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	<title>SBZ Monteur &#187; Sanitär</title>
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		<title>Bewährtes und von der Rolle</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 08:00:05 +0000</pubDate>
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<p>Mit den Technischen Regeln für Gas-Installationen steigt die Auswahl beim Rohrmaterial. Der Ersteller einer Gasinstallation muss für die jeweilige Verlegesituation das geeignete Rohr auswählen. Der Einsatz des Materials setzt teilweise das Vorhandensein&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Neue TRGI schickt nun auch Kunststoffrohre ins Rennen</strong></p>
<p>Mit den Technischen Regeln für Gas-Installationen steigt die Auswahl beim Rohrmaterial. Der Ersteller einer Gasinstallation muss für die jeweilige Verlegesituation das geeignete Rohr auswählen. Der Einsatz des Materials setzt teilweise das Vorhandensein eines Zertifizierungszeichens voraus. Mit anderen Worten: Nicht alles, was am Markt erhältlich ist, darf auch verwendet werden.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><a href="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/07/0614-01.jpg" rel="lightbox"><img class="alignnone size-full wp-image-2398" title="Mit der TRGI 2008 fällt der Startschuss für den Einsatz von Kunststoffrohren in der Gas-Hausinstallation (Bild: Uponor)" src="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/07/0614-01.jpg" alt="" width="450" height="673" /></a></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p>Der Einsatz von Kunststoff- und Mehrschichtverbundrohren in der Gas-Inneninstallation ist die wohl bedeutendste Änderung, die die neuen Technischen Regeln mit sich bringen. Bislang war dieser nach Abschnitt 3.1 der alten TRGI nicht möglich. <span id="more-2397"></span>Hier wurde gefordert, dass die Rohrleitungen bei einer Brandeinwirkung nicht zu einer Explosionsgefahr führen dürfen. Und da die Brandsicherheit somit dem Material selbst abverlangt wurde, mussten die Kunststoff- und Mehrschichtverbundrohre naturgemäß passen. Heute besteht die Forderung nach Brandsicherheit nach wie vor. Sie kann jetzt aber durch das Material selbst oder durch entsprechende Ausrüstung der Installation erreicht werden.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong>Mal mit, mal ohne Zerti?</strong><br />
Ein Kunststoff- oder Mehrschichtverbundrohr &#8211; im Folgenden vereinfacht „Kunststoffrohr“ genannt &#8211; kann einem Feuer nichts entgegensetzen. Die Kunststoff-Inneninstallation wird deshalb mit Strömungswächtern ausgestattet. Kommt es zu einem Brand und die Gasleitungen schmelzen, lässt der Gasaustritt die Strömungswächter schließen. Damit ist das erklärte Ziel, auch im Brandfall keine Explosionsgefahr herbeizuführen, erfüllt. Metallrohrinstallationen müssen nach den Anforderungen der neuen TRGI so beschaffen sein, dass bis zu einer thermischen Beanspruchung von 650 °C über einen Zeitraum von 30 Minuten keine gefährlichen Gas-Luft-Gemische entstehen können. Diese Festlegung formuliert &#8211; wie bislang &#8211; eine Anforderung an das Material. Der Nachweis der Tauglichkeit für den Einsatzbereich Gas kann für das Material auf unterschiedliche Weise erbracht werden. Produkte, die auf DVGW-Arbeitsblättern oder Vorläufigen Prüfgrundlagen (VP) basieren, müssen ein DVGW-Zertifizierungszeichen haben. Das gilt auch für Erzeugnisse, die fußend auf Normen hergestellt werden, die in das DVGW-Regelwerk aufgenommen sind. In diesem Fall wird ein DIN-DVGW-Zertifizierungszeichen vergeben. Sind Produktanforderungen durch mandatierte und harmonisierte DIN-EN-Normen formuliert, tritt anstelle des DIN-DVGW- Zertifizierungszeichens nach Bauproduktenrichtlinie das CE-Kennzeichen. Dies ist aber nur dann als Verwendbarkeitsnachweis alleine ausreichend, wenn die besagte DIN-EN-Norm den gesamten Anforderungsbereich und die nationalen gesetzlichen Sicherheitsanforderungen abdecken. Werden diese Anforderungen nicht erfasst, müssen hierüber Zusatznachweise aufgrund nationaler Regeln seitens des Herstellers erbracht werden. Produkte hingegen, die nach Vorgaben aus Normen hergestellt werden, die nicht in das DVGW-Regelwerk aufgenommen sind, benötigen für den Einsatz in einer Gasinstallation kein Zertifizierungszeichen. Ihr Verwendbarkeitsnachweis besteht durch die Nennung der Produktnorm in den TRGI.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><a href="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/07/0614-02.jpg" rel="lightbox"><img class="alignnone size-full wp-image-2401" title="Kupferrohre müssen DVGW-geprüft und mit einer DV-Nummer gekennzeichnet sein - ansonsten hat das Rohr in Gasinstallationen nichts zu suchen (Bild: Wieland)" src="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/07/0614-02.jpg" alt="" width="450" height="338" /></a></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong>Um sieben Ecken</strong><br />
Einen Sonderfall hat man beim Kupferrohr. Die DIN EN 1057 [1] ist nicht in das DVGW-Regelwerk aufgenommen und dennoch dürfen nur Kupferrohre mit einem DVGW-Zertifizierungszeichen (in Form der DV-Nummer) in Gasanlagen Verwendung finden. Das liegt daran, dass die Rohrverbindungen an Kupferrohren nach DVGW-Arbeitsblatt GW 2 [2] hergestellt werden müssen. Mit dem GW 2 wird die Verarbeitung von Rohren verlangt, die nach DVGW-Arbeitsblatt GW 392 [3] geprüft sind und folglich ein DVGW-Zertifizierungszeichen tragen. Das GW 392 wiederum lässt derzeit nur Kupferrohre mit den bislang mit den TRGI geforderten Wanddicken zu. Wer also jetzt in den TRGI 2008 nach Wanddicken-Vorgaben für Kupferrohre sucht und nicht fündig wird, hat damit keinen Freibrief dafür, alles einbauen zu können, was der Markt hergibt. Und das ist nur im Bereich der Kupferrohre schon einiges. Dabei sollen jetzt gar nicht die Exoten aus der DIN EN 1057, wie etwa die Rohre 54 x 0,6 mm angesprochen sein. Gefährlicher sind hier zum Beispiel die durchaus erhältlichen 22 x 0,9 mm. Sie erfüllen nicht die Wanddickenanforderung des derzeit gültigen DVGW-Arbeitsblattes GW 392 und dürfen damit in der Gasinstallation keine Verwendung finden. Optisch sind diese aber von einem Kupferrohr 22 x 1,0 mm nicht zu unterscheiden. Daher ist der Blick auf die Rohrkennzeichnung und die Suche nach der DV-Nummer als DVGW- Zertifizierungszeichnung bei jeder Rohranlieferung ein Muss.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><a href="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/07/0614-03.jpg" rel="lightbox"><img class="alignnone size-full wp-image-2402" title="In die TRGI aufgenommen wurden nun auch die „Edelstahlrohre“ als Gas-Leitungsmaterial (Bild: Viega)" src="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/07/0614-03.jpg" alt="" width="450" height="349" /></a></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong>Edelstahl jetzt mit dabei</strong><br />
Das gilt auch für Rohre aus nichtrostenden Stählen. Grundlage dieses Materials ist das DVGW-Arbeitsblatt GW 541 [4]. Es zählt zum DVGW-Regelwerk, was ein DVGW- Zertifizierungszeichen auf dem Rohr erforderlich macht. Im Gegensatz zu den Kupferrohren, die (mit entsprechendem Korrosionsschutz) sowohl als Außen- als auch Innenleitung verarbeitet werden können, dürfen „Edelstahlrohre“ nicht erdverlegt eingesetzt sein. Anders sieht das mit den klassischen Gewinderohren nach DIN EN 10255 [5] aus. Die Gewinderohre der mittleren Reihe (mittelschwere Gewinderohre) und der schweren Reihe (schwere Gewinderohre) können in jeder Verlegesituation innerhalb und außerhalb des Gebäudes Verwendung finden, wenn der passende Korrosionsschutz zum Einsatz kommt. Bei der Erdverlegung von mittelschwerem Gewinderohr dürfen als Rohrverbindung allerdings keine Gewindeverbindungen eingesetzt werden. Denn in der Erde werden nicht selten ganze Stangen Rohr aneinander montiert. Schon geringe Erdbewegungen bewirken dann an den Verbindungsstellen erhebliche Kräfte. Eine „mittelschweren Wanddicke“, die durch ein Gewinde geschwächt ist, kann diese Kräfte nicht mehr sicher aushalten. Deshalb muss hier auf die Gewindeverbindung verzichtet und an ihrer Stelle geschweißt oder mit Glattrohrverbindungen gearbeitet werden. Schweißverbindungen sind auch die Regelverbindung an nahtlosen und geschweißten Stahlrohren nach DIN EN 10220 [6] (Siederohre), die im gesamten Bereich der Gasinstallation Verwendung finden dürfen. Präzisionsstahlrohre nach DIN EN 10305 [7] hingegen, sind ausschließlich für die Inneninstallation vorgesehen. Sie stehen in drei Varianten zur Verfügung, als nahtlose oder geschweißte kaltgezogene Rohre und in der geschweißten, maßgewalzten Ausführung.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><a href="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/07/0614-04.jpg" rel="lightbox"><img class="alignnone size-full wp-image-2403" title="Mit den Wellrohrleitungen gibt es jetzt auch das Stahlrohr quasi von der Rolle (Bild: Würth)" src="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/07/0614-04.jpg" alt="" width="450" height="299" /></a></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><a href="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/07/0614-05.jpg" rel="lightbox"><img class="alignnone size-full wp-image-2404" title="Mit den Wellrohrleitungen gibt es jetzt auch das Stahlrohr quasi von der Rolle (Bild: Würth)" src="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/07/0614-05.jpg" alt="" width="450" height="373" /></a></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong>Neu: Stahlrohr von der Rolle</strong><br />
Bislang beschränkte sich der Einsatzbereich der Edelstahlschläuche in der Gasinstallation auf die Funktion einer beweglichen Verbindung. Mit einer solchen werden im Bereich des Gas-Hausanschlusses Bewegungen abgefangen oder der Geräteanschluss erleichtert. Mit der DIN EN 15266 [8] sind nun Anforderungen an Wellrohrleitungen aus nichtrostendem Stahl für den Einsatz in Niederdruckleitungen (Betriebsdruck bis 100 mbar) formuliert. Und wie das Wort „Rohrleitung“ schon vermuten lässt, muss es hier nicht bei einem kurzen Stück Flexibilität bleiben. Geliefert werden die Wellrohre künftig „auf Rolle“. Die Längen sind dabei herstellerspezifisch und natürlich auch von der Nennweite abhängig. Vor Ort wird das Rohr mittels eines Rohrabschneiders abgelängt und danach mit einem Stauchgerät Rohrwellen zu einer Dichtfläche geformt. Mittels einer Überwurfmutter wird die Rohrverbindung hergestellt. Da das Wellrohr ohne Werkzeuge von Hand sogar mit engen Radien gebogen werden kann, eignet es sich als Leitung für knifflige Installationssituationen innerhalb eines Gebäudes.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><a href="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/07/0614-06.jpg" rel="lightbox"><img class="alignnone size-full wp-image-2405" title="Das Mehrschichtverbundrohr für die Gasinstallation besteht aus fünf Schichten (Bild: Uponor)" src="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/07/0614-06.jpg" alt="" width="450" height="232" /></a></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong>Kunststoff jetzt auch innen</strong><br />
Neu ist die Möglichkeit, Innenleitungen aus Kunststoffrohren zu erstellen. Da wäre zum einen das vernetzte Polyethylen-Rohr (PE-X) entsprechend DVGW VP 624 [9] zu nennen, ein Material, das sich im Bereich der Trinkwasserinstallation und der Fußbodenheizung schon seit Jahrzehnten bewährt. Ferner kann auch ein Verbundrohr aus PE-X / Al / PE-X entsprechend DVGW VP 632 [10] eingebaut werden. Das Verbundrohr besteht genau genommen aus fünf Schichten. Die Außenschicht stellt ein Rohr aus vernetztem Polyethylen dar. Es folgt ein Haftvermittler, der das Außenrohr auf dem Aluminiumrohr fixiert. Über einen weiteren Haftvermittler wird dann die Verbindung zum Innenrohr aus vernetztem Polyethylen hergestellt. Dank des Aluminiumrohres ist das Verbundmaterial nicht nur diffusionsdicht sondern bringt für die Verarbeitung recht komfortable Biegeeigenschaften mit sich. Was fehlt, sind ausreichende thermische Eigenschaften für den Brandfall. Da die Kunststoff- und Verbundrohre selbst keine ausreichende Sicherheit im Brandfall bieten, dürfen sie nur systemisch installiert werden. Dann sorgen thermisch auslösende Absperrvorrichtung und Gas-Strömungswächter dafür, dass eine Inneninstallation aus nichtmetallenen Rohren im Brandfall kein Problem darstellt, wenn das System ausschließlich im Niederdruckbereich betrieben wird. Die Kunststoff- und Verbundrohre nach VP 632 / VP 624 sind &#8211; wie beschrieben &#8211; für die Innenleitungen gedacht. Allerdings gibt es hier eine Ausnahme: Soll auch im Garten noch die eine oder andere Gasentnahmestelle (z. B. für einen Gas-Grill oder einen Gas-Dunkelstrahler) eingerichtet werden, dann darf die erdverlegte Zuleitung dahin ebenfalls mit diesen Rohrmaterialien ausgeführt werden. Auf diese Weise wird für ein Gebäude eine Gasinstallation aus nur einem Rohrmaterial möglich. Während diese Kunststoff- und Verbundrohre also nur eingeschränkt als erdverlegte Leitung in Frage kommen, sind Kunststoffrohre aus Polyethylen und vernetztem Polyethylen entsprechend DVGW-Arbeitsblatt GW 335 [11] und DVGW VP 640 [12] ausschließlich für die Erdverlegung gedacht.</p>
<p>Wenn man als Hausinstallateur dann doch einmal eine Erdleitung realisieren muss, bringt die Lieferform dieses Rohrmaterials im Ringbund gleich den Vorteil mit sich, dass man in vielen Fällen auf Rohrverbindungen im Erdreich verzichten kann.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p>von <em><a title="Jörg Scheele – Fortbildung für das Gas- und Wasserfach" href="http://www.joerg-scheele.de/" target="_blank">Jörg Scheele</a></em></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><em>Literaturnachweis:<br />
[1] DIN EN 1057: Kupfer und Kupferlegierungen &#8211; Nahtlose Rundrohre aus Kupfer für Wasser- und Gasleitungen für Sanitärinstallationen und Heizungsanlagen<br />
[2] DVGW GW 2: Verbinden von Kupferrohren für Gas- und Trinkwasser-Installationen innerhalb von Grundstücken und Gebäuden<br />
[3] DVGW GW 392: Nahtlosgezogene Rohre aus Kupfer für Gas- und Trinkwasser-Installationen und nahtlosgezogene, innenverzinnte Rohre aus Kupfer für Trinkwasser-Installationen &#8211; Anforderungen und Prüfungen<br />
[4] DVGW GW 541: Rohre aus nichtrostenden Stählen für die Gas- und Trinkwasser-Installation &#8211; Anforderungen und Prüfungen<br />
[5] DIN EN 10255: Rohre aus unlegiertem Stahl mit Eignung zum Schweißen und Gewindeschneiden<br />
[6] DIN EN 10220: Nahtlose und geschweißte Stahlrohre &#8211; Allgemeine Tabellen für Maße und längenbezogene Masse<br />
[7] DIN EN 10305: Präzisionsstahlrohre &#8211; Technische Lieferbedingungen<br />
[8] DIN EN 15266: Nichtrostende biegbare Wellrohrbausätze in Gebäuden für Gas mit einem Arbeitsdruck bis 0,5 bar<br />
[9] DVGW VP 624: Kunststoffrohre aus vernetztem Polyethylen (PE-X) für die Trinkwasser und Gasinstallation &#8211; Gasinnenleitungen mit einem Betriebsdruck kleiner / gleich 100 mbar<br />
[10] DVGW VP 632: Mehrschichten-Verbundrohre aus Kunststoff/Al/Kunststoff für die Trinkwasser- und Gasinstallationen &#8211; Gas-Innenleitungen mit einem Betriebsdruck von 100 mbar<br />
[11] DVGW GW 335: Kunststoff-Rohrleitungssysteme in der Gas- und Wasserverteilung &#8211; Anforderungen und Prüfungen<br />
[12] DVGW VP 640: Kunststoff-Rohrleitungssysteme in der Gas- und Wasserverteilung &#8211; Anforderungen und Prüfungen &#8211; Rohre aus PE-Xb und PE-Xc</em></p>

<div class="sociable">

<ul>
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</ul>
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		<item>
		<title>Dichtsprechung jetzt möglich?</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Jul 2010 05:00:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>monteur</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Spezial]]></category>
		<category><![CDATA[Leckmengenmessung]]></category>
		<category><![CDATA[Niederdruck-Erdgasleitungen]]></category>
		<category><![CDATA[TRGI]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><strong>Leckmengenbewertung nach neuer TRGI</strong></p>
<p>Glaubt man den Ergebnissen von Feldversuchen, sind im Bundesdurchschnitt rund die Hälfte aller in Betrieb befindlichen Niederdruck-Erdgasleitungen nicht mehr dicht, aber unbeschränkt gebrauchsfähig. Aber darf das auch so sein, wenn an einer solchen Gasleitung gearbeitet wurde?&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Leckmengenbewertung nach neuer TRGI</strong></p>
<p>Glaubt man den Ergebnissen von Feldversuchen, sind im Bundesdurchschnitt rund die Hälfte aller in Betrieb befindlichen Niederdruck-Erdgasleitungen nicht mehr dicht, aber unbeschränkt gebrauchsfähig. Aber darf das auch so sein, wenn an einer solchen Gasleitung gearbeitet wurde?</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><a href="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/06/0521-01.jpg" rel="lightbox"><img class="alignnone size-full wp-image-2259" title="Es reicht nicht, die Leckmenge einer Gasleitung zu ermitteln - das Ergebnis muss richtig interpretiert werden (Bild: System Rau)" src="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/06/0521-01.jpg" alt="" width="450" height="450" /></a></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p>Die TRGI 2008 lässt zu, dass auch Gasleitungen, die eine Leckage von einem Liter pro Stunde oder mehr haben, ohne Eingriffe in Betrieb bleiben dürfen. Aber Vorsicht! Technische Regeln sind keine Kochbücher. Wer nach diesen arbeitet, darf sie nicht wörtlich umsetzen, sondern situationsbezogen anwenden.<span id="more-2258"></span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span><br />
<strong> Rost-Hirsch ist nicht OK</strong><br />
Es ist folglich nicht damit getan, den Leckagewert einer Leitung zu ermitteln. Die wahre Kunst liegt in der Bewertung desselben. Grobe Vorgaben hierzu kann man den Technischen Regeln entnehmen. Nach diesen gilt eine Gasleitung als gebrauchsfähig, wenn sie zwar nicht mehr dicht ist, ihr Gasverlust aber unter Betriebsbedingungen (Erdgas unter Betriebsdruck) weniger als 1 l/h beträgt. Wird eine Leckage von 1 l/h bis weniger als 5 l/h diagnostiziert, liegt verminderte Gebrauchsfähigkeit vor. Man spricht von keiner Gebrauchsfähigkeit, wenn man einen Gasverlust von 5 l/h oder sogar noch mehr feststellt. Wer sich aber nur an diesen Messwerten orientiert und Leitungen entsprechend bewertet, kommt einem TÜV-Prüfer gleich, der bei einer Hauptuntersuchung des Autos lediglich checkt, ob die Blinker funktionieren. Denn ob eine Erdgasleitung nun sicher (also gebrauchsfähig) ist oder nicht, hängt nicht nur von der festgestellten Leckage ab. Auch ihr baulicher Zustand und die Begleitumstände spielen eine wichtige Rolle. So käme wohl niemand auf die Idee, eine Gasleitung, die im feuchten Keller verrostet mit Bindedraht an den Holzrosten der Mieterkeller angebunden ist, als unbeschränkt gebrauchsfähig zu bewerten, nur weil die Leckage unter 1 l/h liegt. Sind bauliche Mängel vorhanden, kann folglich auch eine dichte Gasleitung mit „nicht gebrauchsfähig“ beurteilt werden müssen.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><a href="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/06/0521-02.jpg" rel="lightbox"><img class="alignnone size-full wp-image-2260" title="Die TRGI 2008 geben eine Gebrauchsfähigkeitsabstufung nach Leckrate vor - aber auch der Zustand spielt eine Rolle" src="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/06/0521-02.jpg" alt="" width="450" height="300" /></a></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong>Der Kasten macht’s</strong><br />
Ähnlich genau hinsehen muss man, wenn Gasleitungen innerhalb von Installationsschächten oder Verkleidungen verlegt wurden. Führen Rohre ohne Verbindungsstellen &#8211; also „aus einem Stück“ &#8211; durch diesen Hohlraum, dürfte innerhalb dieses Bereiches auch keine Gasleckage auftreten. Deshalb fordern die TRGI 2008 eine Hohlraumbelüftung auch nur noch für solche, in denen Gasleitungen mit Rohrverbindungsstellen liegen. An den Rohrverbindungen kann es zu Lecks kommen. Und das hier austretende Gas darf nicht zu einer Gefährdung führen. Die Frage, wann eine Gefährdung nicht mehr auszuschließen ist, beantwortet sich mit der Besenkammer-Theorie:<br />
In einem Raum mit einem Inhalt von 1000 l, der mindestens eine Tür hat (z. B. eben die besagte Besenkammer), herrscht ein ständiger Luftwechsel von n = 0,4. Das bedeutet, dass sich das Luftvolumen des Raumes (auch bei ständig geschlossener Tür) 0,4-mal in der Stunde austauscht. Würde es in diesem Raum zu einem Erdgasaustritt von 5 l/h kommen, ergäbe sich &#8211; dank des ständigen Abfließens und Zufließens von Luft &#8211; eine Gaskonzentration von 1,25 Vol-%. Da die untere Explosionsgrenze von Erdgas bei rund 4 Vol-% liegt, wäre in dieser Situation die Sicherheit noch gewährleistet.<br />
Hat ein Installationsschacht einen Inhalt von weniger als 1000 l, stellen die Lüftungen die Verbindung zum größeren Raum her. Dann ist die Besenkammer-Theorie auch auf den Installationsschacht anwendbar. Aus dieser Erkenntnis folgt, dass eine Gasleitung mit Rohrverbindungen innerhalb eines unbelüfteten Schachtes oder Kastens nicht erst bei Leckagen von 5 l/h oder mehr eine Gefahr darstellen kann. Hier kann schon eine Leckage von beispielsweise nur 0,5 l/h es nötig machen, die Leitung außer Betrieb zu nehmen.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong>Bloß keinen Tunnelblick</strong><br />
Man sieht: Der Leckage-Messwert muss immer ins Verhältnis zur Installations-Situation gesetzt werden. Das gilt besonders dann, wenn mehrere Leitungen eines Gebäudes sicherheitstechnisch zu bewerten sind. Führen beispielsweise drei klassisch verlegte Gasleitungen (also aus Metallrohren mit Rohrverbindungen) durch einen gemeinsamen Installationsschacht, müssen die Leckraten zusammen bewertet werden. Hat jede Leitung ein Leck von zum Beispiel 0,5 l/h und muss angenommen werden, dass diese Lecks im Schacht liegen, ist addieren angesagt. Man kommt auf 1,5 l/h, was insgesamt vermindert gebrauchsfähig heißt und eine Sanierung innerhalb von vier Wochen nötig macht. Führen diese drei Gasleitungen mit ihrer Leckage aber auf getrennten Wegen durch drei verschiedene Installationsschächte, kann man die Leckagen einzeln betrachten. Mit jeweils 0,5 l/h sind alle Leitungen als unbeschränkt gebrauchsfähig zu bewerten. Es kommt immer darauf an, ob die aus Lecks austretenden Erdgasmengen zusammenkommen können oder eben nicht.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><a href="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/06/0521-03.jpg" rel="lightbox"><img class="alignnone size-full wp-image-2261" title="Je vier Gasleitungen werden links und rechts in Installationsschächten geführt. Obwohl jede Leitung für sich unbeschränkt gebrauchsfähig ist, gibt’s bei den Leitungen 1 - 4 Sanierungsbedarf" src="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/06/0521-03.jpg" alt="" width="450" height="335" /></a></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong>Die Leitung zerhacken</strong><br />
Diese Überlegung führte zu einer weiteren Neuerung in den TRGI 2008. Bislang hat man die Gasinstallation eines Gebäudes (im Falle einer Etagengasversorgung) bei der Ermittlung der Gebrauchsfähigkeit in Prüfabschnitte aufgeteilt. Dabei wurde die Verteilungsleitung bis hin zur Zählerstellung als ein Leitungsabschnitt angesehen. Ferner war eine Leitung jeweils vom Gaszähler bis hin zum Gasgerät eine weitere, zu bewertende Leitung. Jetzt gibt es die Möglichkeit, auch die Leitung zwischen Gaszähler und Gasgerät in weitere Abschnitte aufzuteilen, die gesondert bewertet werden. So ist es nun zulässig, die Leckage der Kellerleitung, der Steigeleitung und der Leitungen innerhalb der Wohnung separat zu ermitteln. Bei einer Instandsetzung wird mit den einzelnen Abschnitten dann wie bislang mit einer gesamten Leitung verfahren. Eine vermindert gebrauchsfähige Gasleitung muss nach der Instandsetzung mit ihren einzelnen Abschnitten somit nur noch unbeschränkt gebrauchsfähig sein, der instand gesetzte Abschnitt aber dicht nach Dichtheitsprüfung. Ganz deutlich: Wird ein Leitungsteil repariert, weil er vermindert oder nicht gebrauchsfähig ist, muss dieser Teil nach Abschluss der Arbeiten dicht sein. Ein „daran rumfummeln“ bis man mit der Leckrate wieder unter 1 l/h ist, ist auch weiterhin kein professionelles arbeiten. Ein „das ist jetzt dicht genug“ (Dichtsprechung), gibt es folglich auch weiterhin nicht. Eine Leitung bzw. ein für sich gesondert zu bewertender Leitungsteil darf hingegen nach Ausführung von Arbeiten nicht dicht, sondern unbeschränkt gebrauchsfähig sein, wenn dieser auch schon vor Beginn der Arbeiten unbeschränkt gebrauchsfähig war. Liegen zwei oder sogar mehrere Gasleitungen innerhalb eines Installationsschachtes, müssen diese in die Betrachtung &#8211; wie bereits beschrieben &#8211; einfließen. Und: Im Normalfall wird die Trennung einer Gasleitung in Abschnitte zum Zweck der Leckmengenmessung in Wohngebäuden einen Aufwand bedeuten, der einfach keinen Sinn macht.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><a href="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/06/0521-04.jpg" rel="lightbox"><img class="alignnone size-full wp-image-2262" title="Früher wurde die Leitung vom Zähler bis zum Gerät bewertet. Heute ist die Aufteilung und Begutachtung in Abschnitten zulässig" src="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/06/0521-04.jpg" alt="" width="650" height="463" /></a></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong>K.O.-Kriterium Gasgeruch</strong><br />
Ist der Grund für einen Einsatz im Kundenhaus ein Gasgeruch, muss man die Gebrauchsfähigkeitsabstufungen vergessen. Bei Gasgeruch gibt es nur noch zwei Möglichkeiten: dicht oder undicht. Und zwar auch dann, wenn die Leckage eigentlich nur minimal ist. Das erklärt sich aus der Psychologie heraus. Der Kunde hat Gasgeruch bemerkt und den Fachmann gerufen, weil er weiß, dass etwas nicht stimmt, wenn es nach Gas riecht. Man stelle sich nun vor, der Fachmann überprüft die Gasleitung, stellt eine Leckrate von beispielsweise 0,1 l/h fest und eröffnet dem Kunden, es bestünde kein Handlungsbedarf. In diesem Augenblick hat das Sicherheitsinstrument der Erdgas-Odorierung seine Warnwirkung verloren. Denn der Kunde hat jetzt erlebt, dass seine Gasleitung nicht repariert werden muss, obwohl es nach Gas riecht. Fazit: Ein Gasgeruch muss &#8211; unabhängig von der Leckrate der verursachenden Gasleitung &#8211; immer eine Instandsetzung nach sich ziehen. Auch die Kombination eines Gasgeruches mit der Vier-Wochen-Reparaturfrist beißt sich. Es darf nicht sein, dass die Aufforderung an den Laien „bei Gasgeruch sofort handeln“ vom Profi mit einem „wir haben vier Wochen Zeit“ gekontert wird.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><a href="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/06/0521-05.jpg" rel="lightbox"><img class="alignnone size-full wp-image-2263" title="Werden vermindert oder nicht gebrauchsfähige Leitungen oder Leitungsteile repariert, wird eine Dichtheitsprüfung fällig (Bild: System Rau)" src="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/06/0521-05.jpg" alt="" width="450" height="710" /></a></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p>Es zeigt sich, dass die Frage der Dichtheit bzw. Gebrauchsfähigkeit nicht nur nach Messwert sondern unter Berücksichtigung aller Begleitumstände beantwortet werden muss. Doch unabhängig davon bleibt es dabei: Wird eine Leitung oder ein für sich zu bewertender Teil einer Leitung zur Beseitigung einer verminderten oder keiner Gebrauchsfähigkeit repariert, muss die Dichtheit erreicht werden.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span><br />
<em>von <a title="Jörg Scheele" href="http://www.joerg-scheele.de/" target="_blank">Jörg Scheele</a></em></p>

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		<title>An, aus &#8211; oder was?</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Jul 2010 05:00:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>monteur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gut zu wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Haustechnik]]></category>
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		<category><![CDATA[Legionellen]]></category>
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		<description><![CDATA[<p><strong>Zeit- oder temperaturgesteuerte Zirkulationspumpen</strong></p>
<p>Komfort muss sein, das ist klar. Und dazu gehört es auch, dass man an den Sanitärobjekten nicht lange auf warmes Wasser warten möchte. Wird eine Zirkulationsleitung eingebaut, ist auch eine Pumpe nötig. Die Frage ist dann,&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zeit- oder temperaturgesteuerte Zirkulationspumpen</strong></p>
<p>Komfort muss sein, das ist klar. Und dazu gehört es auch, dass man an den Sanitärobjekten nicht lange auf warmes Wasser warten möchte. Wird eine Zirkulationsleitung eingebaut, ist auch eine Pumpe nötig. Die Frage ist dann, ob diese ständig in Betrieb sein muss.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><a href="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/06/0517-02.jpg" rel="lightbox"><img class="alignnone size-full wp-image-2251" title="Streitpunkt Zirkulationspumpe: Soll sie nun durchgängig betrieben werden oder nicht? (Bild: Wilo)" src="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/06/0517-02.jpg" alt="" width="450" height="338" /></a><span id="more-2250"></span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p>Ein Blick in die Vergangenheit lässt vermuten, dass die Zirkulationspumpe nicht ständig fördern muss. Denn schließlich gab es früher die so genannte Schwerkraft-Zirkulation. Sie kam ganz ohne Pumpe aus und machte sich den Dichteunterschied des warmen und kalten Wassers zunutze. Das warme Wasser mit geringerer Dichte stieg quasi freiwillig in der Steigleitung nach oben. Dafür sorgte auch das schwerere, abgekühlte Wasser, das in der Zirkulationsleitung wieder nach unten drückte. Damit das funktionierte, musste das Wasser aber abkühlen. Hier wurde also ohne Ende Energie verschleudert. Schlimmer noch: In dem nur noch lauwarmen „Rücklaufwasser“ fühlten sich auch Legionellen sehr wohl.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><a href="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/06/0517-03.jpg" rel="lightbox"><img class="alignnone size-full wp-image-2252" title="Zirkulationsleitungen müssen heute mit Pumpe ausgestattet sein; eine Schwerkraftzirkulation ist hygienisch und energetisch nicht zu vertreten (Bild: Alfons Gaßner, Der Sanitärinstallateur)" src="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/06/0517-03.jpg" alt="" width="450" height="228" /></a></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong>Zirku-Pumpen powern immer?</strong><br />
Logisch, dass man eine Zirkulationsanlage ohne Pumpe heute nicht mehr bauen darf. Denn solche Konstruktionen sind hygienisch bedenkliche Energie-Vernichtungsanlagen. Also muss die Pumpe her. Nach  der geltenden Energieeinsparverordnung, kurz EnEV [1],  muss eine Pumpe zeit- oder temperaturgesteuert betrieben werden. Die EnEV gestattet es, den Pumpenbetrieb innerhalb von 24 Stunden für maximal acht Stunden zu unterbrechen &#8211; eben um Energie, also hier elektrischen Strom zuzüglich der Auskühlverluste der Warmwasser- und Zirkulationsleitungen einzusparen. Was passiert aber mit dem warmen Wasser, wenn die Pumpe nicht fördert? Es kühlt sich in Temperaturbereiche ab, die ideale Vermehrungsbedingungen für Legionellen darstellen. In diesem Fall kann die Kontamination des gesamten Warmwassersystems nicht mehr ausgeschlossen werden. Das kann für die Nutzer des warmen Wassers eine erhebliche Gesundheitsgefährdung bedeuten. Um genau diese zu vermeiden, muss die Zirkulationspumpe ununterbrochen fördern &#8211; so scheint es.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><a href="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/06/0517-04.jpg" rel="lightbox"><img class="alignnone size-full wp-image-2253" title="Das Rohr-in-Rohr-Zirkulationssystem spart Platz und Energie - aber es hat auch Nachteile (Bild: Viega)" src="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/06/0517-04.jpg" alt="" width="250" height="704" /></a></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><strong>Wenn heiß, dann aus?</strong><br />
Allerdings trügt hier dieser Schein. Im DVGW-Arbeitsblatt W 551 [2] wird gefordert, dass Zirkulationsleitungen so zu dimensionieren und Pumpen so geregelt werden müssen, dass die Differenz zwischen Speicheraustrittstemperatur und Temperatur des rückläufigen Zirkulationswassers nicht größer als 5 K ist. Folglich muss die Zirkulationspumpe nur dann fördern, wenn eine Abweichung von dieser Vorgabe droht. Um dies zu ermöglichen muss der Kunde in eine temperaturgesteuerte Pumpe investieren. Allerdings hat auch diese Sache einen Haken. Besonders bei älteren Anlagen entspricht die Dämmung der Rohrleitung nicht an jeder Stelle des Systems den gesetzlichen Anforderungen. Da, wo man eben nicht so gut hinlangen konnte, ist vielleicht auch die Wärmedämmung etwas spärlicher ausgefallen &#8211; Hand aufs Herz: Wer hat sich nicht schon mal vor „fummeligen“ Arbeiten gedrückt? Schaltet die Pumpe temperaturbedingt ab, können an den nicht so gut gedämmten Leitungsstellen die Temperaturen auch unter 55 °C abfallen. Ein Legionellenproblem kann hier möglicherweise seinen Ursprung finden. Eine temperaturgesteuerte Pumpe ist folglich nicht grundsätzlich die richtige Wahl. Es kommt eben auf die Anlage an. Zirkulation bedeutet in der Regel die Notwendigkeit einer zweiten Leitung. Und die benötigt nun einmal Platz. Eine in dieser Hinsicht sparsame Ausführung stellt die Rohr-In-Rohr-Zirkulation dar. Hinzu kommt bei diesem System der Vorteil, dass der Wärmeverlust des „Rücklaufs“ direkt vom Warmwasser wieder aufgenommen wird. Aber auch bei diesem System stellt sich ein hygienischer Nachteil heraus: Das Rohr im Rohr vergrößert die benetzte Oberfläche und damit den Platz für Biofilm um rund 30 Prozent. Hinzu kommt die Gefahr einer Verstopfung des Ringspaltes zwischen dem inneren und dem äußeren Rohr bei harten Wässern.</p>
<p>Um vor allem aber gesundheitlichen Gefahren vorzubeugen, sollte also auf eine zeitgesteuerte Abschaltung von Zirkulationspumpen verzichtet werden. Ob der Einsatz einer temperaturgeregelten Pumpe vertretbar ist, hängt vom Zustand der Warmwasseranlage ab; ist die Dämmung der Rohrleitung nicht durchgängig so, wie sie sein sollte, können Probleme entstehen. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte dem Grundsatz „Gesundheit geht vor Energieeinsparung“ folgen und die Zirkulationspumpe dauerhaft betreiben.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><em>von Frank Sengebusch</em></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><em><strong>Literaturnachweis:</strong><br />
[1] EnEV: Verordnung über energiesparenden Wärmeschutz und energiesparende Anlagentechnik bei Gebäuden (Energieeinsparverordnung)<br />
[2] DVGW W 551: Trinkwassererwärmungs- und Trinkwasserleitungsanlagen &#8211; Technische Maßnahmen zur Verminderung des Legionellenwachstums &#8211; Planung, Errichtung, Betrieb und Sanierung von Trinkwasser-Installationen</em></p>

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		<title>Keine 1,5mm Wanddicke mehr vorgeschrieben</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Jul 2010 05:13:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Loeti</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Haustechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Sanitär]]></category>
		<category><![CDATA[Spezial]]></category>
		<category><![CDATA[Cu-Rohre]]></category>
		<category><![CDATA[DV-Nummer]]></category>
		<category><![CDATA[GW 392]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><strong>Seit der Neufassung des DVGW-Arbeitsblattes GW 392 (erschienen im Juli 2009)  dürfen auch Rohre 28 x 1 mm in der Gasinstallation verwendet werden. Doch aufgepasst: Die Rohre müssen nach GW 392 geprüft und zugelassen sein, d. h. es muss  auf</strong>&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Seit der Neufassung des DVGW-Arbeitsblattes GW 392 (erschienen im Juli 2009)  dürfen auch Rohre 28 x 1 mm in der Gasinstallation verwendet werden. Doch aufgepasst: Die Rohre müssen nach GW 392 geprüft und zugelassen sein, d. h. es muss  auf dem Rohr das Prüfkennzeichen &#8220;DV&#8221; angegeben sein.</strong></p>
<p><strong><a href="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/07/1322-02.jpg" rel="lightbox"><img class="alignnone size-large wp-image-2387" title="GW392 DV-Nummer " src="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/07/1322-02-1024x594.jpg" alt="" width="554" height="321" /></a><br />
</strong></p>
<p>In dem Regelwerk GW 392, dass die Anforderungen an Kupferrohre für die Hausinstallation  definiert, wurden für den Abmessungsbereich zwischen 28 und 54 mm Kupferrohre  mit reduzierten Wandstärken aufgenommen. Vor diesem Hintergrund wird jetzt  blankes Kupferrohr auch als halbharte Stangen in der neuen Dimension 28  x 1 mm sowie als harte Stangen in den Dimensionen 35 x 1,2 mm, 42 x 1,2 mm und  54 x 1,5 mm angeboten. Diese Rohre können nach GW 392 geprüft und zugelassen  werden. Sie sind dann mit den Buchstaben DV gekennzeichnet. Den  Buchstaben folgt eine Zahlen-Buchstaben-Kombination als Produktionsnummer. Für  Gas- und Wasserinstallationen dürfen ausschließlich nur Kupferrohre mit  DV-Prüfkennzeichen verwendet werden.</p>

<div class="sociable">

<ul>
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		<title>Kostenkiller in Sachen Wasser und Energie</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Jul 2010 05:21:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<div>Im Frühjahr  wurde in Deutschland wieder abgerechnet: Wasser-, Energie- und Nebenkosten sind  gestiegen. Regelmäßig fragen sich Verbraucher, wie sie Kosten reduzieren können  – ohne am Komfort zu sparen. Eine verblüffende Lösung kommt aus dem Schwarzwald:  Mit Armaturen von Hansgrohe holt</div><p>&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Im Frühjahr  wurde in Deutschland wieder abgerechnet: Wasser-, Energie- und Nebenkosten sind  gestiegen. Regelmäßig fragen sich Verbraucher, wie sie Kosten reduzieren können  – ohne am Komfort zu sparen. Eine verblüffende Lösung kommt aus dem Schwarzwald:  Mit Armaturen von Hansgrohe holt man sich jetzt serienmäßig den Kostenkiller ins  Haus – mehr als 60 Prozent Ersparnis bei den Kosten für Wasser- und  Energieverbrauch. Und das Wasservergnügen bleibt das gleiche.</div>
<div>
<p>Möglich macht’s die Hansgrohe EcoSmart-Technologie, die den Wasserdurchfluss  von Waschtischarmaturen der Marken Hansgrohe und Axor begrenzt. Seit Anfang des  Jahres ist der Verbrauch noch deutlicher reduziert: Nur fünf Liter in der Minute  fließen ins Waschbecken, ohne dass der Kunde dies extra einstellen muss.  Gegenüber herkömmlichen Armaturen ohne Durchflussbegrenzung, die rund 14 Liter  Wasserdurchfluss pro Minute haben, ist das eine beträchtliche Ersparnis.</p>
</div>
<div>
<div><em><a href="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/07/Bild1.jpg" rel="lightbox"><img class="alignnone size-full wp-image-2347" title="Bild1" src="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/07/Bild1.jpg" alt="" width="271" height="280" /></a>Dank  des Einsatzes eines neuen Durchflussbegrenzers konnte der Wasserdurchfluss auf  bis zu 5 Liter pro Minute gesenkt werden – und dies ohne jeden Komfortverlust.  Foto: Hansgrohe</em></div>
<p>Weniger Wasser bei gleichem Komfort, das bedeutet das gleiche satte  Wassergefühl auf der Haut wie gewohnt, aber mit weniger Kubikmeter wertvollem  Nass. Das Geheimnis der Wasserspartechnik ist zum einen, dass das Wasser mit  Luft angereichert wird. Das macht die Wassertropfen sprudellebendig und füllig,  reduziert dabei aber die verbrauchte Wassermenge. Zum Zweiten reagiert ein  raffinierter Durchflussbegrenzer flexibel auf den häuslichen Wasserdruck. Ist  dieser hoch, so verengt er sich automatisch, und bei niedrigem Druck öffnet sich  das ringförmige Ventil: Immer fließen maximal sparsame fünf Liter je Minute.  Weniger Wasser bedeutet auch weniger Energie, ohne die es kein Warmwasser gibt.  Nicht nur die Wasserrechnung geht auf Diät, wenn der Wasserverbrauch sinkt,  sondern auch die Heizenergierechnung. Die Beispielrechnung für einen typischen  Vier-Personen-Haushalt ergibt eine jährliche Ersparnis von rund 37.000 Litern  Wasser: in barer Münze ist dies eine Kostenreduzierung von 230 Euro im Jahr –  durchschnittlicher Wasser- und Heizenergieverbrauch zugrunde gelegt. Und auch  für den Klimaschutz wirkt sich die Wasserspartechnologie aus: Rund 240 Kilogramm  beträgt die CO2 Reduktion pro Jahr.</p>
</div>

<div class="sociable">

<ul>
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		<title>iPhone App wechselt Armaturen aus</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 19:12:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Sie wollen spielerisch ausprobieren, wie die neue PuraVida Armatur bei Ihnen  zu Hause aussieht? Nichts leichter als das.</p>
<p>Besitzer eines iPhones kommen in den Genuss einer Premiere in Sachen  Badgestaltung. Als erster Sanitärhersteller bietet die Hansgrohe AG eine  Applikation für&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sie wollen spielerisch ausprobieren, wie die neue PuraVida Armatur bei Ihnen  zu Hause aussieht? Nichts leichter als das.</p>
<p>Besitzer eines iPhones kommen in den Genuss einer Premiere in Sachen  Badgestaltung. Als erster Sanitärhersteller bietet die Hansgrohe AG eine  Applikation für die virtuelle Badgestaltung an. Mit der iPhone App  Hansgrohe@home (<a title="App Download" href="http://www.hansgrohe.de/iphone" target="_blank">www.hansgrohe.de/iphone</a>) können Nutzer in real existierenden  Bädern interaktiv ausprobieren, wie die neuen Armaturen der Linie Hansgrohe  PuraVida auf ihrem eigenen Waschplatz aussehen.</p>
<p><a href="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/06/hg_puravida-app-fotografieren.jpg" rel="lightbox"><img class="alignnone size-full wp-image-2269" title="hg_puravida-app-fotografieren" src="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/06/hg_puravida-app-fotografieren.jpg" alt="" width="320" height="480" /></a></p>
<p>„Das Prinzip der Hansgrohe App ist ganz einfach“, erklärt Joachim Huber,  Marketingleiter der Marke Hansgrohe. „Sie fotografieren Ihren Waschtisch,  entfernen auf dem Touchscreen mit ihrem Finger die vorhandene Armatur und die  App projiziert die PuraVida Armatur an diese Stelle.“ Diese Bildmontage kann  gespeichert, per Mail weiterverschickt oder ausgedruckt werden. „Damit ist die  Hansgrohe App natürlich auch ein nützliches Tool für die Kundenansprache in der  Badausstellung“, so Joachim Huber. Auf jeden Waschplatz in den Ausstellungskojen  könne der Fachmann ohne umständlichen Umbau und ohne den Einsatz von  Dekomischern die PuraVida Armatur virtuell platzieren und dem Kunden diese  Simulation per Mail oder Ausdruck zur Verfügung stellen.</p>
<p><a href="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/06/hg_puravida-app-mischer.jpg" rel="lightbox"><img class="alignnone size-full wp-image-2270" title="hg_puravida-app-mischer" src="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/06/hg_puravida-app-mischer.jpg" alt="" width="320" height="480" /></a></p>
<p>Ist der Kunde  dann positiv überrascht, wie gut die weiß-chrom Farbigkeit ins Bad passt, findet  er in der App weitere interessante Informationen etwa auch zum passenden  PuraVida Brausenprogramm oder gelangt direkt auf das PuraVida Online-Special,  das Hansgrohe mit vielen interaktiven Extras und Download-Möglichkeiten auf  seiner Internetseite bereitstellt.</p>
<p>(Bilder: hansgrohe)</p>
<p>Zum Hersteller <a title="Info Klick" href="http://www.hansgrohe.de" target="_blank">www.hansgrohe.de</a></p>

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		<title>Wasserschäden durch Pfusch und Rost</title>
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		<pubDate>Thu, 27 May 2010 05:13:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gut zu wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Haustechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Heizung]]></category>
		<category><![CDATA[Sanitär]]></category>
		<category><![CDATA[DEKRA]]></category>
		<category><![CDATA[Korrosion]]></category>
		<category><![CDATA[Korrosionsschaden]]></category>
		<category><![CDATA[Pressmaschine]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserschaden]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><strong>Stuttgart – Schlamperei und Korrosion, oft verursacht durch  Planungsfehler, sind die häufigsten Gründe für große Wasserschäden im  Sanitärbereich. Auch mangelhafte oder billige Bauteile sind eine Gefahrenquelle,  wie die neue DEKRA Wasserschaden-Studie zeigt. Sie nahm knapp 200 Schäden genau  unter die</strong>&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Stuttgart – Schlamperei und Korrosion, oft verursacht durch  Planungsfehler, sind die häufigsten Gründe für große Wasserschäden im  Sanitärbereich. Auch mangelhafte oder billige Bauteile sind eine Gefahrenquelle,  wie die neue DEKRA Wasserschaden-Studie zeigt. Sie nahm knapp 200 Schäden genau  unter die Lupe, deren Ursache zunächst unklar war.</strong></p>
<p>Mehr als ein  Drittel (36 Prozent) aller Schäden sind auf Montagefehler zurückzuführen. Die  DEKRA Sachverständigen entdeckten, dass häufig zu hohe Spannungen auf den  Bauteilen lasteten. Gewindeverbindungen waren zu fest angezogen, zuweilen wird  zu viel Hanf zum Abdichten verwendet. Manchmal setzten die Monteure falsche  Presswerkzeuge ein. Probleme beim Verlegen führen ebenfalls zum Bruch: Rohre,  die nicht passen, werden unter Spannung  eingebaut, die Folgeerscheinung sind Spannungsrisse.</p>
<p><a href="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/05/image_gallery2.jpg" rel="lightbox"><img class="alignnone size-full wp-image-2152" title="Bild: DEKRA Spannungsriss" src="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/05/image_gallery2.jpg" alt="" width="554" height="415" /></a></p>
<p>Fast gleichauf liegt die Schadensursache Korrosion, die für 35  Prozent der Fälle verantwortlich ist. Korrosionsprobleme werden oft schon durch  Fehler bei der Planung verursacht. Häufig stimmen die Planer das Material –  Kunststoff-, Edelstahl- oder Kupferrohre – nicht auf die Wasserqualität- und  -eigenschaften ab. Auch Partikel im Leitungssystem können Korrosion verursachen.  Schuld daran sind beispielsweise fehlende Filter. Auch beschädigte Rohre  korrodieren leicht.</p>
<p>Ab Werk fehlerhafte oder unbrauchbare Sanitärprodukte  waren für 28 Prozent der untersuchten Fälle verantwortlich. Diese Produkte  zeigen oft eine mangelhafte Werkstoffqualität. Zum Beispiel stimmt die chemische  Zusammensetzung des Werkstoffs nicht oder es wurde nach dem Herstellungsprozess  keine ordnungsgemäße Wärmebehandlung an dem Bauteil durchgeführt. Auch  konstruktiv bedingte Mängel des Bauteils spielen eine Rolle in der  Schadensentstehung. Besonders fielen Billig-Produkte aus Fernost negativ auf.  „Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte Sanitärmaterial mit einem unabhängigen  Prüfzertifikat, beispielsweise dem DVGW-Zeichen, verbauen“, rät Dr. Andreas  Geiger, Geschäftsführer von DEKRA Industrial. „Es sind gerade im Sanitärbereich  oft die Pfennigprodukte, die sechsstellige Schäden am Gebäude  verursachen.“</p>
<p><a href="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/05/image_gallery1.jpg" rel="lightbox"><img class="alignnone size-full wp-image-2153" title="Bild: DEKRA" src="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/05/image_gallery1.jpg" alt="" width="555" height="365" /></a><br />
Die Expertenorganisation DEKRA hat für die Studie in ihrem  Labor für Werkstofftechnik und Schadensanalytik in Saarbrücken knapp 200  Wasserschäden im Sanitärbereich ausgewertet. Versicherungs-, Bau- oder  Handwerksunternehmen hatten DEKRA beauftragt, den Ursachen für Schäden auf die  Spur zu kommen, vorzugsweise um Haftungsfragen zu klären. Der  Untersuchungszeitraum erstreckte sich über die vergangenen fünf Jahre; die Höhe  der Schäden lag jeweils in einem fünf- oder sogar sechsstelligen  Eurobereich.</p>
<p>Um die Ursache für das Versagen des Bauteils zu klären,  werden die Teile von den Sachverständigen im DEKRA Werkstofflabor Schritt für  Schritt begutachtet. Zunächst werden die Teile visuell, dann makroskopisch und  mikroskopisch untersucht. Zuletzt kommt das Rasterelektronenmikroskop mit der  daran befindlichen Energiedispersive Röntgenmikroanalyse (EDX-Analyse) zum  Einsatz. Anhand eines Spektroskopes können die Experten die  Werkstoffzusammensetzung bestimmen. Die mechanischen Kennwerte wie  beispielsweise Härte und Zugfestigkeit des Werkstoffes werden mit Hilfe von  mechanisch-technologischen Prüfverfahren ermittelt.</p>
<p><a href="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/05/image_gallery.jpg" rel="lightbox"><img class="alignnone size-full wp-image-2154" title="Bild: DEKRA Lochfraßkorrosion" src="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/05/image_gallery.jpg" alt="" width="552" height="362" /></a></p>
<p>Das DEKRA  Werkstofflabor ist aufgrund seiner umfangreichen Geräteausstattung und den  zugehörigen Akkreditierungen in der Lage, eine Vielzahl an Untersuchungen  vorzunehmen. Hierzu zählen neben der reinen Schadensanalytik auch  Korrosionsprüfungen sowie mechanisch-technologische Prüfungen.</p>

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		<title>Trendy: Zuhause relaxen</title>
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		<pubDate>Tue, 18 May 2010 05:00:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>monteur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Haustechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Sanitär]]></category>
		<category><![CDATA[Spa]]></category>
		<category><![CDATA[Wellness]]></category>
		<category><![CDATA[Whirlwanne]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><strong>Wellness im Privatbereich</strong></p>
<p><span style="color: #ffffff;">. </span></p>
<p>Es genügt, wenn man einen Urlaubsprospekt zur Hand nimmt: Es gibt so gut wie keinen Reiseveranstalter, der Wellnuss-Hotels nicht zu seinem Angebot zählt. Schön und gut. Aber Urlaub macht man ja leider nicht so oft.&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wellness im Privatbereich</strong></p>
<p><span style="color: #ffffff;">. </span></p>
<p>Es genügt, wenn man einen Urlaubsprospekt zur Hand nimmt: Es gibt so gut wie keinen Reiseveranstalter, der Wellnuss-Hotels nicht zu seinem Angebot zählt. Schön und gut. Aber Urlaub macht man ja leider nicht so oft. Und so ist die Frage, ob man in der Zeit zwischen den Auszeiten auf dem Zahnfleisch laufen soll, durchaus berechtigt. Der Anlagenmechaniker bietet heute Spa-Bäder an &#8211; für das tägliche Stückchen Urlaub daheim.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">. </span></p>
<p><a title="Ruhe und Entspannung zuhause - gerade das wird für den Kunden in der heutigen Zeit immer wertvoller  (Bilder: Duravit)" href="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/01/0417_01.jpg" rel="lightbox"><img src="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/01/0417_01.jpg" alt="Ruhe und Entspannung zuhause - gerade das wird für den Kunden in der heutigen Zeit immer wertvoller  (Bilder: Duravit)" /></a></p>
<p><span style="color: #ffffff;">. </span></p>
<p>Das Wörtchen „Spa“ dient heute als Oberbegriff für Gesundheits- und Wellness-Einrichtungen. Spa als Abkürzung von lat. „Sanus per aquam“, gesund durch Wasser, verknüpft Wohlbefinden und Gesundheit untrennbar mit dem Lebenselement Wasser. Und genau das möchten immer mehr Menschen am liebsten ganz privat zu Hause genießen. <span id="more-1771"></span>Als Ausdruck eines neuen Lebensgefühls entwickelt sich das Bad zum Ort aktiver Gesundheitsvorsorge. Zum Spa-Effekt addiert sich zuhause der Genuss einer ganz privaten und intimen Atmosphäre. Neueste Produktentwicklungen von Badherstellern wie Duravit zeigen, wie man dem Kunden seinen ganz persönlichen Spa-Tempel in den eigenen vier Wänden aufbauen kann.<br />
<span style="color: #ffffff;">. </span></p>
<p><strong>Totale Entspannung unter der Dusche</strong><br />
Äußere Faktoren wie Hektik, Lärm, Anspannung und Zeitdruck belasten die Menschen und lassen die Stresskurve ansteigen. Spa-Produkte wie eine  Multifunktionsdusche unterstützen den Stressabbau und laden dazu ein, körperliche und seelische Tiefenentspannung zu erleben &#8211; vom prasselnden Monsunregen bis zum erholsam-gesunden Dampfbad. Diese gesundheitsfördernden Funktionen sind bequem per Knopfdruck abrufbar. Regelmäßige Dampfbäder bieten sich beispielsweise an, um Erkältungen vorzubeugen. Musikalische Begleitung über integrierte Lautsprecher steht ebenso zur Auswahl wie professionelle Massage oder intensive Farb- und Dufterlebnisse. Zwei herausnehmbare, ausklappbare Holzsitze mit verstellbaren Rückenlehnen ermöglichen eine komfortable Sitz- oder Liegeposition.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">. </span></p>
<p><a title="Bitte einsteigen: Blue Moon bietet 58 cm Wannentiefe bei einem Außenmaß von nur 140 x 140 cm" href="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/01/0417-02.jpg" rel="lightbox"><img src="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/01/0417-02.jpg" alt="Bitte einsteigen: Blue Moon bietet 58 cm Wannentiefe bei einem Außenmaß von nur 140 x 140 cm" /></a></p>
<p><span style="color: #ffffff;">. </span></p>
<p><strong>Auch baden muss man können</strong><br />
Zum genüsslichen Entspannen oder wirkungsvollen Anregen nutzen viele Menschen am liebsten die heimische Badewanne. Zur wohltuenden Entspannung vom Alltag ist ein etwa 37 °C warmes Vollbad nach 21 Uhr ideal. Steht für den Abend noch etwas an, empfiehlt es sich zu duschen oder sich bei maximal 36 °C Wassertemperatur ungefähr 15 Minuten lang in der Wanne zu erholen. Bei heißeren Badetemperaturen schlägt das Herz schneller und man fühlt sich matt und träge, erreicht also eher die Bettschwere als die Partylaune. Neben dem Wellness-Effekt rückt der gesundheitliche Aspekt des Badens immer mehr in den Mittelpunkt. Warme und kalte Temperaturreize und das Gefühl der Schwerelosigkeit spielen eine wichtige Rolle bei Kreislaufproblemen, rheumatischen Erkrankungen oder bei Einschränkungen am Bewegungsapparat, denn Knochen und Muskeln werden im Wasser entlastet. Inzwischen haben einige Badhersteller auch belebende oder entspannende Badezusätze im Programm, wie etwa das Fichten-, Orangen- oder Gingko-Aroma, oder Melisse und Vanille. Aber erst die ausgefeilte Geometrie einer Wanne ermöglicht bequemes Komfortbaden. Hier ist ein ausreichendes Innenmaß unbedingt wichtig. Zusätzlich verfügen viele Badewannen-Modelle über eine ergonomisch geneigte Rückenlehne. Die warme hautsympathische Oberfläche von hochwertigem Sanitäracryl sorgt von Beginn an für das richtige Wohlgefühl beim Baden und Whirlen. Perfekt und platzsparend in den Raum integriert, bieten beispielsweise die Duravit-Wannen 2nd floor, Happy D., Paiova und Seadream viel Platz fürs private Bade- und Duschvergnügen.</p>
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<p><a title="Nach einem hektischen Tag zum stehen kommen: Angenehme Badbeleuchtung trägt viel dazu bei" href="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/01/0417-03.jpg" rel="lightbox"><img src="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/01/0417-03.jpg" alt="Nach einem hektischen Tag zum stehen kommen: Angenehme Badbeleuchtung trägt viel dazu bei" /></a></p>
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<p><strong>Massage macht wach</strong><br />
Selbst auf kleinstem Raum erfüllt z. B. Badhersteller Duravit nicht nur Bade- sondern auch Whirlwünsche für jedermann. Eine Vielzahl an Serienmodellen und Funktionen sorgen für die maßgeschneiderte Anwendung zu Hause. Sieben verschiedene Whirlsysteme und acht zusätzliche Module &#8211; vom Farblicht bis zum Temperatur- oder Hygienemanagement &#8211; stehen zur Auswahl. Air-Düsen im Wannenboden, Jet-Düsen in den Seitenwänden und rotierende Rücken- und Fußmassage-Düsen lassen sich über eine dezente Bedieneinheit auf dem Wannenrand regeln und einstellen. Vorgewärmte Luft aus den Air-Düsen umsprudelt den ganzen Körper. Die gleichmäßige Wasserbewegung regt den Kreislauf an und hat eine tiefe, entspannende Wirkung auf das Nervensystem. Alltagsstress wird abgebaut und der Körper sinkt in eine wohltuende Ruhe. Die Jet-Düsen massieren mit einem Wasser-Luft-Gemisch Rücken, Oberschenkel und Waden – auch das Gewebe unter der Haut. So werden Muskelschmerzen und Verspannungen gelöst. Sorgsam abgestimmt auf den Problembereich Rücken massieren rotierende Wasser-Luft-Massagedüsen Schulter- und Lendenpartien. Die Durchblutung wird angeregt, die Muskelfunktion gesteigert und der Organismus gestärkt. Sehr komfortabel ist auch die Massage der Fußreflexzonen durch rotierende Wasser-Luft-Düsen. Noch mal so schön wird das Whirlvergnügen mit einem Unterwasser-Halogenspot, der eine wohltuend angenehme Bade-Atmosphäre entstehen lässt. Die Neuheit „Blue Moon“ von Duravit entfaltet ihre wohltuende Massagewirkung über sage und schreibe 35 Düsen und 58 cm Wannentiefe, und das bei einem Außenmaß von nur 140 x 140 cm. Accessoires wie Nackenstützen, Armlehnen oder Ablagen machen das Bad besonders komfortabel. Hier badet man nicht nur, sondern genießt die traumhafte Leichtigkeit des Schwebens im warmen Wasser.</p>
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<p><a title="Wanne mit Wassergraben: die Starck X" href="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/01/0417-04.jpg" rel="lightbox"><img src="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/01/0417-04.jpg" alt="Wanne mit Wassergraben: die Starck X" /></a></p>
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<p><strong>Relaxen total</strong><br />
In einer schönen Umgebung nimmt man sich umso lieber Zeit zum Abschalten und lässt es sich auch im heimischen Bad so richtig gut gehen: Mit einer Badausstattung, die zum Erfrischen, Pflegen, Erholen, Schwelgen, Therapieren, Plätschern und Genießen einlädt. Das private Spa vereint Lebensstil, Design und Architektur zu einem stimmigen Ganzen. Badewannen zeigen sich in XXL-Größe und laden zum Badevergnügen zu zweit ein. Besonders freistehende Wannen dokumentieren Großzügigkeit im Bad. Entsprechend setzt sich ihr Design in Szene, beispielsweise bei der luxuriösen Starck X Badewanne. In ihrem umlaufenden Wassergraben lassen sich via Touch-Fernsteuerung individuelle Farb-Spiele bestimmen. Statt eines Überlaufs fangen echte weiße Steine das überfließende Wasser im außen liegenden Graben ein. Wasserbeständige, geradlinige Holzeinsätze &#8211; auf den Grabenrand aufgelegt &#8211; bringen eine wohnliche Optik ins Wasserparadies. Die Kombination von Prävention, Verwöhnen und Ambiente bietet ein ganzheitliches Erlebnis, das alle Sinne anspricht.</p>
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<p><a title="Gut für den Körper und für die Seele: das Dampfbad zuhause" href="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/01/0417-05.jpg" rel="lightbox"><img src="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/01/0417-05.jpg" alt="Gut für den Körper und für die Seele: das Dampfbad zuhause" /></a></p>
<p><span style="color: #ffffff;">. </span></p>
<p>Das private Badezimmer entwickelt sich immer weiter zu einer Erholungswelt, die Platz bietet für die Gesundheitsvorsorge und ganz persönliche Baderituale. Als Teil einer intimen Wohnsphäre tanken die Menschen in ihrem Bad neue Lebensenergie und schaffen sich einen Ort für mehr Lebensqualität. Der Anlagenmechaniker baut längst keine Badezimmer als reinen Zweckraum mehr. Und daher sollte der Wellness-Gedanke auch beim Bau eines noch so kleinen Bades nicht fehlen &#8211; für ein kleines Stück Urlaub zuhause.</p>

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		<title>Kein Regenwasser mehr in den Kanal</title>
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		<pubDate>Wed, 12 May 2010 05:30:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gut zu wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Haustechnik]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
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		<category><![CDATA[Grauwasser]]></category>
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		<category><![CDATA[Wasserhaushaltsgesetz]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit dem 1. März 2010 muss Regenwasser buchstäblich in eine andere Richtung fließen. Anstatt über Abläufe in den Kanal, wird es zukünftig auf den Grundstücken per Sickerpflaster oder Sickermulde dem natürlichen Wasserkreislauf direkt zugeführt. Ziel ist eine großflächige Versickerung zur Grundwasseranreicherung. Durch den bislang praktizierten Abtransport des Regenwassers geht der Grundwasserstand mehr und mehr zurück.</p>
<p><img class="alignnone" title="Regenwasser-Versickerung Bild: Oekozentrum" src="http://www.oekozentrum.org/oekologie/sicker_quer.jpg" alt="" width="425" height="319" /></p>
<p>Mit dem neuen Wasserhaushaltsgesetz darf seit dem 1. März 2010 Regenwasser nicht mehr mit Schmutzwasser vermischt werden. Das Ziel ist, dass künftig bei der Oberflächenentwässerung nicht mehr als 10 Prozent von der natürlichen Entwässerungs-Situation (wie sie vor der Bebauung war) abgewichen wird.</p>

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		<title>Geiz kann auch geil sein!</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Apr 2010 05:00:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>monteur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gut zu wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Haustechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Heizung]]></category>
		<category><![CDATA[Sanitär]]></category>
		<category><![CDATA[Dämmung]]></category>
		<category><![CDATA[Energieverluste]]></category>
		<category><![CDATA[EnEV]]></category>
		<category><![CDATA[schlechte Dämmung]]></category>
		<category><![CDATA[Wärmeleitfähigkeitsgruppe]]></category>
		<category><![CDATA[WLG]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><strong>Anforderungen an die Wärmedämmung</strong></p>
<p><span style="color: #ffffff;">. </span></p>
<p>Immer neue Botschaften signalisieren den Kunden, dass man schonend und daher geizig mit den endlichen Ressourcen umgehen muss. Insbesondere die Einsparung von Wärmeenergie durch entsprechende Dämmung zeigt, wie leicht dieser berechtigte Geiz umgesetzt werden&#8230;</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Anforderungen an die Wärmedämmung</strong></p>
<p><span style="color: #ffffff;">. </span></p>
<p>Immer neue Botschaften signalisieren den Kunden, dass man schonend und daher geizig mit den endlichen Ressourcen umgehen muss. Insbesondere die Einsparung von Wärmeenergie durch entsprechende Dämmung zeigt, wie leicht dieser berechtigte Geiz umgesetzt werden kann.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">. </span></p>
<p><a title="Die Anbringung der Wärmedämmung wird oft als lästige Pflicht angesehen, ist aber für die Qualität der Gesamtanlage unerlässlich  (Bilder: Armacell)" href="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/01/0414-01.jpg" rel="lightbox"><img title="Die Anbringung der Wärmedämmung wird oft als lästige Pflicht angesehen, ist aber für die Qualität der Gesamtanlage unerlässlich  (Bilder: Armacell)" src="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/01/0414-01.jpg" alt="Die Anbringung der Wärmedämmung wird oft als lästige Pflicht angesehen, ist aber für die Qualität der Gesamtanlage unerlässlich  (Bilder: Armacell)" width="300" /></a></p>
<p><span style="color: #ffffff;">. </span></p>
<p>Die Idee zur Dämmung von Heizungs-, Warmwasser- und Zirkulationsleitungen ist so alt wie die zugehörigen Anlagen selbst. Der rege Energieaustausch eines nackten Rohres mit seiner Umgebung führt im Sommer bekanntermaßen zur Erwärmung desselben, so, wie es im Winter zur Abkühlung des Rohres führt. Nur durch Einpacken in eine schützende Haut kann dieser Temperaturaustausch eingedämmt werden. Und damit steht das Thema der Dämmung auf dem Plan.<span id="more-1741"></span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">. </span><br />
<strong>Blankes Rohr erspart den Heizkörper?</strong><br />
Ein blankes Kupferrohr kann durchaus als Heizkörper angesehen werden. Der laufende Meter eines Kupferrohres, mit 15 mm Außendurchmesser und einer Wanddicke von 1 mm, gibt immerhin fast 50 Watt Leistung an einen 20-grädigen Raum ab, wenn Heizungswasser mit einer Temperatur von rund 60 °C durch das Rohr fließt. Um also 1000 Watt zu erreichen bräuchte man nur runde 20 Meter dieses Rohres zu verlegen und könnte dann auf einen teuren Heizkörper verzichten. Dämmt man dieses Rohr jedoch in guter Qualität (Wärmeleitfähigkeitsgruppe 040) mit 27 mm, reduziert sich die Leistung auf 6 Watt je laufenden Meter. Um dann noch 1000 Watt Wärmeabgabe zu erreichen müssten über 167 Meter verlegt werden. Dieser Vergleich soll klar machen, dass ungedämmte Rohre schon in einem Einfamilienhaus schnell die Leistung eines Heizkörpers mit 1000 Watt erreichen. Allerdings kann man einen echten Heizkörper in der Regel auch drosseln oder abschalten, während die Auskühlverluste der ungedämmten Rohrleitungen planlos vor sich hin verschwendet werden. Setzt man für Deutschland überschlägig 1800 Vollbenutzungsstunden einer Heizungsanlage an, dann werden im Beispiel mit 1000 Watt Leistung, sehr schnell 1000 Watt x 1800 h, also sage und schreibe 1800000 Wattstunden verbraten. Und das sind bekanntlich 1800 kWh. Dies entspricht der Heizenergie von 180 Litern Heizöl oder 180 Kubikmetern Erdgas. Wohlgemerkt, ohne Komfortgewinn für den Betreiber der Anlage. Bei einer Heizungsanlage zielt die Dämmung der Rohrleitungen klar auf die Einschränkung der Energieverluste.<br />
<span style="color: #ffffff;">. </span></p>
<p><a title="Geiz kann geil sein, und macht sich aber in Sachen Wärmedämmung sehr schnell bezahlt" href="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/01/0414-02.jpg" rel="lightbox"><img title="Geiz kann geil sein, und macht sich aber in Sachen Wärmedämmung sehr schnell bezahlt" src="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/01/0414-02.jpg" alt="Geiz kann geil sein, und macht sich aber in Sachen Wärmedämmung sehr schnell bezahlt" width="550" /></a></p>
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<p><strong>Nur Heiß bringt’s beim Wasser</strong><br />
Das gilt im Prinzip auch für die Rohrleitungen, die warmes Trinkwasser führen. Der Wärme ist es ja egal, ob sie aus Heizungswasser oder aus erwärmtem Trinkwasser verschwindet. Die Warmwasserleitungen und die zugehörigen Zirkulationen sind je nach Nutzerverhalten ganzjährig im Betrieb. Ungeschützt sind solche Leitungen natürlich echte Energieschleudern (…das Jahr hat 8760 Stunden…). Bei den Warmwassersystemen kommt neben der Energieeinsparung noch ein wichtiger Grund für Dämmung hinzu &#8211; die Anforderungen an die Hygiene. Kühlt das Wasser in der Rohrleitung in Temperaturbereiche um die 40 °C ab, haben die Legionellen wieder so richtig Lust auf Vermehrung. Und genau diese Freude will man ihnen nicht machen. Deshalb muss das Warmwasser den Speicher-Trinkwassererwärmer mit mindestens 60 °C verlassen und mit mindestens 55 °C über die Zirkulationsleitung wieder zum Speicher zurückkommen. Ohne entsprechende Wärmedämmung der Rohre ist das nur schwer realisierbar.</p>
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<p><a title="Nackte Heizungsleitungen sind wie Heizkörper ohne Abschaltmöglichkeit" href="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/01/0414-03.jpg" rel="lightbox"><img src="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/01/0414-03.jpg" alt="Nackte Heizungsleitungen sind wie Heizkörper ohne Abschaltmöglichkeit" /></a></p>
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<p><strong>Dämmdicken nach Laune?</strong><br />
Diese potentielle Verschwendung von Energie und die bedrohte Hygiene hat natürlich auch der Gesetzgeber schon vor Jahren entdeckt. Mittlerweile regeln daher zwei große Werke die Dämmsituation für die Rohrleitungen in der Haustechnik. Als neues Konstrukt ist zuerst die EnEV [1] zu nennen. Als weiteres, etwas betagteres Modell, bietet die DIN 1988 [2] noch einige Auskünfte über Dämmdicken. Die EnEV soll im Wesentlichen die energetischen Bedingungen einer Hausinstallation festzurren, während die DIN 1988 auch die hygienischen Hinter¬gründe berücksichtigt. In der EnEV werden zuerst einmal zugehörig zu einem Innendurchmesser entsprechenden Dämmschichtdicken vorgegeben. Für Wärmeverteilungs- und Warmwasserleitungen sowie Armaturen gilt folgende Anforderung an die Dämmung:</p>
<ul>
<li>Rohrleitungen mit einem Innendurchmesser bis 22 mm müssen mit einer Dämmschichtdicke von 20 mm gedämmt werden</li>
<li>Rohrleitungen mit einem Innendurchmesser von mehr als 22 mm bis 35 mm müssen mit einer Dämmschichtdicke von 30 mm gedämmt werden</li>
<li>Rohrleitungen mit einem Innendurchmesser von mehr als 35 mm bis 100 mm müssen mit einer Dämmschichtdicke versehen sein, die dem Innendurchmesser der Rohrleitung entspricht</li>
<li>Rohrleitungen mit einem Innendurchmesser von mehr als 100 mm müssen mit einer Dämmschichtdicke von 100 mm gedämmt werden</li>
</ul>
<p><span style="color: #ffffff;">. </span></p>
<p><strong>Die berühmten 100 Prozent</strong><br />
Diese Vorgaben gelten als so genannte 100-prozentige Dämmung. Natürlich gibt ein 100-prozentig gedämmtes Rohr noch Wärme ab. Wenn von 100-prozentiger Dämmung gesprochen wird, bedeutet das nicht, dass das Rohr gar keine Wärmeverluste mehr hat. Das erlebt man am deutlichsten, wenn Frost ins Spiel kommt: Ein wasserführendes Rohr kann noch so dick gedämmt sein &#8211; steht das Wasser in diesem längere Zeit, gefriert es irgendwann. Das Einfrieren von wasserführenden Leitungen lässt sich also auch bei dickster Dämmung nur verzögern, nicht verhindern. Wer also 100prozentig dämmt, der verhindert nicht sämtliche Energieverluste, sondern bringt den Dämmstoff lediglich in der Dicke auf, wie es die EnEV fordert. Aber Vorsicht: Das bedeutet nicht, dass man nur irgendwas dick genug ums Rohr wickeln muss. Das Butterbrotpapier und die Plastiktüte scheiden hier schon mal aus. Wichtig ist in diesem Zusammenhang die nachgewiesene Qualität der Dämmung bezüglich der Dämmeigenschaft. Gefordert wird die Dämmschichtdicke von z. B. 20 mm für ein Kupferrohr 15 x 1 mm bei einer Wärmeleitfähigkeit des verwendeten Dämmstoffes von 0,035 W/(m∙K), also der Wärmeleitfähigkeitsgruppe (WLG) 035. Verwendet man einen Dämmwerkstoff mit geringerer Dämm¬eigen¬schaft (z. B. WLG 040 ), ist die Dämmung entsprechend dicker auszuführen. Umgekehrt kann die Dämmung dünner ausfallen, wenn das Dämmmaterial entsprechend bessere Eigenschaften, also eine geringere Leitfähigkeit (z. B. WLG 025) aufweist.</p>
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<p><a title="Die Dicke und die WLG der Dämmung entscheiden über die Konformität mit den Anforderungen (Bild: KME)" href="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/01/0414-04.jpg" rel="lightbox"><img src="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/01/0414-04.jpg" alt="Die Dicke und die WLG der Dämmung entscheiden über die Konformität mit den Anforderungen (Bild: KME)" /></a></p>
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<p><strong>Auch weniger bis ohne OK</strong><br />
Anders als in unserem Arbeitsleben sieht die EnEV auch geringere als nur und ausschließlich 100-prozentige Anforderungen vor. Nur 50 % der in der Verordnung genannten Dämmschichtdicken sind erlaubt für:</p>
<ul>
<li>Deckendurchbrüche</li>
<li>im Kreuzungsbereichen von Leitungen</li>
<li>an Leitungsverbindungsstellen</li>
<li>bei zentralen Leitungs¬netz¬verteilern</li>
<li>Leitungen die in Bauteilen zwischen beheizten Räumen verschiedener Nutzer verlegt werden</li>
</ul>
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<p>Eine weitere Ausnahme von der 100%-Bürde ist gegeben, wenn Leitungen in Bauteilen zwischen beheizten Räumen verschiedener Nutzer im Fußbodenaufbau verlegt werden. Diese Leitungen dürfen dann auch mit nur 6 mm Dämmung ausgestattet sein. Aber es geht noch weiter. In bestimmten Situationen kann auf die Anbringung einer Wärmedämmung vollständig verzichtet werden. So werden keine Anforderungen an die Mindestdicke der Dämmschicht gestellt, soweit sich Leitungen von Zentralheizungen in beheizten Räumen oder in Bauteilen zwischen beheizten Räumen eines Nutzers befinden und ihre Wärmeabgabe durch freiliegende Absperreinrichtungen beeinflusst werden kann. Also wird z. B. im Falle einer Heizungssanierung die neue Heizungsleitung ungedämmt hinter den Fußleisten verlegt werden können, ohne zwangsläufig gegen die Vorgaben der EnEV zu verstoßen. Von den Anforderungen an die Mindestdicke der Dämmschicht sind auch Warmwasserleitungen bis zum Innendurchmesser von 22 mm freigestellt, die weder in den Zirkulationskreislauf einbezogen noch mit elektrischer Begleitheizung ausgestattet sind. Die letzten Meter zum Waschtisch sind also, falls dieser nicht in die Zirkulation integriert ist, ebenfalls ohne Dämmung verlegbar.</p>
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<p><a title="So sollen Heizungsleitungen aussehen, dann klappt’s auch mit dem Energie sparen" href="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/01/0414-05.jpg" rel="lightbox"><img src="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/01/0414-05.jpg" alt="So sollen Heizungsleitungen aussehen, dann klappt’s auch mit dem Energie sparen" /></a></p>
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<p><strong>Für Kaltwasser ist die DIN zuständig</strong><br />
Während die Dämmung für Heizungs-, Warmwasser- und Zirkulationsleitungen die EnEV festlegt, was dämmtechnisch gemacht werden muss, wird die nötige Dämmung der Kaltwasserleitungen in der DIN 1988-2 [3] geregelt. Nun mag sich der eine oder der andere fragen, warum denn nun Kaltwasserleitungen eine Wärmedämmung benötigen. Was auf den ersten Blick paradox erscheint, ist aber auf den zweiten Blick doch logisch. Wer eine Entnahmestelle für kaltes Wasser öffnet, der möchte ja auch kaltes Wasser bekommen &#8211; und keine lauwarme Brühe. Normativ ist festgelegt, dass dieses kalte Wasser nicht wärmer sein darf als 25 °C. Und um das einhalten zu können, benötigen die Kaltwasserleitungen tatsächlich eine Wärmedämmung. Diese hat nur quasi die umgekehrte Aufgabe wie bei den warmen Rohren. An warmen Rohren soll sie so gut wie möglich vermeiden, dass Wärme aus dem Rohr verloren geht. Bei Kaltwasserleitungen muss sie verhindern, dass Wärme von außen ins Rohr gelangt. Aus diesem Grund spielt der Rohr-Innendurchmesser bei der Auswahl der Dämmschichtdicke an Kaltwasserleitungen keine Rolle. Wie dick die Dämmung sein muss, hängt davon ab, wo die Leitung installiert wird. An freiliegenden Leitungen im Kalten Keller muss weniger dick gedämmt werden als an Kaltwasserleitungen, die sich im Installationsschacht den Platz mit anderen Leitungen teilen.</p>
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<p><a title="Die DIN 1988-2 legt fest, wie dick Kaltwasserleitungen eingepackt werden müssen" href="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/01/0414-06.jpg" rel="lightbox"><img title="Die DIN 1988-2 legt fest, wie dick Kaltwasserleitungen eingepackt werden müssen" src="http://www.sbz-monteur.de/wp-content/uploads/2010/01/0414-06.jpg" alt="Die DIN 1988-2 legt fest, wie dick Kaltwasserleitungen eingepackt werden müssen" width="300" /></a></p>
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<p><strong>Schlauch drüber – und fertig?</strong><br />
Eine Wärmedämmung soll ihrem Namen alle Ehre machen und Wärmeverluste vermeiden. Genau das kann aber durch das Dämm-Material alleine nicht erreicht werden. Es kommt vor allem auf die richtige Auswahl und Verarbeitung der Dämmschläuche an. Kommt Durchfeuchtung ins Spiel, geht die wärmedämmende Wirkung verloren. Wasser, das in den Dämmstoff einzieht, hat eine gut 25mal höhere Wärmeleitfähigkeit als ruhende Luft. In Bereichen, in denen mit dem Auftreten von Feuchtigkeit zu rechnen ist, muss die Dämmstoffoberfläche wasserundurchlässig sein. Bei der Verarbeitung müssen die Stoßfugen der Dämmschläuche verklebt werden, damit hier Feuchtigkeit nicht eindringen kann. Bei der Dämmung einer Kaltwasserleitung zum Schutz vor Tauwasserbildung ist das auch in trockenen Räumen sehr wichtig. Verzichtet man darauf, kann die Raumluft das kalte Rohr erreichen, die Luftfeuchtigkeit kondensiert auf der Rohroberfläche (wie auf einem kühlen Bierglas in einer hitzigen Kneipe) und macht so den Dämmstoff von innen nass.</p>
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<p>Die Dämmung der Rohrleitungen darf deshalb nicht als Nebensache der Installation gesehen werden. Denn nur wenn sie richtig ausgeführt wurde, erfüllt sie ihren Zweck. Und zu diesem „richtig“ gehören nun einmal die Auswahl der jeweils korrekten Dämmschichtdicken, die Auswahl des für die Einbausituation passenden Materials und natürlich dessen fachgerechte Verarbeitung. Unter diesen Voraussetzungen spart der Anlagenbetreiber auf Dauer bares Geld. Meistens werden die höheren Kosten einer guten Rohrleitungsdämmung schon nach nur einem Betriebsjahr durch den eingesparten Brennstoff wettgemacht. Und das tut auch der Umwelt gut.</p>
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<em>von Elmar Held </em></p>
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<p><em>Literaturnachweis:<br />
[1] EnEV: Verordnung über energiesparenden Wärmeschutz und energiesparende Anlagentechnik bei Gebäuden (Energieeinsparverordnung)<br />
[2] DIN 1988: Technische Regeln für Trinkwasser-Installationen (TRWI)<br />
[3] DIN 1988-2: Technische Regeln für Trinkwasser-Installationen (TRWI); Planung und Ausführung; Bauteile, Apparate, Werkstoffe</em><br />
<span style="color: #ffffff;">. </span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">. </span></p>
<p><strong>Film zum Thema</strong><br />
Die fachgerechte Dämmung von Rohrleitungen ist ein wichtiger Schritt hin zum Energie einsparen. Was sonst noch alles helfen kann, das Geld nicht buchstäblich zu verheizen, zeigt der Film <a title="Film zum Thema: Energiepass fürs Haus" href="http://www.sbz-monteur.de/2008/04/04/das-heft-2008-04-energiepass-furs-haus/" target="_blank">„Energiepass fürs Haus“</a></p>

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