Erklär mal: Mischer-Auslegung

23. Mai 2013 Loeti Erstellt in Haustechnik, Heizung Keine Kommentare »

Unter Zuhilfenahme eines Auslegungs-Diagramms für den Mischer ist die Dimensionierung am schnellsten auszuführen.

Zum Beispiel: Radiatoren 70/50, Δt = 20 K
1. Wärmestrom Q (kW) im Diagramm aufsuchen.
2. Senkrecht nach oben gehen bis zum Schnittpunkt mit der entsprechenden Δt-Linie. Auf der senkrechten Achse kann links der Volumenstrom V in Liter pro Stunde abgelesen werden.
3. Vom Schnittpunkt mit der Δt-Linie nach rechts gehen bis ins gerasterte Feld (0,7 bis 1,1 m/s). Hier trifft man auf eine bestimmte Nennweitenlinie. Diese Mischernennweite ist zu wählen. In Sonderfällen kann man bei der Nennweitenbestimmung bis an die Geschwindigkeitsgrenzen von 0,3 bzw. 1,25 m/s gehen.
4. Von diesem Schnittpunkt nach unten gehen. Druckabfall im Mischer in mbar ablesen.

Dimensionierungsbeispiel Mischer:

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Gegen Öl­katastrophen im Keller

16. Mai 2013 Loeti Erstellt in Gut zu wissen, Haustechnik, Heizung, Spezial Keine Kommentare »

Jede Bevorratung von Heizöl in deutschen Kellern ist daher auch mit besonderer Sorgfalt und eine Menge an Sicherheitsvorschriften verbunden. Gut so, denn wer möchte schon für eine Ölkatastrophe in seiner Nachbarschaft verantwortlich sein? Zuerst einmal sollen natürlich theoretische Unglücksmöglichkeiten auf eine gewisse Wahrscheinlichkeit hin überprüft werden.

Das Unglücksszenario
Die Dämpfe, die einen Öltank verlassen, können theoretisch brennbar sein. Deshalb darf man in der Umgebung eines Tanks nicht rauchen oder auch nur eine offene Flamme nutzen. Aber warum sollte man bitteschön oberhalb des Tanks ein Ventil einbauen, das erst bei Einschalten der Brennerpumpe die Saugleitung öffnet? Denn genau das ist die Aufgabe des hier beschriebenen Antiheberventils. Oberhalb des Tanks angebracht schließt es die Leitung zum Brenner mittels einer Federkraft und öffnet erst, wenn der Unterdruck einen Schwellenwert überschreitet. Es soll damit verhindert werden, dass bei einer Leckage in der Zuleitung zum Brenner der Tank leer gesaugt wird. Gemeint ist diese Leersaugung ohne den Einsatz von Pumpen und zwar nur durch das physikalische Prinzip des Ausheberns. Legt man nämlich ein Schlauchende in ein hochgelegenes, flüssigkeitsgefülltes Becken und lässt das andere Ende dieses Schlauches, während dieser gefüllt ist, an einer tieferen Stelle frei auslaufen, entleert sich nicht nur die Flüssigkeitsmenge, die sich zwischen der höchsten Stelle und dem freien Auslauf befindet. Es wird überraschenderweise das hochgelegene Becken über den Weg nach unten entleert. Dabei fließt die Flüssigkeit ohne Pumpenleistung eben auch mal ein Stückchen bergauf. Und im Zusammenhang mit diesem Phänomen ist es nicht abwegig, dass eine undichte Ölleitung auch ohne
Pumpenbetrieb zu einer Entleerung des Tanks führen kann.

Die maßgebliche Höhendifferenz befindet sich zwischen Einbaupunkt
des Ventils und dem tiefsten Punkt der Entnahmeleitung

Wie soll das gehen?
Um eine Flüssigkeit bergauf zu bewegen, reicht es aus, einen Unterdruck zu erzeugen. Nuckelt man an einem Strohhalm, so kann die Flüssigkeit zweifellos die Höhendistanz zwischen tief liegendem Becher und höher gelegenem Mund überwinden. Dabei ist eine angesaugte Flüssigkeit nicht wählerisch bezüglich des Unterdrucks. Ob der Unterdruck nun durch das von Menschen gemachte Saugen oder das Saugen einer Pumpe ausgelöst wird, kann die Brühe aufgrund mangelnder Intelligenz nicht unterscheiden. Und bleibt man bei dem Bild der völlig verblödeten Flüssigkeit, so wird diese auch niemals unterscheiden zwischen einer Flüssigkeitssäule in einem Schlauch, die soeben ins Tal rauscht und dem Kolben einer medizinischen Spritze, der per Handkraft eine Flüssigkeit einsaugt. Zieht man an einer Spritze den Kolben zurück, so schafft dies den Unterdruck und den Platz für die nachströmende Flüssigkeit. Rauscht das Wasser
in einem gefüllten Schlauch, getrieben durch die Schwerkraft ins Tal, schafft dies ebenso Unterdruck und Platz für eine nachströmende Flüssigkeit. Das nennt man Analogie und kann als bildlicher Vergleich wunderbar im Kopf bleiben.
Zurück zum Öltank
Hier wird aus den zuvor genannten Gründen in die Saugleitung von Ölfeuerungsanlagen ein so genanntes Antiheberventil („Hebersicherung“) eingesetzt. Allerdings nur, wenn der maximale Füllstand im Tank oberhalb der tiefsten Stelle
in der Saugleitung liegt. Das Ventil verhindert dann bei einer eventuellen Leckage in der nachfolgenden Saugleitung das Auslaufen des Heizöls aus dem Tank. Dies funktioniert mittels einer federbelasteten Membrane. Das Ventil bleibt damit geschlossen, so lange der Unterdruck in der Saugleitung einen Schwellenwert nicht überschreitet. Erst wenn tatsächlich die Brennerpumpe die Ölförderung aufnimmt, soll der dann entstehende Unterdruck ausreichen, dieses Ventil zu öffnen. Die ins Tal verlaufende „Ölsäule“ alleine vermag das nicht. Diese Antiheberventile erfahren natürlich eine Anpassung an die Verhältnisse vor Ort. Und daher stellt sich nämlich immer die Frage, welcher Höhenunterschied für die Einstellung des Ventils interessant ist. Diese Höhendifferenz ergibt sich aus dem Montagepunkt des Heberventils und dem tiefsten Punkt der Entnahmeleitung. Würde man die Einstellung für eine kleinere Höhendifferenz auslegen, könnte es trotz des eingebauten Ventils zur Leersaugung des Tanks kommen. Würde man sie für eine größere Höhendifferenz auslegen, etwa nach dem Motto „Sicher ist sicher“, müsste die Brennerpumpe unnötig stark saugen. Wie man sieht, ist die Technik des Antiheberventils relativ simpel und beherrschbar. Ach, wäre Sicherheit gegen Ölaustritt doch immer so einfach zu realisieren!

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Wasserkasten an der Wand vs. Schlauch im Estrich

14. Mai 2013 monteur Erstellt in Gut zu wissen, Haustechnik, Heizung, Wie funktioniert eigentlich. . . Keine Kommentare »

Vergleich von Heizkörpern und Fußbodenheizungen
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Vorher fragen die Bauherren noch beim Fachmann nach: Was soll ich denn jetzt nehmen, Heizkörper oder Fußbodenheizung? Nachher, wenn das Häuschen endlich bezogen ist, ist der Häuslebauer, der sich für die Heizkörper entschieden hat, genauso zufrieden wie der stolze Besitzer einer Fußbodenheizung. Objektivität darf man dann natürlich auch nicht mehr erwarten.

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Denn es würde weder der eine sämtliche Heizkörper (im folgenden HK) von der Wand reißen lassen und auf den bestehenden Estrich noch ´ne Fußbodenheizung (im folgenden FBH) verlegen, inklusive Türen abschnippeln. Noch würde der Fußbodenheizungsnutzer die Anlage außer Betrieb nehmen und nachträglich HK einbauen. Die Vor- und Nachteile der Systeme beim Einsatz in einem Einfamilienhaus-Neubau sollten daher im Vorfeld durch einen Fachmann in wesentlichen Punkten vorgestellt werden, so wie in diesem Bericht. Den kompletten Beitrag lesen »

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Update 1.BImSch.V

13. Mai 2013 Loeti Erstellt in Gut zu wissen, Haustechnik, Heizung Keine Kommentare »

Die Verordnung über kleine und mittlere Feuerungsanlagen (kurz 1. BImSchV) wurde am ersten Februar 2010 im Bundesgesetzblatt veröffentlicht. Sie trat am 22. März 2010 in Kraft. Zwei Punkte sind für den Anlagenmechaniker
von besonderer Bedeutung:
■ Erstmals werden auch Immissionsgrenzwerte für Einzelraumfeuerstätten (z. B. Kaminöfen, Pellet-Einzelöfen, Heizkamine) festgelegt. Die Hersteller dieser Feuerstätten müssen die Einhaltung der Immissionsgrenzwerte für Staub und CO bestätigen. Bestehende Anlagen, die diesen Vorgaben nicht entsprechen, unterliegen einem Sanierungsprogramm mit Übergangsfristen.
■ Die Überwachungsintervalle für Öl- und Gasheizungen werden verlängert. War bislang eine jährliche Immissionsmessung vorgesehen, variieren die Überwachungsintervalle nach Art der Feuerung und Alter der Anlage jetzt zwischen zwei und fünf Jahren.

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Spürbare und versteckte Effekte

30. April 2013 monteur Erstellt in Erklär mal..., Gut zu wissen, Haustechnik, Heizung, Spezial Keine Kommentare »

… Wärmespeicherung?
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Vorratshaltung hat die Menschheit deutlich nach vorne gebracht. Um im kargen Winter zu überleben haben unsere Vorfahren Kornspeicher angelegt aus denen dann nach und nach etwas entnommen wurde. Der Anlagenmechaniker schlägt sich heute ebenfalls mit einem Problem herum, das mit Überfluss und späterem Mangel zu tun hat.
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Denn auch Energie will gebändigt und verwaltet werden. Und nicht etwa der schwierige Umgang mit elektrischer Energie ist das Thema dieses Berichts. Vielmehr wird die Speicherung von Wärmeenergie thematisiert. Welches sind die Standardanwendungen und was ist schon eher exotisch und daher seltener anzutreffen? Was kann und was sollte uns die Zukunft bringen? Den kompletten Beitrag lesen »

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Die Kondensat-Kaskade

24. April 2013 Loeti Erstellt in Haustechnik, Heizung, Pfusch Keine Kommentare »

-ohne Worte-

Weil, mir fallen dazu keine ein!

Eingesendet von:

Herrn D. Schulz

44269 Dortmund

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Es lebe der Unterschied

9. April 2013 monteur Erstellt in Gut zu wissen, Haustechnik, Heizung, Spezial Keine Kommentare »

Arten von Heizkörpern
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Warm werden sie alle, könnte man behaupten. Uns so ist es letztlich auch. Aber Stärken und Schwächen von Heizkörpern zu kennen bedeutet auch die Auswahl für den jeweiligen Zweck besonders gut treffen zu können. Daher hier kurz und knackig ein paar Infos.
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Nochmals zur These „Warm werden Sie alle“: Richtig ist natürlich, dass egal welcher Heizkörpertyp einen Raum erwärmt, die gleichen physikalischen Grundsätze gelten. Das Prinzip des Wärmetransports vom Heizkörper an die Wohlfühlatmosphäre des Raumes ergibt sich aus drei Möglichkeiten des Wärmetransports, namentlich Strahlung, Konvektion sowie Leitung. Den kompletten Beitrag lesen »

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CO2 per Röhre ins All

8. April 2013 Loeti Erstellt in Gut zu wissen, Heizung, Moin Leute!, News Keine Kommentare »

PRIMA KLIMA:  Immer wieder neue und leichtere Werkstoffe haben nun den Bau einer Röhre ins Weltall ermöglicht. Karbon als Werkstoff bietet
enorme Festigkeit bei äußerst geringem Gewicht. So war es möglich eine Röhre zu bauen, die von der Erdoberfläche bis an den äußersten Rand der Erdatmosphäre gelangt. Gehalten und stabilisiert wird diese Konstruktion zurzeit noch von zwei wesentlichen Komponenten. In Erdnähe und unter Atmosphärenbedingungen sind heliumgefüllte Spezialballons angebracht. Selbst bei Ausfall (Platzen) von bis zu 30 % der montierten Ballons bleibt das System noch stabil.

Als zweite tragende Kraft, also außerhalb der Atmosphäre, ist noch ein Massepunkt mit kleinen Korrekturdüsen verbunden. Dieser Massepunkt funktioniert gewissermaßen als Fliehkraft-Stabilisator und schafft eine konstante Zugkraft im Orbit. Die gesamte Konstruktion gleicht daher einem masselosen Rohrstrang (Kohlefaserrohr mit Heliumballons) und einem Schleuderball am Ende. Die gesamte Einheit besitzt gestufte Ventile in Abschnitten von jeweils 2000 m. Werden diese Ventile nacheinander geöffnet, so entsteht eine enorme Saugwirkung im Karbon-Rohr. Das Vakuum im Weltraum sorgt für diesen Effekt.

Die Transportkapazität einer einzelnen Anlage beträgt zurzeit noch 1,5 Tonnen Gas pro Minute. Geplant ist es, diese Anlagen großtechnisch an Kraftwerken für fossile Brennstoffe zu montieren. Diese Kraftwerke würden dann CO2-neutral Strom erzeugen.

Eine Versuchsanlage ist im Norden Chinas am Industriestandort Changjangpongdinghöng in Betrieb gegangen. Die Technik kommt Mitte des Jahres auch nach Deutschland Das Ergebnis einer Tagung des Wirtschafts- und Umweltausschusses am Anfang April in Schilda bestätigte bereits die Wirsamkeit des Systems. Derzeit werden Vertriebspartner gesucht. Interessenten wenden sich bitte per Mail an held@sbz-online.de.

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Genial erklärt: Hydraulischer Abgleich

3. April 2013 Heizer Erstellt in Gut zu wissen, Haustechnik, Heizung, Spezial Keine Kommentare »

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Extremer Sparkurs gegen alte Stromfresser

2. April 2013 monteur Erstellt in Gut zu wissen, Haustechnik, Heizung, Produkte, Spezial Keine Kommentare »

Einsatz von Hocheffizienzpumpen
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Als kaum wahrgenommene Stromfresser verrichten Millionen alter ungeregelter Standardpumpen zum Teil seit Jahrzehnten ihren Dienst. Wer einem solchen Pumpen-Oldie im Heizungskeller eines Kunden begegnet, sollte ihm aber nicht zu viel Respekt entgegen bringen. Denn durch ihren hohen Stromverbrauch belasten ungeregelte Heizungspumpen den Geldbeutel ihrer Besitzer zum Teil erheblich.
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Die meisten Fahrzeuge benötigen auch heute noch mindestens sechs Liter Sprit auf 100 km, obwohl im Automobilsektor Drei-Liter-Autos inzwischen Stand der Technik sind. Gebrauchtfahrzeuge oder liebevoll gepflegte Oldtimer weisen zum Teil sogar zweistellige Verbräuche auf. Noch extremer ist es bei Heizungspumpen. Während ungeregelte Heizungspumpen jährlich 500 bis 800 kWh verbrauchen, begnügen sich Hocheffizienzpumpen der neuesten Generation, wie die Wilo-Stratos Pico, mit nur noch 46,5 kWh im Jahr. Sie reduzieren so den Stromverbrauch der Heizungspumpe um bis zu 90 %. Den kompletten Beitrag lesen »

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