• Kurz notiert!

  • Wer blickt durch den Förderschungel

    19. Juli 2010 Redaktion Erstellt in Allgemein, Gut zu wissen, Haustechnik, Heizung, News Keine Kommentare »

    Die zuletzt gesperrten BAFA-Mittel zum MAP-Programm können seit dem 12.07.2010 mit veränderten Fördersätzen wieder beantragt werden. Auf dem ersten Blick gibt es doch wieder etwas zum Jubeln, doch warum werden Energieeinsparende Maßnahmen nicht mehr im Neubau gefördert? Das liegt wohl daran, dass es eine gesetzliche Nutzungspflicht für erneuerbare Energien gibt und somit jeder Häuslebauer gesetzlich verpflichtet ist das Erneuerbare Energien Gesetz auch anzuwenden. Schließlich erhält auch ein Autofahrer kein Geld vom Staat wenn er die Verkehrsregeln einhält.

    Hier zum Download, die wichtigsten Änderungen:

    energie_ee_aenderung_richtlinien_vom_17_02_2010

    energie_ee_richtline_09_07_2010

    energie_ee_richtlinie_20_02_2009

    energie_ee_uebersicht_basis_und_bonus_inno_alle

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    Kältemittel ablassen nur mit Absauggeräte

    15. Juli 2010 Redaktion Erstellt in Haustechnik, News, Produkte Keine Kommentare »

    Wärmepumpen-Technologie hat sich etabliert, dazu wächst der Bedarf an Raumkühlung und -klimatisierung. Aktuelle Studien der EU erwarten in Europa bis 2020 eine Vervierfachung des Kühlbedarfs in Gebäuden. Das große “K” für Klima wird tatsächlich noch mehr an Bedeutung gewinnen. Gerade für SHK-Handwerksbetriebe, die in das Geschäftsfeld Wärmepumen/Split-Klimaanlagen einsteigen wollen, hat die ROTHENBERGER Werkzeuge GmbH (Kelkheim) mit dem ROREC Kältemittelabsauggerät ein besonders interessantes Angebot im Produktprogramm. Aufgrund seiner einfachen Bedienung, seiner robusten Bauweise, seinem wartungsfreien Betrieb und seinem guten Preis-Leistungsverhältnis ist es besonders geeignet für Neueinsteiger.

    Mit dem kompakten und leicht zu transportierenden Kältemittelabsauggerät ROREC (Gewicht 17 kg) können Kältemittel der Typen CFC, HCFC und HFC abgesaugt werden. Die Absaugleitungen betragen dabei 0,26 kg/min (gasförmig), 1,85 kg/min (flüssig) und 6,22 kg/min im Push/Pull-Modus. Über die PURGE-Funktion (Selbstreinigungsmodus) werden Kältemittelrückstände im Gerät automatisch entleert. Ein ölfreier Kompressor stellt den wartungsfreien Betrieb sicher. Für lange Lebensdauer sorgt ein vierpoliger Motor mit 370 W Leistung. Dieser verfügt über ein erhöhtes Drehmoment. So wird, im Vergleich zu zweipoligen Motoren, die Drehzahl um die Hälfte reduziert, was zu einer langen Lebensdauer führt. Das robuste und doch leichte Kunststoffgehäuse schützt die Gerätekomponenten vor äußeren Einflüssen, wie Schläge oder Stöße. Besonderer Wert wurde bei der Entwicklung des ROREC auf eine einfache und sichere Bedienung gelegt. Bei 38,5 bar Druck schaltet sich das Kältemittelabsauggerät über einen integrierten Hochdruckschalter automatisch ab. Anschließend kann der Hochdruckschalter über eine RESET-Taste zurückgesetzt werden. Gegen Überhitzung des Gerätes schützt ein Thermoschalter. Die mit Glycerin gefüllten Manometer machen das präzise Ablesen auch bei starken Vibrationen möglich. Praktisch ist das integrierte Staufach, in dem das komplette Zubehör (Ölfilter und Ölfilteranschluss, Stromkabel, Tragegurt) untergebracht ist. Das handelsübliche Stromkabel kann abgenommen werden, was Kabelschäden vorbeugt. Im Notfall ist es schnell ausgetauscht.

    Die ideale Ergänzung für alle Arbeiten an Kältemittelkreisläufen mit dem ROREC Kältemittelabsauggerät ist das Schraderventil-Werkzeug von ROTHENBERGER. Es ermöglicht, durch ein absperrbares Kugelventil, den Wechsel der Schraderventile selbst bei unter Druck stehenden Anlagen. Somit muss das Kältemittel, zum Beispiel bei Leckagen am Schraderventil selbst, nicht abgesaugt werden. Zur Serienausstattung des Schraderventil-Werkzeugs gehören ein 1/4“ und ein 5/16“ SAE Adapter. Damit können sowohl Arbeiten an allen herkömmlichen Kälteanlagen, als auch an R410A-Anlagen durchgeführt werden. Bei schwer zu erreichenden Serviceventilen fungieren die Adapter als Verlängerung.

    Übrigens: Voraussetzung, um im Kälte-Klima-Bereich arbeiten zu können, ist eine Kategorie II-Zertifizierung nach EG 303/2008. Der kleine Kälteschein kann mit einem, zweitägigen Sachkundeseminar erworben werden.

    Wo diese Schulungen stattfinden erfahren Sie unter:www.rothenberger.com

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    SBZ Monteur 2010-07

    9. Juli 2010 monteur Erstellt in Aktuelle Ausgabe, Allgemein, Gut zu wissen, Haustechnik, News Keine Kommentare »

    Lesen Sie die aktuelle Ausgabe:
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    Wenn Sie auf die Titelseite klicken, gelangen Sie zum Inhaltsverzeichnis.
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    Inhalt von Heft 07/2010

    Sanitär:
    Vorsicht Löschwasser

    Wassererwärmer:
    Speicher locker richtig auslegen

    Betonkernaktivierung:
    Heizen und Kühlen mit Masse

    Heizung:
    Mini-BHKW im Fokus

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    Richtig gelegen?

    Fit im Fach: Lösungen der Fachfragen aus Heft 07/2010

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    Thermodynamik

    1.2; 2.4; 3.3; 4.5; 5.1; 6.2; 7.1; 8.1; 9.3; 10.2; 11.1; 12.2; 13.3; 14.2;

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    (Auf das Bild klicken für größere Darstellung oder .pdf herunterladen)

    Lösungen als pdf herunterladen und ausdrucken

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    Film zum Thema

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    Mikro-KWK

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    Wie sich die Energiewirtschaft den Betrieb von Mikro-KWK vorstellt finden Sie hier:

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    Links zum Heft 07/2010

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    Die Abrechnung der Heizkosten…
    … erfolgt natürlich nach Vorschrift. Allmess kennt sich zum einen mit den Messgeräten und Zählern aus, beschreibt aber auch eingängig, anhand eines Beispiels, wie man es denn schriftlich anstellt.
    www.allmess.de

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    iPhone zur Badgestaltung
    Nicht dass Sie jetzt auf dem winzigen Bildschirm ein neues Bad entwerfen! Aber virtuell kann man damit eine vorhandene Armatur durch die geplante neue ersetzten.
    www.hansgrohe.de/iphone
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    Nieder mit den Barrieren!
    Auf gewohnt hohem Niveau handelt Hewi eine Themen-Seite ab und bringt dabei die Materie des barrierefreien Bauens für Einsteiger immer wieder auf den Punkt.
    www.barrierefrei-portal.de

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    Schau mal die Sterne…
    … ich hole sie dir nicht gerade vom Himmel, aber auf den Bildschirm deines PC´s. Nach dem Download dieses kostenlosen Programms kann man durchaus mal auf Sternengucker und dicke Hose machen.
    www.astroexcel.de

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    MAP Aufhebung der Haushaltssperre

    8. Juli 2010 Loeti Erstellt in Gut zu wissen, Haustechnik, Heizung, News Keine Kommentare »

    Doch wie geht es weiter mit dem Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien (MAP)?
    Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat in seiner Sitzung am 7. Juli 2010 die Aufhebung der Haushaltssperre beim Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien (MAP) beschlossen. Damit ist der Weg frei für die Fortsetzung der Förderung für Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Wärme aus dem MAP.

    Seit dem 3. Mai 2010 konnten in dem Teil des MAP, der durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) durchgeführt wird, keine Anträge mehr gestellt werden. Dieser Programmstopp wird aufgehoben. Ab dem 12. Juli 2010 stellt das BAFA wieder Antragsformulare zur Verfügung und nimmt Anträge entgegen (Achtung: Bitte nur neue Antragsformulare verwenden! Siehe Link, weiter unten).

    Vor dem Programmstopp gestellte Anträge werden bewilligt

    Die vor dem Programmstopp gestellten und bislang noch nicht bewilligten Anträge (Antragseingang bis einschließlich 3. Mai 2010 beim BAFA) werden jetzt abschließend bearbeitet. Die Förderung wird nach den bisherigen Förderkonditionen (Richtlinien zur Förderung von Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien im Wärmemarkt vom 20. Februar 2009 mit den Änderungen vom 17. Februar 2010) gewährt. Die zügige Auszahlung dieser Anträge hat ers-te Priorität beim BAFA. Auch hier gilt: Ein vollständiger Antrag mit allen notwendigen Nach-weisen und Erklärungen beschleunigt die Bearbeitungsdauer!

    Nach Aufhebung des Programmstopps gelten neue Förderkonditionen

    Die Förderung wird mit einer neuen Förderrichtlinie fortgesetzt. Die neuen Förderrichtlinien treten voraussichtlich am 12. Juli 2010 in Kraft. Neue Anträge können nur noch nach den neuen Förderrichtlinien gestellt werden. Nicht mehr alle der bislang förderfähigen Anlagentypen werden weiter gefördert. Im Interesse eines sparsamen und effizienten Einsatzes von öffentlichen Mitteln muss die Förderung auf die Technologien mit dem höchsten Förderbedarf konzentriert werden.

    Für folgende Anlagen wird ab sofort keine Förderung mehr gewährt (Ausnahme: Der Förderantrag war rechtzeitig vor Programmstopp am 3. Mai 2010 beim BAFA eingegangen):
    • Anlagen, die in Neubauten errichtet werden,
    • Solarkollektoranlagen, die der ausschließlichen Warmwasserbereitung dienen,
    • luftgeführte Pelletöfen und Scheitholzvergaserkessel.

    Das Förderprogramm für kleine Anlagen der Kraft-Wärme-Kopplung (Mini-KWK) bleibt weiterhin ausgesetzt. Die über die KfW-Bankengruppe im Rahmen des MAP erfolgte Darlehensförderung für Wärmenetze, Biomasse-KWK-Anlagen, Wärmespeicher und Geothermieanlagen war von der Haushaltsperre nicht betroffen und wird deshalb unverändert fortgeführt.

    Für Wärmepumpen gelten ab sofort höhere Effizienzanforderungen. Sie werden nur noch dann gefördert, wenn sie die folgenden hohen Jahresarbeitszahlen erreichen:

    • Jahresarbeitszahl von mindestens 3,7 bei Luft-Wasser-Wärmepumpen,
    • Jahresarbeitszahl von mindestens 4,3 bei Wasser/Wasser-Wärmepumpen sowie Sole-Wasser-Wärmepumpen,
    • Jahresarbeitszahl von mindestens 1,3 bei gasbetriebenen Wärmepumpen.

    Folgende Technologien verbleiben in der BAFA-Förderung:
    Solarthemie:
    • Solarkollektoren zur kombinierten Warmwasseraufbereitung und Heizungsunterstützung,
    • Solarkollektoren zur Kälteerzeugung,
    • Solarkollektoren zur Prozesswärmeerzeugung,
    • innovative Solarkollektoranlagen (Innovationsförderung für große Solarkollektoranlagen auf Mehrfamilienhäusern zur Trinkwassererwärmung oder/und Heizungsunterstützung).
    Biomasse:
    • Pelletkessel,
    • Pelletöfen mit Wassertauscher (Speicher),
    • Holzhackschnitzelkessel.
    Effiziente Wärmepumpen, sofern die o.a. Mindestjahresarbeitszahlen erreicht werden.
    Zusätzlich werden einzelne Fördersätze und Boni gekürzt.
    Die neuen Förderrichtlinien sind in Kürze unter www.erneuerbare-energien.de verfügbar.
    Konzentration der Förderung auf Bestandsgebäude
    In Zukunft können keine Anlagen mehr gefördert werden, wenn sie in Neubauten errichtet werden. Dies gilt unabhängig davon, ob die Anlage zur Erfüllung einer Nutzungspflicht für erneuerbare Energien nach dem Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz errichtet wurde. Neu errichtete Anlagen in Bestandsgebäuden werden aber auch dann gefördert, wenn sie zur Erfüllung einer Nutzungspflicht nach landesrechtlichen Regelungen errichtet wurden.
    Nach dem Programmstopp gestellte Anträge
    Im Zeitraum vom 4. Mai 2010 bis zum 11. Juli 2010 beim BAFA eingegangene Anträge werden abgelehnt. Für nach den neuen Förderrichtlinien förderfähige Anlagen ist eine erneute Antragstellung möglich.
     

    Anlagen, die bereits errichtet sind, für die aber ein Förderantrag noch nicht gestellt werden konnte
    Förderanträge für Anlagen, die nach der neuen Förderrichtlinie nicht mehr gefördert werden können, werden grundsätzlich abgelehnt. Dabei ist ohne Bedeutung, seit wann die Anlage betriebsbereit ist.
    Für Anlagen, die nach der neuen Förderrichtlinie gefördert werden können, können ab dem 12. Juli 2010 Anträge gestellt werden. Die Antragsfristen für die Anlagen, die bereits länger als 6 Monate betriebsbereit sind, wurden verlängert.

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    Kostenkiller in Sachen Wasser und Energie

    8. Juli 2010 Redaktion Erstellt in Gut zu wissen, News, Sanitär Keine Kommentare »

    Im Frühjahr wurde in Deutschland wieder abgerechnet: Wasser-, Energie- und Nebenkosten sind gestiegen. Regelmäßig fragen sich Verbraucher, wie sie Kosten reduzieren können – ohne am Komfort zu sparen. Eine verblüffende Lösung kommt aus dem Schwarzwald: Mit Armaturen von Hansgrohe holt man sich jetzt serienmäßig den Kostenkiller ins Haus – mehr als 60 Prozent Ersparnis bei den Kosten für Wasser- und Energieverbrauch. Und das Wasservergnügen bleibt das gleiche.

    Möglich macht’s die Hansgrohe EcoSmart-Technologie, die den Wasserdurchfluss von Waschtischarmaturen der Marken Hansgrohe und Axor begrenzt. Seit Anfang des Jahres ist der Verbrauch noch deutlicher reduziert: Nur fünf Liter in der Minute fließen ins Waschbecken, ohne dass der Kunde dies extra einstellen muss. Gegenüber herkömmlichen Armaturen ohne Durchflussbegrenzung, die rund 14 Liter Wasserdurchfluss pro Minute haben, ist das eine beträchtliche Ersparnis.

    Dank des Einsatzes eines neuen Durchflussbegrenzers konnte der Wasserdurchfluss auf bis zu 5 Liter pro Minute gesenkt werden – und dies ohne jeden Komfortverlust. Foto: Hansgrohe

    Weniger Wasser bei gleichem Komfort, das bedeutet das gleiche satte Wassergefühl auf der Haut wie gewohnt, aber mit weniger Kubikmeter wertvollem Nass. Das Geheimnis der Wasserspartechnik ist zum einen, dass das Wasser mit Luft angereichert wird. Das macht die Wassertropfen sprudellebendig und füllig, reduziert dabei aber die verbrauchte Wassermenge. Zum Zweiten reagiert ein raffinierter Durchflussbegrenzer flexibel auf den häuslichen Wasserdruck. Ist dieser hoch, so verengt er sich automatisch, und bei niedrigem Druck öffnet sich das ringförmige Ventil: Immer fließen maximal sparsame fünf Liter je Minute. Weniger Wasser bedeutet auch weniger Energie, ohne die es kein Warmwasser gibt. Nicht nur die Wasserrechnung geht auf Diät, wenn der Wasserverbrauch sinkt, sondern auch die Heizenergierechnung. Die Beispielrechnung für einen typischen Vier-Personen-Haushalt ergibt eine jährliche Ersparnis von rund 37.000 Litern Wasser: in barer Münze ist dies eine Kostenreduzierung von 230 Euro im Jahr – durchschnittlicher Wasser- und Heizenergieverbrauch zugrunde gelegt. Und auch für den Klimaschutz wirkt sich die Wasserspartechnologie aus: Rund 240 Kilogramm beträgt die CO2 Reduktion pro Jahr.

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    PowerFluid macht unabhängig

    1. Juli 2010 Redaktion Erstellt in Haustechnik, News, Produkte Keine Kommentare »

    Automatische Armaturen benötigen Strom, damit die Lichtschranke den Wasserfluss auslösen kann. Dieser Strom kommt bisher aus dem Stromnetz oder aus einer Batterie. Doch schon bald könnten automatische Armaturen in Serie gehen, die ihren eigenen Strom erzeugen. PowerFluid heißt das Projekt, an dem GROHE gerade mit Projektpartnern arbeitet. Das Ziel: Eine Armatur zu entwickeln, die ihre eigene Energie erzeugt.

    Das PowerFluid Prinzip nutzt die Energie, die das Wasser beim Abfließen selbst erzeugt. Dies ist vergleichbar mit der Stromerzeugung in einem Wasserkraftwerk, bei dem fließendes Wasser eine Turbine antreibt. Der erzeugte Strom wird dann in einen neu entwickelten Speicher geleitet, aus dem die Energie für die elektrische Steuerung und das Magnetventil entnommen wird. Eine zusätzliche Solarzelle liefert die Energie für den Sensor zur Betätigung. Auf diese Weise ist die Armatur auch über Jahre vollkommen unabhängig von externen Stromlieferanten. Ein Netzanschluss oder eine Batterie sind nicht mehr nötig. Das spart nicht nur Energie, sondern vermeidet auch die aufwändige und umweltschädliche Entsorgung von Batterien. Damit bietet die PowerFluid Technologie gerade im öffentlichen Bereich, wo viele automatische Armaturen im Einsatz sind, deutliche Vorteile hinsichtlich der Wasser- und Energieeinsparung gegenüber herkömmlichen Armaturen.

    „Zurzeit befinden sich die im letzten Jahr hergestellten 15 Prototypen der PowerFluid Armatur in einem umfangreichen Lebensdauertest. Die Erkenntnisse, die wir dabei gewinnen, fließen in die Fertigung unterschiedlicher Armaturen mit berührungsloser Steuerung ein“, berichtet Eckhard Gransow. „Nach unserer aktuellen Planung könnten die neuen Produkte schon in absehbarer Zeit auf den Markt kommen.“

    Gefördert wird das PowerFluid Projekt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Unter seiner Trägerschaft haben sich im März 2007 insgesamt fünf Unternehmen aus unterschiedlichen Industriezweigen zur Erforschung der neuen Technologie zusammengeschlossen. GROHE ist dabei für das Gesamtkonzept der Wasserarmatur verantwortlich.

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    Schummel Kartell mit Folgen

    28. Juni 2010 Redaktion Erstellt in Gut zu wissen, News 1 Kommentar »

    Von wegen Saubermänner: Für ihre unsauberen Geschäftspraktiken müssen 17 europäische Badezimmer-Ausstatter nun üppige Strafen zahlen. Die EU-Kommission verdonnerte die deutschen Firmen Grohe, Villeroy & Boch, Boch, Kludi, Duravit, Dornbracht und Hansa sowie ihre Mitstreiter aus Österreich, Italien, Spanien, den USA und der Schweiz zu Geldbußen, die sich auf 622 Millionen Euro addieren.
    Grafik: EU-Kommission
    Der US-Konzern Masco, der in Europa mit den beiden Töchtern Hansgrohe und Hüppe vertreten ist, muss keine Buße bezahlen, weil er die anderen verpfiffen hat.

    Die Kommission berücksichtigte außerdem das kooperative Verhalten von Grohe (Deutschland) und Ideal Standard (USA) und minderte ihre Geldbußen um jeweils 30 %. Außergewöhnlich ist, dass aufgrund der  schwierigen finanziellen Lage bestimmter Betroffener die Geldbußen dreier Unternehmen um 50 % und die zweier weiterer Unternehmen um 25 % ermäßigt wurden. Insgesamt gaben zehn Unternehmen an, dass sie nicht in der Lage seien, eine Geldbuße zu bezahlen.

    Aus dem Beschluss der Kommission geht hervor, dass die 17 Unternehmen in den Jahren 1992 bis 2004 ihre Verkaufspreise für Badezimmerausstattungen in Deutschland, Österreich, Italien, Belgien, Frankreich und den Niederlanden koordinierten. Die Koordinierung erfolgte im Rahmen von Treffen von 13 nationalen Fachverbänden in Deutschland (über 100 Treffen), Österreich (über 80), Italien (65) sowie Belgien, Frankreich und den Niederlanden und durch bilaterale Kontakte. Dabei wurden Preiserhöhungen, Mindestpreise und Rabatte festgesetzt und vertrauliche Geschäftsinformationen ausgetauscht.

    Lesen Sie hier, die Presse-Info der EU-Kommission

    Nicht lange lässt das erste Dementi auf sich warten, so schreibt Villeroy & Boch in seiner Presseerklärung:
    “Villeroy & Boch wird Klage erheben. Die gegen das Unternehmen von der EU-Kommission erhobenen Vorwürfe der Preiskoordination entbehren nach Überzeugung der Villeroy & Boch AG, Mettlach, jeder Grundlage. „Aus unserer Sicht ist die Argumentation der EU-Kommission für den Sanitärkeramikmarkt absolut nicht nachvollziehbar“, sagt Vorstandsvorsitzender Frank Göring. „Die EU-Kommission hat zwei Branchen vermischt: die Armaturen- und die Sanitärkeramikbranche. In der Sanitärkeramik haben nur unzureichend Ermittlungen stattgefunden, damit grenzt die Entscheidung für uns an Willkür.“

    V & B_Pressemitteilung

    Auch der Armaturenhersteller Hansa prüft juristische Schritte gegen den Bußgeldbescheid. In der Presseerklärung heißt es:
    “Die Begründung für die Geldbuße liegt dem Vorstand der Hansa Metallwerke AG noch nicht vor. Dem Vernehmen nach stützt sich die EU-Kommission auf die von ihr entwickelten Bußgeldleitlinien, die durch den Europäischen Gerichtshof noch nicht geprüft wurden. Diesen Leitlinien stehen erhebliche europarechtliche Bedenken entgegen, weil sie die kleinen und mittleren Unternehmen zugunsten von Großunternehmen unverhältnismäßig stark belasten. Der Vorstand der Hansa Metallwerke AG wird daher nach Eingang der Begründung eingehend prüfen, ob er sich gegen den Bußgeldbescheid zur Wehr setzen und Klage vor dem Europäischen Gerichtshof erheben wird”.

    Pressemitteilung Hansa

    Hansa lässt prüfen in wie weit es rechtliche Bedenken gegen die Bußgeldleitlinie der EU gibt. Mit keinem Wort wird dementiert, dass es eine Kartell Bildung zur Preisabsprache gekommen ist. Dabei wurde schon in der Wirtschaftspresse am 23.06.2010 von Kartellbildungen zwecks Preisabsprache berichtet.

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    Fördersperre für erneuerbare Wärme kostet Bund 280 Millionen

    25. Juni 2010 Redaktion Erstellt in Gut zu wissen, News Keine Kommentare »

    Ein aktuelles Gutachten des ifo Instituts belegt: Der Förderstopp für erneuerbare Wärme konterkariert nicht nur die klimapolitischen Zielsetzungen der Bundesregierung, sondern führt zu Steuerausfällen bei Bund, Ländern und Kommunen in Millionenhöhe. „Wir sehen uns darin bestätigt, dass das Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien ein finanzpolitischer Selbstläufer ist“, kommentiert BDH-Hauptgeschäftsführer Andreas Lücke die Ergebnisse des ifo-Gutachtens. „Die sofortige Entsperrung der Mittel ist daher auch finanz- und beschäftigungspolitisch geboten.“


    Das Münchener ifo Institut untersucht in seinem Gutachten die steuerlichen Folgewirkungen des Förderstopps für erneuerbare Energien im Wärmemarkt. Das Ergebnis: Selbst bei konservativen Annahmen übersteigen die Steuereinnahmen die Förderausgaben. Auf 151 Millionen Euro beziffert das ifo Institut die Steuerausfälle – selbst unter der Voraussetzung, dass nur die Hälfte der beabsichtigten Investitionsvorhaben als Folge der seit April 2010 gesperrten Fördermittel in Höhe von 115 Millionen aufgegeben werden und zehn Prozent der neuen Anlagen aus Importen stammen. Zusätzlich fallen Sozialversicherungsbeiträge und Arbeitsmarktentlastungen in jeweils zweistelliger Millionenhöhe aus. In der Gesamtheit würden sich laut Gutachten die negativ zu Buche schlagenden Effekte auf 280 Millionen Euro belaufen.

    Annähernd 90 Prozent der zusätzlichen Wertschöpfung, die das Marktanreizprogramm (MAP) auslöst, verbleiben im Inland und sichern Arbeitsplätze in Handwerk und Industrie. Angesichts des außerordentlich günstigen Multiplikatoreffekts – Ein Förder-Euro löst annähernd acht Investitions-Euro aus – wundert es nach Ansicht des BDH nicht, dass sich das MAP als exzellentes Konjunkturprogramm erweist, das sich selbständig finanziert. „Wer heute im Sinne eines unternehmerischen Ansatzes sät, wird in den kommenden Jahren reichlich ernten – und dies im Bereich des Klima- und Ressourcenschutzes, auf dem Arbeitsmarkt und sogar bei zusätzlichen Steuereinnahmen“, so Lücke. Der Verband erwartet, nicht zuletzt aufgrund der überzeugenden Ergebnisse des ifo-Gutachtens, die rasche Entsperrung der MAP-Fördermittel.
    Das komplette Gutachten ist auf der Website der Agentur für Erneuerbare Energien zu finden:

    www.unendlich-viel-energie.de

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    Schwefelarmes Heizöl wird zum Standardbrennstoff

    23. Juni 2010 Redaktion Erstellt in Gut zu wissen, Haustechnik, Heizung, News Keine Kommentare »

    Nur wenige Jahre nach seiner Markteinführung ist schwefelarmes Heizöl auf dem besten Weg, der Standardbrennstoff für Ölheizungen zu werden. Im Februar 2010 lag der Anteil dieser umweltschonenden Heizölqualität am bundesweiten Heizölabsatz bereits bei 44,7 Prozent. Das geht aus den amtlichen Mineralöldaten des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) hervor. Zu Beginn der gesonderten Datenerfassung im Januar 2008 betrug der Anteil von schwefelarmem Heizöl nur 0,24 Prozent. Seitdem ist er kontinuierlich gestiegen.

    Das umweltschonende Heizöl EL schwefelarm kann in allen Ölheizungsanlagen verwendet werden. Vom Mineralölhandel wird es bundesweit ausgeliefert.
    Foto: IWO

    Heizöl EL schwefelarm verbrennt nahezu rückstandsfrei. Damit gewährleistet es eine gleichbleibend hohe Energieausnutzung. Das sorgt unterm Strich für einen deutlich geringeren Wartungsaufwand und verlängert die Lebensdauer der Heizanlage. Durch den äußerst geringen Schwefelanteil von höchstens 0,005 Prozent sind die Schwefeldioxidemissionen von schwefelarmem Heizöl mit denen von Erdgas vergleichbar.

    Immer mehr Ölheizungs-besitzer betreiben ihre Heizung mit schwefelarmem Heizöl. Mittlerweile liegt der Anteil dieser umwelt-schonenden Qualität am bundesweiten Heizölabsatz bei rund 45 Prozent.
    Foto: IWO

    Heizgerätehersteller und Fachhandwerk empfehlen die Verwendung der schwefelarmen Qualität in allen Ölheizungstypen. Der Staat unterstützt die weitere Verbreitung der umweltschonenden Sorte mit einem vergünstigten Mineralölsteuersatz.

    Schwefelarmes Heizöl ist bundesweit erhältlich. Wo, dass können Sie unter: www.oelheizung.info nachlesen.

    Quelle: www.iwo.de

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    Ausdehnungsgefäß explodiert

    21. Juni 2010 Loeti Erstellt in Allgemein, Gut zu wissen, News Keine Kommentare »

    Ein 42 Jahre alter Heizungsmonteur ist nach einem Unfall in einem Heizungskeller in Neuperlach (Bayern) gestorben. Er war mit dem Kopf auf ein Waschbecken geknallt, nachdem ein Ausdehnungsgefäß zerplatzt war.

    Wie die Feuerwehr mitteilte, platzte das kugelförmige Membranausdehnungsgefäß vermutlich, als der Installateur es mit Stickstoff befüllte. Die enorme Druckwelle schleuderte den Mann quer durch den Raum. Dabei schlug er mit dem Kopf auf ein Handwaschbecken auf. Die Wucht des Aufpralls war so groß, dass das Porzellanbecken komplett zerstört wurde. Hierbei zog sich der Installateur ein offenes Schädel-Hirn-Trauma zu.

    Der Hausmeister, der einen lauten Knall gehört hatte und in den Heizungskeller des Hauses an der Staudingerstraße lief, fand den Installateur schwer verletzt am Boden liegen. Der umgehend alarmierte Notarzt versorgte den 42-Jährigen vor Ort, dann kam er in den Schockraum einer Münchner Klinik. Dort erlag er wenig später seinen schweren Verletzungen. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern an.

    Quelle: Merkur-Online

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