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Tags: Berichtsheft, Fachberichte
10. Mai 2013 Loeti Erstellt in Allgemein, Moin Leute! 2 Kommentare »
4. April 2013 Redaktion Erstellt in Allgemein, Gut zu wissen, Haustechnik, Sanitär Keine Kommentare »
Leserfrage: Welchen Sinn macht es ständig die Opferanode in einem TWE zu begutachten?
Folgende Zuschrift erhielten wir von unserem Leser Daniel Sieradzon:
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Im Rahmen eines Kessel-Wartungsvertrages für einen unserer Privatkunden schraubte ich zum wiederholten Male die Opferanode aus dem Warmwasserspeicher. Mal wieder mit dem Befund: Der Stab macht´s noch ein paar Jahre. Mir kommt es bald so vor, als wäre bei dem Namen Opferanode eine Doppeldeutigkeit vorhanden. Das Ding opfert sich (jedenfalls irgendwann) und ich opfere hier meine Zeit. Daher meine Frage: Muss ich jedes Mal eine Überprüfung der Opferanode durchführen?
Euer Leser
Daniel S. aus Lüdinghausen bei Münster
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Hallo Daniel,
gerne versuchen wir Dir zu helfen. Wir haben natürlich Daniel gefragt ob wir nicht seine Anfrage im Blog veröffentlichen dürfen. Er hat seine Zustimmung erteilt. Dafür danke!
Der SBZ Monteur meint: Die Opferanode sollte sich tatsächlich irgendwann opfern. Je nach Aggressionspotenzial (Leitfähigkeit) des vorhandenen Trinkwassers kann sich dieser Prozess jedoch sehr lange hinziehen oder schon nach dem ersten halben Jahr deutlich zeigen. Ein zweiter Punkt ist die Anzahl der produktionsbedingten Schadstellen in dem jeweiligen Speicher. Hat der Speicher viele Stellen an denen seine Schutzschicht defekt ist und daher Ansatz für Korrosion bietet, wird die Opferanode stärker beansprucht als bei einem unversehrten Korrosionsschutz innerhalb des Speichers. Beide wesentlichen Umstände lassen sich nicht von außen beurteilen. Es ist auch nicht zwingend richtig aus einer
Erfahrung heraus zu entscheiden. Trinkwässer werden z. B. aus Wässern mit unterschiedlichen korrosiven Eigenschaften gemischt. Wir, als Installateure, haben da keinen Einfluss aber eben auch kaum einen Einblick in das Korrosionspotenzial des durchlaufenden Trinkwassers. Und die beiden Speicher ein und desselben Herstellers haben nicht zwangsläufig die gleichen Schwachpunkte. Der eine Speicher kann theoretisch Jahrzehnte ohne Abnutzung der Anode im Keller stehen, während zwei Häuser weiter ein Speicher gleichen Typs bereits weggegammelt ist. Weiterhin ist noch entscheidend, wie häufig das Wasser des Speichers getauscht wurde, also wie viel Warmwasser entnommen wurde. Das Nutzerverhalten trägt also ebenso zur Belastung der Anode bei. Wir empfehlen daher dringend die Sichtkontrolle der Anode bei jeder Wartung. Das Opfern von vielleicht fünfzehn Minuten ist aus unserer Sicht gut angelegt und der Kunde zahlt doch auch dafür:-).
Noch ein Tipp zum Schluss: Bitte nicht das Gewinde mit Hanf umwickeln! Damit die Anode sich auch Opfern kann benötigen wir halt einen geschlossenen Stromkreis doch der wird durch die Hanfwicklung unterbrochen. Dann hält die Anode auch Jahrzente, nur eben der Speicher nicht, denn irgendjemand muss sich eben Opfern! Und noch ein Tipp: Eine Fremdstrom-Anode zum Nachrüsten macht das ständige Nachschauen überflüssig.
Tags: Anode, Opferanode28. März 2013 Redaktion Erstellt in Allgemein 1 Kommentar »
Hallo zusammen,
der SBZ-Monteur wünscht allen Lesern “Frohe Ostern”.
Wir werden nach Ostern da weitermachen, wo wir vor Ostern aufgehört haben. Versprochen!
Tags: Frohe Ostern20. März 2013 Redaktion Erstellt in Allgemein, Gut zu wissen, Haustechnik, Wie funktioniert eigentlich. . . Keine Kommentare »
Folgende Zuschrift erhielten wir von unserem Leser Niels Rademacher:
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Hallo SBZ’ ler,
in der Schule behandeln wir gerade das Thema Umweltenergie. Nun hat unser Lehrer folgende Aufgabe gestellt. Welcher Speicher speichert Umweltenergie? Ich glaube mir fällt dazu nichts ein. Habt ihr vielleicht dazu eine Idee?
viele Grüße
Niels
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Hallo Niels,
gerne versuchen wir Dir zu helfen. Wir haben natürlich Niels gefragt ob wir nicht seine Anfrage im Blog veröffentlichen dürfen. Er hat seine Zustimmung erteilt. Dafür danke!
Bivalente Speicher besitzen zwei Wärmetauschereinheiten. Diese Speicher werden vorzugsweise bei der solaren Trinkwarmwasserbereitung eingesetzt und speichern so mit Umweltenergie.
Der untere Wärmetauscher wird von den Solarkollektoren, die sich auf dem Dach befinden versorgt. Sobald die Temperatur in den Solarkollektoren höher ist als unten im Speicher, kann die Wärmeenergie vom Kollektor, mit Hilfe der Solarflüssigkeit, zum unteren Wärmetauscher transportiert werden. Die Wärme wird an das Trinkwasser getauscht. Die Solarflüssigkeit fließt kalt wieder zum Kollektor zurück und kann wieder erwärmt werden.
Da die Wärme im Speicher nach oben steigt, kann aus dem oberen Bereich des Speichers das warme Wasser entnommen werden.
15. März 2013 Heizer Erstellt in Allgemein, Gut zu wissen, Haustechnik, Heizung Keine Kommentare »
Legende
1 Ölbrenner
2 Ölfilter mit Heizölentlüfter
3 Absperrventil
4 Ölleitung (Einstrang)
5 Schnellschlusshahn
6 Saugventil
7 Öllagerbehälter
8 Grenzwertgeber
9 Messleitung
10 Ölstandsanzeiger
11 Entlüftungsleitung
12 Füllleitung
13 Membran-Antiheberventil
Füllleitung
Der Füllstutzen soll außerhalb des Gebäudes liegen, jedoch maximal 30 m vom Standort des Tankwagens entfernt. Die Füllleitung ist mit Gefälle zum Behälter zu verlegen, damit sie leer laufen kann. Es ist ein Anschlussstück für den Füllschlauch mit Verschlusskappe vorzusehen. Der Füllstutzen muss gut zugänglich sein.
Grenzwertgeber
Die Sicherung gegen Überfüllung des Öltanks ist am Tankwagen angebracht. Der Tank wird nur mit einer Vorrichtung, „Grenzwertgeber“ genannt, ausgerüstet, die die Abfüllsicherung auslöst und dabei die Pumpe des Lieferfahrzeuges abschaltet.
Be- und Entlüftungseinrichtung
Jeder Heizöltank muss mit einer Be- und Entlüftungseinrichtung ausgerüstet sein, die nicht absperrbar sein darf, um einen ungehinderten Druckausgleich von Über- oder Unterdruck im Inneren des Tanks wirksam zu ermöglichen (z. B. beim Befüllen des Tanks).
Ölstandsanzeiger
Zur Bestimmung des Tankinhalts bei Batterie- und Kellerbehältern können wegen der geringen Höhe über den Behältern Peilstäbe keine Verwendung finden. Hier kann man mechanische Ölstandsanzeiger, die mit einem Schwimmer versehen sind, direkt auf den Behälter schrauben.
Bei Fertigtanks aus Kunststoff, z. B. Polyethylen, erübrigt sich bei oberirdischer Lagerung diese Maßnahme, da diese transparent sind, und der Ölstand von außen kontrolliert werden kann.
Bei einem mechanischen Ölstandsanzeiger (Schwimmer mit Schnur) kann ein festsitzender Schwimmer beliebigen Ölstand vortäuschen, obwohl der Tank leer ist. Oft löst leichtes Klopfen am Anzeiger den Abrollmechanismus.
Antiheberventil
Bei Ölfeuerungsanlagen mit höher liegendem Tankölspiegel besteht im Falle einer Leckage in nachgeschalteten Anlagenteilen (z. B. Filterglas defekt) die Gefahr, dass der Ölbehälterinhalt ausgehebert wird und in den Aufstellraum fließt. Um ungewollten Ölaustritt zu verhindern, sollte hinter dem Öltank am höchsten Punkt in die Saugleitung ein Membran-Antiheberventil eingebaut werden. Das Ventil ist durch Federkraft im Ruhezustand gesperrt. Der Unterdruck aus dem Saugbetrieb der Brennerpumpe wirkt auf eine Membranfläche, die über einen Stößel den Sperrkolben anhebt. Während der Brennerlaufzeit bleibt das Ventil geöffnet. Bei einer Undichtigkeit in der Saugleitung reißt der Unterdruck ab, die Membrane gibt daraufhin den Kolben frei und das Ventil wird geschlossen.
Da das Membran-Antiheberventil vom Pumpendruck abhängig ist, kann es je nach Leitungslänge zu Funktionsstörungen kommen. Besser ist daher der Einbau eines elektrisch gesteuerten Magnetventils als Antiheberventil.
21. Februar 2013 Loeti Erstellt in Allgemein, Gut zu wissen, Haustechnik, Heizung Keine Kommentare »
Wird Wasser als Wärmeträger in einer Heizung eingesetzt, dann ergeben sich durch die darin gelösten Calcium- und Magnesiumsalze Probleme. Man spricht von der Wasserhärte……oder der Gesamthärte des Wassers. Früher wurde der Härtegrad auf 10 mg/l Calciumoxid (CaO) bezogen und als deutsche Härtegrade (°dH) bezeichnet. Seit Einführung der SI-Einheiten wird die Stoffmenge der gelösten Calcium- und Magnesiumionen direkt angegeben. Die Stoffmenge in der Chemie ist das mol. Es bezeichnet immer eine gewisse Anzahl von Molekülen, Atomen oder Ionen. Da im täglichen Leben keine Atome bzw. Ionen zählbar sind, wird die Masse dieser bestimmten Anzahl von Atomen, Molekülen oder Ionen angegeben. In Fachkreisen ist dann die Rede von Molmasse.
Im Fall des Calciums hat ein mol die Masse von 40,08 g und des Magnesiums 24,312 g. Eine solche Menge ist im Wasser in der Regel nicht gelöst. Deshalb wird die Menge in Millimol pro Liter (mmol/l) angegeben. Das bedeutet der tausendste Teil eines Mols. Beide Einheiten können ineinander umgerechnet werden. Da Calciumoxid eine Molmasse von 56,049 g/mol bzw. 56,049 mg/ mmol hat und °dH eine Angabe in Schritten von 10 mg/l CaO ist, ergibt sich der Proportionalitätsfaktor von 5,6049 °dH/mmol. In der Praxis reicht die Genauigkeit von einer Dezimalstelle aus. Diese Gesamthärte setzt sich aus der temporären Karbonatorären (vorübergehenden) Härte und der bleibenden (dauerhaften) Härte zusammen.
Die temporäre Härte
Die Gesamthärte wird auf die Ionen des Calciums und des Magnesiums bezogen. Beide sind positiv geladen. Um die elektrische Neutralität der Lösung zu wahren, muss die gleiche Menge negativ geladener Ionen vorhanden sein. In Deutschland mit seinen ausgesprochen mächtigen Kalklagerstätten sind dies meist Karbonat bzw. Hydrogencarbonat. Es wird dann von Karbonathärte (KH), Kalkhärte oder auch temporärer Härte gesprochen. Die Salze des Magnesiums, Calciums und der Kohlensäure (Karbonate) sind sehr schwer löslich. Kohlensäure ist zudem eine schwache Säure und eine flüchtige dazu. So können folgende Eigenschaften angegeben werden.
Die dauerhafte Härte
Alle anderen Ionen, beispielsweise Chlorid, Sulfat usw., sind nicht flüchtig und bilden in kurzer Zeit keine schwer löslichen Verbindungen. Fachleute sprechen daher von permanenter, also dauerhafter Härte, weil diese durch Hitzeeinwirkung nicht entfernt werden kann. Im Fall der Heizung bereitet die Existenz von Kalkhärte große Sorgen, weil diese zur Verkrustung (Kesselsteinbildung) an wärmeübertragenden Flächen führt und zudem zum Bindemittel für Korrosionspartikel wird. Das Sulfat ist hier nicht so kritisch. Es kann allerdings nach einigen Jahren zur Bildung von Schlamm aus Gips führen.
Die Seifenlösung (nach Pellet) bekommt man in der Apotheke!
Tags: Calciumionen, Gesamthärte, Hydrogencarbonat, Karbonat, Magnesiumionen, mmol, mol, Molmasse, °dh18. Februar 2013 Heizer Erstellt in Allgemein, Gut zu wissen, Haustechnik, Heizung Keine Kommentare »
Reinigung der Kesselheizflächen, Abgasanschluss und Rauchrohr nicht vergessen:-). Kontrolle und Reinigung des Ölbrenners, wie Leichtgängigkeit Gebläsemotor und Ölpumpe, Reinigung und Justage der Stauscheibe, Erneuerung der Öldüse – eventuell auch die Zündelektroden, Austausch des Ölfilters, Kontrolle der Ölversorgungsleitung inkl. Tankraum (Anstrich, etc.), Verbrennungswerte einstellen.
Wichtig! Die bei der Reinigung entstehenden Stäube sollten nicht eingeatmet werden. Tragt eine Atem-Schutzmaske.
Was vergessen?
Tags: Brennerwartung, Ölbrennerwartung7. Februar 2013 Heizer Erstellt in Allgemein, Erklär mal..., Gut zu wissen, Heizung Keine Kommentare »
Unter Kaskade (franz. cascade, ital. cascata, Wasserfall) versteht man in der Heiztechnik:
Das statt eines einzigen großen Wärmeerzeugers, der den gesamten Leistungsbereich abdeckt, bei einer Kaskade mehrere kleine Teillast abdeckende Geräte parallel oder in Reihe miteinander verschaltet werden. Dabei übernimmt zum Beispiel ein Gerät die Grundlastabdeckung, die weiteren Aggregate schalten sich dann je nach Anforderungsprofil schrittweise bis zur Spitzenlastabdeckung hinzu. Neben dem geringen Ausfallrisiko der Gesamtanlage bietet eine Kaskadenlösung den Vorteil, dass im Teillastbereich, der am häufigsten vorkommt, nicht alle Geräte laufen müssen. Bei einer ausgewogenen Verteilung der Betriebsstunden unter den Heizgeräten, verringert sich die Störanfälligkeit, was sich positiv auf den Lebenszyklus einer Heizanlage auswirkt.
Je nach Heizwärmebedarf und Kaskaden-System können mehrere Heizgeräte zu einer Kaskade zusammengeschlossen werden. Die bedarfsgerechte Regelung (Kesselfolgeschaltung) übernehmen dabei spezielle Kaskadenregler.

28. Januar 2013 Redaktion Erstellt in Allgemein, Gut zu wissen, Sanitär, Spezial Keine Kommentare »
Das Internet hat völlig neue Formen der Informations- vermittlung und der Zusammenarbeit möglich gemacht und spielt auch in der Aus- und Weiterbildung eine immer wichtigere Rolle.
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Tags: Geberit, Webinar10. Januar 2013 Loeti Erstellt in Allgemein, Elektro, Gut zu wissen, Haustechnik, Spezial Keine Kommentare »
Häufig wird der Begriff “Schutzart” auch mit “Schutzklasse” verwechselt. Beides sind jedoch Begriffe die technisch etwas ganz anderes beschreiben. Doch nun ersteinmal die Schutzart. Nach DIN 40 050 sind für elektrische Maschinen (und auch für andere Betriebsmittel wie Transformatoren, Schalt- und Installationsgeräte) verschiedene Schutzarten zum Schutz gegen Berührung, Fremdkörper und Wasser, die durch die Kennbuchstaben IP (International Protection) und zwei Kennziffern zu kennzeichnen sind, erforderlich.
Während sich die erste Kennziffer hinter „IP“ auf den Schutz gegen Berührung und das Eindringen von Fremdkörpern bezieht, gibt die zweite Kennziffer die Schutzart gegen das Eindringen
von Wasser an. Die Bedeutungen der beiden Ziffern gehen aus der Übersicht hervor.
Und was beschreibt nun die Schutzklasse? Den kompletten Beitrag lesen »
Tags: Schutzarten, Schutzklasse