Der SBZ-Monteur Blog verabschiedet sich in die Sommerpause.
Damit das Blog in der Zeit nicht verhungert, haben wir vorgesorgt und stellen wöchentlich zwei Fachartikel für alle Monteur-Fans ins Netz. Das Redaktionsteam wünscht unseren Lesern eine geile Zeit, bleibt gesund und uns Treu. Bis in zwei Wochen dann:-).
Erdöl ist ein Gemisch unterschiedlicher Kohlenwasserstoffe und wird über Pumpen aus bis zu 2.500 Meter Tiefe gefördert. Das Rohöl wird in Raffinerien hauptsächlich zu Kraftstoffen und Schmiermitteln verarbeitet und dient als Ausgangsstoff für viele Kunststoffe und Medikamente. Erdöl deckt in Deutschland 33,9 Prozent des Primärenergiebedarfs ab, weltweit liegt der Anteil bei 35 Prozent. Wegen der einfachen Handhabung wird Erdöl überwiegend als Treibstoff für Verbrennungsmotoren für Transport und Mobilität verbraucht. Außerdem erzeugen Haushalte mit Heizöl Raum- und Wasserwärme. Die Herstellung von elektrischem Strom mit Hilfe von Dieselgeneratoren ist in Deutschland mit einem Anteil von 1,3 Prozent sehr gering. Öl verbrennt zwar sauberer als Kohle, ist aber trotzdem sehr CO2- und schadstoffintensiv. Die Ölreserven reichen bei konventioneller Förderung noch geschätzte 42 Jahre, mit neuen Fördermethoden noch etwa 65 Jahre.
Bild: tz-online
VORTEILE
- sehr energiereich
- liefert zahlreiche Kraftstoffe
- als Flüssigkeit leicht zu lagern und sehr flexibel einsetzbar NACHTEILE
- sehr hohe CO2-Emissionen
- Förderung wird schwieriger und dadurch Teurer
- große Abhängigkeit der Weltwirtschaft vom Ölpreis
- Reserven reichen noch maximal 65 Jahre
- Unfälle und Havarien bei Transport- und Förderung schädigen die Umwelt
Die zuletzt gesperrten BAFA-Mittel zum MAP-Programm können seit dem 12.07.2010 mit veränderten Fördersätzen wieder beantragt werden. Auf dem ersten Blick gibt es doch wieder etwas zum Jubeln, doch warum werden Energieeinsparende Maßnahmen nicht mehr im Neubau gefördert? Das liegt wohl daran, dass es eine gesetzliche Nutzungspflicht für erneuerbare Energien gibt und somit jeder Häuslebauer gesetzlich verpflichtet ist das Erneuerbare Energien Gesetz auch anzuwenden. Schließlich erhält auch ein Autofahrer kein Geld vom Staat wenn er die Verkehrsregeln einhält.
Erdgas besteht hauptsächlich aus Methan, das in riesigen Blasen 1.000 bis 3.500 Meter tief im Erdreich eingeschlossen liegt. Über Pipelinenetze mit einer Gesamtlänge von mehreren 100.000 Kilometern wird das Gas vom Förderort zu den Abnehmern gepumpt oder als Flüssiggas in Tankern verschifft.
Das energiereiche Gas ist wenig verunreinigt und wird zur Stromerzeugung in Gasturbinenkraftwerken und zum Heizen in Haushalten genutzt. In jüngster Zeit setzt sich Erdgas auch als günstiger und sauberer Kraftstoff für Verbrennungsmotoren durch. Deutschland deckt 22,5 Prozent des Primärenergiebedarfs mit Erdgas, weltweit sind es derzeit 20,7 Prozent.
Erdgas produziert wegen des hohen Wasserstoffanteils wesentlich weniger CO2 als Erdöl. Allerdings ist unverbrannt in die Atmosphäre gelangtes Methan ein etwa 25-mal wirksameres Klimagas als Kohlendioxid. Das farblose Gas lässt sich unter hohen Drücken (bis 150 bar) stark komprimieren und bei niedrigen Temperaturen verflüssigen (ca. –161,5 Grad Celsius), was die Lagerung und den Transport vereinfacht. Gasturbinenkraftwerke sind mit einem Wirkungsgrad von 55 bis 60 Prozent sehr effizient und können zudem ihre Leistung kurzfristig hochfahren oder reduzieren. Die konventionell geförderten Gasreserven reichen nach aktuellen Prognosen noch etwa 62 Jahre. Durch die Förderung von bisher unerschlossenen Gasressourcen könnte der Brennstoff noch ungefähr 130 Jahre zur Verfügung stehen.
VORTEILE
> wenig Verunreinigungen
> saubere Verbrennung
> keine Schattenkraftwerke nötig
> auch als Kraftstoff verwendbar
> lässt sich leicht lagern und sehr flexibel einsetzen
> hohe Reserven (60 bis 190 Jahre) NACHTEILE
> hohe CO2-Emissionen
> Unverbranntes Erdgas (Methan) ist hochschädliches Klimagas
> Abhängigkeit der Weltwirtschaft von Gasimporten
> Unfälle und Havarien beim Transport schädigen die Umwelt
ANGABEN AUF BASIS:
BMWi: Primärenergieverbrauch nach
Energieträgern, 2007
IEA: Key World Energy Statistics, 2007
Wie sich die Energiewirtschaft den Betrieb von Mikro-KWK vorstellt finden Sie hier:
.
.
——————————————————————————-
.
Links zum Heft 07/2010
.
Die Abrechnung der Heizkosten…
… erfolgt natürlich nach Vorschrift. Allmess kennt sich zum einen mit den Messgeräten und Zählern aus, beschreibt aber auch eingängig, anhand eines Beispiels, wie man es denn schriftlich anstellt. www.allmess.de
. .
iPhone zur Badgestaltung
Nicht dass Sie jetzt auf dem winzigen Bildschirm ein neues Bad entwerfen! Aber virtuell kann man damit eine vorhandene Armatur durch die geplante neue ersetzten. www.hansgrohe.de/iphone . .
Nieder mit den Barrieren!
Auf gewohnt hohem Niveau handelt Hewi eine Themen-Seite ab und bringt dabei die Materie des barrierefreien Bauens für Einsteiger immer wieder auf den Punkt. www.barrierefrei-portal.de
. .
Schau mal die Sterne…
… ich hole sie dir nicht gerade vom Himmel, aber auf den Bildschirm deines PC´s. Nach dem Download dieses kostenlosen Programms kann man durchaus mal auf Sternengucker und dicke Hose machen. www.astroexcel.de
Ab dem 1. Juli 2010 führt die KfW Bankengruppe in ihrem Förderangebot für “Energieeffizientes Bauen und Sanieren” folgende neue Standards ein:
KfW-Effizienzhaus 70 und 55 in der Sanierung
KfW-Effizienzhaus 55 und 40 im Neubau
Zukünftig stehen neben den bisherigen KfW-Effizienzhäusern 115, 100 und 85 zwei weitere neue Standards für die Sanierung zur Verfügung. Für den Neubau können sich Bauherren neben dem KfW-Effizienzhaus 70 dann auch für die KfW-Effizienzhäuser 55 und 40 entscheiden.
Was ist nun ein KfW-Effizienzhaus?
Beispiel:
Definition KfW Effizienzhaus 55
Für ein KfW Effizienzhaus 55 (KfW 40 Haus) darf der Energiebedarf pro Quadratmeter Wohnfläche und Jahr im Bezug zum Standard (100%, das so genannte Niedrigenergiehaus (KfW 100) nach EnEV) nur 55 % so viel Energie verbrauchen, also 45 % weniger. Das führt zu einem maximalen Jahres-Primärenergieverbrauch von 40 kWh/m2 Nutzfläche (daher KfW 40 Haus):
Der Jahres-Primärenergiebedarf (Qp) (= Gesamtenergieverbrauch eines Gebäudes) darf 40 kWh pro Quadratmeter nicht übersteigen.
Der Transmissionswäremverlust (=Wärmeverlust nach außen) muss um mindestens 45% unter dem Höchstwert der EnEV liegen.
Dies erreicht man üblicherweise durch Luftdichtheit mit zentraler Lüftungsanlage und Wärmerückgewinnung bis ca. 80%. Auch eine moderne Heizung mit regenerativen Energiequellen und guter Dämmung sowie eine Ausrichtung nach Süden mit entsprechender Bauweise und Fensterfronten sind empfehlenswert.
Mit dem neuen Online-Planungstool Zehnder ComfoPlan 2.0 bietet Zehnder Comfosystems seinen Marktpartnern ab Ende März 2010 ein übersichtliches, leicht verständliches und kompetentes Planungswerkzeug zur Auslegung von zentralen Wohnungslüftungsanlagen, das selbstverständlich alle Anforderungen der neuen DIN 1946-6 berücksichtigt. Das kostenfreie Programm macht es möglich, alle Schritte zur fachgerechten Planung eines komfortablen Raumlüftungssystems äußerst zeiteffizient und übersichtlich abzuwickeln.
Zehnder ComfoPlan 2.0 liefert auf einer sehr Benutzer freundlichen Oberfläche Handwerkern, Planern und Architekten neben Ausschreibungstexten auch die Bewertung zur lüftungstechnischen Maßnahme sowie die notwendige Luftmengenberechnung. Dazu erstellt das Programm eine komplette Materialliste aller Anlagekomponenten inklusive der Kosten für das jeweilige Bauvorhaben. Dabei ist es natürlich möglich, auf einem Benutzerkontostets mehrere Projekte nebeneinander zu planen, zu archivieren und eventuell veränderten Gegebenheiten der Gebäudeauslegung anzupassen. Mit dem kostenlosen Online-Planungstool Zehnder ComfoPlan 2.0 lassen sich alle Bereiche der Lüftungsanlagenplanung einfach abwickeln; Materiallisten und Bewertung der lüftungstechnischen Maßnahme inklusive. Grafik: Zehnder
Nach der Eingabe der ersten Eckdaten zum Projekt führt die Eingabemaske von Zehnder ComfoPlan 2.0 den Nutzer durch eine logisch aufgebaute Abfolge von Planungsschritten. Dabei erleichtert ein sogenannter Wizard, der Eingabemöglichkeiten anzeigt, das korrekte Ausfüllen der erforderlichen Angaben, wie etwa zu energetischem Standard, Bauweise oder Windstärke des Gebäudes. Nach Angabe der Größe und Verteilung der Zimmer auf die Stockwerke ermittelt Zehnder ComfoPlan 2.0 selbstständig einen Vorschlag für Zuluft-, Abluft- und Überstromräume sowie die Verteilung der Luftvolumenströme gemäß DIN 1946-6. Selbstverständlich kann diese Vorgabe vom Planenden noch angeglichen und die Verteilung individuell definiert werden. Im folgenden Schritt gibt das Programm eine Empfehlung zu Geräteauswahl und Zubehör ab. Aus allen angegebenen Daten erstellt Zehnder ComfoPlan 2.0 die nach DIN 1946-6 geforderte Bewertung zur lüftungstechnischen Maßnahme, die Luftmengenberechnung und eine – auf Wunsch bebilderte – Materialliste. Um den sicheren Umgang mit dem leistungsfähigen Programm zu demonstrieren, bieten Zehnder Comfosystems ab Ende März auch Schulungen zu ComfoPlan 2.0 an.
Das wäre geschafft, die Engländer müssen zurück auf ihre Insel. Jetzt geht es los und damit wir unsere Jungs unterstützen können habe ich ein paar Songs gefunden, die so richtig zum mitmachen (Singen) anregen.
“Gimme Hope Joachim”, das ist der a Cappella-Beitrag von Basta zur Unterstützung unserer Mannschaft und insbesondere des Trainers Jogi Löw, für die Fussball WM 2010 in Südafrika.
Da kann doch nichts mehr schiefgehen…
Songtext, Infos, Tourtermine und vieles mehr auf: basta-online.de
Ein 42 Jahre alter Heizungsmonteur ist nach einem Unfall in einem Heizungskeller in Neuperlach (Bayern) gestorben. Er war mit dem Kopf auf ein Waschbecken geknallt, nachdem ein Ausdehnungsgefäß zerplatzt war.
Wie die Feuerwehr mitteilte, platzte das kugelförmige Membranausdehnungsgefäß vermutlich, als der Installateur es mit Stickstoff befüllte. Die enorme Druckwelle schleuderte den Mann quer durch den Raum. Dabei schlug er mit dem Kopf auf ein Handwaschbecken auf. Die Wucht des Aufpralls war so groß, dass das Porzellanbecken komplett zerstört wurde. Hierbei zog sich der Installateur ein offenes Schädel-Hirn-Trauma zu.
Der Hausmeister, der einen lauten Knall gehört hatte und in den Heizungskeller des Hauses an der Staudingerstraße lief, fand den Installateur schwer verletzt am Boden liegen. Der umgehend alarmierte Notarzt versorgte den 42-Jährigen vor Ort, dann kam er in den Schockraum einer Münchner Klinik. Dort erlag er wenig später seinen schweren Verletzungen. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern an.
Laut aktuellem Bericht des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC), dem Klimarat der Vereinten Nationen, hat sich die Erde in den vergangenen 100 Jahren um rund 0,7 Grad Celsius erwärmt. Die Folgen waren weniger kalte Tage und Frostperioden, dafür mehr heiße Tage, Hitzeperioden, Dürren und heftige Niederschläge sowie deutlich intensivere tropische Stürme.
Link-Tipp: IPCC Intergovernmental Panel on Climate Change www.mnp.nl/ipcc
Risiken der weltweiten Erwärmung
Ohne Gegenmaßnahmen rechnet die Mehrheit der IPCC-Mitglieder bis Ende des 21. Jahrhunderts mit einem weiteren Temperaturanstieg von 1,1 bis 6,4 Grad. Unterhalb von 1 Grad Celsius ist der Schaden für die Ökosysteme gering. Zwischen 1 und 2 Grad Celsius wächst das Risiko auf regionaler Ebene. Über 2 Grad Celsius sind zahlreiche Tier- und Pflanzenarten vom Aussterben bedroht, ab 3 Grad Celsius ganze Ökosysteme in Gefahr. Insbesondere in Entwicklungsländern drohen Hunger- und Wasserkrisen sowie weitere sozioökonomische Schäden. Die globale Erwärmung lasse sich schon jetzt nicht mehr aufhalten, allerdings sei eine Stabilisierung möglich, so der Weltklimarat. Seine Vorgabe heißt: Begrenzung des Temperaturanstiegs bis zum Jahr 2099 auf maximal 2 Grad Celsius.
Treibhausgase und Verursacher
Das Klima wandelt sich. Wie schnell und mit welchen Konsequenzen, darüber entscheidet auch der Mensch. Zwischen 1970 und 2004 stieg der Anteil anthropogener, das heißt vom Menschen verursachter Emissionen um rund 80 Prozent von 21 auf 38 Gigatonnen (IPCC). Eine besondere Rolle spielte dabei das Kohlendioxid (CO2): Nicht zuletzt die Verbrennung fossiler
Energieträger wie Kohle, Erdöl und Erdgas treibt die globale Erwärmung voran. 2004 betrug der CO2-Anteil an den gesamten anthropogenen Emissionen 77 Prozent.