Meldungen aus der SHK-Szene

Jetzt downloaden: Die kostenlose haustec.de-Messeapp zur ISH 2019

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Mit Hilfe der haustec.de-App zur ISH 2019 können Sie Ihren Messebesuch gezielt planen und sind vor, während und auch noch nach der Messe immer bestens informiert.

Downloaden Sie die App gleich heute:

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Dafür enthält die App:

  • Geländeplan
  • Ausstellerverzeichnis
  • Öffnungszeiten und Preise
  • Informationen zur Anreise
  • Informationen zu den SBZ-Guided Tours
  • Alle haustec.de-Artikel zur ISH 2019

Über die Suchfunktion und das Ausstellerverzeichnis können Sie sich einfach Favoriten für Ihren Messebesuch erstellen und so bereits im Vorfeld Ihren Weg durch die Messe planen. Aber auch auf der Messe finden Sie so schnell den gesuchten Aussteller.

Mit den haustec.de News zur Messe haben Sie innerhalb der App schnell und übersichtlich alle relevanten Beiträge von haustec.de zur Messe parat. Hier versorgen wir Sie bereits vor, aber auch während und nach der Messe mit Artikeln zu neuen Produkte und aktuellen Nachrichten zur Messe.

Auch die nötigen Infos über Ihre Anreise zur ISH finden Sie in der App, ebenso wie die Öffnungszeiten und Eintrittspreise.

Und sollten Sie noch nicht sicher sein, welche Aussteller und Stände für Sie auf der ISH wirklich wichtig sind, unterstützen Sie unsere Kollegen von der SBZ mit den Guided Tours. Hier besuchen Sie mit kompetenten Führern auf der ISH ausgewählte Hersteller zu bestimmten Themenbereichen und erhalten an den Ständen auf Sie zugeschnittene Informationen.

 

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Sieben Irrtümer über die energetische Sanierung

Viel zu teuer und bringt nichts! Lohnt sich für mich nicht! Meine Heizung braucht keine Modernisierung! Einige Sanierungsirrtümer halten sich hartnäckig. Annkathrin Bernritter von der Bausparkasse Schwäbisch Hall räumt mit den Vorurteilen auf und erklärt, welche Maßnahmen gegen den Sanierungsstau im Gebäudebestand helfen.

Sparpotenzial Bild: CO2-Online

1. Nur alte Gebäude müssen saniert werden.
Aus energetischer Sicht sind laut der Deutschen Energie-Agentur fast zwei Drittel der 19 Millionen Wohngebäude in Deutschland reif für eine energetische Sanierung. Erst 1995 führte der Bund mit der dritten Wärmeschutzverordnung sinnvolle Mindeststandards für Neubauten ein, die seither stetig weiterentwickelt werden. Daher bieten alle zuvor erbauten Immobilien Einsparpotenziale.

2. Eine Sanierung ist zu teuer.
Die gute Nachricht zuerst: Eigentümer müssen die Kosten für eine energetische Sanierung nicht allein stemmen. Bund, Länder und Kommunen bieten mehr als 3.350 verschiedene Förderprogramme und zinsgünstige Darlehen. Aber natürlich kostet jede Maßnahme Geld. „Wer keine komplette Modernisierung umsetzen kann, sollte Schritt für Schritt vorgehen“, rät Bernritter. „Ein unabhängiger Energieberater weiß, wo Einsparpotenzial liegt und kann die erforderliche Reihenfolge der Maßnahmen festlegen. Außerdem kennt er passende Förderprogramme.“

3. Von einer Modernisierung habe ich nichts mehr.
Eine energetische Sanierung steigert den Wert der Immobilie, aber auch den Komfort: „Warme Wände und Böden spüren Immobilienbesitzer gleich“, sagt die Schwäbisch Hall-Expertin. „Auch falls sich die Kosten erst nach Jahren amortisieren, profitieren Eigentümer sofort von der Wertsteigerung ihrer Immobilie.“

4. Die Gasheizung ist doch bereits umweltfreundlich.
Richtig ist: Gas setzt weniger CO2 Emissionen frei als Öl. Dennoch handelt es sich um einen fossilen Brennstoff, bei dessen Verbrennung klimaschädliches CO2 entsteht. Bernritter empfiehlt: „Eigentümer mit einer Gasheizung sollten zunächst ihren Energiebedarf reduzieren. Das geht am besten mit einer Dämmung. Im zweiten Schritt können sie dann auf eine umweltfreundlichere Technik umsteigen. Hier bietet sich Energie aus nachwachsenden Rohstoffen an, zum Beispiel Holzpellets. Oder auch eine Wärmepumpe, die mit eigenem Photovoltaik-Strom betrieben werden kann.“

5. Mehr als zehn Zentimeter Dämmung rechnen sich nicht.
Tatsächlich sparen die ersten Zentimeter der Dämmung anteilig am meisten Energie ein. Aber: Wer sich ohnehin für eine neue Dämmung entscheidet, sollte eine Dämmstärke von mindestens 16, besser 20 Zentimetern wählen, um eine zukunftsfähige Lösung zu haben. Zum Vergleich: Beim Passivhaus müssen 30 Zentimeter Dämmung angebracht werden.

6. Lüftungsanlagen sind Stromfresser und obendrein unhygienisch.
Beide Behauptungen stimmen nicht. Lüftungsanlagen sorgen ständig und bedarfsgerecht für frische Luft und können Schimmel verhindern. Dank der Filter in den Anlagen bleiben Pollen draußen. Die Luftqualität für Allergiker kann dadurch effektiv verbessert werden. Besonders wer an einer vielbefahrenen Straße wohnt, sollte darauf achten, dass die Lüftungsanlage an der am wenigsten belasteten Gebäudeseite angebracht ist. „Auch der zusätzliche Stromverbrauch ist kein Argument gegen Lüftungsanlagen“, so die Expertin. „Den circa 30 bis 100 Euro Extrakosten stehen erheblich höhere Einsparungen für Wärme gegenüber.“

7. Einen Energieexperten brauche ich nicht.
Erst ein sachverständiger Energieberater kann beurteilen, welche Maßnahmen unter Berücksichtigung des verfügbaren Budgets in welcher Reihenfolge sinnvoll sind. Bei der Vor-Ort-Beratung prüft er die Immobilie auf Herz und Nieren und identifiziert mögliche Einsparpotenziale. Qualifizierte Sachverständige finden Interessierte unter energie-effizienz-experten.de.

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