Immer schön erinnern

21. Mai 2013 monteur Erstellt in Gut zu wissen, Knigge, Sanitär Keine Kommentare »

Wenn Kunden Termine verpennen
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Nicht nur der Kundendienst selbst, sondern auch seine Organisation ist nicht immer ein Zuckerschlecken. Das gilt besonders für Terminabsprachen mit den Klienten. Ist diese Vorplanung gut und läuft die Arbeit glatt, wird jeder pünktlich bedient. Doch trotz präzisen Erscheinens steht man so dann und wann vor der geschlossenen Tür.

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Man klingelt an der Haustür. Es ist exakt 10 Uhr. Den Wunschtermin des Kunden genau eingehalten, den Job vorher prima erledigt. Es läuft. Oder etwa nicht? An der Tür keine Regung; statt anerkennende Worte über die Pünktlichkeit – nur Ruhe. Auch ein zweites Anläuten führt zu keinem anderen Resultat. Es ist wie es ist. Der Kunde ist nicht daheim. Den kompletten Beitrag lesen »

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Über Schlauch verboten?

9. Mai 2013 monteur Erstellt in Gut zu wissen, Haustechnik, Sanitär, Spezial Keine Kommentare »

Füllen von Heizungsanlagen
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Heizungswasser ist nun einmal eine trübe Brühe. Dass diese nicht mal aus Versehen in die Trinkwasserleitung drücken darf, ist folglich nur allzu verständlich. In diesem Zusammenhang hört man häufiger die Aussage, das Füllen und Nachfüllen von Heizungen über einen Schlauch sei heute unzulässig.

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Bei älteren Anlagen fristet hier und da noch ein einfacher „Zapfhahn“ im Keller sein Dasein, um bei Bedarf der Heizung einen Schluck Wasser zu gönnen. Dieser Kamerad, ganz ohne Absicherungen für den Trinkwasserschutz, ist schon lange nicht mehr zugelassen. Folglich ist der Schlauch, der von dieser Armatur aus die Verbindung zum Heizungswasser herstellt, tatsächlich ein Ding, das so nicht bleiben darf. Den kompletten Beitrag lesen »

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Von wegen nur zum heizen

7. Mai 2013 monteur Erstellt in Gut zu wissen, Haustechnik, Sanitär, Spezial Keine Kommentare »

Erdgas für Wohngebäude
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Geht es um die Gasversorgung eines Wohngebäudes, denkt man sofort an die Heizung. Im Prinzip ist das OK so, denn dafür wird Erdgas auch genutzt. Wohlgemerkt „auch“, denn neben diesem Einsatz gibt es im Haus noch viele weitere Verwendungsmöglichkeiten.

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Die Zeitschrift „Das Gas- und Wasserfach“ berichtete bereits im September 1938 über die Marktreife eines gasbetriebenen Radios, das anlässlich der Olympiade vorgestellt wurde. Zwar setzte sich der gasbetriebene Rundfunkempfänger dann doch nicht durch; als wichtiger Energielieferant im Haus hat sich Erdgas dennoch längst etabliert. Im Neubaubereich hat dieser Brennstoff im Bereich der Beheizung und der Warmwasserbereitung einen Marktanteil von weit über 50 Prozent. Den kompletten Beitrag lesen »

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Ersetzt der GS die GM?

2. Mai 2013 monteur Erstellt in Gut zu wissen, Haustechnik, Sanitär, Spezial, Wie funktioniert eigentlich. . . Keine Kommentare »

Absicherung von Gas-Installationen
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Seit im Januar 2003 die Gas-Strömungswächter die Bühne der Installationswelt betreten haben, ist immer wieder die Aussage zu hören, diese würden den Einsatz einer Gas-Mangelsicherung überflüssig machen. Aber Vorsicht: Hier werden Äpfel mit Birnen verglichen.
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Auf den ersten Blick scheinen der Gas-Strömungswächter (GS) und die Gas-Mangelsicherung (GM) dieselbe Aufgabe zu erfüllen: Sie schließen und sperren die Gaszufuhr ab, wenn z. B. ein Stopfen aus der Leitung entfernt wird oder es aus anderen Gründen zu einem großen Gasaustritt kommt. Aus dieser Sichtweise ist es durchaus verständlich zu vermuten, dass das Vorhandensein eines GS die GM überflüssig macht. Bevor man sich aber zu voreiligen Schlüssen verleiten lässt, muss man sich die Funktionen der Bauteile mal etwas genauer ansehen. Den kompletten Beitrag lesen »

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Druckleitung auf Fallleitung geht nicht

17. April 2013 Loeti Erstellt in Gut zu wissen, Haustechnik, Sanitär Keine Kommentare »

Druckleitungen von Fäkalienhebeanlagen müssen über die Rückstauebene geführt werden. Deshalb werden sie nicht selten vom Keller bis ins Erdgeschoss verlegt. Hier werden sie dann häufig – wohl um die zweite Deckendurchführung zu ersparen – an die Schmutzwasserfallleitung angeschlossen.
Wenn die Pumpe in Aktion ist, liefert die Druckleitung eine ganz schöne Menge Wasser, denn ihr Querschnitt ist ja komplett gefüllt. Die Fallleitung ist oft nur eine Nennweite größer als die Druckleitung. Bekommt sie das Abwasser verpasst, ist auch ihr Querschnitt so gut wie zu. Von Luftzirkulation keine Spur. Die Wassermenge rutscht wie ein Stopfen durch die Fallleitung und zieht einen Unterdruck… und der das Sperrwasser aus den Geruchverschlüssen der in der
unmittelbaren Umgebung angeschlossenen Sanitärobjekte. Um das zu vermeiden, dürfen Druckleitungen nur an liegenden Leitungen angeschlossen werden.

Druckleitungen dürfen nicht an Fallleitungen angeschlossen werden (Bild oben); sie sind auf liegende Leitungen zu führen (Bild unten)

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Haftung bei Kontamination mit Legionellen

11. April 2013 Redaktion Erstellt in Gut zu wissen, Haustechnik, Pfusch, Sanitär Keine Kommentare »

Grundeigentümer, die Vermieter bzw. Betreiber einer Gewerbeimmobilie sind, müssen Schadensersatz und Schmerzensgeld zahlen, wenn jemand durch technische Mängel in dem Gebäude geschädigt wird. Wenn nicht alle notwendigen
Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden, um andere Personen vor Schaden zu bewahren, besteht das Risiko einer unbeschränkten Haftung. Rechtsgrundlage ist ein Urteil des Landgerichts Dortmund (4 O 167/09), das


Grundeigentümer zur Erstattung von Schadensersatz und Schmerzensgeld verpflichtet. Ausgangspunkt ist der Fall einer Frau, die im Rahmen einer Untersuchung die Dusche in den Räumen einer Arztpraxis benutzte. Wenige Tage später
wurde sie wegen einer Infektion mit Legionellen in eine Notfallklinik eingeliefert und dort langwierig behandelt.
Daraufhin verklagte sie u. a. den Grundstückseigentümer als Betreiber der Immobilie auf Schadensersatz. Sie argumentierte, dass der Gebäudeeigentümer für die Installation, Einrichtung und Wartung der Heizungsanlage verantwortlich
sei.
Quelle: Lill Rechtsanwälte, Berlin

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Kellerbeleuchtung mal ganz anders

5. April 2013 Redaktion Erstellt in Pfusch, Sanitär Keine Kommentare »

Hier sende ich euch ein Bild, das ich bei einer Gasleitungssanierung aufgenommen habe, allerdings nur mit dem Handy. Diese Gaslampe diente zur Ausleuchtung des Kellerraumes. Es war kein elektrisches Licht vorhanden. Der Leuchtbrenner
mit seinem Fackel-Charme war so angeordnet, dass die Flamme die Gasleitung erhitzte. Das Ganze war seit über 20 Jahren im täglichen Betrieb und zudem auch noch hochgradig undicht, wie sich bei einer Dichtheitsprüfung herausstellte.

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Opfer bringen – so oder so?

4. April 2013 Redaktion Erstellt in Allgemein, Gut zu wissen, Haustechnik, Sanitär Keine Kommentare »

Leserfrage: Welchen Sinn macht es ständig die Opferanode in einem TWE zu begutachten?

Folgende Zuschrift erhielten wir von unserem Leser Daniel Sieradzon:

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Im Rahmen eines Kessel-Wartungsvertrages für einen unserer Privatkunden schraubte ich zum wiederholten Male die Opferanode aus dem Warmwasserspeicher. Mal wieder mit dem Befund: Der Stab macht´s noch ein paar Jahre. Mir kommt es bald so vor, als wäre bei dem Namen Opferanode eine Doppeldeutigkeit vorhanden. Das Ding opfert sich (jedenfalls irgendwann) und ich opfere hier meine Zeit. Daher meine Frage: Muss ich jedes Mal eine Überprüfung der Opferanode durchführen?

Euer Leser

Daniel S. aus Lüdinghausen bei Münster

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Hallo Daniel,

gerne versuchen wir Dir zu helfen. Wir haben natürlich Daniel gefragt ob wir nicht seine Anfrage im Blog veröffentlichen dürfen. Er hat seine Zustimmung erteilt. Dafür danke!

Der SBZ Monteur meint: Die Opferanode sollte sich tatsächlich irgendwann opfern. Je nach Aggressionspotenzial (Leitfähigkeit) des vorhandenen Trinkwassers kann sich dieser Prozess jedoch sehr lange hinziehen oder schon nach dem ersten halben Jahr deutlich zeigen. Ein zweiter Punkt ist die Anzahl der produktionsbedingten Schadstellen in dem jeweiligen Speicher. Hat der Speicher viele Stellen an denen seine Schutzschicht defekt ist und daher Ansatz für Korrosion bietet, wird die Opferanode stärker beansprucht als bei einem unversehrten Korrosionsschutz innerhalb des Speichers. Beide wesentlichen Umstände lassen sich nicht von außen beurteilen. Es ist auch nicht zwingend richtig aus einer
Erfahrung heraus zu entscheiden. Trinkwässer werden z. B. aus Wässern mit unterschiedlichen korrosiven Eigenschaften gemischt. Wir, als Installateure, haben da keinen Einfluss aber eben auch kaum einen Einblick in das Korrosionspotenzial des durchlaufenden Trinkwassers. Und die beiden Speicher ein und desselben Herstellers haben nicht zwangsläufig die gleichen Schwachpunkte. Der eine Speicher kann theoretisch Jahrzehnte ohne Abnutzung der Anode im Keller stehen, während zwei Häuser weiter ein Speicher gleichen Typs bereits weggegammelt ist. Weiterhin ist noch entscheidend, wie häufig das Wasser des Speichers getauscht wurde, also wie viel Warmwasser entnommen wurde. Das Nutzerverhalten trägt also ebenso zur Belastung der Anode bei. Wir empfehlen daher dringend die Sichtkontrolle der Anode bei jeder Wartung. Das Opfern von vielleicht fünfzehn Minuten ist aus unserer Sicht gut angelegt und der Kunde zahlt doch auch dafür:-).

Noch ein Tipp zum Schluss: Bitte nicht das Gewinde mit Hanf umwickeln! Damit die Anode sich auch Opfern kann benötigen wir halt einen geschlossenen Stromkreis doch der wird durch die Hanfwicklung unterbrochen. Dann hält die Anode auch Jahrzente, nur eben der Speicher nicht, denn irgendjemand muss sich eben Opfern! Und noch ein Tipp: Eine Fremdstrom-Anode zum Nachrüsten macht das ständige Nachschauen überflüssig.

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Gar nicht ohne!

26. März 2013 monteur Erstellt in Gut zu wissen, Haustechnik, Sanitär, Spezial Keine Kommentare »

Korrosionsschutz an Gasleitungen

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Gasleitungen bestehen überwiegend aus Metallrohren. Damit sie pflichtgemäß lange Jahre ihren Dienst tun können, ist fast immer ein Außen-Korrosionsschutz nötig. Und der muss exakt auf die Umgebung angepasst sein.

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Die richtige Auswahl der Korrosionsschutzmaßnahme für die vorliegende Verlegesituation ist das Problem. Denn schließlich ist es ja nicht damit getan, irgendetwas auf die Rohre zu jauchen, um damit sein Gewissen zu beruhigen. Da wird zum Beispiel die so genannte Teer-Fett-Binde ohne Kunststoff-Außenschicht um eine in der Erde zu verlegende Gasleitung gewickelt. Die stählerne, frei verlegte Außenleitung wird mal eben gelb gestrichen, als Korrosionsschutz versteht sich. Bei Leitungen der Inneninstallation werden Wärmedämm- oder Schallschutzschläuche sehr oft als Korrosionsschutz gesehen und damit völlig missverstanden. Kundenforderungen bezüglich Preisnachlässen oder Änderungen sind so vorprogrammiert. Den kompletten Beitrag lesen »

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Flach liegt voll im Trend

19. März 2013 monteur Erstellt in Gut zu wissen, Haustechnik, Sanitär Keine Kommentare »

Barrierefreie Duschen
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Werden Badezimmer neu errichtet oder renoviert, sollte der Einbau eines schwellenlos erreichbaren Duschplatzes immer das Ziel sein. Nicht nur, dass das prima aussieht; auch Stolperkanten fallen weg und die Reinigung wird ebenfalls erleichtert.

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Es gab Zeiten, da wurde ein bodengleich ausgeführter Duschplatz immer sofort als Indiz dafür betrachtet, dass hier wohl ein Mensch mit einer Behinderung leben müsse. Diese Ära ist vorbei. Längst wurde erkannt, dass niemand gerne Barrieren überwindet – sei er nun gehandicapt oder nicht. Flach ist heute angesagt, wenn’s ums duschen geht. Wenn der Platz es erlaubt, sollte der Duschbereich aber so geplant werden, dass er auch von Menschen mit Behinderungen genutzt werden kann. Den kompletten Beitrag lesen »

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