Be- und Entlüftung von Entwässerungsanlagen

Alles für den Druckausgleich

Abwasser muss ablaufen. So einfach kann die Kernaufgabe eines häuslichen Entwässerungssystems erläutert werden. Wer dabei aber vermutet, dass hierfür nur die Leitungen gefragt sind, durch die Abwasser hindurchfließt, wandelt auf dem Holzweg. Denn wenn in den Fallleitungen Mengen an Abwasser abfließen, dann kommt auch Lufttechnisch so einiges in Wallung. Hier Ausgleich zu schaffen und dafür zu sorgen, dass alles gut (ab-)läuft, ist dann auch Sache der Lüftungsleitungen.

Strömungsverhältnisse in Fallleitungen (Bild A. Gaßner Der Sanitärinstallateur).png

Fäkalien nicht unendlich schnell?

Faktisch ist der Begriff „Fallleitung“ falsch. Früher, als dieser Leitungsteil benannt wurde, hat man angenommen, dass das Abwasser in dieser Leitung tatsächlich abstürzt. Deshalb nennt man diese Leitung ja auch „Fallleitung“. Die Fallleitungen in höheren Gebäuden wurden damals sogar mehrfach verzogen. Die fast waagerechten Leitungsstrecken sollten verhindern, dass Abwasser und Fäkalien zu schnell wurden und beim Aufprall die liegenden, weiterführenden Leitungen wohl möglich beschädigten. Bei einer Fallstrecke von zB. 25 Metern vermutete man eine „Fäkalienreisegeschwindigkeit“ von über 30 m/s beim Auftreffen auf die liegenden Anlagenteile. Richtig ist, dass die Geschwindigkeit des Abwassers in Fallleitungen erheblich ist. Die Annahme, dass diese mit zunehmender Fallhöhe immer größer wird, stimmt allerdings nicht. In der Fallleitung ist nämlich nicht nur Abwasser unterwegs, sondern auch Luft, die dem Druckausgleich dient.

Begrenzung der Fließgeschwindigkeiten in Fallleitungen (Bild A. Gaßner Der Sanitärinstallateur).png

Die Luft strömt in der Mitte der Leitung und drückt das Abwasser an die Wandung des Rohres. Das Abwasser fließt folglich in die Tiefe, es fällt nicht hinab. Somit entsteht eine Reibung an der Rohrwandung und es ist zudem ein Luftwiderstand vorhanden. Die Folge davon ist eine Begrenzung der Fließgeschwindigkeit des Abwassers – unabhängig von der Fallhöhe – auf rund 12 m/s. Aber auch eine begrenzte Wassergeschwindigkeit zieht ein Luftvolumen mit sich. Und diese Luftmenge hat es in sich. Über den Daumen betrachtet kann man davon ausgehen, dass von einer ablaufenden Wassermenge die 10- bis 35-fache Menge an Luft mitgerissen wird.

Druckverhältnisse in Fallleitungen (Bild A. Gaßner Der Sanitärinstallateur).png

Luft und Gase müssen weg

Be- und Entlüftungsanlagen sorgen hier für den Druckausgleich und verhindern, dass Gluckergeräusche an den Ablaufstellen entstehen oder sogar das Sperrwasser aus Geruchverschlüssen abgesaugt wird. Dies geschieht zum einen dadurch, dass über die über Dach führende Lüftung Luft zum Druckausgleich angesaugt wird. Unten schiebt das aus der Fallleitung in die Sammel- oder Grundleitung stürzende Wasser eine gewisse Luftmenge vor sich her. Sie wird in die liegende Leitung geschoben und muss hier die Möglichkeit haben, abströmen zu können. Deshalb dürfen in Sammel- und Grundleitungen keine Geruchverschlüsse, Rückstauverschlüsse oder vergleichbare Luftsperren eingebaut werden. Solche Einbauten halten die Luft fest und lassen beim Ablaufvorgang einen Gegendruck entstehen. Sie sind in Grund- und Sammelleitungen nur dann vertretbar, wenn es sich um Nebenleitungen handelt, über die kein Wasser aus Fallleitungen fließt. Aber nicht nur die durch den Ablaufvorgang in Wallung gekommene Luft muss ihren Weg finden. Über Entwässerungsanlagen werden organische Stoffe abgeführt. Diese Fäkalien und Speise­reste werden nicht mit einer Spülkastenfüllung komplett aus einem Haus-Entwässerungssystem herausgespült. Das bedeutet, dass 
die­se auch mal eine Zeit im Rohr verweilen. Sind Behälter im Einsatz – wie bei Fettabscheidern und Hebeanlagen – gilt das mit der gewissen Verweilzeit ohnehin. Die Stoffe beginnen schon innerhalb der Entwässerungsanlage zu vergären. Übel riechende, zum Teil auch giftige oder explosible Gase sowie Wärme entstehen dabei. Die Wärme lässt die Gase nach oben aufsteigen. Hier müssen sie entweichen können. Unterstützt wird das Abziehen der Gase auch dadurch, dass sich ein Durchzug vom belüfteten Straßen­kanal bis hin zur Lüftung des Entwässerungssystems aufbaut. Ein Grund mehr dafür, die Grund- und Sammelleitungen nicht mit Geruchverschlüssen oder Klappen zu verbauen.

Luftzufuhr mit System

In jedem Entwässerungssystem muss eine Luftzufuhr von über Dach vorhanden sein. In der Regel geschieht dies, indem die Fallleitungen bis über Dach geführt werden. In Entwässerungssystemen, die keine Fallleitungen haben, muss mindestens ­eine über Dach führende Lüftungsleitung installiert sein. Wird die Fallleitung über Dach geführt, bezeichnet man diese Art der Lüftung als Hauptlüftung.

Hauptlüftung (Bild A. Gaßner Der Sanitärinstallateur).png

Diese Hauptlüftung ist in der Regel an jeder Fallleitung vorhanden. Man unterscheidet die Einzelhauptlüftung und die Sammelhauptlüftung. Eine Einzelhauptlüftung liegt vor, wenn jede Fallleitung des Entwässerungssystems gesondert über Dach geführt wird. Werden die Lüftungsleitungen zweier oder mehrerer Fallleitungen zusammengefasst und dann mit einer (gemeinsamen) Leitung über Dach gebracht, spricht man von einer Sammelhauptlüftung. Sie ist sinnvoll, wenn in einer Anlage zahlreiche Fallleitungen zu entlüften sind und man die Anzahl der Dachdurch­dringungen reduzieren möchte. Während bei einem Hauptlüftungssystem in den Fallleitungen auch die zum Druckausgleich nötige Luft strömen muss, wird bei einer direkten Nebenlüftung

Direkte Nebenlüftung (DNL) (Bild A. Gaßner Der Sanitärinstallateur).png

neben der Fallleitung eine zweite Leitung angebracht, in der nur die Luft fließen soll. Diese Leitung wird in jedem Geschoss mit der Fallleitung verbunden. Somit steht fast der ganze Leitungsquerschnitt der Fallleitung dem Abwasser zur Verfügung. Besonders dann, wenn Fallleitung mehrfach verzogen werden müssen, ist der Einbau einer indirekten Nebenlüftung sinnvoll. Sind in jeder Etage eines Gebäudes lange und / oder hoch belastete Anschlussleitungen installiert, kann deren Belüftung erforderlich sein. In diesem Fall besteht die Möglichkeit, die separate Lüftungsleitung nicht direkt neben der Fallleitung, sondern an den Enden der Anschlussleitungen vorbei zu verlegen. Über die Anschlussleitungen hat die Lüftungsleitung dann in jedem Geschoss die Verbindung zur Fallleitung. Die Lüftungsleitung selbst wird separat über Dach geführt oder im oberen Bereich wieder auf die Hauptlüftung der Fallleitung zurückgeführt. Die Lüftungsleitung liegt also nicht mehr direkt neben der Fallleitung, was ihr den Namen „indirekte Nebenlüftung“ einbrachte.

Indirekte Nebenlüftung (IDNL) (Bild A. Gaßner Der Sanitärinstallateur).png

Sind nicht in jedem Geschoss Anschlussleitungen angebracht, die an ihrem Ende belüftet werden müssen, kann man auf eine Umlüftung zurückgreifen. Am Ende der Anschlussleitung wird dafür eine Lüftungsleitung angeschlossen, die in dem Geschoss, in dem die Anschlussleitung liegt, wieder auf die Fallleitung geführt wird. Das geschieht mit einem 135 °-Lüftungsbogen.

Umlüftung (UL) (Bild A. Gaßner Der Sanitärinstallateur).png

Ein Sekundärlüftungssystem ist in Deutschland nur selten anzutreffen. Diese Art der Belüftung findet ihr Einsatzgebiet vornehmlich in den USA. Bei einer klassischen Sekundärlüftung wird jede Ablaufstelle mit einem Lüftungsanschluss versehen. Die Leitung, die einem einzelnen Ablauf Luft zuführt, bezeichnet man als Einzellüftung. Sie mündet in eine Sammellüftung, die dann zum Lüftungsstrang hin führt. Der Lüftungsstrang selbst ist mit der Fallleitung oder mit der Sammelleitung (oder Grundleitung) verbunden; oben wird er auf die Hauptlüftung der Fallleitung zurückgeführt oder separat über Dach gezogen. Vorteil des Sekundärlüftungssystems ist es, dass jede einzelne Ablaufstelle belüftet ist. Das Abwasser führende Rohrsystem muss also tatsächlich nichts anderes als Abwasser ableiten. Eine Luftzirkulation in diesen Leitungen ist nicht nötig. Sie können mit Vollfüllung betrieben werden. Die Verstopfungsgefahr ist für diese Leitungen folglich sehr gering.

Sekundärlüftung (Bild A. Gaßner Der Sanitärinstallateur).png

Ventile als Lüftungsersatz

Im Normalfall muss jede Fallleitung als Hauptlüftung über Dach geführt werden. In Ein- und Zweifamilienhäusern ist es zulässig, die Hauptlüftungen der Fallleitungen durch Belüftungsventile zu ersetzen, wenn in diesem Gebäude mindestens eine der Fallleitungen als Hauptlüftung über Dach geführt wird. Allerdings sollte man beachten, dass die Belüftungsventile der DIN EN 12380 entsprechen und bauaufsichtlich zugelassen sind. Eine Hauptlüftung muss also mindestens im System vorhanden sein – denn wie der Name schon sagt, können diese Ventile das Entwässerungssystem nur belüften und nicht entlüften. In Drei- und Mehrfamilienhäusern dürfen Belüftungsventile die Hauptlüftungen von Fallleitungen grundsätzlich nicht ersetzen. Belüftungsventile sind hier lediglich als Ersatz für eine Umlüftung oder für eine indirekte Nebenlüftung zulässig. Im rückstaugefährdeten Bereich dürfen Belüftungsventile grundsätzlich nicht eingebaut werden. Unzulässig ist es auch, geschlossene Behälter, wie geruchsdichte Tanks einer Fäkalienhebeanlage, über Belüftungsventile zu be- und entlüften. Diese Behälter müssen ihre Luft über eine Leitung aus dem Freien beziehen. Zulässig ist es auch, die Behälterlüftung auf eine direkte Nebenlüftung oder Sekundärlüftung zu führen. Wenn der Einsatz von Belüftungsventilen möglich ist, dürfen nur solche mit Zulassung des Deutschen Instituts für Bautechnik Verwendung finden. Werden sie unter Putz (innerhalb einer Vorwand-Installation) eingebaut, müssen sie für einen eventuell nötigen Austausch zugänglich bleiben. Ebenso muss Luft diese erreichen können; die Vorwand ist folglich mit einer entsprechenden Belüftungsöffnung auszurüsten.

Regeln für die Lüftungsleitung

Grundsätzlich dürfen Lüftungsleitungen nur an lotrechte Teile von Entwässerungsanlagen angeschlossen werden. Ein Anschluss der Lüftungsleitung an liegende, Abwasser führende Leitungen birgt immer die Gefahr von Rückspülungen und somit auch Querschnittverengungen in sich. Lüftungsleitungen sind zudem immer möglichst gradlinig bis über Dach zu führen. Sind Verziehungen in Lüftungsleitungen nicht vermeidbar, müssen die waagerecht ausgeführten Leitungsteile so verlegt werden, dass eindringendes Regenwasser oder auch Kondenswasser in Fließrichtung des Abwassers ablaufen können.

Fallleitungsverziehungen bei 4...8 Geschossen (Bild A. Gaßner Der Sanitärinstallateur).png

Gegengefälle ist folglich auch in Lüftungsleitungen unzulässig! An den Tiefpunkten würde sich das Wasser ansammeln, den Querschnitt der Leitung verengen oder irgendwann sogar vollständig verschließen. Lüftungsleitungen sollten daher mit Gefälle verlegt werden. Bei Verziehung einer Fallleitung, die mehr als fünf Geschosse durchläuft, müssen Richtungsänderungen mit Bogen von maximal 45 ° ausgeführt werden – d. h.

Anschlüsse an eine gelüftete Sammelanschlussleitung (Bild A. Gaßner Der Sanitärinstallateur).png

Umlenkungen in die (fast) waagerechte Leitungsposition sind mit zwei Bogen auszuführen. Zwischen den Lüftungsleitungen und der Ausmündung der Lüftungsleitung über Dach (z. B. in Form eines Lüftungs-Dachziegels) dürfen Lüftungsschläuche als flexible Leitungen eingebaut werden. Diese Schlauchleitung darf jedoch nicht länger als einem Meter sein. Ein längerer Schlauch birgt nämlich die Gefahr in sich „durchzuhängen“ und Kondensat- und Niederschlagswasser wie ein Geruchverschluss aufzufangen. Ab einer bestimmten Wasserstandshöhe wäre dann die Belüftungsfunktion aufgehoben.

Umgehungsleitung für Fallleitungen mit mehr als 8 Geschosse bzw. größer 22 m Fallhöhe (Bild A. Gaßner Der Sanitärinstallateur).png

Ausmündung über Dach

Lüftungsleitungen müssen über Dach mit einem Lüftungsquerschnitt ausmünden, der dem der Fallleitung entspricht. Mit der derzeitigen Normung wird nicht verlangt, dass die Lüftungsleitung mit ihrem freien Querschnitt über Dach zu enden hat. Sie muss also nicht oben abdeckungsfrei sein. Es kann zum Beispiel ein oben geschlossenes Rohr mit seitlich angeordneten Lüftungsschlitzen eingebaut werden. Die Gesamtsumme der Fläche der Lüftungsschlitze muss dabei lediglich dem Querschnitt der Lüftungsleitung entsprechen. Dachziegelhersteller bieten zudem sogar so eine Art von „Pilzlüftungen“ an, deren Lüftungsschlitze kaum einen Abstand zur Dachoberfläche aufweisen. Die schmalen Lüftungsbereiche können allerdings im Winter vereisen, da aus der Entwässerungsanlage immer feuchte Dämpfe abziehen. Empfehlenswert ist es – wie in den früheren Normungen gefordert – die Lüftung als offenes Rohr über Dach ausmünden zu lassen. Die Ausmündung der Lüftungsleitung muss zudem mindestens 15 cm oberhalb der Dachfläche liegen. In schneereichen Gebieten muss man hier natürlich noch einiges an Abstand zugeben. Abstand ist auch zu Dachfenstern nötig.

Mündung von Lüftungsleitungen nahe Fenstern von Aufenthaltsräumen (Bild A. Gaßner Der Sanitärinstallateur).png

Schließlich sollen die Ausdünstungen aus dem Entwässerungssystem nicht über ein geöffnetes Fenster wieder in das Haus gelangen können. Konkrete Maße, welchen Abstand die Ausmündung einer Lüftungsleitung zu einem Fenster einhalten muss, gibt die Normung allerdings nicht mehr her. Mit anderen Worten: Die Entscheidung, wo eine Lüftung ausmünden kann und wo nicht, liegt beim Anlagenmechaniker. Hier empfiehlt es sich, auf bewährte Abstandsmaße zurückzugreifen, die die alte Norm einst vorgab: Seitlich mindestens zwei Meter Platz zum Fenster oder eine Ausmündung der Lüftung von mindestens einen Meter über dem Fenster verhindern, dass ein Lüften zu unangenehmen Gerüchen in den Räumen führt. Ein richtig ausgewähltes und korrekt installiertes Lüftungssystem sorgt dafür, dass sich die Über- und Unterdrücke, die in den Entwässerungsleitungen beim Abwasserabfluss entstehen, in Grenzen halten. Nur so kann erreicht werden, dass Gluckergeräusche oder sogar leergesaugte Geruchverschlüsse kein Thema sind.

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47 Kommentare zu Be- und Entlüftung von Entwässerungsanlagen

  1. Sybille Nowak 12. Juni 2008 um 10:53 #

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    der Artikel ist sehr interssant und ich habe endlich konkrete angaben zu Abständen zu Dachfenstern gefunden. Können Sie mir bitte die alte Norm, aud die sich sich berufen, mitteilen?

    Danke und einen schönen Tag wünscht Sybille Nowak

  2. Loeti 12. Juni 2008 um 20:45 #

    Sehr geehrte Frau Nowak,

    vielen Dank für ihre Anfrage. Wir denken, dass die Frage sich auf diesen Abschnitt bezieht:

    Empfehlenswert ist es – wie in den früheren Normungen gefordert – die Lüftung als offenes Rohr über Dach ausmünden zu lassen. Die Ausmündung der Lüftungsleitung muss zudem mindestens 15 cm oberhalb der Dachfläche liegen. In schneereichen Gebieten muss man hier natürlich noch einiges an Abstand zugeben. Abstand ist auch zu Dachfenstern nötig.

    Die frühere Norm war die DIN 1986. Von dieser Norm existiert in Deutschland nur noch der Teil 100, 30, 4 und 3 als Restnorm. Alle anderen Teile wurden von der DIN EN 12056 abgelöst.
    Mit freundlichen Grüßen
    SBZ-Online Redaktion

  3. Christoph Ziemer 9. August 2008 um 19:39 #

    Liebe Redaktion! Habe den Artikel mit großem Interesse studiert in der Hoffnung, eine Lösung für folgendes Problem zu finden: sanierter Altbau mit EG und 2 OG,wenn im 1. oder 2. OG die Toilette gespült wird oder man aus einem vollen Waschbecken den Stöpsel zieht, steigt in der Toilette im EG das Wasser und es spült Fakalien ins Knie des Toilettenbeckens. In der Annahme, das das Sammelrohr vom Erdgeschoß zum Kanal zu sein muß, haben wir erst gespült und dann mit der Kamera reingucken lassen: jungfräuliche Verhältnisse! Alle bisher befragten Installateure hatten (u.a. wegen der Tatsache, das dieses Problem erst jetzt nach 8 Jahren problemloser Nutzung auftritt) keine Idee zu dem Problem, wollen jetzt aufhacken. Ich denke, die ertse Zeichnung in Ihrem Artikel trifft das Problem, oben untsteht Sog, und unten, wo die Fallleitung in die Horizontale geht und die Problemtoilette einleitet, entsteht ein Rückstau (was dier Frage: Warum erst jetzt? allerdings auch nicht beantwortet). Kann es sein, das es an der Lüftung liegt (das System ist über Einzelhauptlüfzung entlüftet) – Vogelnest im Lüftungsaustritt (kann eigentlich nicht sein, aber ich bin wirklich verzweifelt). Ich wäre für jeden Lösungsvorschlag (Rückschlagklappe hinter untere Toilette???) unendlich dankbar. Schon im Voraus Dank an alle, die darüber grübeln! CHristoph Ziemer

  4. Loeti 10. August 2008 um 11:47 #

    Um ihnen bei ihrem Problem helfen zu können benötigen wir noch zusätzlichen Angaben:

    1. Wurde der Bau vor acht Jahren saniert und erst jetzt tritt das Problem auf oder handelt es sich um einen Bau der acht Jahre bewohnt wurde und dann saniert wurde.

    2. Wenn die Sanierung vor acht Jahren erfolgte, alles prima funktioniert hatte und erst jetzt Probleme auftreten, muss man fragen, ob die Installation verändert wurde. Beispiel: Ein Rückstaudoppelverschluss für fäkalienfreies Wasser wurde in die Hauptgrundleitung eingebaut (= zwei Installationsfehler). Die Klappen werden vom Wasser aufgedrückt, nicht aber vollständig von der Luft, die das Wasser vor sich herschiebt. Das hätte den beschriebenen Effekt zur Folge.

    3. Wenn die Sanierung vor acht Jahren erfolgte, alles prima funktioniert hatte und erst jetzt Probleme auftreten, muss man fragen, ob die Nutzung der Anlage nun anders als bisher erfolgt (Mieterwechsel; der eine sparte, der andere geht sehr großzügig mit Wasser um). In dem Fall wäre ein Fehler schon acht Jahre da, nur nicht aufgefallen.

    Viele Grüße
    Ihre SBZ-Online Redaktion

  5. Husfeld, Uwe 26. August 2008 um 12:51 #

    Guten Tag, soeben haben die Mitarbeiter der Kommune die Abwasserleitungen unter der Strasse gespühlt. In meinem EFH Bj.86 schoss Wasser aus dem GästeWC im EG. Alle anderen Teile (Waschbecken,Badewanne, WC im OG ) reagierten nicht. Der Mitarbeiter, den ich zur Rede stellte hatte natürlich keine Schuld an dem Saukram. So sagt er. Stimmt das? Und wenn ja was stimmt an dem Rohrsystem (nach 20 Jahren nicht mehr? )
    mit freundlichem Gruß
    Uwe Husfeld

  6. sbz-monteur 27. August 2008 um 16:40 #

    Sehr geehrter Herr Husfeld

    Sie werden sicherlich verstehen, dass wir ohne Ihr Problem genauer kennen, keine „Ferndiagnose“ abgeben können. Das entspricht nicht unser Ansinnen und ist auch ohne weitere Recherche nicht möglich. Das gilt natürlich auch für die Schuldfrage.

    Mit freundlichen Grüßen

    SBZ-Monteur
    Online-Redaktion

  7. Kirsch, Ralf 13. September 2008 um 7:34 #

    Bei unserem Haus(Baujahr 1994)hat man die Ausmündung der Endlüftung ca. 50cm vor dem Badezimmerfenster angebracht. Bei längeren Trockenzeiten entstehen unangenehme Gerüche.
    Ich möchte nun den Bauträger bitten diesen Mangel zu beseitigen. Nach VOB sollte dies bei groben Mängeln ja auch möglich sein.
    Zur Argumentation ist für mich jetzt interessant zu wissen, welche Norm im Jahr 1994 Aussagen über die Abstände machte, auch wenn diese Norm abgelöst wurde.

    Mit freundlichen Grüßen
    Ralf Kirsch

  8. sbz-monteur 13. September 2008 um 22:31 #

    Sehr geehrter Herr Kirsch,

    unsere Recherche ergab keine anderen Abstände zu Dachfenstern die im Jahr 1994 gültig waren. Die Abstände die in diesem Fachartikel genannt sind, galten also auch schon 1994.
    Die Norm die zu dieser Zeit gültig war hieß: DIN 1986 Teil1 Ausgabe 06.1988.

    Mit freundlichen Grüßen
    SBZ-Monteur
    Online-Redaktion

  9. Michaela Weber 2. März 2009 um 18:54 #

    Sehr geehrte Redaktion,
    unser Haus ( Baujahr 2001 ) wurde in holzständerbauweise
    erstellt. Leider wurde dabei übersehen, eine Entlüftungs-
    anlage für das Abwasser einzubauen. Können Sie mir sagen,
    ob der Bauträger noch haftbar gemacht werden kann ? Die
    sanitären Installationen waren vergeben.

    Vielen Dank.

    Mit freundlichen Grüßen

    M. Weber

  10. Harald 7. Februar 2010 um 13:10 #

    Hallo,
    danke für Ihren Artikel – das war für unsere Planung sehr hilfreich!
    Viele Grüße
    Harald

  11. Kraft 9. Juni 2010 um 14:25 #

    Schöner Artikel, der viele Fragen beantwortet.
    Hier trotzdem noch was zum Knobeln:
    Einfamilienhaus, zweigeschossig.
    An Fallrohr 1 sind fast alle Sanitärobjekte von EG und OG angeschlossen. Also WCs, Badewanne, Waschbecken, Waschmaschine. Dieses „Hauptfallrohr“ ist ordnungsgemäß über Dach be-/entlüftet.

    An Fallrohr 2 ist „nur“ ein Duschablauf im OG angeschlossen.
    Fallrohr 2 mündet ca. 5 Meter hinter Fallrohr 1 in die Kanalisations-Zuleitung.

    Im EG befindet sich noch ein Spülenabfluss, der ebenfalls „hinter“ Fallrohr 2 in die Kanalisations-Zuleitung mündet.

    Frage:
    Braucht Fallrohr 2 eine Be-/Entlüftung über Dach?
    Es ist ja nur ein einziger (Dusch-)Abflusss angeschlossen.

    Hier zu Verdeutlichung nochmal eine Draufsicht:

    Kanal Fallrohr1 Fallrohr2 Spüle (EG)
    (Straße) (be-entl.) I I
    I I I I
    I I I I
    I——————————————
    I
    I

    • Loeti 10. Juni 2010 um 10:15 #

      Hallo,

      das sollte mit einem zugelassenen Entlüftungsventil funktionieren.

      Grüße

  12. boernie 23. Januar 2011 um 19:37 #

    Bin zufällig hier gelandet, weil ich im Garten neue Dusche einbauen will. Mir hat der Artikel sehr viel gegeben. Habe manches gar nicht so gesehen, wie es sein sollte. Meine Abwasseranlage besteht aus Toilette, Dusche, Waschbecken, Geschirrspüler und Spüle- Alles läuft innerhalb von ca.50 cm in das 100er Abflußrohr, sehr selten gleichzeitig. das Hauptabflußrohr hat eine Länge von etwa 7 m mit einem 90°- und einen 60° Winkel und endet in der Sammelgrube, alles ohne Entlüftung. Probleme gibt es nur, wenn ie Grube bis zum Rohr voll ist. Kann und darf ich das so lassen? Hat sich seit Jahren bewährt!

  13. mepusch 24. November 2011 um 19:06 #

    Liebe Redaktion,
    bei einem Denkmalpflegevorhaben hat sich folgendes Problem ergeben: Auf einem 4geschossigem Altenpflegeheim musste jedweilige Technik auf dem Dach versteckt werden. Das daraus resultierte zurückgesetzte kastenartige Dachgeschoss (vertikale Wände mit einem Flachdach) beherbergt die Lüfterzentralen und die gesamte Medienverteilung.
    Alle Lüftungsthemen sind an der vertikalen Außenwand dieses Technikgeschosses hinter einer Lamellenfassade eingeordnet.

    Nun sollen aber auch die Grundleitungsentlüftungen von dem Technik-Flachdach verschwinden. Kann man dise Leitungen auch seitlich an oberer Stelle aus der Wand ggf. mit einem Lüftungsgitter führen? oder kann man einen Dachentlüftungsstein für den seitliche Ausgang dafür zweckentfremden?

    Haben Sie dazu eine Idee? wie gesagt, es muss nicht schön aussehen, weil eine Lamellenwand davor kommt, und auf dieser Technikebene es keine anderen Nutzungen oder gar Fenster gibt… es muss aber eben den Vorschriften entsprechen…
    besten Dank
    mepusch

    • Loeti 27. November 2011 um 15:49 #

      Die Lüftungen müssen ausreichenden Abstand zu Fenstern haben (2 m seitlich oder 1,5 m darüber) und der Austrittsquerschnitt darf nicht zufrieren können
      (was z. B. bei Aufsatz eines Fliegendrahtes der Fall wäre). Ansonsten spricht nichts dagegen, die Lüftung an der Außenwand münden zu lassen.

  14. Irene 23. März 2012 um 22:32 #

    Sehr geehrte Redaktion,

    wohne in einem Hochhaus Bj. 1970 in der 10. Etage (insgesamt 12.Etagen). Beim Wetterumschwung und Wind stink es aus dem Versorgungsschacht (alle Leitungen befinden sich in dem schach Kalt-/Warmwasser, Schmutzwasser, Heizung).
    Es gibt eine Fall-Leitung, die über das Dach entlüftet wird.
    Meine Vermitung ist, dass durch den Wind die Luft wieder in ddas Lüftungsrohr nach unten gedrückt wird und der Gestank sich in dem Schach ausbreitet. Könnte das sein?
    Auf grund ständiger Beschwerden bei dem Verwalter, liess er die Hutzen reinigen, aber der Gestank ist nach wie vor da.
    Würde eine Kamerauntersuchung (wie der Verwalter durchführen will) ratsam sein?
    Vielen Dank
    Irene

  15. Mario I. 12. November 2012 um 15:10 #

    Hallo,

    ich habe eine Frage bzgl. Abluftrohr unterhalb der Dachfenster. Meiner Meinung nach sind die falsch montiert.

    Am liebsten wäre es wenn jemand sich super auskennt und mich anrufen könnte um darüber zu reden. Das ganze hier zu schreiben wäre etwas verwirrend. Mein Bauträger will sich in der Sache raushalten.
    Einfach kurz melden wer mir dazu helfen kann (mit e-mail damit ich meine Nummer durchgeben kann)

    Danke
    Mario

  16. Hans-Ulrich Gros 11. Dezember 2012 um 16:24 #

    Hallo,
    ich habe folgendes Problem, wenn in der 1 Etage das Badewasser abgelassen wird drückt sich Wasser in meinem Bad darunter durch die Badewanne und Waschbecken. Kann das an dem neuen Sanitär Lüftungsrohr liegen das am Dach erneuert wurde? Weil vorher trat dieses Problem nicht auf.

    Mit freundlichen Grüßen

    Hans-Ulrich Gros

    • Christian 4. Mai 2015 um 23:52 #

      Hallo haben Sie hierauf eine Antwort bekommen ich habe Das gleiche Problem.

  17. Andreas 1. Januar 2013 um 21:55 #

    Für alle, die eine druckdichtere Gebäudehülle bevorzugen. Nicht ganz Normgerecht, weil jene auch zwingend eine Entlüftung über Dach vorsieht, aber wenn der Nachbar diese hat, sollte es auch nur mit einem Belüftungsventil funktionieren. Jedenfalls eine einfache Lösung gegen Gegluckere beim Nebenabfluss. Einziger Nachteil: überteuert weil neu am Markt, gibts aber bestimmt auch (bald) als Nachbau.
    http://www.bauweise.net/grundlagen/technik/abwasser/durgo.htm

  18. Edeltraud 26. Februar 2013 um 12:09 #

    liebes SBZ Monteur-Team,

    wir haben zur Zeit folgendes unangenehmes Problem.
    Unser Haus 1959 erbaut ist zweigeschossig mit Satteldach. Im ersten Stock haben wir Dachschrägen in den Räumen. Die zwei Entwässerungsentlüftungsrohre sind jeweils links und rechts vom Erkerfenster des Bades und ragen über das Dach hinaus. Es konnte schon mal vorkommen in den vielen Jahren, daß bei ungünstiger Witterung (so haben wir es gedeutet) im Bad ein wenig Kanalgeruch war, der aber auch wieder verflog. Doch nun haben wir im Jahr 2009 unser Dach sanieren lassen. Es wurden auch neue Entlüftungsabschlüsse von Klöber aufgesetzt. Letzten Sommer überraschte uns ein schrecklicher Gestank im Bad, der über das erträgliche Maß hinausging. Wir haben unseren Dachdecker verständigt, der sich aber nicht gemeldet hatte und wir haben es dann auch wieder vergessen, da sich das starke Geruchsproblem auch wieder verflüchtigt hatte. (außer so wie es eben früher war) Doch jetzt ist der Gestank wieder aufgetreten und hält immer noch mehr oder weniger stark an. Hat das vielleicht mit den Anschlüssen der neuen Aufsätze im Dach zu tun?, und da die Dachschrägen aus Gipskartonplatten sind, geht der Geruch vielleicht durch die Wand?

    für eine Lösungsmöglichkeit wären wir sehr dankbar.

    Im Übrigen ist die Dachisolierung zwischen den neuen Dammblatten eine Beflockung. Kann das den Austausch oder eine evetuelle Reparatur der Anschlüsse erschweren?

    mit freundlichen Grüßen

    Edeltraud

  19. Raphael Weise 9. Juni 2013 um 9:43 #

    Kann ich in meinem Einfamilienhaus die Hauptlüftung nicht auch durch die Wand, kurz unterhalb des Daches realisieren? Möchte die Dachhaut nicht durchstoßen. Die Öffnung würde an einer Außenwand ohne Fenster (Geruch) oberhalb aller Abflüsse entstehen. Danke vorab!

  20. Sandra Hildebrandt 24. Oktober 2013 um 22:45 #

    Liebes Team,
    wir hatten vor 5 Wochen eine Flachdachsanierung unseres Reihenhauses vornehmen lassen. Danach stank es in den beiden Bädern entsetzlich. Inzwischen haben wir entdeckt, dass die vor der Sanierung vorhandene Entlüftung des Kanalsystems verschwunden war. Die Öffnung ist mit der Dampfschicht, Dämmung und Dachpappe einfach verdeckt worden. Wohin entweicht nun die feuchte Luft seit 4 Wochen? Unter unsere Dampfschicht? Zerstört sie die Betondecke unseres Hauses, oder werden unsere Rohre beschädigt? Was ist nun zu tun?
    Danke für Ihre schnelle Hilfe.

  21. Uwe Rathjen 14. April 2014 um 10:48 #

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    das Badezimmer im 2-geschossigen Haus hat ein separates Lüftungsrohr, das neben dem Fallleitungs-Entlüftungsrohr auf dem Dach im Schornsteinkopf endet. Gelegentlich haben wir starken Kanalgeruch im Badezimmer.
    1. Kann bei ungünstiger Windrichtung Geruch aus dem Entlüftungsstutzen in das Badezimmer-Lüftungsrohr gedrückt werden?
    2.Kann das oben offene Entlüftungsrohr verstopft sein (Vogel, Laub, gelegentl. gluckern Geruchsverschlüsse) und wie wird es gereinigt?
    Mit freundlichem Gruß
    Uwe Rathjen

  22. T.Blech 2. April 2015 um 17:59 #

    Hallo,

    habe versucht mich heute mal etwas in Belüftungssysteme einzulesen.
    Wenn ich alles richtig verstanden sind diese Belüftungssysteme wie z.B. Durgo nur für max. 2-Familienhäuser zugelassen ?

    Danke Thomas

  23. Hauke Roy 10. Oktober 2015 um 13:58 #

    Lieber Verfasser, die Ausführungen finde ich hochspannend – und ich denke, Sie haben mir endlich den passenden Tipp gegeben. Ich habe einen Altbau gekauft und in der Küche fließt das Wasser nicht ab (bzw. extrem langsam). Lasse ich Luft in das Fallrohr bzw. die Zuleitung zwischen Siphon und Fallrohr, dann fließt alles ganz wunderbar ab. Das Waschbecken wird in ein „solo“ stehendes Fallrohr in der Wand entleert (oben 50 mm, im Keller 100 mm, Gesamtlänge ca. 2,8 m). Das Rohr endet im Waschbecken und hat keine Entlüftung nach oben, natürlich auch nicht über das Dach hinaus.
    Mein Problem deutete auf Grund meines Tests auf ein Luftdruckproblem/Luftflussproblem hin. Naja, man googelt und findet so allerhand Foren in denen allerhand Unsinn geschrieben wird (häufiges Problem wie meines, alle Leitungen frei und dann antworten „Experten“ wie Laien unisono „erst mal sauber machen“ oder so ähnlich schlaue Kommentare).
    Ich deute Ihre Worte so: Es muss eine automatische Entlüftung her. Ich habe ca. 15 cm Platz oberhalb des Fallrohres, so dass ich dort eine solche Einrichtung einbauen könnte (mein Baumarkt bietet dazu von Marley einen Ent-/Belüfter an). Ich verstehe das so: Entlüfter auf ein T-Stück aufsetzen, an das seitliche Ende des T-Stückes kommt der Ablauf des Spülbeckens und das untere Ende sitzt im HT-Rohr (50 mm).
    Liege ich richtig?
    Nochmals ganz herzlichen Dank für diese endlich einmal nachvollziehbare und sinnvolle Erklärung!
    mfG H. Roy

  24. Herr Ahn 27. Oktober 2015 um 23:30 #

    Sehr geehrtes SBZ-Monteur Team

    ich wüsste gern, ob es bei der Ausmündung über Dach eine maximal zulässige Höhe des Lüfungsrohres gibt. Momentan endet das Rohr 1 m über dem Dach. Es stinkt jedoch trotz der Mindesthöhe.

    Mit freundlichen Grüßen
    J.Ahn

  25. Susanne 20. November 2015 um 14:31 #

    Wenn ich das richtig lese, muß das Entlüftungsrohr den gleichen Durchmesser wie das Fallrohr haben. Was würde denn passieren, wenn der Durchmesser kleiner wäre?
    Ich habe ein sehr kleines Häuschen mit Toilette, Dusche, Waschbecken und Spüle – alle ebenerdig, die über ein 100er Rohr entwässert werden. Muß ich jetzt ein 100er Rohr durch das ganze Häuschen bis auf’s Dach führen???
    Was passiert, wenn ich z.B. nur 50 oder 70 mm nehme?
    Gruß
    Susanne

    • Loeti 22. November 2015 um 16:12 #

      Hallo Frau John,

      unter ungünstigsten Bedingungen wir zu wenig Luft in das Abwassersystem einströmen können. Das könnte unter Umständen dazu führen, dass andere Siphons abgesaugt (Leegesaugt) werden. Die Folge sind dann, üble Gerüche und Gluckergeräusche.

      viele Grüße

  26. Michael 2. Dezember 2015 um 12:41 #

    Hallo,
    habe ein Reihenhaus saniert und die 3 Fallrohre, die im Keller zur Grundleitung zusammenlaufen mit Innenraumbelüfter, Marley DN50 ausgerüstet. Der kleinere Querschnitt wurde mir von Marley telefonisch empfohlen, weil diese leichter öffnen würden. Nun stinkt es unter Dach nach Kanal. Was ist zun tun????
    Danke für eine Rückinfo unf viele Grüße
    Michael

    • Loeti 4. Dezember 2015 um 18:05 #

      Sehr geehrter Herr Huhn,

      wir sind eine Fachzeitschrift für den ambitionierten Gesellen und Lehrling aus dem SHK-Bereich. Leider können wir Ihre Frage nicht beantworten. Ihr SHK Experte wird Ihnen sicherlich mit Rat und Tat zur Seite stehen.

      viele Grüße
      SBZ-Monteur

  27. Theumer 12. Februar 2016 um 10:38 #

    Hallo!
    Habe ein WC-Kompakt mit Häckselwerk.Mir zieht es nach jeder Spülung das Wasser weg.Vermute das ich ein Belüftungsventiel einbauen muß.Oder?

    • Loeti 13. Februar 2016 um 13:24 #

      Sehr geehrter Herr Theumer,

      wir sind eine Fachzeitschrift für den ambitionierten Gesellen und Lehrling aus dem SHK-Bereich. Leider können wir Ihre Frage nicht beantworten. Ihr SHK Experte wird Ihnen sicherlich mit Rat und Tat zur Seite stehen.

      viele Grüße
      SBZ-Monteur

  28. Norbert 9. März 2016 um 20:03 #

    Seit einigen Wochen hören wir in einem 5-geschossigen Haus (im 1. wie im 5. Geschoss) in unregelmäßigen Abständen, tageszeitunabhängig einen Pfeifton von 1bis 10 Sekunden Länge durch alle Räume, stärker im Sanitärbereich, auch mit Tonhöhenschwankungen. Kann es sein, dass dies von der Be- und Entlüftung der Abwasserrohre herrührt?

    • Loeti 13. März 2016 um 16:22 #

      Sehr geehrter Herr Fuhr,

      bitte wenden Sie sich an einen zuständigen Installationsbetrieb.

      viele Grüße
      SBZ-Monteur

  29. Amalia 26. April 2016 um 11:29 #

    Frage: Darf statt über Dach auch durch die Wand entlüftet werden?
    36,5 cm Porenbetonsteine.
    Entlüftung 30 cm über Decke und unter Badewanne eingebaut.
    Badewanne steht in der Ecke. Unter der Badewannenecke soll der Wanddurchbruch sein.

    Danke!

  30. Richard 2. Juni 2016 um 10:21 #

    Liebe Verfasser,
    den Artikel finde ich sehr gut, verständlich, anschaulich und mit Einfühlungsvermögen für Laien gemacht. Vielen Dank.
    Hier meine Frage:
    Ich möchte im Keller 3 Waschmaschinen-Abwässer in ein WC-Fallrohr leiten. Bisher führen die Schläuche der Waschmaschinen zu einem Gully in der Mitte des Kelllerraumes, liegen offen herum und beim Abpumpen der Waschmaschinen bildet sich ein kleiner See.
    Was ist beim Anschluss der Waschmaschinenschläuche in das WC-Fallrohr zu beachten? (Siphon, Rohrentlüftung). Zusatz: Das WC-Fallrohr hat eine Dachentlüftung.
    Vielen Dank im Voraus.
    Richard Hiesinger

    • Loeti 5. Juni 2016 um 17:51 #

      Hallo Herr Hiesinger,

      haben Sie vielen Dank für Ihren Kommentar. Leider können wir in dieser Sache nicht weiterhelfen. Wir sind eine Fachzeitschrift und haben nicht die Möglichkeiten die Sachlage zu verifiziern. Bitte wenden Sie sich an Ihrem örtlichen SHK-Fachbetrieb.

      viele Grüße
      SBZ-m Online Redaktion

  31. Martha 17. August 2016 um 20:02 #

    Guten Abend,

    sehr interessanter Artikel 🙂 Mir drängen sich dennoch einige Fragen auf. Angenommen, eine Hebeanlage ist mit einer Lüftungsleitung versehen, die dummerweise im Pumpenschacht selbst endet. Kann man dann der Geruchbelästigung durch Verbau hochwertiger Rohrlüfter entgegentreten? darf man das z.B. überhaupt bei einem 5-Parteien Haus? Ist der Verbau solcher Rohrlüfter eine gute Lösung? Oder muss doch übers Dach verlegt werden?!

    Dankeschön

  32. Thomas 14. Februar 2019 um 8:10 #

    Sehr geehrte Redaktion!

    Interessanter und Informativer Artikel!

    Ich wohne in einem Mehrparteienhaus im 3. Stock und habe aktuell das Problem das in der Spüle von heute auf morgen das Wasser nicht mehr abläuft. Daher habe ich die Verrohrung zerlegt wo aber nichts verlegt war und wenn man Wasser durchlaufen lässt ohne das es an den Abfluss angeschlossen ist, schießt das nur so durch. Als Gegenprobe habe ich dann Wasser direkt in das Abflussrohr geschüttet nachdem ich vermutet habe dass dann wohl dort eine Verstopfung vorliegen müsste, das fließt aber auch ohne jeglichen Rückstau ab. Wenn ich dann aber die Verrohrung mit Sifon unter dem Waschbecken wieder an den Abfluss anschließe geht nichts mehr. Könnte das auch an einem Entlüftungsproblem liegen?

    • Loeti 20. Februar 2019 um 18:55 #

      Hallo Thomas,

      ja das könnte die Ursache des geschilderten Problems sein. Weil ja ohne Siphon die Luft ungehindert zuströmen kann.

      Grüße
      SBZ-Monteur

  33. Theo Olivet 2. März 2019 um 23:31 #

    Liebe Redaktion

    Seit einiger Zeit hört man bei uns im Einfamilienhaus Baujahr 1975 im Leitungsschacht Erdgeschoss 13 – 15 Mal einen „Tropfenaufprall“, wenn im Obergeschoss die Wc-Spülung oder das Waschbecken benutzt oder die Badewanne ablaufen gelassen wurde. Im Badezimmer sind über der Wanne zwei Lüftungventile montiert. Zwei Sanitär-Handwerker meinen, das rühre von Dehnungsgeschiebe her. Ich meine, das liegt wohl an einem der Lüfter (oder beiden), denn wenn ich lauwarmes Wasser in das Wc oder die Becken per Eimer gieße, ohne an den Monturen zu drehen, kommen auch die Klopfgeräuche. Kann es sein, dass ein Ventil zu langsam schließt?
    Das dicke PVC-Fallrohr mit dem Reinigungsverschluss (Abwasserrohr?) gibt solche Geräusche im Keller nicht von sich. Es wurde mit einer
    Kamera abgefahren und zeigte keine Schadstelle.

    • Loeti 6. März 2019 um 20:03 #

      Hallo,
      Danke für die Zuschrift. Eine Aussage zum beschriebenen Problem können wir leider nicht abgeben, da wir als Fachredaktion nicht über die nötige Expertise verfügen. Bitte lassen Sie durch einen qualifizierten SHK-Betrieb die Ursache ermitteln.
      Viele Grüße
      SBZ-Monteur

  34. Manuela Schaefer 20. März 2019 um 19:23 #

    Hallo!

    Ein sehr interessanter Artikel, wenn auch schon ein paar Tage alt. In der Hoffnung dass hier die Seite nicht gepflegt wird, eine Frage.
    Wie haben ein Haus, geb. 1967, gekauft und saniert. Hierbei wurde die Hauptentlüftung (Toiletten und deren Waschbecken) über das Dach geführt. Allerdings wurden die Bäder (EG & 1.Stock) über den Keller entlüftet. Die Folge, unerträglicher Gestank bei Wetterwechsel! Kann man da denn Installateur zur Rechenschaft ziehen?

    Viele Grüße & danke für etwaige Hilfe,
    Manuela Schäfer

    • Loeti 20. März 2019 um 20:07 #

      Hallo Frau Schäfer,

      unser Artikel mag zwar Alt sein, jedoch ist er Topaktuell – Da halt physikalische Gesetzmäßigkeiten keinen Alter unterliegen. Um Ihre Frage zu beantworten müsste man mit einem Sachverständigen einen Vor-Ort Termin vereinbaren. Pauschale Antworten helfen da leider nicht und können niemals qualifiziert sein. Einen Sachverständigen nennt Ihnen die Handwerkskammer.

      Viele Grüße
      SBZ-Monteur

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