Den 70iger-Jahre-Sünden an den Kragen

Badsanierung im Zweifamilienhaus

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Es wird durch aktuelle Studien immer wieder bestätigt: Das Bad ist für den Bewohner ein immer wichtigerer Wohlfühlort im Haus. Gemäß diesem Fazit fand auch in einem Zweifamilienhaus im niederbayerischen Viechtach eine grundlegende Badsanierung statt.
Installiert wurden Flächenheizung und Designheizkörper, die Xlink-Anschlussgarnitur und eine Duschkabine von Kermi.

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Familie Stasny bewohnt ein um 1930 erbautes Zweifamilienhaus im niederbayerischen Viechtach. Nach verschiedenen, bereits durchgeführten Modernisierungsmaßnahmen am Haus, stand als finales Ziel noch ein neues Badezimmer auf dem Plan. Dies wurde Anfang der 70iger Jahre zuletzt erneuert und umfasst eine Gesamtfläche von rund 10 m2.

Ursprünglich Zweckraum

In den 70iger Jahren stand der Selbstzweck im Vordergrund bei der Gestaltung eines Bades. Die Verrichtung der Körperhygiene musste möglich sein. Die Optik und die Frage nach bequemer Benutzungsmöglichkeit standen dabei erst an zweiter Stelle. So ist es auch zu erklären, dass man im Punkte des Platzbedarfs auch eher sparsam mit dem Raum umging, den man – ebenso reduziert – eben nur „Bad“ nannte. Die Ansprüche haben sich zwischenzeitlich geändert. Und so war auch die Familie Stasny schon längst nicht mehr richtig glücklich mit ihren sanitären Gegebenheiten. Nun sollte mit der Renovierung ein Badezimmer entstehen, das komfortablen, qualitativ hochwertigen Nutzen mit moderner Gestaltung verbindet. Für die Badsanierung wurde der SHK-Betrieb Brunner aus Prackenbach beauftragt. Nach ausführlicher Beratung durch die Sanitärprofis von Brunner fiel die Wahl bei der Wärmeübertragung auf eine Fußbodenheizung. Außerdem sollte zusätzlich ein Badheizkörper eingesetzt werden.

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Nicht ohne Heizkörper

In einzelnen Bereichen – wie beispielsweise Bad oder Küche – will man oft trotz Fußbodenheizung auf den Zusatzkomfort eines Heizkörpers nicht verzichten. So auch der Wunsch der Familie Stasny. Denn der Heizkörper bietet die Möglichkeit Handtücher vorwärmen und trocknen zu können.
Hier erweist sich die Kombination des Systems Xnet-C15-Dünnschichtsystem von Kermi mit der Anschlussgarnitur Xlink als Lösung. Es genügt ein normaler Heizkörperanschluss, der im alten Bad von einem Flachheizkörper besetzt war. An diesem wird die Xlink-Anschlussgarnitur aufgeschraubt. Über Xlink erfolgt dann die Anbindung an die Ventilgarnitur des Designheizkörpers und auch der Fußbodenheizung. Um die Anschlussgarnitur vor Verschmutzung und Beschädigung während der Bauphase zu schützen, wird zunächst die Vormontageeinheit an den Heizkörperanschluss aufgeschraubt. Diese ermöglicht die exakte Vormontage und die Dichtprüfung der Rohranschlüsse, inklusive Spül- und Entlüftungsventil. Sowohl die Heizkörperanbindung als auch die Fußbodenheizung könnte also bereits angeschlossen und geprüft werden. Nach der Rohbauphase wird die Vormontageeinheit dann durch die Anschlussgarnitur ausgetauscht. Die Vormontageeinheit ist übrigens nach Demontage wieder verwendbar. Die Anschlussgarnitur übernimmt die Regelung des jeweils notwendigen, unterschiedlichen Temperaturniveaus für Heizkörper und Fußbodenheizung. Die unabhängige Temperatureinstellung beider Heizsysteme ist gewährleistet.

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Ganz easy Dünnschicht

Flächenheizungen geben den Großteil ihrer Wärme über Strahlungswärme ab. Diese wird als die angenehmste Form der Wärme wahrgenommen, vergleichbar mit Sonnenstrahlen. Das Xnet-C15-Dünnschichtsystem ist mit seiner Elementhöhe von nur 14 mm und somit möglichen Fußbodenaufbauhöhen ab 17 mm bei gleichzeitig sehr geringem Gewicht ein echter Renovierungsspezialist. Diese Werte machen eine Fußbodenheizung auch dort möglich, wo sie bisher wegen zu großer Aufbauhöhe nicht realisierbar war. Nach dem anbringen der Randdämmstreifen, kann die Noppenfolie für die Aufnahme des Heizrohres direkt auf vorhandene, tragfähige Untergründe aufgeklebt werden – oder wie im Hause Stasny – auch direkt auf den Estrich. Anschließend wird das sauerstoffdichte Fünf-Schicht-PE-Xc-Rohr verlegt. Der Anschluss erfolgt über den Vorlauf auf der linken Seite der Anschlussgarnitur, der Rücklauf wird nach der Rohrverlegung  rechtsseitig verbunden. Als Montagehilfe stehen Rasterbögen für eine einfache 90°-Anbindung von Kunststoffrohren im Wandbereich zur Verfügung. Durch die geringe Aufbauhöhe ist dieses Fußbodenheizungssystem besonders feinfühlig zu regeln und spart obendrein noch Energie.

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Dusche statt Badewanne

Anstatt der Badewanne wollten die Stasnys einen in der Grundfläche großzügigen Duschbereich mit ausreichend Bewegungsfreiheit umsetzen. Auf Kundenwunsch wurde hierfür während der Umbauphase eine geflieste Nische mit Innenmaß 1,20 x 1,20 m auf Podest eingezogen. Problemlos möglich wäre auch ein Duschbereich in gängiger Standardhöhe mit optional der Dachschräge angepassten Glasschnitt gewesen. Darauf verzichteten Familie Stasny jedoch bewusst. Der Wunsch war es, dass sowohl die Nischenmauerung sowie auch die Duschkabine die gleiche Höhe von 1,60 m haben sollten. Die Grundfläche innerhalb der Duschkabine ist dafür groß genug, damit kein Spritzwasser über die Oberseite austreten kann. Als Nischenlösung wurde eine Bauform der Duschkabinenserie Atea von Kermi eingesetzt – Festfeld links, mit nach innen und außen öffnender Pendeltür. Atea überzeugt mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis, einfacher Montage und guter Qualität.

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Im Ergebnis wurde das 70iger-Jahre-Bad, das kein einziges Familienmitglied der Stasnys noch so richtig begeistern konnte, in ein zeitgemäßes Badezimmer umgebaut, in dem sich nun alle Benutzer wieder so richtig wohl fühlen. Und Installateurmeister Brunner freut sich auch darüber. Denn sein Unternehmensmotto lautet: Nur wenn der Kunde zufrieden ist, haben wir unsere Arbeit wirklich gut gemacht.

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