Daten und Fakten zum Wasser

29. März 2012 TomTank Erstellt in Gut zu wissen, Haustechnik, Moin Leute!, News, Sanitär Keine Kommentare »

Eine ausreichende Wasserversorgung zählt zu den elementaren menschlichen Bedürfnissen. Jeder Mensch verbraucht täglich direkt (Trinkwasser) und indirekt (Nahrungsmittel, Industrieerzeugnisse) mehrere tausend Liter Süßwasser. Für Trinkwasser wird von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ein täglicher Mindestbedarf von 100 Litern pro Kopf angenommen. Während die direkt verbrauchte Trinkwassermenge damit relativ gering ist, geht in die Nahrungsmittelproduktion erheblich mehr ein: Die Bewässerung von einem Hektar Land in Trockengebieten kann 10.000 Kubikmeter (= 10 Millionen Liter) pro Jahr betragen.
Die Landwirtschaft ist weltweit gesehen der größte Wassernutzer. In Ländern mit einem hohen Anteil an Bewässerungslandwirtschaft kann der Anteil der landwirtschaftlichen Wasserentnahme bei über 80 Prozent liegen.
Derzeit lebt etwa ein Drittel der Weltbevölkerung in Ländern, die von mittlerem bis hohem bzw. eindeutig hohem Wasserstress betroffen sind. Im Jahr 2025 werden, laut Angaben des Internationalen
Wassermanagement Instituts, zirka 40 Länder, in denen dann fast 2 Milliarden Menschen leben werden, von schwerer Wasserknappheit betroffen sein. Nur selten wird jedoch darüber
nachgedacht, was die Menschen in den Industrieländern mit ihrem modernen Lebensstil indirekt an Wasser konsumieren. Dies übersteigt den direkten Verbrauch bei Weitem. Mit Kaffee,
Orangensaft und vielen anderen landwirtschaftlichen Produkten wird so genanntes virtuelles Wasser importiert. Virtuelles Wasser ist ein relativ neuer Begriff und bezeichnet jenes Wasser,
das zur Erzeugung eines Produkts aufgewendet wird.

Beispielrechnung für virtuelles Wasser durch Nahrungsmittelerzeugung (für einen Monat)

150 g Reis (450 Liter), 2 kg Bananen (2.000 Liter), 200 g Kaffee (4.000 Liter) oder 200 g schwarzer Tee (2.000 Liter), 4 l Orangensaft (3.400 Liter), 1.500 g Fleisch = 1.125 g Sojaschrot (2.250 Liter), 100 g Zitronen (100 Liter), 150 g Mais (200 Liter), 500 g Schokolade (4.050 Liter), 1 kg Südfrüchte (1.000 Liter) ergibt – je nach Lebensstil und Konsumverhalten – zirka 15.500 bis 17.500 Liter virtuelles Wasser pro Monat und in einem Jahr zirka 186.000 bis 210.000 Liter.

Link Tipp: www.virtuelles-wasser.de

Quelle: BMU

  • 1,63€ inkl. Mwst. kosten 1000 Liter Trinkwasser in Deutschland (ohne Abwasser)
  • nur 4% des Wasserbedarfs werden für Essen und Trinken aufgewendet. Spitzenreiter ist mit 36% der Anteil für die Körperpflege. 27% spülen wir täglich durch das Klo. Zum Wäschewaschen benötigen wir 12%. Gewerbebetriebe und Industrie benötigen 21%.
  • 70% des menschlichen Körpers besteht aus Wasser. Zu 71% bedeckt Wasser unsere Erdoberfläche. Das sind unvorstellbare 1,4 Millarden Kubikkilometer. Allerdings stehen uns nur 12000 Kubikkilometer zur Verfügung.
  • 122 Liter Wasser werden täglich im Durchschnitt von uns benötigt. 1983 lag der pro Kopf Bedarf noch bei 206 Liter.
  • 199€ für 0,7 Liter muss man für ein japanisches Tafel-Wässerchen bezahlen. 0,7 Liter frisches Leitungswasser kosten nur 0,14€. Das sind 1400 mal soviel.
  • 4 000 Kinder sterben täglich an Durchfallerkrankungen die durch verunreinigtes Wasser verursacht werden.
  • 3 500 000 Menschen sind wegen unzureichender Wasserversorgung gestorben
  • 6 200 Wasserversorger beliefern uns täglich mit dem wertvollen kühlen Nass.
  • 180 000 Hausbrunnen gibt es in Deutschland
  • 10 384 100 Flaschen mit Trinkwasser werden jählich in Deutschland verbraucht. Rang sechs, im internationalen Vergleich liegen die USA mit 33 400 000 Flaschen ganz weit vorne.
  • 1 100 000 000 Menschen leiden laut der UNO unter Wasserknappheit. Im Jahr 2025 werden es nach vorsichtigen Schätzungen zwei Drittel der Weltbevölkerung sein.
  • 500000 Kilometer lang sind die öffentlichen Trinkwasserleitungsnetze. Das sind mehr als 12mal um die Erde.
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Ein echter Hingucker

26. März 2012 Redaktion Erstellt in Fun vom Fach, Haustechnik, Heizung, Moin Leute! Keine Kommentare »

Thermostatventile an einem Heizkörper sollen bei Erreichen der Raumtemperatur den Durchfluss von Heizungswasser durch den Heizkörper stoppen. Sie werden demzufolge dann in den Vorlauf eingebaut.

Warum aber ausgerechnet, dieser HK gleich zwei solcher Ventile benötigt ist mir schleierhaft. Hat jemand da ein Idee zu? Mir fehlen die Worte:-)).

Vielen Dank an unseren Leser Herrn Gördes für die Überlassung des Bildes.

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Eine nicht ganz erst gemeinte Umfrage

14. März 2012 Loeti Erstellt in Haustechnik, Moin Leute!, Spezial Keine Kommentare »

Was ist eine Umwälzpumpe? Oder erklär mal eine Wärmepumpe. Dinge mit denen wir täglich umgehen. Aber was passiert wenn ein Laie diese Dinge erklären soll. Seht selbst und viel Spass.

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Wer war da?

12. März 2012 Redaktion Erstellt in Allgemein, Haustechnik, Moin Leute!, Produkte, Spezial 1 Kommentar »

Ich war schon da, in Essen zur SHK. Wir haben uns bestimmt gesehen:-)).

Doch was gab es in Essen zu sehen? Design im Bad, eher zurückhaltend Dezent was mir persönlich allerdings gut gefällt. Vorbei scheint die Zeit zu sein wo überdimensionale Waschtische das Bild eines Bades prägten. Das Bad selbst wird immer mehr zum Wellness-Ort, gut wer da ein paar Quadratmeter mehr Platz hat.

Ansonsten sieht man immer mehr an Effizienz. Jede Heizungspumpe müht sich darum das begehrte Siegel tragen zu dürfen. Der hydraulische Abgleich, der sich von selbst durchführt liegt auch voll im Trend. Zum Thema Gebäudeautomatisation stellt man fest, dass die Möglichkeiten ein Gebäude noch Effizienter zu machen noch nicht vollständig nur durch Modernisierung (Dämmung) ausgeschöpft werden. Erst die Verknüpfung der einzelnen technischen Einbauten zu einem System macht die Gebäudetechnik effizienter. Dies hat den Vorteil, dass duch inteligente Regelung der Komponenten in einem Gebäude der Bedarf an Energie (Strom, Wasser, Heizwärme) an die Bedürfnisse der Nutzer angepasst werden können. Ist schließlich die preiswertesete Methode durch Einsparungen an primär Energie die Umweltziele zu erreichen. Bei den Heiztechnikspezialisten fällt auf, dass der Ausbau der Wärmepumpentechnik immer stärker an Bedeutung gewinnt. Hier setzen die Hersteller auf die Hybrid-Technik bei Wärmepumpen. Nicht neu, jedoch sehr interessant ist der kleine Leistungsbereich bis 3kW der Wärmepumpe die trivalent-alternativ betrieben werden. Der Clou dabei ist die Regelung, die anhand der Energiepreise und Wärmedarf des Objektes das Zusatzheizgerät oder die Wärmepumpe über den Trivalenz-Punkt einschaltet.  Die Spitzenlast und die Warmwasserbereitung deckt dabei immer ein Gas-Wandheizgerät ab.

Wir sehen uns nächstes Jahr in Frankfurt zur ISH 2013. Mal sehen was uns dort erwartet.

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Steht die Heizwerttechnik vor dem “Aus”?

7. März 2012 Redaktion Erstellt in Allgemein, Gut zu wissen, Haustechnik, Moin Leute!, News Keine Kommentare »

Hallo SBZ-Redaktion,

letzte Woche war ich zu einem Seminar bei einem Heizgerätehersteller. Der Seminarleiter erklärte uns anhand einer Folie die gesetzliche Entwicklung zur Energie-Effizienz in Europa. Auf der Folie war zu entnehmen, dass Anfang 2014 Schluss sein soll mit der Heizwerttechnik. Was ist daran?

Mit freundlichen Grüßen

Klaus Bartz

Aufgrund der Aktualität werden wir diese Anfrage hier veröffentlichen. Selbstverständlich haben wir uns vorher von Herrn Bartz das O.k. zur Veröffentlichung geholt.

Unsere Antwort:

Ein Entwurf zur ErP- Richtline sieht tatsächlich vor, dass Anfang 2014 Schluss sein soll mit der ineffektiven Heizwerttechnik. Jetzt wird natürlich von allen Seiten dieser Entwurf (LOT 1 Boiler) bombardiert. Zum einen von der Wohnungswirtschaft (Genossenschaften, Haus und Grund, etc.) aber auch die Industrie möchte da mitreden, bzw. ihre Vorstellungen mit einbringen.
Eine weiterer Entwurf sieht vor, dass ein sogenanntes Installer Label die Effiziens eines Systems steigern kann. Hier werden die bekannten Ampelfarben von rot bis grün Auskunft darüber geben wie Effizient ein System sein kann. Beispiel: Ein Gas-Kombi-Wasserheizer bezitzt laut Hersteller eine Produkt Effizienz von 97%. Kombiniert nun der Installateur dieses Heizgerät mit einem witterungsgeführten Regler und einer Solaranlage, dann steigt die Systemeffzienz auf 105%. Also von ehemals “A” gelbe Ampel, auf “A+” hellgrüne Ampel. Eine weiteres interesantes technisches Detail ist die Reduzierung des NOx-Schadstoffausstoß von zur Zeit diskutierten <50mg/kwh. Hier müssten die Hersteller noch einmal ihre Entwickler in den Keller sperren und zudem noch viel Geld locker machen in eine Technik die eigentlich Alt und uneffizient ist.


Dies alles ist noch Zukunftsmusik, doch eines ist sicher, die Heizwerttechnik hat keine Zukunft. Dies sollte man auch seinen Kunden nicht verheimlichen. Ob nun 2014 oder erst 2019 ist eigentlich egal. Fest steht, dass man ein Totes Pferd nicht mehr reiten kann.

Das LOT 11 Umwälzpumpen ist fertig, d.h., den Umwälzpumpen geht es aktuell an den Kragen. Siehe dazu auch hier!

Wer sich durch den Verordnungs-Dschungel durchwursteln will, kann auch hier klicken! Die Entwürfe sind in Englischer Sprache verfasst. Die fertigen Verordnungen gibt es auch in Deutsch.

viele Grüße

SBZ-Monteur

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Komm nach Essen zur SHK 2012

5. März 2012 Redaktion Erstellt in Moin Leute!, News Keine Kommentare »

Die SHK Essen ist das Forum für Industrie, Handwerk und Handel sowie Fachplaner und Architekten.

Millkommen auf  der SHK Essen – der Fachmesse für Sanitär, Heizung, Klima und erneuerbare Energien. Vom 7. bis 10. März 2012 treffen sich hier die Experten für innovative Gebäudetechnik. Unterstützt von starken Verbänden wird die Messe damit zum absoluten Pflichttermin der Branche. Bereits die vergangene SHK zog mehr als 52.000 Fachbesucher an. Handwerker, Großhändler, Planer und Architekten können mit den auf der SHK vorgestellten Produkten und Innovationen ihr Unternehmen auf Kurs in Richtung Zukunft bringen. Seien auch Sie am Puls der Zeit.

Planen Sie ihren Messebesuch vorab mit dem kostenlosen Messeplaner, damit vergessen Sie kein Highlight. Hier geht es direkt zum Planer!

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Ein neuer Beruf: Anlagen-Mechatroniker SHK?

15. Februar 2012 TomTank Erstellt in Allgemein, Das nervt, Moin Leute! Keine Kommentare »

Müssen wir umdenken und uns vom Anlagen-Mechaniker SHK verabschieden. Mal ganz ehrlich, so ganz an Herz gewachsen ist der im Jahr 2003 eingeführte Ausbildungsberuf nicht. Vorher war die Welt nämlich noch in Ordnung, da gab es den Gas- und Wasser Installateur und den Zentralheizungs- und Lüftungsbauer.

Der Mechatroniker, die Berufsbezeichnung ist abgeleitet von dem fachübergreifenden Gebiet Mechatronik, also aus der Kombination von Mechanik und Elektrotechnik/Elektronik, ergänzt durch Steuerungstechnik und Informationstechnik. Quelle: Wikipedia

Aber wie komme ich nun darauf einen Anlagen-Mechatroniker SHK auszurufen. Zum einem weil ich mit dem Mechatroniker den eigentlichen Kern unserer Arbeit besser beschrieben sehe. Die Heiztechnik ist die treibende Kraft für innovative Produkte, die hohe Anforderungen an denjenigen stellt der damit täglich umgehen muss. Beipiel:

  • Elektro Wärmepumpen müssen an das Stromversorgungsnetz angeschlossen werden. Diese Tätigkeiten wird der Elektriker ausführen. Warum nicht der Mechatroniker SHK?
  • Die Kraft-Wärme Kopplung ist regelungstechnisch Hochkomplex, zudem besteht die Möglichkeit die Anlagen in das Heim-Netzwerk einzubinden. Ohne Netzwerkkentnisse sollte man nicht mal daran denken die Routereinstellungen zu verändern.

Spannend nicht wahr, was die Heiztechnik-Industrie mit uns vorhat. Was damals noch die handwerklich schwierige Aufgabe war eine “Anschuhung” oder “Hosen-T-Stück” zu bauen ist heute das “Patchen” mit einem CAT5 Netzwerkkabel.

Aber wer soll den nun die Rohre legen? Nicht mehr wir! Was ist schon dabei eine Pressverbindung herzustellen? Dafür muss niemand 3,5 Jahre lernen, dass kann man in 3,5 Minuten. Zurück also? Nein, vorwärts muss es gehen! Da müssen sich mal wieder ein paar Leute den Kopf zerbrechen und gründlich ausmisten und das zurecht rücken was schon 2003 schief gegangen ist.

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Noch mehr “kuriose” Bilder

8. Februar 2012 Loeti Erstellt in Moin Leute!, Pfusch Keine Kommentare »

Hallo SBZ-Monteur Leser,

unseren Aufruf die Speicherkarten eurer Handy-Kameras zu leeren ist ein Erfolg. Wir haben tolle “kuriose Bilder” erhalten die wir gerne abbilden. Gut, manche werden auch Pfusch dazu sagen. Ich nenne es mal äußerst kreativ:-)), oder im Zweifelsfalle war es doch Kundenwunsch!

Wenn ihr noch so etwas habt, dann behaltet bitte die “Schätze” nicht für euch. Her damit, die “besten” werden veröffentlicht.

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Es geht auch Bergauf!

2. Februar 2012 Redaktion Erstellt in Haustechnik, Moin Leute!, Pfusch Keine Kommentare »

Folgende Zuschrift haben wir erhalten:

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir haben gerade ein Badezimmer entkernt, um es zu sanieren. Bei der Demontage des Spiegelschranks, kam uns ein Pümpel entgegen. Die Kundin sagte „oh ja, … den brauchen wir öfter fürs Waschbecken!“.

Nach der Demontage des Waschtisch wussten wir warum….

Eine Rohr Konstruktion aus PVC-Rohr.

Mit freundlichem Gruß

Stefan Baasch

Wer interessante Konstruktionen auf sein Foto-Handy hat, der sollte die uns per E-Mail zusenden! Vielen Dank.

Hier unsere Adresse: monteur@sbz-monteur.de

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Nach der Gesellenprüfung…

26. Januar 2012 Loeti Erstellt in Gut zu wissen, Haustechnik, Knigge, Moin Leute! Keine Kommentare »

Die Zeit nach der bestandenen Gesellenprüfung ist so richtig spannend. Denn nun muss man alleine die Probleme auf der Baustelle lösen. Das was alles noch so “easy” aussah vor einem Monat entpuppt sich nun als noch nie dagewesenes Problem. Die “alten” Gesellen hatten nun einmal die Erfahrung und damit auch viele Problemlösungen parat. Im Handwerk gibt es nunmal keine Standardlösung, hier zäht die Individuelle Lösung eines Problems. Erfahrung lässt sich nunmal nicht in knappen vier Jahren erlernen. Hier ist Geduld verlangt, von sich, vom Chef, aber auch vom Kunden. Der Kunde sollte ruhig wissen, dass ein Jung-Monteur bei ihm arbeitet. Das nimmt den Druck vom Monteur und schafft Transparenz beim Kunden, dass nicht alles “mal eben” erledigt ist.  Wer in einer solchen Situation ein paar Dinge beherrscht, der kann beim Kunden Punkten. Denn er erwartet ja nicht gleich die perfekte Lösung innerhalb kürzester Zeit. Die “Basics” sollte der junge Monteur dabei allerdings beherschen. Dabei sind Freundlichkeit, und sauberes Arbeiten besonders wichtig. Hier eine kleine Rangfolge der “Basics”:

>Der Firmenwagen versperrt weder die Einfahrt zum Grundstück, noch steht die Karre mitten auf der Straße.

>Nach dem Klingeln und öffnen der Tür stellt man sich Namentlich vor. Schön ist es auch wenn der Kunde direkt mit Namen angesprochen werden kann. Unbedingt auch den Firmennamen nennen.

So könnte es aussehen:  Guten Tag Frau Huckebein, mein Name ist Herr Sauer und ich komme von der Fa. Scholz Haustechnik.

>Wichtig auch für den Kunden, der Monteur hat sich schon mit seinem Problem, oder Auftrag beschäftigt er ist also nicht der Ahnungslose, also unbedingt vorher mit dem Chef den Auftrag besprechen.

Damit gewinnt man:

Mein Cheft, Herr Scholz hat mir schon von den durchzuführenden Arbeiten berichtet. Haben Sie noch Ergänzungen, oder Änderungswünsche?

>Beim Betreten des Hauses des Kunden dringt man in seine Privatsphäre ein. Jetzt heißt es volle Konzentration und alles unterlassen was man auch selbst nicht mag. Der Kunde zeigt den Weg zum Arbeitsplatz! Unbedingt Überschuhe im Kundenhaus tragen. Ist der Arbeitsbereich abgegrenzt wird dieser mit Vlies professionell ausgelegt und Vasen aus der Ming-Dynastie lässt man vom Kunden wegstellen. Gilt natürlich auch für andere Wertgegenstände:-)).

>Man betritt andere Räumlichkeiten nur, nachdem der Kunde davon unterrichtet wurde. Beispiel:

Frau Huckebein, ich muss mal zwecks Entlüftung der Heizkörper alle Räume betreten. Ist das in Ordnung?

>Der Rückzug sollte auch nicht Wortlos geschehen. Man bespricht alle durchgeführten Arbeiten mit dem Kunden und klärt eventuelle Nacharbeiten, wie Maurer, Fliesenleger etc.. Das setzt natürlich voraus, dass man darüber auch Auskunft geben kann, ansonsten sollte man auf den Chef verweisen. Alternativ bietet man den Kunden an, sich darum zu kümmern was dann allerdings auch getan werden muss. Kunden haben ein Elefantengedächnis, sowohl für gute Arbeit aber auch für einen schlechten Job.

>Sebstverständlich wird der Dreck mitgenommen und der Arbeitsbereich komplett gesäubert. Der Rückzug sollte genauso freundlich geschehen wie der erste Kontakt. So könnte das aussehen:

Frau Huckebein ich habe die Arbeiten erledigt. Kann ich noch etwas für Sie tun? Ich bedanke mich im Namen meines Chefs für ihren Auftrag.

Von nun an habt ihr  euch einen Stammkunden erabeitet. Wenn Frau Huckebein eine Problem hat mit ihrer Haustechnik, dann wird sie nach den Herrn Sauer fragen, der so toll und kompetent gearbeitet hat. So ist das auf dem Weg zum “Alt-Gesellen”. Hat also nicht unbedingt was mit dem Lebensalter zu tun.

Es gratuliert zur bestandenen Gesellenprüfung der SBZ-Monteur und wünscht Euch viel Erfolg.

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