>
<p><font color="#ffffff">.</font></p>
<p><a href="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/01/0211-05.jpg" title="Ein Termin kann nicht eingehalten werden - der Monteur greift zum Handy und erklärt es freundlich und verständlich…" rel="lightbox"><img src="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/01/0211-05.jpg" alt="Ein Termin kann nicht eingehalten werden - der Monteur greift zum Handy und erklärt es freundlich und verständlich…" /></a></p>
<p><font color="#ffffff">.</font></p>
<p><strong>Der Kunde ist nicht blöd, deshalb Argumente liefern</strong><br />
Zunächst einmal ist eine freundliche Begrüßung und Identifizierung Pflicht. Die Nennung des eigenen Namens und den des Unternehmens sind ein Muss: „Guten Morgen, Frau Petersen. Mein Name ist Volker Müller von der Bömmel Haustechnik.“ Aha, nun ist schon mal klar, wer am Rohr ist. Dann sollte dem Kunden kompakt vermittelt werden, worum es geht: „Wir haben heute um 14 Uhr einen Termin, um den defekten Waschtisch in Ihrem Badezimmer auszutauschen.“ Jetzt ist auch der Kunde auf der Schiene und weiß, was Sache ist. Es folgt der Teil, der Fingerspitzengefühl erfordert – dem Kunden zu sagen, dass etwas nicht klappt. Dabei sollte man immer versuchen klarzumachen, dass man nicht selbst, sondern die Umstände daran Schuld sind: „Nun musste ich bei einer Arbeit doch mehr erneuern, als es zuvor erkennbar war. Das hat etwas länger gedauert als die eingeplante Reparatur und ich werde leider nicht zum vereinbarten Zeitpunkt bei Ihnen sein können.“ Da diese Aussage den Kunden enttäuscht, muss man ihn sofort auffangen und Alternativen anbieten: „Ist es Ihnen recht, wenn ich heute noch gegen 16 Uhr bei Ihnen vorbeischaue, oder sollten wir lieber für Morgen einen neuen Termin vereinbaren?“ Der Trick hier: Man nennt zwei Möglichkeiten. Der Kunde denkt so automatisch darüber nach, für welche Alternative er sich entscheiden soll und wird so davon abgelenkt, dass er sich ja eigentlich über die Terminverschiebung ärgert.</p>
<p><font color="#ffffff">.</font></p>
<p><a href="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/01/0211-07.jpg" title="… und die Kundin ist zufrieden, obwohl die Arbeiten in ihrem Hause verschoben wurden" rel="lightbox"><img src="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/01/0211-07.jpg" alt="… und die Kundin ist zufrieden, obwohl die Arbeiten in ihrem Hause verschoben wurden" /></a></p>
<p><font color="#ffffff">.</font></p>
<p><strong>Keep smiling, auch am Telefon</strong><br />
Hat sicher der Kunde für einen Termin entschieden, bedankt man sich innig für sein Verständnis – möglichst noch mit ein paar Worten voll des Lobes: „Frau Petersen, ich bedanke mich ganz herzlich dafür, dass Sie mit der Terminverschiebung einverstanden sind. Damit haben Sie mir wirklich sehr geholfen!“ Man hat geholfen – und jemand bedankt sich… das ist ein schönes Gefühl, ganz besonders für den Klienten. Apropos Gefühl: Wer glaubt, ein Telefon übermittelt nur die Sprache, der irrt. Es schickt auch Emotionen auf die Reise. Denn beim telefonieren hören wir den Gesprächspartner nur, wir sehen ihn aber nicht. Und da das dem Gehirn nicht passt, denkt man sich, wie der andere wohl aussieht. Man erfindet das Aussehen seines telefonischen Gegenübers einfach. Wer hat nicht schon einmal eine sexy Frauenstimme am Telefon gehabt und schwupp – war die Traumfrau fertig. Zumindest vor dem geistigen Auge. Wie die Dame dann tatsächlich ausschaut, bleibt offen. Das Bild entwickelte sich aus Stimme, Tonlage, Lautstärke und Schwingung. Wenn man also gestresst und sauer ist und einen Kunden anruft, dann kommen diese Emotionen auch bei ihm an – selbst wenn man sich in der Wahl seiner Worte sehr im Griff hatte.</p>
<p><font color="#ffffff">.</font></p>
<p><a href="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/01/0211-04.jpg" title="Wer’s Telefonieren richtig drauf hat, kann sich so manchen Stress vom Hals halten" rel="lightbox"><img src="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/01/0211-04.jpg" alt="Wer’s Telefonieren richtig drauf hat, kann sich so manchen Stress vom Hals halten" /></a></p>
<p><font color="#ffffff">. </font></p>
<p>Also: Bevor telefoniert wird, tief durchatmen und an etwas Positives denken. Das Lächeln am Telefon sieht der Angerufene buchstäblich und es lässt positive Wellen rüberkommen – selbst wenn man mal einen Termin verschieben muss. Wie schon gesagt: Auch mit dem Werkzeug Handy muss man eben umgehen können.</p>
<p><font color="#ffffff">.<br />
</font><font color="#ffffff">. </font></p>
<p><strong>Film zum Thema</strong><br />
Wer mit Kunden telefoniert und dabei nicht den richtigen Ton trifft, hinterlässt keinen guten Eindruck. Dabei kann eine nur ganz kurze Vorbereitung des Gesprächs selbst eine Terminverschiebung zum Pluspunkt machen.</p>
<p><font color="#ffffff">.</font></p>
<p><object width="425" height="350"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v//v/fzadBTfwAiI"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v//v/fzadBTfwAiI" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="350"></embed></object></p>

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		<comments>http://www.sbz-monteur.de/2009/06/25/unsere-kunden-unser-kapital/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 25 Jun 2009 04:01:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Loeti</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filme vom Fach]]></category>
		<category><![CDATA[Gut zu wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Knigge]]></category>
		<category><![CDATA[Kundenbindung]]></category>
		<category><![CDATA[Kundendienst]]></category>
		<category><![CDATA[SBZ-Monteur]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Profi erkennt man nicht nur am perfekten fachmännischen Arbeiten. Wenn der erste "Auftritt" beim Kunden buchstäblich in die Hose geht, dann kann man noch so gut seine Arbeit getan haben, dann hat der K]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Profi erkennt man nicht nur am perfekten fachmännischen Arbeiten. Wenn der erste &#8220;Auftritt&#8221; beim Kunden buchstäblich in die Hose geht, dann kann man noch so gut seine Arbeit getan haben, dann hat der Kunde sein &#8220;Urteil&#8221; bereits gefällt.</p>
<p>Dieses Video aus dem Maler-Handwerk, passt eigentlich auf jedem, der im Haus des Kunden arbeitet.</p>
<p><object width="425" height="350"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v//v/xom5X940bi8"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v//v/xom5X940bi8" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="350"></embed></object></p>

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</ul>
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		<title>Wie man seinen Kunden &#8220;los&#8221; wird!</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Jun 2009 04:00:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Loeti</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gut zu wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Knigge]]></category>
		<category><![CDATA[Kundendienst]]></category>
		<category><![CDATA[SBZ-Monteur]]></category>

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		<description><![CDATA[Bevor man also loslegt ist es sinnvoll, die Laufwege im Haus mit Tüchern auszulegen, um Teppiche und Fußböden nicht zu beschmutzen oder gar zu beschädigen. Wenn nötig, wird auch ein Staubschutz]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kunden  sind sensible Menschen, schließlich dringt der unbekannte Monteur in sein Zuhause ein.</p>
<p>Ein Arbeitsplatz, der ein buntes Durcheinander von Material und Werkzeug darbietet, vermittelt daher nicht den Eindruck von Professionalität. Eher drängt sich die Vorstellung eines tapfer kämpfenden Hobby-Bastlers auf. Und daran knüpft sich die Frage, ob aus dem Durcheinander tatsächlich eine fachlich einwandfreie Arbeit entstehen kann. Verschärft wird die Sinnkrise des Kunden noch zusätzlich, wenn man zu Feierabend das Durcheinander im Heizraum oder im werdenden Traumbad einfach so liegen lässt, weil man ja morgen sowieso wieder da ist.</p>
<p><a href="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/gallery/loeti/Wie%20man%20seinen%20Kunden%20los%20wird.png" class="thickbox" title="Wie man seinen Kunden los wird.png" rel="lightbox"><img src="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/gallery/loeti/Wie%20man%20seinen%20Kunden%20los%20wird.png" alt="Wie man seinen Kunden los wird.png" title="Wie man seinen Kunden los wird.png" /></a></p>
<p>Bevor man also loslegt ist es sinnvoll, die Laufwege im Haus mit Tüchern auszulegen, um Teppiche und Fußböden nicht zu beschmutzen oder gar zu beschädigen. Wenn nötig, wird auch ein Staubschutz eingerichtet. Die Schutzmaßnahmen zeigen dem Kunden, dass man sein Eigentum respektiert und schützt.</p>
<p>Wie man es nicht machen sollte zeigt dieses Video:</p>
<p><object width="425" height="350"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v//v/ZuKRQlv0I5I"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v//v/ZuKRQlv0I5I" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="350"></embed></object></p>

<div class="sociable">

<ul>
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		<title>Fünf Tipps für mehr Trinkgeld – Tatort Kundendienst</title>
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		<pubDate>Tue, 26 May 2009 04:00:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>monteur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gut zu wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Knigge]]></category>
		<category><![CDATA[Spezial]]></category>
		<category><![CDATA[Kundenorientiert]]></category>
		<category><![CDATA[Sauberkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Trinkgeld]]></category>
		<category><![CDATA[Überziehschuhe]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist noch nicht allzu lange her, da war die Arbeit im Kundenservice so ziemlich das ätzendste und unbeliebteste Geschäft, das man sich vorstellen konnte. Kundenservice? Das brachte doch nichts weiter ein, als Ärger, Stress, nörgelnde K]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist noch nicht allzu lange her, da war die Arbeit im Kundenservice so ziemlich das ätzendste und unbeliebteste Geschäft, das man sich vorstellen konnte. Kundenservice? Das brachte doch nichts weiter ein, als Ärger, Stress, nörgelnde Kunden. Kundenservice? Das waren in erster Linie negative Bilder. Zum Glück ist das alles Schnee vom letzten Jahr. Heute sehen die Dinge völlig anders aus. Denn Kundendienst ist mittlerweile der Erfolgsfaktor für aufstrebende Unternehmen – und auch für Monteure. Denn wer es richtig anstellt, der kann hier einiges an Trinkgeld einheimsen. Wie es geht, lesen Sie hier.<br />
<font color="#ffffff">.</font><br />
<a href="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2009/03/1213-011.jpg" title="Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft sind oberstes Gebot" rel="lightbox"><img src="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2009/03/1213-011.jpg" alt="Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft sind oberstes Gebot" /></a><br />
<font color="#ffffff">.</font><br />
<strong>Guter Service wird belohnt</strong><br />
Mitte der achtziger Jahre machten Forscher eine ebenso wichtige wie überraschende Entdeckung. Ihnen war aufgefallen, dass einzelne Unternehmen, die sich leidenschaftlich einem erstklassigen Kundenservice verschrieben hatten, bessere Geschäftsergebnisse als andere erzielten. Während die Mitbewerber ihre Anstrengungen darauf richteten, den Kunden so wenig wie möglich für ihr Geld zu geben, lieferten sie mit hochmotivierten Mitarbeitern weit überdurchschnittlichen Service. Aus den durchgeführten Untersuchungen ergab sich ein spannender Nebeneffekt: Die Mitarbeiter der engagierten und kundenorientierten Unternehmen erhöhten durchgängig spürbar ihr Trinkgeldkonto. Die Kunden honorierten ausgezeichneten Service. <span id="more-1174"></span>Sie tun es heute noch genauso, und werden es in Zukunft noch stärker tun. Kunden haben es satt, wie ein Feind behandelt zu werden. Sie werden die „Gegner“ bestrafen und die „Partner“ belohnen. Auf wen es in Zukunft immer stärker ankommt liegt auf der Hand: auf Sie. Was Sie tun, das ist entscheidend. Was Sie im Kundenservice leisten ist Arbeit – harte Arbeit. Fragen beantworten, Probleme lösen, für Sicherheit sorgen, verärgerte Kunden besänftigen und vieles mehr. Was Sie tun ist wichtiger für Ihr Unternehmen, als je zuvor.<br />
<font color="#ffffff">.</font><br />
<strong>Die Big Points fürs Trinkgeldkonto</strong><br />
Wie schaffen Sie die „Big Points“ für Ihr Trinkgeldkonto? Indem Sie akzeptieren, dass Ihre Kunden Ihr fachmännisches Know-how schlicht voraussetzen, Ihren Einsatz, Ihre Zuneigung – Ihre persönliche Hilfe aber hoch schätzen. Aus der Erfahrung weiß man inzwischen, welche Einsätze von den Kunden besonders in Form von Zusatzkohle honoriert werden. Hier kommen die Top-Five der Trinkgeld-Hitliste:<br />
<font color="#ffffff">.</font><br />
<a href="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2009/03/1213-041.jpg" title="Pünktlich sein, das zeichnet den guten Kundendienstler aus" rel="lightbox"><img src="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2009/03/1213-041.jpg" alt="Pünktlich sein, das zeichnet den guten Kundendienstler aus" /></a><br />
<font color="#ffffff">.</font><br />
<strong>Trinkgeld-Tipp 1<br />
Wozu Pünktlichkeit?<br />
Der Kunde ist eh froh, wenn Sie kommen?</strong><br />
Nichts ist schlimmer als das unnötige Warten bei einem versprochenen Termin! Im Privatleben kennen Sie das vielleicht auch: Sie warten auf jemanden, sind selbst pünktlich fertig oder zur Stelle und der (die) andere lässt Sie warten… Ein gutes Gefühl? Wohl nicht. Muten Sie dies Ihrem Kunden erst gar nicht zu. Seien Sie möglichst immer pünktlich (übrigens: zu früh ist auch unpünktlich). Wenn es einmal nicht gehen sollte, dann müssen Sie, oder Ihr Betrieb spätestens zum vereinbarten Termin – besser noch vorher – den Kunden informieren, wann Sie voraussichtlich kommen. Wie funktioniert Ihre Termintreue? Lassen Sie Ihre Kunden öfters mal warten? Und wenn ja, warum? Waren die Termine zu eng geplant? Oder hatten Sie nur vergessen, den Kunden zu benachrichtigen?<br />
So klappt’s mit dem Trinkgeldfaktor:<br />
–     Ich bin immer zum vereinbarten Termin beim Kunden, oder mein Kunde erhält bereits vor Ablauf des Termins eine konkrete Information, warum ich später komme und wann<br />
–     Wir planen alle Termine so, dass es im Normalfall nie zu Verspätungen kommt – Engpässe werden auch durch Kollegen schnell und unkompliziert ausgeglichen, damit wir pünktlich arbeiten können<br />
<font color="#ffffff">.</font><br />
<a href="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2009/03/1213-051.jpg" title="Sortieren Sie den Arbeitsablauf und legen erst dann los" rel="lightbox"><img src="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2009/03/1213-051.jpg" alt="Sortieren Sie den Arbeitsablauf und legen erst dann los" /></a><br />
<font color="#ffffff">.</font><br />
<strong>Trinkgeld-Tipp 2<br />
Gute Planung und methodisches Vorbereiten schafft weitere Pluspunkte.<br />
Oder alles Quatsch?</strong><br />
Optimale Vorbereitung ist die Grundvoraussetzung für Vertrauen und beste Arbeit. Und genau darauf kommt es an, denn davon hängt Ihr Erfolg für die Zukunft ab. Bei Umbauarbeiten sollten Sie erst einmal in Ruhe abklären, wo Sie parken dürfen, wo Material abgelegt werden kann, und wo gegebenenfalls das Abstellen des Schutt-Containers gestattet wird. Als nächstes<br />
beginnen Sie mit Sicherungsmaßnah­men: Möbel und Fußböden abkleben, etc. Durch gute Vorbereitung sparen Sie sich nicht nur viel Ärger und Mühen, sondern Sie haben auch mehr Spaß an der Arbeit. Und Ihr Kunde sieht das auch! Also, so klappt’s auch hier mit dem Trinkgeldfaktor:<br />
–     Ich erkläre meinem Kunden zuerst, wofür ich welchen Platz brauche und frage dann nach, wo ich meine Sachen deponieren darf. Danach bespreche ich mit dem Kunden kurz, welche Hausbereiche wir vor Staub und Schmutz schützen wollen und führe die Abdeckmaßnahmen sorgfältig durch<br />
<font color="#ffffff">.</font><br />
<a href="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2009/03/1213-061.jpg" title="Seien Sie aufmerksam und helfen Sie dem Kunden auch mal bei Dingen, die nicht direkt zu Ihrer Arbeit gehören" rel="lightbox"><img src="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2009/03/1213-061.jpg" alt="Seien Sie aufmerksam und helfen Sie dem Kunden auch mal bei Dingen, die nicht direkt zu Ihrer Arbeit gehören" /></a><br />
<font color="#ffffff">.</font><br />
<strong>Trinkgeld-Tipp 3<br />
Ich mache meinen Job. Mehr nicht.<br />
Oder doch?</strong><br />
Liefern Sie das entscheidende Mehr: Zeigen Sie sich Ihren Kunden gegen­über hilfsbereit. Machen Sie nicht nur Ihren Job, sondern liefern Sie das entscheidende Plus. Wenn Ihr Kunde Sie eben mal braucht, um den Schrank zu verschieben, oder das knarrende Gelenk am Garagentor zu öffnen, können Sie echte Bonuspunkte sammeln. Ihre persönliche Hilfsbereitschaft macht Sie und Ihr Unternehmen sympathisch. Sind Sie ein Mehrwert-Monteur? Wie sieht es bei Ihnen mit den Mehrwertleistungen aus? Sind Sie bereit, dem Kunden auch in Dingen zu helfen, die eigentlich auf den ersten Blick gar nicht Ihr Job wären? Der Weg zum Trinkgeld heißt hier:<br />
–     Ich frage meine Kunden immer, ob ich sonst noch irgendetwas für sie tun kann<br />
–    Wenn sich ein Kunde mit irgendetwas abquält, dann frage ich von mir aus, ob ich helfen kann<br />
<font color="#ffffff">.</font><br />
<a href="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2009/03/1213-071.jpg" title="Sorgen Sie ­immer für einen möglichst sauberen und aufgeräumten Arbeitsplatz" rel="lightbox"><img src="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2009/03/1213-071.jpg" alt="Sorgen Sie ­immer für einen möglichst sauberen und aufgeräumten Arbeitsplatz" /></a><br />
<font color="#ffffff">.</font><br />
<strong>Trinkgeld-Tipp 4<br />
Wo gehobelt wird, da fallen auch Späne.<br />
Sieht man, oder?</strong><br />
Machen Sie Sauberkeit zu einem wichtigen Prinzip Ihrer Arbeit. Ihr Kunde sieht Sie und Ihren Arbeitsplatz. Und daraus bildet er sich seine Meinung. Es liegt an Ihnen, wie diese letztlich aussieht. Wenn Sie z. B. sehr staubige Arbeiten ausführen, kann es sinnvoll sein, einen Einweg-Schutzanzug überzuziehen, um nicht den Rest des Tages in völlig verschmutzter Kleidung durchs Haus zu wandeln. Sind Sie nun ein Saubär oder sauber? Welchen Eindruck hinterlassen Sie wohl beim Punkt persönliche „Sauberkeit“? Sind Sie besser als Ihre Kollegen von anderen Unternehmen?<br />
–     Ja, meine Kleidung ist immer weitgehend sauber<br />
–     Bei besonders staubigen Arbeiten ziehe ich einen Überanzug an oder ich wechsle hinterher die Montur<br />
–    Nach Bohr- oder Durchbruch­arbeiten mache ich meinen Arbeitsplatz sofort wieder sauber und entferne den Staub, damit ich nicht die ganze Kleidung gleich wieder verschmutze<br />
<font color="#ffffff">.</font><br />
<a href="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2009/03/1213-081.jpg" title="Überziehschuhe machen dem Kunden klar, wie sorgsam Sie mit seinem Eigentum umgehen" rel="lightbox"><img src="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2009/03/1213-081.jpg" alt="Überziehschuhe machen dem Kunden klar, wie sorgsam Sie mit seinem Eigentum umgehen" /></a><br />
<font color="#ffffff">.</font><br />
<strong>Trinkgeld-Tipp 5<br />
Überziehschuhe als besonderer Servicebaustein.<br />
Alles Show?</strong><br />
Zum Teil sicherlich. Denn saubere Schuhe würden es eigentlich auch tun. Eigentlich! Doch es geht beim konsequenten Tragen von Überziehschuhen um mehr. Es geht darum, Ihren Kunden zu zeigen: Wir sind anders, wir sind besser als der Durchschnitt! Schmutzige Schuhe sind unter Niveau, saubere Schuhe sind Standard und ­damit Durchschnitt. Überziehschuhe sind überdurchschnittliche Service­orien­tierung. Nur saubere Schuhe, oder mehr? Sind Sie weit über dem Durchschnitt? Oder denken Sie, es reicht, die Schuhe abzustreifen? Hier greift der Kunde begeistert in die Tasche:<br />
– Ich trage immer Überziehschuhe (außer wenn der Boden bei längeren Arbeiten von mir abgedeckt wird)<br />
Das Berufsbild des Anlagen­mechanikers ändert sich vom reinen Handwerker zum Handwerker und Dienstleister. Es wird in Zukunft nicht genügen neue Schuhe anzuziehen, aber weiterhin den alten, längst ausgelatschten Weg zu gehen. Die gemeinsame Aufgabe der nächsten Jahre wird darin liegen, neben dem hohen fachlichen und technischen Standard Dienstleistungen pur anzubieten. Die Schnellen werden dabei die Langsamen fressen. Als „Außenminister“ werden Sie dabei ein entscheidender Erfolgsfaktor sein. Der besonders angenehme Nebeneffekt bei allen Berufsprofis: ein prall gefülltes Trinkgeldkonto.</p>

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		<title>Den Kunden von der Palme holen</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Mar 2009 04:00:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>monteur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[SBZ-Monteur]]></category>
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		<description><![CDATA[Fehler passieren überall da, wo gearbeitet wird. Ausschließen kann man sie nie. Der Kunde aber, sieht das ganz anders. Dass m]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fehler passieren überall da, wo gearbeitet wird. Ausschließen kann man sie nie. Der Kunde aber, sieht das ganz anders. Dass man aus reklamierenden Kunden begeisterte Kunden machen kann, bestätigt sich immer wieder. Und zwar in der Praxis von Handwerkern, die es verstehen, einen Auftraggeber wieder zu versöhnen. Der Kern dieser „Kunst“ liegt darin zu begreifen, dass ein verlorener Kunde oft wesentlich mehr kostet, als eine kulante und menschlich saubere Beseitigung von Fehlern. Wenn Sie elegant und clever mit Reklamationen umgehen, können Sie viele Pluspunkte für Ihr Unternehmen sichern.<br />
<font color="#ffffff">.</font><br />
<a href="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2009/03/0813-03.jpg" title="Reagiert man auf eine Reklamation falsch, kann das zum Verlust des Kunden führen" rel="lightbox"><img src="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2009/03/0813-03.jpg" alt="Reagiert man auf eine Reklamation falsch, kann das zum Verlust des Kunden führen" /></a><br />
<font color="#ffffff">.</font><br />
<strong>Kundenbegeisterung als Zukunftsfaktor</strong><br />
Sie selbst sind auf der Baustelle und im Kundendiensteinsatz oft als erster „am Ball“, wenn es um die elegante Bearbeitung von Reklamationen geht. Deshalb sollten Sie im direkten Kundenkontakt das Thema Reklamationsbearbeitung als Servicefaktor beherrschen. Wenn der Kunde reklamiert ist er oft wütend und will den Schaden oder das Problem schleunig behoben haben.<br />
<span id="more-1022"></span>Er verlangt schnelle Hilfe, Lieferung oder Austausch. Häufig übertreibt der Kunde die Schäden und Probleme, um seinen Ärger abzureagieren oder seiner Forderung Nachdruck zu verleihen. Wie verhalten Sie sich? Jetzt zeigt sich, ob aus der Problemsituation zwei Gewinner hervorgehen, oder nicht. Reklamationen sollten im Idealfall immer zweifach gelöst werden, nämlich 	menschlich-emotional (Behebung des Ärgers) und sachlich (Behebung des Problems). Damit das gelingt, sind einige Spielregeln bei der Reklamationsbearbeitung wichtig:<br />
<font color="#ffffff">.</font><br />
<strong>1. Ruhig bleiben</strong><br />
Lassen Sie sich nicht auf die Sprach- und Gefühlsebene des reklamierenden Kunden ein. Die Gefahr ist groß, eben so heftig zu reagieren, weil man sich angegriffen fühlt. Und mit Nichts können Sie dem aufgebrachten Kunden eine größere Freude machen, als wenn Sie zurückschießen. Er wartet ja gerade darauf. Wenn Sie ruhig und gelassen bleiben, strahlt diese Ruhe auch auf Ihren Gesprächspartner aus. Konzentrieren Sie sich immer auf den Inhalt des Problems, nie auf die Art, wie der erboste Klient seinem Ärger Luft macht. Falls der Kunde seinem Ärger Luft macht, während Sie eine Arbeit ausführen, beenden Sie Ihre Tätigkeit. Legen Sie Ihr Werkzeug auf die Seite und sprechen Sie mit dem reklamierenden Kunden ganz ruhig über die Lösung seines Anliegens. So entsteht nicht der Eindruck, man wolle das Problem nur so ganz nebenbei zur Kenntnis nehmen.<br />
<font color="#ffffff">.</font><br />
<strong>2. Ausreden lassen</strong><br />
Nichts bringt einen verärgerten Kunden so schnell wieder auf die Palme, als wenn Sie ihn in seinen Ausführungen unterbrechen. Er fühlt sich erst recht missverstanden und nicht ernst genommen. Einen verärgerten Kunden zu unterbrechen heißt, ihn eines Besseren belehren zu wollen. Das wäre das Schlimmste, was Sie ihm in dieser Situation antun könnten. Nur wenn der Kunde ausredet, kann er richtig Dampf ablassen und seine erste Wut wird dann vorbei sein. Machen Sie es sich nicht unnötig schwer, indem Sie seine Behauptungen zerstreuen wollen. Je länger der enttäuschte Kunde erzählen kann, desto schneller wird der Ärger verfliegen. Sie kennen das ganz sicher von sich selbst.<br />
<font color="#ffffff">.</font><br />
<a href="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2009/03/0813-04.jpg" title="Reden ist Silber, Schweigen ist Gold: Lässt der Kunde Dampf ab, darf man ihm nicht ins Wort fallen" rel="lightbox"><img src="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2009/03/0813-04.jpg" alt="Reden ist Silber, Schweigen ist Gold: Lässt der Kunde Dampf ab, darf man ihm nicht ins Wort fallen" /></a><br />
<font color="#ffffff">.</font><br />
<strong>3. Zuhören</strong><br />
Nur wenn Sie dem aufgebrachten Kunden zuhören, werden Sie seine Reklamation auch richtig behandeln können. Schließlich ist irgendetwas schiefgegangen, wofür Sie in diesem Moment gerade stehen müssen. Holen Sie sich also die nötigen Informationen über das Problem, indem Sie aufmerksam zuhören.<br />
<font color="#ffffff">.</font><br />
<strong>4. Kunden „auffangen“</strong><br />
Nichts hilft einem wütenden Menschen mehr, als Zuspruch und Mitgefühl. Sie, als Ansprechpartner vor Ort (auf der Baustelle oder bei der Montage), sind dem Kunden im Moment der Reklamationsannahme sowieso grundsätzliches Entgegenkommen schuldig. Jetzt ist es wichtig, dass Sie dies mit einigen wenigen Worten zum Ausdruck bringen, z. B.:<br />
<font color="#ffffff">.</font><br />
-	Ich kann gut verstehen, dass Sie sich ärgern<br />
-	Es ist mir sehr unangenehm, dass da bei der Montage etwas schief gelaufen ist<br />
-	Ich wäre an Ihrer Stelle auch verärgert<br />
<font color="#ffffff">.</font><br />
Aber Vorsicht: Es gibt auch Situationen, in denen ein Kunde etwas reklamiert, was aber tatsächlich auf seinen Fehler zurückzuführen ist. Wenn das zu dem Zeitpunkt, an dem Sie den Kunden auffangen müssen, noch nicht ausgeschlossen werden kann, vermeiden Sie unbedingt die Aussage: „Sie haben Recht.“ Diese Aussage lässt sich nachträglich nicht mehr abschwächen. Mit diesem Satz haben Sie die Schlacht verloren, obwohl der ursprüngliche Fehler gar nicht auf Ihr Konto geht.<br />
<font color="#ffffff">.</font><br />
<a href="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2009/03/0813-05.jpg" title="Sind die Emotionen ausgelebt und die Aussagen des Kunden wieder sachlich, muss man die Details heraushören" rel="lightbox"><img src="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2009/03/0813-05.jpg" alt="Sind die Emotionen ausgelebt und die Aussagen des Kunden wieder sachlich, muss man die Details heraushören" /></a><br />
<font color="#ffffff">.</font><br />
<strong>5. Informationen herausfiltern</strong><br />
Haben Sie die ersten Schritte bereits erfolgreich bewältigt und den Kunden aufgefangen, werden Sie sehen: er wird zunehmend ruhiger und gerät langsam wieder auf die sachliche Ebene. Nur wenn beide Seiten bereit sind, über die Klärung eines Problems vernünftig zu reden, kann das Gespräch erfolgreich verlaufen. Allerdings ist es auch hier wieder der Kunde, der zuerst reden soll. Hören Sie einfach zu. Jetzt, wo die Emotionen raus sind, erfahren Sie sachdienliche Details. Bestenfalls können Sie während des Gesprächs auch immer wieder ein „hm“, ein „ich verstehe“ oder ein „ja“ einflechten. Dies zeigt dem Gesprächspartner, dass Sie zwar ruhig, aber bei der Sache sind.<br />
<font color="#ffffff">.</font><br />
<strong>6. Keine Schuldzuweisungen</strong><br />
Treffen Sie auf keinen Fall Schuldzuweisungen. Es spielt in diesem Moment noch keine Rolle, wer an dem Ärger schuld ist. Das heißt auch, keine Mitarbeiter, Kollegen, oder Lieferanten „in die Pfanne zu hauen“. Dies würde in jedem Fall Ihren Betrieb treffen. Wer Kollegen disqualifiziert, disqualifiziert sich selbst. Für den Kunden zählt im Moment nur eines: dass ihm jetzt geholfen wird.<br />
<font color="#ffffff">.</font><br />
<a href="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2009/03/0813-06.jpg" title="Wer sich Notizen macht der zeigt, dass er sich mit der Reklamation des Kunden ernsthaft auseinandersetzt" rel="lightbox"><img src="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2009/03/0813-06.jpg" alt="Wer sich Notizen macht der zeigt, dass er sich mit der Reklamation des Kunden ernsthaft auseinandersetzt" /></a><br />
<font color="#ffffff">.</font><br />
<strong>7. Situation konkret aufnehmen</strong><br />
Notieren Sie sich die wichtigsten Daten aus dem Gespräch. Es zeigt, dass man sich des Problems ernsthaft annehmen will. Wenn Sie die Reklamation konkret verstanden haben, wiederholen Sie das Problem noch mal kurz, z. B.: „ Ja, Herr Müller. Ich habe mir aufgeschrieben, dass die Heizung Geräusche macht, besonders am Heizkörper im Schlafzimmer.“<br />
<font color="#ffffff">.</font><br />
<a href="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2009/03/0813-07.jpg" title="Wichtig ist es, dem Kunden eine Problemlösung aufzuzeigen" rel="lightbox"><img src="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2009/03/0813-07.jpg" alt="Wichtig ist es, dem Kunden eine Problemlösung aufzuzeigen" /></a><br />
<font color="#ffffff">.</font><br />
<strong>8. Lösung anbieten</strong><br />
Sehen Sie eine Reklamation positiv. Ein Kunde, der eine Arbeit reklamiert, traut Ihnen ja noch zu, das Problem lösen zu können. Gelingt das, liegt hier der Ansatz, den Kunden erneut zu gewinnen. Bieten Sie eine konkrete Vorgehensweise an. Das erste sollte immer sein, dass Sie selbst sich zum „Paten“ für diese Reklamation erklären. Denn was tödlich ist, ist das Kollege-Kommt-Gleich-Prinzip. Sätze, wie „Ich werde das mal dem Meister sagen“  oder „Das muss sich mein Kollege dann mal ansehen“ lassen den Kunden im Regen stehen &#8211; denn eine konkrete Handlungszusage hat er nicht. Er hat ja nichts davon zu wissen, dass man jemandem von seinem Problem erzählt &#8211; er will wissen, wann es gelöst ist. Jemand der sich zum „Reklamations-Paten“ macht, stellt die nächste &#8211; für den Kunden spürbare Handlung &#8211; direkt in Aussicht: „Herr Müller, ich habe gerade schon mit dem Meister telefoniert. Er bestellt das Ersatzteil und morgen komme ich zu Ihnen, um es einzubauen“ oder „Herr Meier, ich werde das sofort klären und rufe Sie noch heute an um die weitere Vorgehensweise mit Ihnen abzusprechen.“ Es gibt auch Sonderfälle, in denen es besser sein kann, dem Kunden die Lösung vorschlagen zu lassen: „Was haben Sie sich denn als Lösung vorgestellt?“ „An wie viel Nachlass haben Sie den gedacht?“ „Bis wann möchten Sie denn die neue Armatur montiert haben?“</p>
<p><strong>9. Erledigung kontrollieren</strong><br />
Bei größeren Problemfällen, oder besonders verärgerten Kunden, bei denen Sie nur die Reklamation angenommen, aber nicht selbst behoben haben, ist es sinnvoll als „Pate“ nach der Reklamationserledigung nochmals nachzufragen, ob jetzt alles in Ordnung ist und ob die Reklamation wunschgemäß behoben wurde. Selbst dann, wenn sie aus zuverlässiger Quelle ihres Unternehmens wissen, das alles perfekt über die Bühne gegangen ist, sollte man den Kunden trotzdem aufsuchen. Das zeigt, dass Ihnen sein Problem „persönlich am Herzen liegt“ und adelt Sie im Auge des Kunden.<br />
<font color="#ffffff">.</font><br />
<a href="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2009/03/0813-081.jpg" title="Wer sich nach der Beseitigung eines größeren Problems mit einem Blumenstrauß entschuldigt, dem wird schnell verziehen" rel="lightbox"><img src="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2009/03/0813-081.jpg" alt="Wer sich nach der Beseitigung eines größeren Problems mit einem Blumenstrauß entschuldigt, dem wird schnell verziehen" /></a><br />
<font color="#ffffff">.</font><br />
<strong>10. Danke sagen</strong><br />
Bedanken Sie sich abschließend bei Ihrem Kunden für das Verständnis und die Bereitschaft, das Problem so einfach beheben zu lassen. Wenn es ein besonders schwerer Fall war, vielleicht sogar mit einem kleinen Geschenk, einem Blumenstrauß, oder ähnlichem. Als besondere Danksagung können Sie auch eine Kleinigkeit mehr machen als vereinbart: „Frau Meier, ich habe Ihnen an der Waschtischarmatur gleich ein neues Perlator-Sieb eingesetzt. Das ist mein Geschenk an Sie für Ihr Verständnis.“<br />
<font color="#ffffff">.</font><br />
Eine Auseinandersetzung mit einem Kunden können Sie nie gewinnen. Gewinner ist immer der Kunde, wenn sein menschliches Problem behoben wird und die Reklamation erledigt ist. Erst dann können Sie als „zweiter Sieger“ gelten, weil es Ihnen wieder einmal gelungen ist, aus einer Reklamation einen begeisterten Kunden zu machen. Viel Erfolg damit!</p>

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		<title>Baustelle, nicht Saustelle</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Nov 2008 04:00:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>monteur</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Sauberkeit bei der Arbeit</strong></p>
<p><font color="#ffffff">.</font></p>
<p>Quer durch die Bäderbranche hallt vom Norden bis Süden der selbstbewusste Slogan: „Unsere Monteure sind die Visitenkarte des Unternehmens“. Eine gefährliche Selbsteinschätzung. Denn oft wird der geflügelte Branchensatz als kalkulierte Selbsttäuschung vermeldet. Oder er wird mit einem Unterton von vager Hoffnung geäußert, nach dem Motto: „Gott gebe, dass die Monteure ein positives Bild beim Kunden abgeben“. Und tatsächlich: Die Baustelle ist für die Unternehmen unserer Branche der „Ort der Wahrheit“. Der Faktor „Sauberkeit“ wird zu einem Schlüsselbegriff für anhaltenden Erfolg. Motivierte und qualifizierte Monteure nehmen dabei eine Schlüsselposition ein.</p>
<p><a href="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2008/09/0613-09.jpg" title="Unordnung am Ort des Geschehens ist unverzeihlich: Wer würde so einem Chaoten noch exakte Arbeit zutrauen? (Bilder: HaZweiOh / Colorierung: Marina Scheele)" rel="lightbox"><img src="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2008/09/0613-09.jpg" alt="Unordnung am Ort des Geschehens ist unverzeihlich: Wer würde so einem Chaoten noch exakte Arbeit zutrauen? (Bilder: HaZweiOh / Colorierung: Marina Scheele)" /></a></p>
<p><font color="#ffffff">.</font></p>
<p><strong>Kundenbegeisterung als Zukunftsfaktor</strong></p>
<p>Die kommenden Jahrzehnte werden im Geschäftsleben Phasen rasender Geschwindigkeit sein. Es wird nur zwei Typen von Unternehmen geben: die Schnellen und die Toten. Professionelle oder unprofessionelle Monteure werden über das positive oder negative Schicksal der Unternehmen entscheidend mitbestimmen. Sie sind in Sachen ihrer persönlichen Zukunft also ihres eigenen Glückes Schmied. <span id="more-708"></span>In den nächsten Jahren werden erstklassige Serviceleistungen von den Monteuren der Branche verlangt werden. Nur die Guten und die Besten werden das schaffen. Dabei gibt es bei jedem Kundenkontakt konkrete Dinge, welche Kundenbegeisterung zum Zukunftsfaktor machen. Wenn beispielsweise Monteure eines Hannoveraner Installateurs ihre eigenen Monteurhandtücher mitführen, dann ist das mehr als eine Geste. Dies ist kluger Service, der entscheidet. Denn was ist die Alternative? Stellen Sie sich vor, Sie haben mit Ölen, Fetten oder Silikon gearbeitet und bitten die Kundin nach dem Händewaschen um ein Handtuch. Die „Andenken“ an den Arbeitseinsatz werden womöglich für immer bleiben. Wenn Sie in Zukunft die Details in Ihrem Beruf besser beherrschen als andere, werden Sie sich unverzichtbar machen. Dass Sie damit vor allem Ihren Marktwert steigern, wird dabei die besonders erfreuliche Folgeerscheinung für Sie sein.<br />
<font color="#ffffff">.</font></p>
<p><strong>Nur der Staubsauger reicht heute nicht mehr</strong></p>
<p>Sie merken schon, begeisternder Service ist keine Zukunftsvokabel für die ewigen Nörgler. Wer im Beruf am Robinson-Crusoe-Syndrom (warten auf Freitag) leidet, betätigt Hand- und Fußbremse zugleich. Die wirtschaftliche Situation der Zukunft wird schnell bewirken, dass die Guten immer besser werden und die Schlechten verschwinden. Dabei hat jeder einträgliche Chancen gut zu sein. Um zu den Erfolgreichen zu gehören, werden Sie sich die Frage zu beantworten haben: Wie groß ist mein Mut und die Bereitschaft zur Veränderung? Dabei wird es in Zukunft nicht mehr genügen, einen Staubsauger mitzuführen, oder den Boden mit Folie abzukleben. Dies sind Standardleistungen in der Branche geworden. Auch Überziehschuhe werden bald von den Kunden wie selbstverständlich erwartet. Neue Ideen sind gefragt: Kantenschoner für die Türstöcke des Kunden, Staubschutztüren, Staubabsaugung mit dem Staubfresser. Nur der wirklich ernsthafte Versuch, sämtliche Fehlerquellen auszuschließen, d. h. die Verwirklichung des Null-Fehler-Ziels, garantiert auf lange Sicht den Erfolg. Ist das zuviel von Ihnen verlangt? Nein. Man muss höher zielen, als man später trifft.<br />
<font color="#ffffff">.</font></p>
<p><strong>Sieben Tipps für den professionellen Baustellenauftritt</strong></p>
<p>Im Berufsbild des Monteurs haben sich in den letzten Jahren extreme Veränderungen vollzogen. Professionelle Sauberkeit auf der Baustelle wird zum Unterscheidungsfaktor für innovative Unternehmen. Nur die Guten und die Besten werden die neuen Herausforderungen zum „Handwerker + Dienstleister“ annehmen. Während vor Jahren allein das handwerkliche Geschick des Monteurs seinen Marktwert bestimmte, sind es heute zusätzlich immer mehr kommunikative Fähigkeiten und vor allem die hohe Bereitschaft zu einem erstklassigen Service. Der Anspruch an den Beruf des Monteurs steigt ständig. Erfolgreiche Monteure gehören nicht zu den Menschen, die ihr Leben so sehr anödet, dass sie aus Langeweile dem Kühlschrank beim Abtauen zuschauen. Sie gehören zu den Siegern. Vor allem wissen sie ganz genau: Chancen kann man nutzen oder verpassen! Ganz nach dem Motto „Versuch macht klug“ folgen jetzt sieben Tipps, die man als Chancen verstehen und nutzen sollte:<br />
.<br />
<u>Tipp 1: Profi oder Amateur bei der Vorbereitung?</u><br />
Optimale Vorbereitung ist die Grundvoraussetzung für Vertrauen und beste Arbeit. Davon wird Ihr Erfolg für die Zukunft abhängen. Bei Um- oder Neubauarbeiten sollten Sie deshalb zunächst abklären:<br />
-    wo darf Material abgelegt und gelagert werden?<br />
-    wo kann gegebenenfalls der Schuttcontainer abgestellt werden?<br />
-    wo kann  das Firmenfahrzeug geparkt werden, ohne Familienmitglieder oder Nachbarn zu behindern?<br />
Klären Sie auch ab, wo Sie notwendige Sägearbeiten (Balkon, vor dem Haus, etc.) verrichten können. Als Profi sollten Sie sich eine Checkliste erstellen, die Sie vor dem Start der eigentlichen Arbeiten abhaken. So gehen Sie auf Nummer sicher und gewinnen von Beginn an Vertrauen bei Ihren Kunden.</p>
<p><a href="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2008/09/0613-03.jpg" title="Der Profi überlässt nichts dem Zufall: Eine Checkliste hilft viel, wenn es auf der Baustelle nach Plan laufen soll (Bilder: HaZweiOh / Colorierung: Marina Scheele)" rel="lightbox"><img src="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2008/09/0613-03.jpg" alt="Der Profi überlässt nichts dem Zufall: Eine Checkliste hilft viel, wenn es auf der Baustelle nach Plan laufen soll (Bilder: HaZweiOh / Colorierung: Marina Scheele)" /></a></p>
<p><font color="#ffffff">.</font></p>
<p><u>Tipp 2: Eigenes Handwerker-Handtuch dabei?</u></p>
<p>Egal ob Sie noch Silikonreste an den Händen haben, Leim, Farbe, Ölrückstände oder sonstigen Schmutz. Es zeichnet Sie als modernen Handwerker aus, wenn Sie immer ein eigenes Handtuch dabeihaben und auch nur dieses benutzen. Auch wenn der Kunde es akzeptiert, dass Sie sein Handtuch benutzen, besonders freuen wird es ihn in der Regel nicht. Fragen Sie Ihre Kunden vorher, wo Sie sich die Hände waschen dürfen. Es ist eben nicht selbstverständlich, dass Sie sich dort waschen, wo es auch der Kunde tut.</p>
<p><a href="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2008/09/0613-04.jpg" title="Hände waschen zur Frühstückspause? Waschtisch und Handtücher des Kunden sind Tabu (Bilder: HaZweiOh / Colorierung: Marina Scheele)" rel="lightbox"><img src="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2008/09/0613-04.jpg" alt="Hände waschen zur Frühstückspause? Waschtisch und Handtücher des Kunden sind Tabu (Bilder: HaZweiOh / Colorierung: Marina Scheele)" /></a></p>
<p><font color="#ffffff">.</font></p>
<p><u>Tipp 3: Ihr Auftritt als Außenminister </u></p>
<p>Die Sauberkeit auf der Baustelle verkörpern Sie in erster Linie als Person. Ein ungepflegtes Äußeres wird Sie als Gegenüber unsympathisch machen. Ihr Kunde wird gegenüber Ihrer Arbeit misstrauisch sein. Ein gepflegter äußerer Auftritt sichert Ihnen dagegen in den ersten Momenten mit dem Kunden bereits ein  Vertrauens-Polster. Achten Sie deshalb im Kundenkontakt auf eine saubere Frisur, weitgehend saubere Hände und ein gepflegtes Erscheinungsbild, sowie auf sauber geputzte Schuhe. Ihre Sympathie- und Akzeptanzwerte steigen beträchtlich. Sie sind ein würdiger Außenminister Ihres Unternehmens.<br />
<font color="#ffffff">.</font></p>
<p><a href="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2008/09/0613-05.jpg" title="Für einen Monteur, der sein Unternehmen vor Ort vertritt, ist ein gepflegtes Äußeres Pflicht (Bilder: HaZweiOh / Colorierung: Marina Scheele)" rel="lightbox"><img src="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2008/09/0613-05.jpg" alt="Für einen Monteur, der sein Unternehmen vor Ort vertritt, ist ein gepflegtes Äußeres Pflicht (Bilder: HaZweiOh / Colorierung: Marina Scheele)" /></a></p>
<p><font color="#ffffff">.</font> <u><br />
</u></p>
<p><u>Tipp 4: Klären Sie im Vorfeld die WC-Frage</u></p>
<p>Oft mögen es Kunden nicht, dass deren WC durch andere Menschen benutzt wird. Deshalb sollten Sie &#8211; bei umfangreichen Arbeiten schon im Vorfeld des Auftrages &#8211; klären, wo für Sie eine Möglichkeit besteht. Ein Baustellen-WC ist die sauberste Lösung. Falls dies aus organisatorischen Gründen nicht möglich ist gilt: der Garten des Kunden ist Tabuzone. Auf Neubauten ist das Urinieren in die Rohbauräume ebenfalls verboten. Suchen Sie rechtzeitig im Umfeld des Kunden nach geeigneten Möglichkeiten wie Gaststätten, Geschäfte etc.</p>
<p><a href="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2008/09/0613-06.jpg" title="Auch wenn man tagelang auf der Baustelle arbeitet: das Kunden-WC und auch der Garten sind keine „Pinkelstellen“ des Monteurs (Bilder: HaZweiOh / Colorierung: Marina Scheele)" rel="lightbox"><img src="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2008/09/0613-06.jpg" alt="Auch wenn man tagelang auf der Baustelle arbeitet: das Kunden-WC und auch der Garten sind keine „Pinkelstellen“ des Monteurs (Bilder: HaZweiOh / Colorierung: Marina Scheele)" /></a></p>
<p><font color="#ffffff">.</font></p>
<p><u>Tipp 5: Eigentum Ihres Kunden ist wertvoll</u></p>
<p>Wenn Sie sich im  heiligen Reich  des Kunden bewegen, sollten Sie höchste Wertschätzung zeigen. Besonders dann, wenn Sie irgendwelche Einrichtungsgegenstände oder sonstiges Eigentum des Kunden anfassen. Wenn Sie einen Schrank auf die Seite rücken müssen, sollten Sie vorher fragen, ob Sie dies so tun dürfen. Selbst wenn Sie sicherheitshalber nur ein Bild von der Wand nehmen wollen, sollten Sie zunächst die Erlaubnis des Kunden einholen. Der sensible Umgang mit dem Kundeneigentum wird Sie zum bevorzugten Ansprechpartner machen.<br />
<font color="#ffffff">.</font></p>
<p><a href="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2008/09/0613-07.jpg" title="Wer mit dem Kundeneigentum in Acht nimmt, der sammelt Pluspunkte auf der Kunden-Werteskala (Bilder: HaZweiOh / Colorierung: Marina Scheele)" rel="lightbox"><img src="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2008/09/0613-07.jpg" alt="Wer mit dem Kundeneigentum in Acht nimmt, der sammelt Pluspunkte auf der Kunden-Werteskala (Bilder: HaZweiOh / Colorierung: Marina Scheele)" /></a></p>
<p><font color="#ffffff">.</font></p>
<p><u>Tipp 6: Machen Sie ein wenig Show</u></p>
<p>Wenn Sie hochwertige Gegenstände montieren, z. B. teure Armaturen, Spiegel, Leuchten etc., dann können Sie mit weißen Stoffhandschuhen dem Kunden Ihre Wertschätzung des Produkts zeigen. Wer zur Fertigmontage der Sanitäreinrichtung  weiße Bauwoll-Handschuhe trägt, verblüfft mit Sicherheit den Kunden. Wenn Sie den Mut haben derart professionell zu arbeiten, sollten Ihre Handschuhe immerfrisch gewaschen sein. Deshalb sollten Sie immer mehrere Paare im Auto oder Werkzeug-Koffer haben.</p>
<p><a href="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2008/09/0613-08.jpg" title="Warum nicht? Seien Sie doch mal anders als andere und montieren Sie wertvolle Armaturen mit Handschuhen (Bilder: HaZweiOh / Colorierung: Marina Scheele)" rel="lightbox"><img src="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2008/09/0613-08.jpg" alt="Warum nicht? Seien Sie doch mal anders als andere und montieren Sie wertvolle Armaturen mit Handschuhen (Bilder: HaZweiOh / Colorierung: Marina Scheele)" /></a></p>
<p><font color="#ffffff">.</font></p>
<p><u>Tipp 7: Ihr Werk wirkt auch nach Feierabend</u></p>
<p>Auf Ihren Kunden macht es keinen guten Eindruck, wenn nach Feierabend Geräte, Material und Werkzeuge ungeordnet herumliegen. Zudem kann am nächsten Tag noch das Problem dazukommen, dass vielleicht das eine oder andere Teil fehlen wird. Das Wichtigste aber: Ihr Kunde macht sich über das verlassene Schlachtfeld ein Bild von Ihrer Arbeit. Ein Profi, der sich bis zum nächsten Tag verabschiedet, hat seine „sieben Sachen“ ordentlich und Platz sparend zusammengestellt.<br />
<font color="#ffffff">.<br />
.</font><br />
Wenn Sie sich dann in den wohlverdienten Feierabend begeben, können Sie sicher sein, beim Kunden Eindruck gemacht zu haben &#8211; und zwar im positiven Sinne. Rücksichts- und planvolle Arbeitsorganisation, sorgsamer Umgang mit Kundeneigentum, die Wahrung der Privatsphäre des Kunden sowie die Sauberkeit der Arbeitsausführung lassen nur einen Schluss zu: hier waren echte Profis am Werk.</p>

<div class="sociable">

<ul>
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