Erklär mal: Schutzart vs. Schutzklasse

10. Januar 2013 Loeti Erstellt in Allgemein, Elektro, Gut zu wissen, Haustechnik, Spezial Keine Kommentare »

Häufig wird der Begriff “Schutzart” auch mit “Schutzklasse” verwechselt. Beides sind jedoch Begriffe die technisch etwas ganz anderes beschreiben. Doch nun ersteinmal die Schutzart. Nach DIN 40 050 sind für elektrische Maschinen (und auch für andere Betriebsmittel wie Transformatoren, Schalt- und Installationsgeräte) verschiedene Schutzarten zum Schutz gegen Berührung, Fremdkörper und Wasser, die durch die Kennbuchstaben IP (International Protection) und zwei Kennziffern zu kennzeichnen sind, erforderlich.

Während sich die erste Kennziffer hinter „IP“ auf den Schutz gegen Berührung und das Eindringen von Fremdkörpern bezieht, gibt die zweite Kennziffer die Schutzart gegen das Eindringen
von Wasser an. Die Bedeutungen der beiden Ziffern gehen aus der Übersicht hervor.

Und was beschreibt nun die Schutzklasse? Den kompletten Beitrag lesen »

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Viel Wirbel um drei Strippen?

24. April 2012 monteur Erstellt in Elektro, Gut zu wissen, Haustechnik, Spezial Keine Kommentare »

Elektrofachkraft im SHK-Handwerk
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Bestandteil der meisten Lehrgänge zur Vorbereitung auf die Meisterprüfung im Installateur- und Heizungsbauer-Handwerk ist die Erlangung der Qualifikation einer Elektrofachkraft. Warum das Sinn macht, lesen Sie hier.
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Die Ausbildung und Weiterbildungsprüfung zur Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten im SHK-Handwerk ist auch im Hause der Handwerkskammer Dortmund fester Bestandteil der Meisterausbildung. Und so stand dann auch für unseren Kurs eine ganze Woche lang, von morgens bis nachmittags, das Thema Strom auf dem Plan. Gerhard Kischkat, unser Dozent, hat sich dabei große Mühe gegeben uns die Sachen ordentlich einzutrichtern. Mit Erfolg, denn die anschließende Prüfung haben dann auch alle Kursteilnehmer bestanden. Den kompletten Beitrag lesen »

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Energieeffizienz auf Fingerdruck

22. März 2012 Redaktion Erstellt in Elektro, Gut zu wissen, Haustechnik, Produkte Keine Kommentare »

Mit welchen Tricks kann ich am besten Energie sparen? Wie verhindere ich unnötig hohe Heizkosten? Welche Haushaltsgeräte sind besonders energieeffizient? Diese und viele weitere Fragen beantwortet eine neue iPhone App der HEA – Fachgemeinschaft für effiziente Energieanwendung e. V. Die App „Energietipps“ steht allen Interessierten im Apples App Store kostenfrei zur Verfügung.
Die Anwendung schult den bewussten Umgang mit Ressourcen und Energie und hilft als stets griffbereiter, praktischer Ratgeber, den eigenen Geldbeutel zu schonen. Thematisch abgedeckt werden alle Anwendungsbereiche im Haushalt. Zu jedem Themengebiet findet der Nutzer wertvolle Hinweise, wie mit kleinen Kniffen im Alltag Energie gespart werden kann.
Darüber hinaus kalkuliert ein Stromverbrauchsrechner auf Grundlage von Wohnungsgröße, Personen im Haushalt und vorhandenen Haushaltsgeräten den durchschnittlichen Bedarf eines Haushaltes und bietet damit eine Vergleichsmöglichkeit für den Eigenverbrauch.
„Wir wollen effiziente Energieanwendung zum Leitthema beim Energiesparen machen“, so Dr. Jan Witt, Geschäftsführer der HEA-Fachgemeinschaft. „Nur wer Nutzen und Energieverbrauch seiner Geräte im Detail kennt, wird sich für die effizienteren und komfortableren Geräte entscheiden und Tipps zum Energiesparen auch umsetzen“, ist er sich sicher.
Die HEA – Fachgemeinschaft für effiziente Energieanwendung e. V. hat ihren Sitz in Berlin. Sie ist der Marktpartnerverbund der Energiewirtschaft. Mitglieder sind Energieversorger, Unternehmen der Geräteindustrie, die Spitzenverbände der Elektro- und Sanitärfachhandwerke sowie des Fachgroßhandels. Die Schwerpunkte liegen in der Beratung und Information über energieeffiziente Anwendungstechnik und zu Energiedienstleistungen. Unter ihrem Dach werden drei Marktinitiativen gebündelt: ELEKTRO+, WÄRME+ und HAUSGERÄTE+.

Mit Hilfe der App lässt sich beispielsweise
der eigene Stromverbrauch mit Richtwerten
durchschnittlicher Haushalte vergleichen.
So können versteckte Energiefresser aufgespürt
werden.
Bildquelle: IMC AG

HEA – Fachgemeinschaft für
effiziente Energieanwendung e. V.
Reinhardtstraße 32 | 10117 Berlin
Tel.: (030) 30 01 99-13 74
Fax: (030) 30 01 99-33 74
www.hea.de

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Erklär mal: Was darf den nun die E-Fachkraft für festgelegte Tätigkeiten machen

27. Oktober 2011 Loeti Erstellt in Elektro, Erklär mal..., Gut zu wissen, Haustechnik Keine Kommentare »

Arbeiten von Elektrofachkräfte  für festgelegte Tätigkeiten  sind auf solche beschränkt, die in engem Zusammenhang mit  der eigentlichen handwerklichen Tätigkeit stehen.

Elektrofachkräfte  für festgelegte Tätigkeiten dürfen in Stromflussrichtung gesehen erst nach Schnittstelle der zwischen der ortsfesten elektrischen Anlage und dem anzuschließenden Betriebsmittel tätig werden.

Lediglich das fachgerechte Verbinden von elektrischen Betriebsmitteln  mit der Verbraucheranlage oder das Abtrennen elektrischer Betriebsmittel von der Verbraucheranlage sind zulässig.

Typische Arbeiten vonElektrofachkräften für festgelegte Tätigkeiten können Arbeiten ,z.B. von Kundendienst-/Servicetechnikern sein, die Bauteile/-gruppen austauschen oder elektrische Geräte bzw. .die elektrische Ausrüstung von Erzeugnissen ,über vorhandene Klemmen anschließen. Wie der Name schon sagt die Tätigkeiten müssen sich unmittelbar auf die Haupttätigkeit beziehen. Wer ein Gasgerät installiert, der sollte dieses auch elektrich mit den vorhandenen Versorgungsnetz anschließen dürfen. Außerdem muss der Chef eine Betriebs- und Arbeitsanweisung schriftlich erstellen, eben diese festgelgten Tätigkeiten genau Definieren.Des weiteren muss er seiner Elektrofachkraft das notwendige Werkzeug und Prüfmittel zur Verfügung stellen.

Und noch eine Kleinigkeit muss er beachten, eine einmal erworbene Zusatz-Qualifikation verlangt von Zeit zur Zeit auch einmal eine Nachschulung, damit die Elektrofachkraft auch eine bleibt.

Alles klar jetzt, oder sind noch Fragen. Schreibt an: monteur@sbz-monteur.de

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Nicht im Schlaf erwischen lassen…

2. August 2011 monteur Erstellt in Elektro, Gut zu wissen, Haustechnik, Produkte Keine Kommentare »

Einsatz von Rauchwarnmeldern
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Jeden Monat verunglücken durch Brände rund 50 Menschen tödlich. Die meisten davon in ihren eigenen vier Wänden. Sie sterben allerdings nicht durch Verbrennungen, sondern an den Folgen einer Rauchgasvergiftung durch Brandgase. Zwei Drittel aller Brandopfer werden nachts im Schlaf überrascht.

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Auf ein Jahr gesehen heißt das: Durchschnittlich 600 Brandtote, 6000 Brandverletzte mit Langzeitschäden und über eine Milliarde Euro Brandschäden sind alleine im Privatbereich zu beklagen. Ohne Frage besteht hier Handlungsbedarf in Sachen Vorbeugung. Doch was kann man tun? Wie können Brände verhindert werden und was können Rauchwarnmelder (umgangssprachlich kurz auch: Rauchmelder) dazu beitragen? Den kompletten Beitrag lesen »

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Erklär mal: IP (International Protection)

30. Juni 2011 Loeti Erstellt in Elektro, Erklär mal..., Gut zu wissen, Haustechnik Keine Kommentare »

Die Abkürzung IP steht für “International Protection” und meint den Wasser- bzw. Berührungsschutz an elektrischen Betriebsmitteln, wie Steckdosen, Lampen, etc.

Gehäuse und Isolierung dienen nicht nur dem Schutz des Menschen vor gefährlichen Spannungen. Sie schützen elektrische Geräte auch vor unliebsamen Eindringlingen wie Fingern, Schraubendrehern, Wasser oder Staub. Gehäuse und Isolierung müssen der Anwendung und den Umweltbedingungen eines elektrischen Betriebsmittels angepasst sein. Ob ein Elektromotor in einer Autowaschanlage oder in einem Sägewerk eingesetzt wird, muss bei der Konstruktion des Gehäuses berücksichtigt werden. Der Schutz eines Betriebsmittels teilt sich auf in Berührungs- und Fremdkörperschutz und Schutz vor Wasser und Staub. Die verschiedenen Schutzarten werden mit Ziffern, Buchstaben und geheimnisvollen Zeichen nach einem internationalen System
gekennzeichnet. In der VDE 0470-1 wird es beschrieben. Die Kennzeichnung besteht aus den zwei Buchstaben IP und zwei Ziffern,
z. B. IP 54. Die erste Ziffer bezeichnet den Berührungs- und Fremdkörperschutz. Die zweite Ziffer gibt den Schutz gegen Wasser
oder Staub an.

Für die häufigsten Schutzarten gibt es neben der Buchstaben-Ziffernkombination noch Bildzeichen nach DIN 40050, die auf den Betriebsmitteln angegeben sind. Der Schutz gegen Wasser ist nach Richtung der Tropfen oder Strahlen sowie nach Druck beim Untertauchen unterteilt.
Elektrische Betriebsmittel für feuchte oder nasse Räume müssen mindestens tropfwassergeschützt sein (Schutzart IP 31). Für Handleuchten ist schon die Schutzart IP 55 (strahlwassergeschützt) vorgeschrieben.

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Tausend mal berührt…?

11. Januar 2011 monteur Erstellt in Elektro, Gut zu wissen, Haustechnik 2 Kommentare »

Sicher arbeiten an elektrischen Anlagen
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Wer jemals mit Strom zu tun hat, der sollte tunlichst die fünf Sicherheitsregeln der Elektrotechnik kennen und auch befolgen. Denn nur weil elektrischer Strom weder direkt sichtbar, hörbar oder zu schmecken ist, heißt es nicht, dass er nicht lebensgefährlich sein kann.
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Die wenigsten Menschen machen sich großartig Gedanken wenn sie an elektrischen Betriebsmitteln rumfummeln. Damit ist nicht das Einstecken des Staubsaugers in die heimische Steckdose gemeint; nein… vielmehr das Reparieren eines elektrischen Gerätes, die Erweiterung der Elektroinstallation einer Wohnung oder aber nur die Montage einer neuen Deckenleuchte. Dies sind nur wenige Beispiele aus dem Leben. Aber handeln die Akteure dabei auch sicher? Welche Gefahren beim arbeiten an elektrischen Anlagen lauern und wie man sich vor diesen schützt, zeigt dieser Beitrag. Den kompletten Beitrag lesen »

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Simpel Online berechnen Photovoltaik-Anlagen an Wohngebäuden

18. August 2010 Loeti Erstellt in Allgemein, Elektro, Gut zu wissen, Haustechnik, News Keine Kommentare »

Immer mehr Hausbesitzer möchten ihr Gebäude mit einer Photovoltaik-Anlage ausstatten, um aus der Kraft der Sonne Strom zu gewinnen. Doch die Frage ist, wann sich die Installation einer solchen Anlage lohnt, welche Größe sie haben sollte und welche Kosten dafür zu erwarten sind. Auskunft darüber gibt der neue von der EnergieAgentur.NRW entwickelte Photovoltaik-Rechner. Das Online-Tool ist in Kooperation mit Meteomedia Energy entstanden. Meteomedia Energy ist die Energieservice-Abteilung der Meteomedia Gruppe, einem der führenden Wetterdienstleister in Europa.

„Für die intelligente Nutzung regenerativer Energiequellen wie der Sonnenenergie sind präzise Wetterdaten die Voraussetzung. Meteomedia Energy unterstützt mit jahrelanger Erfahrung in der Energiewirtschaft und meteorologischer Fachkompetenz die EnergieAgentur.NRW gerne in diesem Projekt, denn den regenerativen Energien gehört in ökonomischer und ökologischer Hinsicht die Zukunft. Wir freuen uns über diese Zusammenarbeit!“, erklärt Dipl.-Meteorologe Alexander Lehmann, Leiter der Abteilung Meteomedia Energy und Moderator zahlreicher Wetter-Sendungen.
Wer die Installation einer Photovoltaik-Anlage anvisiert, dem bietet das übersichtliche Tool eine wichtige Hilfe. Der Rechner fragt einige Angaben zum Gebäude ab und gibt auch Erklärungen dazu. Die Fläche, die sich zur Abschätzung eingeben lässt, ist auf maximal 250 Quadratmeter begrenzt. Denn das Tool ist für Gebäude von Privatpersonen konzipiert und nicht zur Planung von industriellen Anlagen.

“Das neue Online-Hilfsmittel ist auch für Laien einfach zu bedienen und damit eine ideale Vorbereitung in der Planungsphase, um etwa einen Solar-Check durch einen speziell geschulten Handwerker durchführen zu lassen.”, erklärt Lothar Schneider, Geschäftsführer der EnergieAgentur.NRW. Beim “Solar-Check NRW” prüft ein von der EnergieAgentur.NRW ausgebildeter Handwerker vor Ort die Möglichkeiten der Solarenergienutzung für ein Wohnhaus. Der Solar-Checker nimmt alle notwendigen Daten nach einer von der EnergieAgentur.NRW entwickelten Checkliste auf und gibt Empfehlungen zur Nutzung der Sonnenenergie. Der Hausbesitzer zahlt lediglich 25 €. Geprüft werden Wohngebäude, die über nicht mehr als sechs Wohneinheiten verfügen.

In die Abschätzung bezieht der PV-Rechner auch die erwartbare Sonneneinstrahlung am Gebäudestandort ein. Dafür greift das System auf die Daten von 780 Wetterstationen in Deutschland zu, die neben anderen Werten auch Globalstrahlungsdaten liefern.

Globalstrahlungssensoren messen die Summe aus der direkten Sonneneinstrahlung und diffuser Strahlung. Darüber hinaus werden Globalstrahlungsdaten auch auf Basis von Satellitenbildern berechnet. Verwendet werden die durchschnittlichen Strahlungswerte der vergangenen fünf Jahre. Insgesamt sind über 32 Millionen Datensätze von Meteomedia hinterlegt. Mit einem Mausklick kann der Nutzer die Station auswählen, die seinem Gebäude am nächsten liegt.

Ausgehend von den konkreten Daten über Gebäude und Standort erstellt der PV-Rechner eine erste grobe Abschätzung zur einsetzbaren Größe am Gebäude und zum wirtschaftlichen Einsatz einer solchen Anlage. Zudem gibt es Informationen über die aktuellen Fördermöglichkeiten. Die Daten werden übersichtlich dargestellt und geben dem Gebäudebesitzer eine gute erste Orientierung für die weitere Planung seiner Photovoltaik-Anlage.

Der neue PV-Rechner lässt sich starten unter:
http://www.energieagentur.nrw.de/pv.rechner

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Erklär mal: Fremdstromanode

7. Januar 2010 Loeti Erstellt in Elektro, Erklär mal..., Haustechnik 3 Kommentare »

Um Speicher-Wassererwärmer mit emailliertem Stahlbehälter vor Korrosion zu schützen, können statt Magnesium-Schutzanoden auch Fremdstrom-Anoden eingesetzt werden. Am Stahlbehälter wird Schwachstrom angelegt, so dass sich an der Behälterwand ein elektrisches Schutzpotenzial aufbaut. Das Prinzip des kathodischen Korrosionsschutzes durch Fremdstrom-Einspeisung hat sich bereits im Rohrleitungsbau bewährt.
Und ganz wichtig, ein Einhanfen ist nicht zulässig, da hiervon die notwendige elektrische Verbindung zwischen Gewindekopf
der Anode und Speichermantel beeinträchtigt und der Korrosionsschutz durch die Anode nicht mehr gegeben wäre.

Fremdstromanode Bild: Fa.Correx
Fremdstromanoden arbeiten im Gegensatz zu Magnesium-Schutzanoden dauerhaft und wartungsfrei, so dass die Erneuerung der Schutzanode entfällt. Bei einigen Modellen kann über das Display eines Gas-Brennwertkessels oder über ein Internet-Kommunikations-System die Betriebsbereitschaft angezeigt werden. Ansonsten wird die einwandfreie Funktion durch eine Kontrollleuchte angezeigt. Leuchtet die grüne LED, ist Korrosionsschutz durch die Fremdstromanode gewährleistet, leuchtet die rote LED, ist kein Korrosionsschutz durch die Fremdstromanode gewährleistet und es liegt eine Störung vor, welche umgehend zu kontrollieren ist – siehe dazu die Bedienungsanleitung der Fremdstromanode!

Die Leistungsaufnahme praktisch eingesetzter Fremdstromanoden liegt zwischen zwei und vier Watt; der jährliche Strombedarf liegt somit zwischen 17,5 bis 35 kWh, die bei ca. 20 Eurocent/kWh etwa 3,50 bis 7,- Euro an Stromkosten verursachen.

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Löschwasser unter Strom

22. Juli 2009 Loeti Erstellt in Allgemein, Elektro, Gut zu wissen, Haustechnik, Spezial 2 Kommentare »

Fotovoltaikanlagen, die aus Licht Strom produzieren, behindern im Ernstfall die Feuerwehr. Die Module, die meist auf Dächern installiert sind, lassen sich nicht abschalten – für die Feuerwehrleute ein lebensgefährliches Risiko.

Die kleinen Kraftwerke stehen nach wie vor hoch im Kurs: Fotovoltaikanlagen. Nicht nur bei privaten Hausbesitzern. Auch Stadt- und Kreisverwaltungen, Kliniken und Kirchen meinen es gut mit der Umwelt und freuen sich zusätzlich über die Vergütung, die es für jede Kilowattstunde Strom, die ins Netz eingespeist wird, gibt. Dafür investieren sie in die Module auf dem Dach, die aus (Sonnen-)Licht Strom produzieren.
Wenig beliebt sind die Solaranlagen inzwischen bei Feuerwehrleuten: Wenn es brennt, die Flammen lichterloh aus dem Dach schlagen, muss es schnell gehen, um größere Schäden zu verhindern. Eigentlich. Nur: Dabei sind die Module nicht nur im Weg – sie stellen für die Wehrleute auch eine erhebliche Gefahr da.

Fotovoltaikanlage Bild: Solarserver
„Künstliche Nacht” ohne Effekt

Die Anlagen lassen sich nicht abschalten, sondern nur von der Einspeisung trennen. Der Effekt: Die Module produzieren ungehindert weiter Strom. „Selbst bei wenig Licht”. Auch nachts ist das Problem nicht gelöst, die Einsatzstellen müssen ausgeleuchtet werden. Dabei kommen schnell mehrere tausend Watt Licht zusammen. Die Lichtmenge reicht aus, um die Fotovoltaikanlagen an die Arbeit zu bringen: Sie stehen unter Spannung.
Fehlgeschlagen sind Versuche, eine „künstliche Nacht” zu produzieren. Dabei sollte Löschschaum wie eine dicke, weiße Decke die Module abschirmen. Der Lichteinfall durch den Schaum reichte aber immer noch für die Stromproduktion aus. Und: Die Platten, mit glatter Oberfläche, sind meist schräg angebracht; der Schaum rutschte vielfach ab.
Baggern statt Löschen
Der jüngste Fall: Im Landkreis Steinburg (Schleswig-Holstein) meldet ein Anrufer über Notruf einen Feuerschein in der Nacht. Vor Ort stellen die Einsatzkräfte der Feuerwehr fest: Eine Lagerhalle voller Stroh steht lichterloh in Flammen. Auf dem Dach der Halle ist eine Fotovoltaikanlage installiert. Statt sofort zum Schlauch zu greifen und Wasser auf die Flammen zu geben, beschränken sich die Löscharbeiten zunächst darauf, ein Übergreifen der Flammen auf ein angrenzendes Waldstück zu verhindern. Nach einer Fachberatung per Telefon durch eine Sicherheitsbeauftragte der Kreisfeuerwehr entscheidet die Einsatzleitung: Keine direkten Löscharbeiten, bis das Gebäude durch einen Bagger eingerissen ist.
Abstand halten, den Wasserstrahl „zu einem Tropfennebel verwirbeln”, um die Leitfähigkeit zu unterbrechen: Das ist aktuell die Maxime für die Wehrleute.
Löschwasser unter Spannung
Gefahren gehen aber nicht nur unmittelbar von der Anlage auf dem Dach und der Leitung zum Gleichrichter im Keller aus, durch das bis zu 1.000 Volt Gleichstrom fließen. Löschwasser, das im und aus dem Haus fließt, kann unter Spannung stehen, den Helfern droht ein Stromschlag. Muss das Dach abgedeckt werden, weil sich gefährliche, aufgeheizte Brandgase sammeln, muss das Werkzeug isoliert sein.
Um Schadensbegrenzung ist derweil der Landesfeuerwehrverband NRW bemüht: In einem Arbeitskreis sitzen Feuerwehrangehörige und Vertreter der Provinzial-Versicherungen Westfalen und Rheinland zusammen, um Empfehlungen für Einsatzkräfte im Umgang mit den Anlagen zusammenzustellen. Damit soll sowohl das Risiko für die Helfer, durch einen Stromschlag verletzt zu werden, verringert, als auch der Einsatzablauf verbessert werden.

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