Sicherheit im Pelletlagerraum geht vor – jetzt Deckel tauschen!

2. September 2011 Redaktion Erstellt in Gut zu wissen, Haustechnik, Heizung, News, Produkte Keine Kommentare »

TÜV Rheinland empfiehlt belüftete Außendeckel für kleine Pelletlager

Für den modernen Energieträger Holzpellets gelten wie für alle anderen Brennstoffe Sicherheitsvorschriften für den Umgang mit Heizung und Lagerraum. Hierauf weist der Branchenverband Deutscher Energieholz- und Pellet-Verband e.V. (DEPV) hin. Gemeinsam mit dem TÜV Rheinland wurden daher „Sicherheitsratschläge für Pellet-Lageranlagen“ (mit einer Lagermenge < 10 Tonnen) erarbeitet. Darin empfiehlt der TÜV für Pelletlager, die an eine Außenwand grenzen, belüftete Deckel auf die Kupplungsstutzen einzubauen. Damit diese belüfteten Deckel schnell Verbreitung finden, werden sie – außer von Heizungsherstellern – ab sofort auch vom Deutschen Pelletinstitut (www.depi.de) vertrieben.

Pelletlagerräume sind außer für zweckgebundene Tätigkeiten (Reinigung, Störungen) nicht zum Betreten und zum Aufenthalt gedacht. Durch Fehlfunktionen von Heizungen, aber auch durch natürliche Emissionsvorgänge von Holzpellets, die auf die Oxidation von ungesättigten Fettsäuren im Holz beruhen, kann es vor allem in selbstgebauten Lagern zu unangenehmen Gerüchen oder sogar zu einer gesundheitsschädlichen Gasentwicklung kommen. Auch wenn normalerweise keine gesundheitliche Gefahr besteht, kann dies nie ausgeschlossen werden. In Lagerräumen mit Pelletmengen bis zu 10 Tonnen (t) ist das Risiko mit einfachen Maßnahmen zu entschärfen. Wie, das zeigen die Sicherheitsratschläge auf, die vom TÜV Rheinland gemeinsam mit dem DEPV entwickelt wurden. Als wichtigste Maßnahme sollte vor dem Betreten der Lagerraum für 15 Minuten gelüftet werden.

Als neue Sicherheitsmaßnahme schlägt der TÜV zudem vor, belüftete Deckel auf die Füll- und Absaugstutzen im Außenbereich des Hauses anzubringen. Die Deckel erzeugen durch ihre Luftdurchlässigkeit Druckunterschiede. Hierdurch kommt es im Lager zu einem natürlichen Luftaustausch, der sowohl Geruchsbelästigung als auch Gaskonzentrationen unterbindet. Die Konstruktion des Deckels verhindert sowohl Wassereintritt und Eisbildung als auch das unerwünschte Eindringen von Tieren (Mäuse, Insekten).

Der DEPV weist darauf hin, dass die belüfteten Deckel ab sofort im neu eingerichteten Internetshop des Deutschen Pelletinstituts (DEPI) unter www.depi.de/shop bezogen werden können. Damit wird eine umfassende Verbreitung der Deckel an viele Verbraucher gewährleistet. Beim DEPV sind zudem kostenlose Warnschilder für den Pelletlagerraum zu beziehen, die an keiner Türe zu diesen Räumlichkeiten fehlen sollten. Wichtige Tipps für Planung, Anschaffung und Betrieb eines Pelletlagers sind in der Broschüre „Empfehlungen zur Lagerung von Holzpellets“ nachzulesen, die ebenfalls vom DEPV vertrieben wird. Aufgrund der hohen Anforderungen an Pelletqualität und Lagersicherheit rät der DEPV Verbrauchern auf Fertiglagersysteme zurückzugreifen und Lager nicht im Eigenbau zu erstellen.

Die Sicherheitsratschläge für Pelletlagerräume (bis 10 t) basieren auf den Ergebnissen eines umfassenden Forschungsprojektes des DEPV, das im Verbund mit der Georg-August-Universität Göttingen bearbeitet wird. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) gefördert und über die Fachagentur für Nachwachsende Rohstoffe (FNR) betreut. Im Laufe dieses Jahres wird ergänzend dazu eine Richtline des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) erstellt, in der weitergehende Vorschriften für größere Pelletlager (> 10 t) beschrieben werden.
Der DEPV hat zusammen mit dem TÜV Rheinland folgende Sicherheitsratschläge erarbeitet:

Sicherheitsratschläge für Pellet-Lageranlagen mit Lagermengen bis zehn Tonnen

  • Mindestens zwei Kupplungsstutzen (Füll- und Absaugstutzen) mit Lüftungsöffnungen von je 20 cm² freie Öffnungsfläche einbauen bzw. umrüsten.
  • Vor Betreten des Lagerraumes die Pelletheizung und Fördereinrichtung abschalten sowie die Zugangstür eine Viertelstunde vorher öffnen.
  • Füll- und Absaugstutzen elektrisch erden mit mindestens 4 mm² Kupferader an der Hauspotenzialschiene.
  • Beim Säubern des Lagerraumes vom Pelletstaub Staubmaske tragen.
  • Fördereinrichtungen und elektrische Betriebsmittel regelmäßig vom Pelletstaub befreien.
  • Füllstandskontrolle über eine fest verschlossene Sichtscheibe (Bullauge) durchführen.

Das Informationsblatt des DEPV „Belüftete Deckel für Brennstofflagerraum Holzpellets“ steht hier als PDF-Dokument zum Download bereit.

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Pelletheizungstechnik einfach erklärt

22. August 2011 Loeti Erstellt in Gut zu wissen, Haustechnik, Heizung, News, Produkte Keine Kommentare »

Beim Heizungstausch tauchen oft Widerstände gegen Pelletheizungen auf: Sie seien zu kompliziert in Montage und Bedienung, nähmen zu viel Platz ein oder bedürfen erhöhtem Wartungsaufwand.

Bewegte Bilder sagen mehr als tausend Worte. Deshalb hat die KWB eine Simulation entworfen, welche die Funktionsweise einer Pelletheizung veranschaulicht.

Eine moderne Pelletheizung ist eine Heizungslösung, die kostensenkend,  annähernd CO2-neutral verbrennt und zugleich so bedienerfreundlich wie eine Heizung mit herkömmlichen fossilem Brennstoff ist.

Im Filmbeitrag weden häufig Fachausdrücke genannt die erklärungsbedürftig sind, dabei ist “A” wie Asche noch einfach aber was ist ein Zyklonenabscheider.

Hier geht es zum Biomasse ABC.

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Nicht im Schlaf erwischen lassen…

2. August 2011 monteur Erstellt in Elektro, Gut zu wissen, Haustechnik, Produkte Keine Kommentare »

Einsatz von Rauchwarnmeldern
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Jeden Monat verunglücken durch Brände rund 50 Menschen tödlich. Die meisten davon in ihren eigenen vier Wänden. Sie sterben allerdings nicht durch Verbrennungen, sondern an den Folgen einer Rauchgasvergiftung durch Brandgase. Zwei Drittel aller Brandopfer werden nachts im Schlaf überrascht.

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Auf ein Jahr gesehen heißt das: Durchschnittlich 600 Brandtote, 6000 Brandverletzte mit Langzeitschäden und über eine Milliarde Euro Brandschäden sind alleine im Privatbereich zu beklagen. Ohne Frage besteht hier Handlungsbedarf in Sachen Vorbeugung. Doch was kann man tun? Wie können Brände verhindert werden und was können Rauchwarnmelder (umgangssprachlich kurz auch: Rauchmelder) dazu beitragen? Den kompletten Beitrag lesen »

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…verdammt, wo ist denn bloß…?

12. Juli 2011 monteur Erstellt in Gut gemacht, Gut zu wissen, Produkte, Spezial Keine Kommentare »

Werkzeugeinsatz auf der Baustelle

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Werkzeug – was wäre man als Monteur ohne diese Ausstattungselemente? Ohne diese Tools bliebe vieles tatsächlich nur theoretisch möglich. Aber wenn man sich mal ein paar Gedanken genau zu diesem Thema macht, scheint die Realität ein anders Bild zu zeichnen. Von entsprechender Würdigung ist oft keine Spur zu erkennen.

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Nur ein Mittel zum Zweck sind die Werkzeuge in der harten Wirklichkeit. Wer das so sieht, dem kann man daraus nicht einmal mehr einen Vorwurf machen, denn sinngemäß bedeutet „Tools“ ja tatsächlich nichts anderes als eben das. Aber diese ‚Mittel zum Zweck’ sollen diese Rolle ja nicht nur bei der Abwicklung eines einzigen Auftrags spielen. Sie sollen ja auch noch für den nächsten und übernächsten Einsatz fit und spritzig sein…

Den kompletten Beitrag lesen »

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Ratgeber zur Planung hygienischer WC- und Urinalbereiche

6. Juli 2011 Redaktion Erstellt in Allgemein, Gut zu wissen, Haustechnik, Produkte Keine Kommentare »

In Zeiten zunehmender Verunsicherung durch bakterielle Übertragungs-Erkrankungen steigt die Sensibilität für Hygieneanforderungen in öffentlichen und gewerblichen Sanitärbereichen. Technische Neuentwicklungen wie selbstauslösende WC-Elektroniken und berührungslose Urinal-Spülarmaturen gehören deshalb zum Ausstattungsanspruch vieler Investoren, Architekten und Fachplaner. In seiner neuen Broschüre „WC- und Urinal-Spülarmaturen“ stellt der Armaturenhersteller Schell moderne und bewährte Lösungen anschaulich dar.

In stark frequentierten Sanitärräumen werden Urinal- und WC-Armaturen täglich auf eine harte Probe gestellt. Permanente Spülbereitschaft, vandalengeschützte Qualität und vor allem Hygienekomfort, aber auch wirtschaftliche Aspekte wie Wasserverbrauch, Pflegeleichtigkeit und Wartungsfreundlichkeit spielen bei der Objekteinrichtung eine bedeutende Rolle. Das gilt gleichermaßen für berührungslose und manuelle Spülarmaturen. Daneben müssen WC- und Urinalspülsysteme durch ein Design überzeugen, das über viele Jahre hinweg die optischen Ansprüche von Betreibern und Nutzern erfüllt.

Lösungen für den Wandeinbau – auch für Spülkästen – und die Vorwand-Montage sind übersichtlich in einer Tabelle zusammengetragen. So kann der Leser auf den ersten Blick Funktionsweisen und Ausstattungsmerkmale, Besonderheiten und Einbaumöglichkeiten erfassen und vergleichen. Anschließend gibtihnen der Hersteller  Schell wichtige Detail-Informationen, beispielsweise zur Kartuschentechnik, zur Hybridsteuerung (Normal-/Stadionspülung) oder zur Materialbeschaffenheit von Bauteilen. Erläutert wird auch der zeitsparende Wandeinbau und die Vorwandinstallation mit den praktischen Schell-Montagemodulen.
Die neue Broschüre „WC- und Urinal-Spülsysteme“ kann kostenlos bezogen werden bei der Schell GmbH & Co. KG Armaturentechnologie, Raiffeisenstraße 31, 57462 Olpe, per Telefon 02761/892-0.

Oder hier die Informations-Broschüre absaugen! Schell Info Broschüre Hygiene

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Problemloses Verpressen von großen Rohr-Dimensionen bei beengten Platzverhältnissen

4. Juli 2011 Redaktion Erstellt in Gut zu wissen, Haustechnik, Produkte Keine Kommentare »

Durch eine optimierte Außenform lässt sich die Presssschlinge in Zwangslagen leicht öffnen und schließen. Praktisch ist die Zwei-Gelenk-Technik. Der Schnappverschluss durch Rückstellfeder ermöglicht ein schnelles und einfaches Anlegen auch unter schwierigen Arbeitsbedingungen.

Die neu ins Programm aufgenommen Pressschlingen von Rothenberger für große Dimensionen sind in vier Presskonturen ((SV, M, TH, U) erhältlich. Bild: Rothenberger

Die einfache Handhabung wird durch ein geringes Gewicht (Kontur U in 110 mm gleich 3,6 kg) abgerundet. Die in vier Presskonturen (SV, M, TH, U) erhältlichen Schlingen bestehen aus einem geschmiedeten, hochbelastbaren Spezialstahl und verfügen über eine extrem harte Oberfläche. Ein spezielles Härteverfahren verleiht ihnen hohe Elastizität. Zusätzlich ist auf den Spezialstahl ein Langzeit-Korrosionsschutz aufgebracht. Eine Chargennummerierung steht für die hohe Qualität von Material und der polierten Presskontur. Die Pressschlingen sind nur in Verbindung mit der Zwischenbacke ZBS1 (für SV 42 – 54 mm, M 42 -54 mm, TH 40, 50, 63 mm und U 40 – 50 mm) und ZBS2 ( für U 63 – 110 m) einsetzbar. Die Zwischenbacke ist mit einer 3-Bolzen-Gleichlaufmechanik ausgestattet. Das führt zu einem synchronen Lauf der Backenhebel und ermöglicht das Öffnen der Backe mit einem Finger.

Für mehr Infos, hier Klicken!

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Pfiffige Idee, der Raumsparsiphon

15. Juni 2011 Loeti Erstellt in Allgemein, Gut zu wissen, News, Produkte, Sanitär Keine Kommentare »

Das Bad, nicht immer eine Wellness-Oase mit üppigen Platz. Die Wahrheit sieht anders aus, auf max. 4m² sollen Badewanne, Waschtisch, WC ausreichend Platz finden. Aber wohin mit den alltäglichen Krams wie Fön, Handtücher und den Schrank mit Tuning-Teilen, also die Schmink-Utensilien für die Dame des Hauses.

Na klar, unter dem Waschtisch! Da ist doch reichlich Platz, denkt man sich, wenn da nicht der blöde Siphon mitten im Weg stehen würde. Nur das krumme Ding wird benötigt, sonst stinkt es im lauschigen Bad und das ist nun kein Wellness für die Nase.


Wer sich die Pfiffige Idee anschauen möchte, der sollte hier klicken!

Hier geht es direkt zum Produkt


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hx- Diagramm mal in einfach

26. Mai 2011 Loeti Erstellt in Gut zu wissen, Heizung, Lüftung, News, Produkte Keine Kommentare »

Generationen haben sich durch die wilden Linien gequält, so manche von uns haben sich in diesem “Spinnennetzartigen” Diagramm total verheddert. Nun ist Schluss damit, denn jetzt gibt es den Feuchterechner. Von nun an ist es ein Kinderspiel den Taupunkt, oder die spezifische Enthalpie zu bestimmen.

Der Feuchterechner von E+E Elektonik dient zur schnellen Umrechnung von Feuchtemessgrößen.
Einzigartig ist, dass der Feuchterechner auch Messunsicherheiten in die Berechnung mit einbezieht. Hilfreich ist das z.B. um auf Basis der Messgerätespezifikation realistische und verlässliche Gesamtunsicherheiten zu erhalten. Eine einfache und intuitive Bedienung des Feuchterechners erleichtert das Arbeiten. Abhängig von sich ändernden Umgebungsbedingungen zeigt der Feuchterechner sofort die resultierenden Feuchtemessgrößen.

Simulationen und Berechnungen können zur weiteren Verarbeitung vom Feuchterechner sowohl in Excel kopiert als auch zur Dokumentation als PDF abgespeichert werden.

Der Feuchterechner kann online verwendet werden. Sie müssen dazu kein Programm auf Ihrem PC installieren. Für mehr Informationen klicken Sie einfach hier!

Alternativ können Sie aber auch den Rechner kostenlos “absaugen”.

Beschreibung der Messgrößen

Wasserdampf Partialdruck
Partialdruck der gasförmigen Phase des Wassers in einem gegebenen Volumen eines realen Gases oder Gasgemisches.
Formelzeichen: e
Einheit: hPa

Sättigungsdampfdruck über Wasser
Dampfdruck in einem realen Gas oder Gasgemisch bei Sättigung über Wasser.
Formelzeichen: ew
Einheit: hPa

Sättigungsdampfdruck über Eis
Dampfdruck in einem realen Gas oder Gasgemisch bei Sättigung über Eis.
Formelzeichen: ei
Einheit: hPa

Relative Feuchte
In Prozent angegebenes Verhältnis des Wasserdampfpartialdrucks zum Sättigungsdampfdruck bei Sättigung über Wasser und bei gleichem Gesamtdruck und gleicher Temperatur.
Formelzeichen: Uw
Einheit: %
Formel für relative Feuchte

Relative Feuchte (technische Definition)
Für Temperaturen t < 0 °C wird die relative Feuchte auf den Sättigungsdampfdruck über Eis ei‘ bezogen. In Prozent angegebenes Verhältnis des Wasserdampfpartialdrucks zum Sättigungsdampfdruck bei Sättigung über Eis und bei gleichem Gesamtdruck und gleicher Temperatur.
Formelzeichen: Ui
Einheit: %

Taupunkttemperatur
Diejenige Temperatur, bei welcher der aktuelle Wasserdampfpartialdruck gleich dem Sättigungsdampfdruck ist und bei der Kondensation einsetzt.
Formelzeichen: td
Einheit: °C

Frostpunkttemperatur
Diejenige Temperatur, bei welcher der aktuelle Wasserdampfpartialdruck gleich dem Sättigungsdampfdruck ist und bei der Eisbildung einsetzt.
Formelzeichen: tf
Einheit: °C

Wasserdampfdichte (abs); absolute Feuchte
Verhältnis der Masse des Wasserdampfes zum Volumen, in dem sich das feuchte Gas befindet. Zmix ist der Kompressionsfaktor des Mischgassystems.
Formelzeichen: dv
Einheit: kg/m3

Mischungsverhältnis
Verhältnis der Masse des Wasserdampfes zu der Masse des trockenen Gases.
Formelzeichen: r
Einheit: g/kg

Volumenanteil Wasserdampf
Verhältnis des Volumenanteils des Wasserdampfes zum Gesamtvolumen des feuchten Gases.
Formelzeichen: wv
Einheit: %

Masseanteil Wasserdampf
Verhältnis der Masse des Wasserdampfes zu der Masse des feuchten Gases.
Formelzeichen: qv
Einheit: g/kg

Feuchtkugeltemperatur, Eiskugeltemperatur
Temperatur, die sich an der Grenzfläche einer befeuchteten oder vereisten Oberfläche und einem vorbeiströmenden Gas einstellt.
Formelzeichen: tw, ti
Einheit: °C

Spezifische Enthalpie
Zustandsgröße des feuchten Gases, die sich aus den spezifischen Enthalpien der Komponenten des Gemisches zusammensetzt und auf den Masseanteil des trockenen Gases bezogen ist. cpa ist die spezifische Wärmekapazität des trockenen Gases, cpv ist die spezifische Wärmekapazität von Wasserdampf jeweils bei konstantem Druck und lw ist die spezifische latente Wärme (Verdampfungswärme) von Wasser.
Formelzeichen: h
Einheit: J/kg

Mischungsverhältnis bei Sättigung
Verhältnis der Masse des Wasserdampfes bei Sättigung zu der Masse des trockenen Gases.
Formelzeichen: rw
Einheit: g/kg

Quelle: Verein Deutscher Ingenieure e.V.: VDI/VDE 3514. 2007

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Allrounder für Gas- und Ölmessungen

13. April 2011 Redaktion Erstellt in Gut zu wissen, Haustechnik, Heizung, News, Produkte Keine Kommentare »

Die Technik lässt keine Wünsche offen: Longlife-Sensoren, die elektronisch überwachte Kondensatfalle, die automatische Zu- und Abschaltung des CO-Sensors sind nur einige Eigenschaften, die dem Anwender die Arbeit erleichtern.

Erweiterungs-Optionen wie z. B. der Heizungs-Check nach DIN 4792 (EN 15378) bzw. der integrierte 4-Pa-Test runden das Produkt-Angebot zusätzlich ab.  Diese Umschreibung trifft das ecom-EN2, einen Messgeräte-Allrounder, den die rbr Messtechnik GmbH bereits erfolgreich im Markt etabliert hat.

Den Wünschen vieler Kunden wurde mit der Entwicklung eines „großen Bruders“ für das ecom-EN2 Rechnung getragen: Die wichtigste Neuerung des ecom-EN2-R ist eine integrierte Rußmessung. Auch ohne die Rußpumpe können damit Messungen an Ölfeuerungen durchgeführt werden.

Daneben gilt für das ecom-EN2-R auch – wie für alle Geräte: „Made in Germany“, jeder Sensor in jedem Gerät ist für exakte Messungen im Klimaschrank abgeglichen, der umfangreiche Service (kostenlose Leihgeräte, Abhol- und Bringservice etc.) runden das Produktangebot ab.

Messgrößen O2 (0-21 %); CO (0-4000 ppm); T-Abgas (0-500 °C); T-Luft (0-99 °C); Druck (± 100 hPa); Differenztemperatur, DifferenzdruckOptionen: NO (0-5000 ppm); NO2 (0-1000 ppm); SO2 (0-5000 ppm); CO ppm (erweiterter Messbereich: 0-10.000 ppm); CO% (0-63.000 ppm)*

Display
LCD-Display; 79 x 53 mm; 240 x 120 Bildpunkte; hintergrundbeleuchtet; grafikfähig
Sonde
Koaxialsonde 220 mm* mit Dreikammerschlauch 2,60 m*
Messgasaufbereitung
Schneller Gastransport (Messwerte schnell verfügbar) Kondensatfalle mit Feinstaubfilter und Metallsieb Elektronische Kondensatüberwachung Automatische Kondensatentleerung (Option)* Elektrischer Messgaskühler (Option)*

Sicherheit
Temperaturtrendanzeige zur Kernstromsuche CO-Abschaltung ohne Messunterbrechung Frischluftspülung bei CO-Überlast Frischluftspülung nach Messbetrieb
Drucker
Thermoschnelldrucker 58 mm Nadeldrucker 58 mm (Option)*
Anschlüsse
Ladeanschluss am Koffer Multifunktionsschnittstelle USB-Schnittstelle zur Datenübertragung Bluetooth-Schnittstelle zur Datenübertragung (Option)*
Datenverarbeitung
Multi-Media-Karte (2000 Messwerte pro MB) Datenaustausch mit PC-Programm (Option)*
Transport
Transportkoffer Unterkoffer für Transportkoffer (Option)*
Maße/Gewicht
Abmessungen (B x H x T): 400 x 275 x 205 mm Gewicht: ca. 7 kg komplett mit Probenentnahmesystem
Info Klick!
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Erstes wandhängendes Brennstoffzellen-Heizgerät

11. April 2011 Redaktion Erstellt in Gut zu wissen, Haustechnik, Heizung, News, Produkte Keine Kommentare »

Die ISH 2011 ist kaum vorüber, da präsentierte der Heiztechnikhersteller Vaillant erstmalig im Rahmen der Hannover Messe bereits die nächste Innovation: Das SOFC-Brennstoffzellen-Wandheizgerät. Im Jahr 1998 hatten die Remscheider mit ersten Forschungs- und Entwicklungsarbeiten rund um die Brennstoffzelle begonnen. Nach Entwicklungsarbeiten mit drei verschiedenen Brennstoffzellentechnologien und vier Prototyp-Generationen startet das Unternehmen jetzt im Herbst den Callux-Feldtest.

Brennstoffzellen-Forschung bei Vaillant
Ende der 90iger Jahre hatten die Remscheider bereits das Potential der Brennstoffzellentechnologie erkannt, doch bis zum Erreichen dieses Meilensteins – Präsentation eines für den Callux-Feldtest bereiten SOFC-Brennstoffzellen-Wandheizgerät – war es ein langer Weg, der einen erheblichen Entwicklungsaufwand und Investitionen in vielfacher Millionenhöhe forderte. Nach drei Jahren Forschung und Entwicklung präsentierte Vaillant auf der ISH 2001 den ersten Prototypen eines Brennstoffzellen-Heizgerätes. Es folgten erste eigene Feldtests und später auch die Teilnahme an europaweiten Feldtests. Im Laufe der Zeit wurden dabei Erfahrungen mit drei verschiedenen Brennstofftechnologien gemacht. Neben Forschungsarbeiten mit der Niedertemperatur (NT)-PEM-Technologie (PEM – Polymer Elektrolyte Membrane) und der Hochtemperatur (HT)-PEM-Technologie wurde auch mit der SOFC-Technologie gearbeitet. Die Abkürzung SOFC steht für „Solid Oxide Fuel Cells“ – Festoxid-Brennstoffzelle, bei dem der Elektrolyt aus einem festen keramischen Werkstoff, der Sauerstoffionen leitet, für Elektronen aber isolierend wirkt, besteht. Sie stellte sich für Vaillant als die aussichtsreichste Technologie dar und so wurden die Forschungsarbeiten mit SOFC intensiviert. Im Oktober 2008 hatte man sich dann endgültig für die SOFC-Technologie entschieden. Dies bedeutete eine Entscheidung zur Eigenentwicklung aller wesentlichen Komponenten und des Gesamtsystems mit Unterstützung durch das Fraunhofer IKTS in Dresden und dem Industriepartner Staxera GmbH, die das SOFC-Stack-Modul entwickelten.


Vier Gerätetypentwicklungen in zweieinhalb Jahren
Mit der Entscheidung für die SOFC-Technologie ging es mit großen Entwicklungsschritten voran. Innerhalb von zweieinhalb Jahren wurden vier aufeinander aufbauende Prototyp-Generationen entwickelt.
Das erste System G1 hatte dabei im Sommer 2009 über 12.000 Betriebsstunden erreicht und zeigte damit eine gute Betriebsfestigkeit. Mit G2 erfolgte eine deutliche Größenreduktion und alle Technik musste in ein Gehäuse gebracht werden. Die Laufzeiten der G2-Prototypen liegen derzeit bei rund 5000 – 6000 Stunden. Mit der Prototyp-Generation G3 sollte 1 kW elektrische Leistung möglich werden. Um ein wandhängendes Design realisieren zu können, musste für G3 das Gewicht nochmals um 40 Prozent und die Größe um weitere 50 Prozent reduziert werden. Weiterhin sollten sehr geringe Abgasemissionen erreicht werden. Die unterschiedlichen G3-Prototypen laufen mittlerweile 2000 – 3000 Stunden.

Vaillants SOFC-Brenstoffzellen-Wandheizgerät:

  • Wandhängendes Gerät auf Basis von Solid Oxide Fuel Cells (SOFC)
  • 1 kW elektrische Leistung und 2 kW thermische Leistung
  • Elektrischer Wirkungsgrad: 30 bis 34 Prozent
  • Gesamtwirkungsgrad: 80 bis 85 Prozent
  • Modulation: 1:2
  • Kaltstartzeit: 2 bis 3 Stunden
  • Start-Stopp-Fähigkeit
  • Aufstellung: wandhängend mit folgenden Abmessungen: 98 x 62 x 60 cm
  • Installationsgewicht: 150 kg
  • Degradationsgrad: 0,8 % nach 1.000 Stunden
  • Lange Wartungsintervalle (10.000 Stunden)

Die Entwicklungssprünge zeigen sich bspw. bei der Kaltstartfunktion: Bei G1 hat es nach einem Kaltstart noch etwa 9 Stunden gedauert, bis das Gerät die volle Leistung gebracht hat, während das jetzige Gerät nur noch 2 – 3 Stunden benötigt. Das derzeitige Gerät ist laut Berg gegenüber anderen Brennstoffzellen-Geräten etwas moderater in der Effizienz, dafür aber kompakt und robust. „Die Materialentwicklung muss noch weitergebracht werden, aber jetzt muss die Technik in das Feld gebracht werden“, brachte Berg den nächsten Schritt auf den Punkt.

Vom Labor in die Praxis
Um den Einsatz der innovativen Brennstoffzellen-Technologie voranzutreiben ist Callux, der bundesweit größte Praxistest von Brennstoffzellen-Heizgeräten fürs Eigenheim, ein gemeinsames Projekt von Partnern aus der Energiewirtschaft und Heizgeräteindustrie mit Unterstützung des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) entstanden. Beteiligt sind die drei Gerätehersteller BAXI INNOTECH, Hexis und Vaillant sowie die fünf Energieversorger EnBW, E.ON Ruhrgas, EWE, MVV Energie, VNG Verbundnetz Gas. Auf der Projektebene übernimmt das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung (ZSW) die Koordination von Callux. Beim Callux-Test sollen rund 800 Brenstoffzellen-Heizgeräte über einen Zeitraum von acht Jahren in Eigenheimen getestet werden.

Ab Herbst 2011 wird das Brennstoffzellen-Wandheizgerät von Vaillant in diesem Rahmen erprobt. Das Ziel des weiteren Prozesses besteht in dem Nachweis der Technologiereife von SOFC-Brennstoffzellen für die Kraft-Wärme-Kopplung. In diesem Jahr ist geplant mit 25 Geräten in den Test gehen. Insgesamt sollen von Vaillant in den nächsten zwei Jahren 150 Geräte zu dem Callux-Test beigesteuert werden. Die durch die Testphase gewonnenen Erkenntnisse werden anschließend ausgewertet und die entsprechenden Optimierungen bis zur Serienreife dieser neuen, vielversprechenden Technik vorgenommen werden. Bis zum konkreten Markteinstieg muss nach erfolgreichem Abschluss des Praxistests noch einmal mit etwa 2 – 3 Jahren finaler Entwicklungsarbeit gerechnet werden.

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