hx- Diagramm mal in einfach

26. Mai 2011 Loeti Erstellt in Gut zu wissen, Heizung, Lüftung, News, Produkte Keine Kommentare »

Generationen haben sich durch die wilden Linien gequält, so manche von uns haben sich in diesem “Spinnennetzartigen” Diagramm total verheddert. Nun ist Schluss damit, denn jetzt gibt es den Feuchterechner. Von nun an ist es ein Kinderspiel den Taupunkt, oder die spezifische Enthalpie zu bestimmen.

Der Feuchterechner von E+E Elektonik dient zur schnellen Umrechnung von Feuchtemessgrößen.
Einzigartig ist, dass der Feuchterechner auch Messunsicherheiten in die Berechnung mit einbezieht. Hilfreich ist das z.B. um auf Basis der Messgerätespezifikation realistische und verlässliche Gesamtunsicherheiten zu erhalten. Eine einfache und intuitive Bedienung des Feuchterechners erleichtert das Arbeiten. Abhängig von sich ändernden Umgebungsbedingungen zeigt der Feuchterechner sofort die resultierenden Feuchtemessgrößen.

Simulationen und Berechnungen können zur weiteren Verarbeitung vom Feuchterechner sowohl in Excel kopiert als auch zur Dokumentation als PDF abgespeichert werden.

Der Feuchterechner kann online verwendet werden. Sie müssen dazu kein Programm auf Ihrem PC installieren. Für mehr Informationen klicken Sie einfach hier!

Alternativ können Sie aber auch den Rechner kostenlos “absaugen”.

Beschreibung der Messgrößen

Wasserdampf Partialdruck
Partialdruck der gasförmigen Phase des Wassers in einem gegebenen Volumen eines realen Gases oder Gasgemisches.
Formelzeichen: e
Einheit: hPa

Sättigungsdampfdruck über Wasser
Dampfdruck in einem realen Gas oder Gasgemisch bei Sättigung über Wasser.
Formelzeichen: ew
Einheit: hPa

Sättigungsdampfdruck über Eis
Dampfdruck in einem realen Gas oder Gasgemisch bei Sättigung über Eis.
Formelzeichen: ei
Einheit: hPa

Relative Feuchte
In Prozent angegebenes Verhältnis des Wasserdampfpartialdrucks zum Sättigungsdampfdruck bei Sättigung über Wasser und bei gleichem Gesamtdruck und gleicher Temperatur.
Formelzeichen: Uw
Einheit: %
Formel für relative Feuchte

Relative Feuchte (technische Definition)
Für Temperaturen t < 0 °C wird die relative Feuchte auf den Sättigungsdampfdruck über Eis ei‘ bezogen. In Prozent angegebenes Verhältnis des Wasserdampfpartialdrucks zum Sättigungsdampfdruck bei Sättigung über Eis und bei gleichem Gesamtdruck und gleicher Temperatur.
Formelzeichen: Ui
Einheit: %

Taupunkttemperatur
Diejenige Temperatur, bei welcher der aktuelle Wasserdampfpartialdruck gleich dem Sättigungsdampfdruck ist und bei der Kondensation einsetzt.
Formelzeichen: td
Einheit: °C

Frostpunkttemperatur
Diejenige Temperatur, bei welcher der aktuelle Wasserdampfpartialdruck gleich dem Sättigungsdampfdruck ist und bei der Eisbildung einsetzt.
Formelzeichen: tf
Einheit: °C

Wasserdampfdichte (abs); absolute Feuchte
Verhältnis der Masse des Wasserdampfes zum Volumen, in dem sich das feuchte Gas befindet. Zmix ist der Kompressionsfaktor des Mischgassystems.
Formelzeichen: dv
Einheit: kg/m3

Mischungsverhältnis
Verhältnis der Masse des Wasserdampfes zu der Masse des trockenen Gases.
Formelzeichen: r
Einheit: g/kg

Volumenanteil Wasserdampf
Verhältnis des Volumenanteils des Wasserdampfes zum Gesamtvolumen des feuchten Gases.
Formelzeichen: wv
Einheit: %

Masseanteil Wasserdampf
Verhältnis der Masse des Wasserdampfes zu der Masse des feuchten Gases.
Formelzeichen: qv
Einheit: g/kg

Feuchtkugeltemperatur, Eiskugeltemperatur
Temperatur, die sich an der Grenzfläche einer befeuchteten oder vereisten Oberfläche und einem vorbeiströmenden Gas einstellt.
Formelzeichen: tw, ti
Einheit: °C

Spezifische Enthalpie
Zustandsgröße des feuchten Gases, die sich aus den spezifischen Enthalpien der Komponenten des Gemisches zusammensetzt und auf den Masseanteil des trockenen Gases bezogen ist. cpa ist die spezifische Wärmekapazität des trockenen Gases, cpv ist die spezifische Wärmekapazität von Wasserdampf jeweils bei konstantem Druck und lw ist die spezifische latente Wärme (Verdampfungswärme) von Wasser.
Formelzeichen: h
Einheit: J/kg

Mischungsverhältnis bei Sättigung
Verhältnis der Masse des Wasserdampfes bei Sättigung zu der Masse des trockenen Gases.
Formelzeichen: rw
Einheit: g/kg

Quelle: Verein Deutscher Ingenieure e.V.: VDI/VDE 3514. 2007

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Mehr als nur heiße Luft

8. März 2011 monteur Erstellt in Gut zu wissen, Heizung, Lüftung, Spezial Keine Kommentare »

Energiesparend Lüften und Heizen

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Das Funktionsprinzip des Luftheizgerätes ist elementar, doch in den einfachen Geräten steckt großes Potenzial. Sie können Hallen unterschiedlicher Art effektiv beheizen und belüften und sie lassen sich durch diverse Montagemöglichkeiten und Zubehör an individuelle Anforderungen leicht anpassen.
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Um große und hohe Industrie- oder Verkaufshallen zu heizen, eignen sich zum Beispiel Luftheizgeräte oder Strahlungsheizungen. Letztere wärmen – wie ein Sonnenstrahl – die beschienenen Körper auf und werden zum Beispiel über den Arbeitsplätzen angebracht. Die Lufttemperatur kann hier gegenüber anderen Heizungssystemen um ein paar Grad geringer sein, weil die Strahlungswärme intensiv empfunden wird. Die aus dem Wetterbericht bekannte „gefühlte Temperatur“ spielt auch hier eine Rolle. Da das System punktuell wirkt, ist es für das effiziente Beheizen vereinzelter Arbeitsplätze geeignet. Den kompletten Beitrag lesen »

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Schallausbreitung bei Wärmepumpen

24. Februar 2011 Loeti Erstellt in Gut zu wissen, Haustechnik, Heizung, Lüftung, News, Spezial 1 Kommentar »

Der Bundesverband Wärmepumpe e.V. hat einen neuen Leitfaden über Schall bei Wärmepumpen herausgegeben. Wärmepumpen haben am gesamten Wärmemarkt derzeit einen Anteil von rund 10 Prozent. Dabei nimmt auch der Anteil von Luft-Wärmepumpen immer weiter zu. Besonders in Ballungsgebieten und bei kleinen Grundstücken wird es aufgrund der geringen Bauabstände zunehmend schwieriger, die Vorschriften zum Schallschutz einzuhalten. Aus diesem Grund gewinnt das Thema Schall im Zusammenhang mit Wärmepumpen an Bedeutung. Um die Geräuschbelastung für die Umgebung auf ein Mindestmaß zu beschränken, ist eine sorgfältige Planung und fachgerechte Ausführung der Wärmepumpenanlage erforderlich. Der Leitfaden „Schall“ des Bundesverbands Wärmepumpe soll vor allem Hersteller, Handwerker und Installateure dabei unterstützen, bereits in der Planung von Wärmepumpenanlagen mögliche akustische Probleme zu erkennen und durch entsprechende Maßnahmen effizient zu verhindern.

Der Leitfaden vermittelt die Grundlagen von Schall, den Unterschied zwischen Schalldruckpegel und Schallleistungspegel und informiert über die Grenzwerte von Schallimmissionen innerhalb und außerhalb von Gebäuden. Außerdem erläutert er die spezifischen Schall- und Schwingungsemissionen von Wärmepumpen und gibt Tipps, was bei der Aufstellung zu beachten ist. So ist der Aufstellungsort von Luft-Wärmepumpen sorgfältig auszuwählen. Dazu sind die Angaben der Wärmepumpenhersteller zu berücksichtigen. Außerdem müssen die zu erwartenden Schalldruckpegel an schutzbedürftigen Räumen wie Schlafzimmern rechnerisch abgeschätzt werden.

Zu beachten sind auch die Unterschiede zwischen innen und außen aufgestellten Wärmepumpen: So sollte eine Schallübertragung von innen aufgestellten Wärmepumpen an angrenzende Räume bei der Raumplanung berücksichtigt werden. Schallharte Böden, z .B. Fliesen, oder leere Räume können den Schallpegel erhöhen. Außenaufgestellte Wärmepumpen oder Split-Verdampfer sind so zu installieren, dass der Luftstrom an keiner Seite behindert wird, da dies zu einem höheren Betriebsgeräusch führt und die Leistungsfähigkeit negativ beeinflusst. Um Schwingungen und Geräusche im Gebäude zu minimieren, sind Wärmepumpen möglichst gut vom Baukörper zu entkoppeln.

Zum Download, der Leitfaden “Schall”! >>>PI-Leitfaden Schall<<<

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Falsch lüften und heizen

5. Oktober 2010 monteur Erstellt in Gut zu wissen, Haustechnik, Lüftung, Spezial Keine Kommentare »

Schimmelpilzbefall in Wohnungen

Die Lebensbedingungen auf dieser Erde hatten schon in grauer Vorzeit viele Überraschungen für den Menschen parat. Mussten sich unsere Vorfahren noch mit Höhlenbären herumplagen, kämpfen wir heutzutage gegen einen eher stillen Gast. Die Rede ist vom Schimmelpilz.

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Unsere ständigen Begleiter sind nicht nur Haustiere vom Format eines Hundes oder einer Katze. In unseren Betten kriechen weit mehr Viecher herum als es Menschen auf der Erde gibt. Und nicht genug, dass Topfpflanzen gewollt die triste Optik eines Raumes auflockern, halten sich zusätzlich noch Pilze in der Umgebung des Menschen auf. Dieses Miteinander von Mensch und Pilz ist relativ unproblematisch, solange der Schimmelpilz nicht überhand nimmt und zum Beispiel die Raumwände einer Wohnung besiedelt. Den kompletten Beitrag lesen »

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Tief einatmen, bitte!

28. September 2010 monteur Erstellt in Gut zu wissen, Haustechnik, Heizung, Lüftung Keine Kommentare »

Luft – ein äußerst interessantes Medium

Für uns Menschen seit der Geburt das Normalste von der Welt, für die Anlagentechnik ein hilfreicher Knecht und insgesamt ein interessantes Medium, die Luft.

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Nach nackten Fakten erscheint Luft nicht sonderlich aufregend und spektakulär. Ein Kubikmeter Luft wiegt unter Normbedingungen, also bei 0 °C und 1013 mbar Luftdruck, gerade mal 1,293 kg. Pro Kilogramm dieser Luft müssen rund 0,28 Wattstunden an Energie eingesetzt werden, will man diese Masse an Gas um ein Kelvin von z. B. 0 °C auf 1 °C erwärmen. Diese Wärmekapazität entspricht dann rund 0,34 Wattstunden, bezogen auf einen Kubikmeter bei gleicher Temperaturdifferenz von einem Kelvin. Luft ist kompressibel und eigentlich geruchsfrei. Die Wärmeleitfähigkeit von Luft beträgt 0,0261 W/(mK). Die elektrische Leitfähigkeit ist kleiner als 10-10S/m. Dabei setzt sich die Luft aus Stickstoff (78 %), Sauerstoff (21 %), Argon (0,9 %), Kohlendioxid (0,04 %) und vielen weiteren Spurengasen zusammen.

Im Vergleich wird’s interessant
Alles in allem also weder physikalisch noch chemisch gesehen besonders aufregend. Vergleicht man die Werte der Luft allerdings mit denen anderer Stoffe, mit denen man zutun hat, wird es schon spannender

Dichte:
Stoff:____________Wert in kg/m³:
Erdgas___________0,84
Luft_____________1,293
Flüssiggas (Propan)__2,011

Im Dichtevergleich kann erkannt werden: Erdgas steigt in der Umgebungsluft auf (weil leichter), während Flüssiggas zu Boden sinkt (weil schwerer). Einige Sicherheitsvorschriften im Umgang mit diesen, für den Anlagenmechaniker alltäglichen Gasen, berücksichtigen genau diesen Umstand.

Wärmekapazität:
Stoff:____________Wert in Wh/kg x K:
Luft_____________0,28
Wasser___________1,163

Der Vergleich der Wärmekapazität macht deutlich, warum die Heizungstechnik in der Regel Wasser für den Wärmetransport (vom Kessel zum Heizkörper) verwendet. Gegenüber der Wärmekapazität von Luft, die ja noch leichter verfügbar wäre als Wasser, ist die Wärmekapazität viermal geringer. Um also die gleiche Menge an Energie vom Kessel zum Heizkörper zu schicken, müsste viermal mehr Masse transportiert werden.

Wärmeleitfähigkeit:
Stoff:____________Wert in W/(mK):
Vakuum:__________~ 0,0
Argon:___________0,016
Luft:____________0,0261
Polystyrol:________0,035 – 0,05
Wasser:__________0,58

Die Wärmeleitfähigkeit birgt einige Überraschungen. Zuerst einmal kann festgehalten werden, dass Luft tatsächlich eher zu den Dämmungen gezählt werden kann. Die Dämmwirkung scheint ja sogar auf den ersten Blick besser als die von Polystyrol. Es muss jedoch erwähnt werden, dass der tatsächliche Wärmetransport, z. B. in der Außenwand eines Wohnhauses, nicht alleine von der Wärmeleitfähigkeit der jeweiligen Schicht abhängt. Wärme wird eben auch per Strahlung und nicht allein durch Leitung übertragen.

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Aber das ist ein anderes Thema.
Für die Anlagentechnik ist jedoch wichtig, dass durch eine Schicht aus Luft mehr Wärme transportiert wird als durch eine gleich dicke Schicht aus beispielsweise Argon. Argon ist ein Edelgas mit, wie der Name schon vermuten lässt, sehr zurückhaltendem und daher edlem Verhalten. Zunutze machen sich diese gegenüber Luft bessere Dämmwirkung die Hersteller von Solaranlagen. Drückt man nämlich Argon zwischen Absorber und der transparenten Abdeckung, werden die Wärmeverluste der Solaranlage gegenüber einer Füllung nur mit Luft insgesamt reduziert. Ein Vakuum ließe sich dauerhaft in diesen Zwischenraum von Solarkollektoren sehr viel schlechter ziehen, obwohl der Zahlenwert für die Dämmwirkung noch bessere Werte erwarten lässt.
Die Wärmeleitfähigkeit von Wasser ist erfahrungsgemäß sehr viel höher (Faktor 22) als die von Luft. Wer jemals mit durchnässter Kleidung in der Kälte ausharren musste weiß ein Lied davon zu singen.

Kompressibilität:
Stoff:____________Kompressibilität:
Luft_____________kompressibel (Wert für Kompressionsmodul = 1,01·105 Pa)
Wasser___________nahezu inkompressibel (Wert für Kompressionsmodul = 2,08·109 Pa)

Luft ist sehr leicht komprimierbar. Wird der Raum für ein eingeschlossenes Luftvolumen z. B. halbiert, verdoppelt sich der Druck. Für Wasser gilt erfahrungsgemäß, dass es nicht komprimiert werden kann. Die Folgen dieser Tatsache: Wasser lässt sich einfacher transportieren als Luft. Während beim Anschubsen von Luftteilchen immer auch ein bisschen der aufgewendeten Energie in eine statische Druckerhöhung also Kompression übergehen, wird angeschubstes Wasser die Bewegung unverzögert übertragen. Pumpen transportieren folglich Wasser effizienter, als Ventilatoren dies mit Luft tun können. Daher ist es auch wiederum effizienter Wasser als Wärmelieferant vom Kessel zu den Heizkörpern zu schicken als Luft.
Luft lässt sich wegen seiner Kompressibilität gut als Puffer für Druckschläge und zum Auffangen von Volumenausdehnungen in z. B. Heizungsanlagen verwenden. Ein normales Membranausdehnungsgefäß ist zwar mit Stickstoff gefüllt, der verhält sich aber unter den Druckschwankungen nahezu wie Luft. Stickstoff diffundiert nur nicht so schnell durch die Membrane wie es die Luft tun würde.

Elektrische Leitfähigkeit:
Stoff____________Wert in S/m:
Luft____________0,0000000001
Wasser__________0,5

Luft ist ein erstklassiger Isolator. Zum Beispiel ist die elektrische Leitfähigkeit von Wasser gegenüber Luft rund 5 Milliarden Mal größer. Die Auswirkungen dieser Tatsache finden sich in den vielfachen Sicherheitsvorschriften, die auch in der Anlagentechnik unbedingt eingehalten werden müssen. Man denke nur an Sicherheitsabstände (also Luft) zwischen einer Dusche (also Wasser) und einem elektrischen Anschluss.

Furztrocken oder feucht?
Luft ist im Stande Wasser aufzunehmen. Ein Satz den man so unterschreiben kann, wird es doch im alltäglichen Leben zum Teil sichtbar. Beispielsweise beim Saunaaufguss oder beim Kochen werden die Nebelschwaden anfangs sichtbar um sich dann, im wahrsten Sinne, in Luft aufzulösen. Dabei nimmt die Luft der Sauna bzw. der Küche immer mehr Feuchte auf. In der Sauna wird dieser Vorgang, je nach Saunatyp, so weit getrieben, bis der Saunagänger unter der drückenden Schwüle zu schwitzen beginnt. In der Küche versucht man häufig durch Abzugshauben die Feuchte und meist auch Gerüche abzutransportieren. Ein anderer Vorgang aus dem täglichen Leben wird erst bei kalten Umgebungstemperaturen sichtbar. Beim Ausatmen in kaltem winterlichem Umfeld wird die im Atem enthaltene Feuchte sichtbar. In warmer Umgebung ist der Feuchtegehalt beim Ausatmen unverändert, zeigt sich aber nicht. Diese Phänomene aus dem Erfahrungsschatz des täglichen Lebens lassen sich im Mollier-Diagramm sehr schön darstellen.

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Mollier hatte es drauf
Auf dem ersten Blick verwirrend, kann man nach kurzer Einführung in die Bedeutungen der Linien und Kurven das dahinter stehende Prinzip des Mollier- oder h-x-Diagramms verstehen. Links an der Y-Achse ist die Temperatur aufgetragen. Die X-Achse stellt die Zunahme an Feuchte dar. Diese Feuchte wird als absolute Feuchte bezeichnet und anhand eines Ablesebeispiels kurz erläutert.

Ablesebeispiel A:
Temperatur 20 °C bei einer absoluten Feuchte von 10 Gramm pro Kilogramm Luft (g/kg)
Erläuterung für diesen Zustand der Luft: Man wiege 1 Kilogramm furztrockene Luft ab (es darf im Gegensatz zur Fleischtheke nicht ein bisschen mehr sein) und stelle ein Schale mit 10 Gramm Wasser in dieses abgewogene Volumen und bringe diese Zutaten auf 20 °C. Wenn das Wasser dieser Schale komplett verdunstet ist, wird gemessen. Hier kann abgelesen werden, dass dieser Zustand der Luft bei einer relativen Feuchte von 65% liegt. Um den Wert für die relative Feuchte von 65% aus dem Ablesebeispiel A zu überprüfen, ist das nächste Ablesebeispiel geeignet.

Ablesebeispiel B:
Temperatur 20 °C bei einer absoluten Feuchte von 15,60 g/kg
Hier kann festgehalten werden, dass die relative Feuchte bei 100 % liegt. Rechnerische Erkenntnis aus den Ablesebeispielen A und B:

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Erkenntnis aus den Ablesebeispielen A und B:
Luft von 20 °C kann maximal (100 % ist maximal) 15,6 g/kg an Feuchte aufnehmen. Feuchten über 15,6 g/kg zeigen sich als Tauwasser oder Nebel. Ist weniger als 15,6 g Wasser in einem Kilogramm Luft enthalten (z. B. 10 g/kg), kann dies in Prozent (z. B. 65%) ausgedrückt werden.

Letztes Ablesebeispiel und letzte Erkenntnisse:

Ablesebeispiel C:
Absolute Feuchte von 10 g/kg bei 100 % relativer Feuchte
Ablesung: 13,2 °C

Das Mollier-Diagramm gibt Aufschluss, dass 10 g/kg Feuchte bei etwa 13,2 °C gerade noch gelöst werden. Eine weitere Temperaturabnahme hat die Unterschreitung der 100%-Linie zur Folge. Das Wasser würde kondensieren. Würde also in diesem Raum mit 20 °C Lufttemperatur eine kühle Fläche mit nur 13 °C Oberflächentemperatur geboten, so würde an dieser Fläche die Feuchte als Tau auftreten.

Spielerei oder seriöser Hintergrund?
Die Möglichkeiten etwas aus dem Mollier-Diagramm zu lesen sind äußerst vielfältig. Viele Prozesse und Erkenntnisse lassen sich anschaulich erklären, hat man das Prinzip der Darstellung erstmal erfasst. Die genannten Effekte aus dem täglichen Leben lassen sich als Prozess nun einfacher beschreiben. Ein Beispiel ist das Ausatmen bei niedriger Umgebungstemperatur. Beim Ausatmen hat Körperwärme die Atemluft auf rund 34 °C erwärmt. Die in der Atemluft enthaltene Feuchte wird bei warmer Umgebung meist einfach aufgelöst, da warme Luft große Mengen an Feuchte aufnehmen kann (z. B. bei 20 °C bis 15,6 g/kg). Wird in kalter Umgebung ausgeatmet, so kondensiert die in der Atemluft enthaltene Feuchte kurzfristig, da kalte Luft nur wenig Feuchte aufnehmen kann. Beispielsweise kann Luft von minus 5 °C maximal (bei 100%) 2,7 g/kg Feuchte aufnehmen.

Die Fortsetzung der Auseinandersetzung mit Luft ist für die Berufspraxis des Anlagenmechanikers obligatorisch notwendig. Zum einen schreien die mittlerweile sehr dichten Neubauten nach Lüftung um ihre Bewohner vor dem Erstickungstod zu retten oder sie zumindest nicht ihrem eigenen Mief zu überlassen. Auch die immer stärker auftretenden Fälle von Schimmelbildung haben mit dem Thema Luft und insbesondere Lüftung zu tun.

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Förderung der Maßnahmen zur Optimierung der Wärmeverteilung eingestellt

26. August 2010 Loeti Erstellt in Gut zu wissen, Haustechnik, Heizung, Lüftung, News Keine Kommentare »

Seit dem 1. April 2009 läuft das Sonder-Förderprogramm „Energieeffizient Sanieren“ der Bundesregierung. Ein wesentlicher Förderbereich war dabei u.a. die „Optimierung der Wärmeverteilung“. Diese Sonderförderung im Rahmen des Programms „Energieeffizient Sanieren“ schaffte interessante Investitionsanreize für Sanierungswillige. Jetzt werden wesentliche Teile des Programms eingestellt.

Bereits im Februar 2010 nahm die KfW Änderungen an dieser Sonderförderung vor. Jetzt sieht sich die KfW gezwungen, aufgrund der „unerwartet hohen und auch im Vergleich zum Vorjahr nochmals deutlich gestiegenen Nachfrage“, Änderungen in den Programmen „Energieeffizient Sanieren“ vorzunehmen, „um diese Förderangebote mit den zur Verfügung stehenden Haushaltsmitteln weiterhin anbieten zu können“, so die KfW in ihrer Mitteilung vom 13.08.2010.

Eingestellt werden ab dem 01.09.2010 die folgenden Programme:

Die Einzelmaßnahmen in der Kredit- und Zuschussvariante der Programme 152 und 430 “Energieeffizient Sanieren”. Anträge können noch bis einschließlich zum 31.08.2010 bei der KfW gestellt werden.

Darüber hinaus stellt die KfW Teile der Sonderförderung im Programm  431 “Energieeffizient Sanieren” ein. Betroffen davon ist die Förderung für Maßnahmen zur Optimierung der Wärmeverteilung und zum Abbau von Nachtstromspeicherheizungen. Für die Antragstellung in der Sonderförderung gelten die veröffentlichten Regelungen zur Antragstellung, d. h. Anträge können noch bis einschließlich zum 30.11.2010 bei der KfW für die Maßnahmen gestellt werden, bei denen die Schlussrechnung bis zum 31.08.2010 (Rechnungsdatum) gestellt wurde.

Unverändert bestehen bleiben die folgenden  Förderangebote:

KfW-Effizienzhäuser werden in den Programmen 152 und 430 weiterhin gefördert.

Förderfähige Maßnahmen des bisherigen Programms “Energieeffizient Sanieren – Einzelmaßnahmen”  können im Programm “Wohnraum Modernisieren” (Programm-Nr. 141) zu den dort geltenden Programmbestimmungen beantragt werden.

Eine Maßnahme im Förderprogramm 141 ist die Erneuerung von Zentralheizungsanlagen oder deren Komponenten einschließlich der unmittelbar dadurch veranlassten Maßnahmen. Beim Einbau der Heizung ist übrigens stets ein hydraulischer Abgleich vorzunehmen.

Die Förderung des Zuschusses für Baubegleitung wird ab dem 01.09.2010 eigenständig im Programm “Energieeffizient Sanieren – Sonderförderung” (Programm-Nr. 431) fortgeführt.

Der BDH und VdZ beschäftigen sich bereits mit der neuen Situation und werden sicher versuchen, etwas mehr Konstanz in die Förderbedingungen zu bringen. Wie auch beim Thema MAP ist nur schwer zu verstehen, warum die politischen Vorgaben so kurzfristig geändert werden. Immerhin hat sich Deutschland verpflichtet, deutlich CO2 einzusparen.

Hier gibt es weitergehende Informationen zu den Förderprogrammen (151, 152, 430).

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Mehr als frischer Wind…

24. August 2010 monteur Erstellt in Gut zu wissen, Haustechnik, Lüftung Keine Kommentare »

Ventilatoren in der Haustechnik

Beim täglichen Umgang mit bewegter Luft wird es einem kaum bewusst. Aber er ist überall. Mal sieht man seine bedrohlich gekrümmten Schaufeln unter der Decke des Kaufhauses, dann wieder spürt man ihn nur, als leichte Brise aus den Lüftungsschlitzen des Autos. Er presst die Verbrennungsluft in den uralten Ölkessel und er verhindert das Verglühen des DualCores im modernen PC: Der Ventilator.

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Wie sooft, wenn jemand seinen Job besonders gut machen soll, sind Spezialisten gefragt. Im Falle eines Deckenventilators rotiert beispielsweise eine Anzahl von Flügeln um eine Achse. Die Form der Flügel ähnelt denen von Insekten. Dann wiederum sind gekrümmte Bleche dosenförmig mit konstantem Abstand um eine Achse angebracht. Diese Achse treibt gleichzeitig eine Ölpumpe und bringt in einem vernünftigen Zusammenspiel eine emissionsarme Ölfeuerung an den Start. Während der Deckenventilator als klassischer Axialventilator konstruiert wird, ist das Brennergebläse immer ein Radialventilator. Den kompletten Beitrag lesen »

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