Keine Idee für das Berichtsheft? Wir haben eine!

17. Mai 2013 Redaktion Erstellt in Gut zu wissen, Moin Leute!, Spezial Keine Kommentare »

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Gegen Öl­katastrophen im Keller

16. Mai 2013 Loeti Erstellt in Gut zu wissen, Haustechnik, Heizung, Spezial Keine Kommentare »

Jede Bevorratung von Heizöl in deutschen Kellern ist daher auch mit besonderer Sorgfalt und eine Menge an Sicherheitsvorschriften verbunden. Gut so, denn wer möchte schon für eine Ölkatastrophe in seiner Nachbarschaft verantwortlich sein? Zuerst einmal sollen natürlich theoretische Unglücksmöglichkeiten auf eine gewisse Wahrscheinlichkeit hin überprüft werden.

Das Unglücksszenario
Die Dämpfe, die einen Öltank verlassen, können theoretisch brennbar sein. Deshalb darf man in der Umgebung eines Tanks nicht rauchen oder auch nur eine offene Flamme nutzen. Aber warum sollte man bitteschön oberhalb des Tanks ein Ventil einbauen, das erst bei Einschalten der Brennerpumpe die Saugleitung öffnet? Denn genau das ist die Aufgabe des hier beschriebenen Antiheberventils. Oberhalb des Tanks angebracht schließt es die Leitung zum Brenner mittels einer Federkraft und öffnet erst, wenn der Unterdruck einen Schwellenwert überschreitet. Es soll damit verhindert werden, dass bei einer Leckage in der Zuleitung zum Brenner der Tank leer gesaugt wird. Gemeint ist diese Leersaugung ohne den Einsatz von Pumpen und zwar nur durch das physikalische Prinzip des Ausheberns. Legt man nämlich ein Schlauchende in ein hochgelegenes, flüssigkeitsgefülltes Becken und lässt das andere Ende dieses Schlauches, während dieser gefüllt ist, an einer tieferen Stelle frei auslaufen, entleert sich nicht nur die Flüssigkeitsmenge, die sich zwischen der höchsten Stelle und dem freien Auslauf befindet. Es wird überraschenderweise das hochgelegene Becken über den Weg nach unten entleert. Dabei fließt die Flüssigkeit ohne Pumpenleistung eben auch mal ein Stückchen bergauf. Und im Zusammenhang mit diesem Phänomen ist es nicht abwegig, dass eine undichte Ölleitung auch ohne
Pumpenbetrieb zu einer Entleerung des Tanks führen kann.

Die maßgebliche Höhendifferenz befindet sich zwischen Einbaupunkt
des Ventils und dem tiefsten Punkt der Entnahmeleitung

Wie soll das gehen?
Um eine Flüssigkeit bergauf zu bewegen, reicht es aus, einen Unterdruck zu erzeugen. Nuckelt man an einem Strohhalm, so kann die Flüssigkeit zweifellos die Höhendistanz zwischen tief liegendem Becher und höher gelegenem Mund überwinden. Dabei ist eine angesaugte Flüssigkeit nicht wählerisch bezüglich des Unterdrucks. Ob der Unterdruck nun durch das von Menschen gemachte Saugen oder das Saugen einer Pumpe ausgelöst wird, kann die Brühe aufgrund mangelnder Intelligenz nicht unterscheiden. Und bleibt man bei dem Bild der völlig verblödeten Flüssigkeit, so wird diese auch niemals unterscheiden zwischen einer Flüssigkeitssäule in einem Schlauch, die soeben ins Tal rauscht und dem Kolben einer medizinischen Spritze, der per Handkraft eine Flüssigkeit einsaugt. Zieht man an einer Spritze den Kolben zurück, so schafft dies den Unterdruck und den Platz für die nachströmende Flüssigkeit. Rauscht das Wasser
in einem gefüllten Schlauch, getrieben durch die Schwerkraft ins Tal, schafft dies ebenso Unterdruck und Platz für eine nachströmende Flüssigkeit. Das nennt man Analogie und kann als bildlicher Vergleich wunderbar im Kopf bleiben.
Zurück zum Öltank
Hier wird aus den zuvor genannten Gründen in die Saugleitung von Ölfeuerungsanlagen ein so genanntes Antiheberventil („Hebersicherung“) eingesetzt. Allerdings nur, wenn der maximale Füllstand im Tank oberhalb der tiefsten Stelle
in der Saugleitung liegt. Das Ventil verhindert dann bei einer eventuellen Leckage in der nachfolgenden Saugleitung das Auslaufen des Heizöls aus dem Tank. Dies funktioniert mittels einer federbelasteten Membrane. Das Ventil bleibt damit geschlossen, so lange der Unterdruck in der Saugleitung einen Schwellenwert nicht überschreitet. Erst wenn tatsächlich die Brennerpumpe die Ölförderung aufnimmt, soll der dann entstehende Unterdruck ausreichen, dieses Ventil zu öffnen. Die ins Tal verlaufende „Ölsäule“ alleine vermag das nicht. Diese Antiheberventile erfahren natürlich eine Anpassung an die Verhältnisse vor Ort. Und daher stellt sich nämlich immer die Frage, welcher Höhenunterschied für die Einstellung des Ventils interessant ist. Diese Höhendifferenz ergibt sich aus dem Montagepunkt des Heberventils und dem tiefsten Punkt der Entnahmeleitung. Würde man die Einstellung für eine kleinere Höhendifferenz auslegen, könnte es trotz des eingebauten Ventils zur Leersaugung des Tanks kommen. Würde man sie für eine größere Höhendifferenz auslegen, etwa nach dem Motto „Sicher ist sicher“, müsste die Brennerpumpe unnötig stark saugen. Wie man sieht, ist die Technik des Antiheberventils relativ simpel und beherrschbar. Ach, wäre Sicherheit gegen Ölaustritt doch immer so einfach zu realisieren!

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WISO-Wissen: Neun Fragen rund um das Thema Kündigungsschutz

15. Mai 2013 Redaktion Erstellt in Gut zu wissen, Spezial Keine Kommentare »

1. Das Kündigungs-Schutzgesetz (KSchG) findet nicht in jedem Betrieb Anwendung. Welche Betriebsgröße ist maßgebend?
In sogenannten Kleinbetrieben mit zehn oder weniger Beschäftigten findet das KSchG keine Anwendung. Somit besteht der Kündigungsschutz nur noch in Betrieben, in denen in der Regel mehr als zehn Arbeitnehmer beschäftigt werden.

2. Wer zählt als Arbeitnehmer in diesem Sinne?
Es sind dies alle gewerblichen Arbeitnehmer, leitende und nicht leitende Angestellte, Poliere, mitarbeitende Familienangehörige des Betriebsinhabers, Teilzeitbeschäftigte (anteilig) sowie Arbeitnehmer, deren Arbeitsverhältnis ruht (z. B.
Wehr- oder Zivildienstleistende).

3. Welche Personen sind ausdrücklich nicht mitzuzählen?
Die Betriebsinhaber, Auszubildende, freie Mitarbeiter, vorübergehende Aushilfskräfte, Anlernlinge und Praktikanten, sind bei der Feststellung der Betriebsgröße nicht mitzuzählen.

4. Wie werden die Teilzeitbeschäftigten gezählt?
Maßgeblich ist die wöchentliche Arbeitsleistung: bis 20 Stunden= 0,5 Arbeitnehmer, bis 30 Stunden = 0,75 Arbeitnehmer.

5. Bezieht sich der Kündigungsschutz auf alle Arbeitnehmer eines Betriebes?
Nein. Das KSchG findet weiterhin nur Anwendung, wenn derjenige Arbeitnehmer, der sich mit einer Kündigungsschutzklage gegen eine Kündigung zur Wehr setzen will, mindestens sechs Monate ohne Unterbrechung in dem Unternehmen in
einem Arbeitsverhältnis gestanden hat.

6. Welcher Zeitpunkt ist für die Sechs-Monats-Berechnung zugrunde zu legen?
Es ist der Zeitpunkt des Zugangs der schriftlichen Kündigung.

7. Das KSchG fordert, dass eine Kündigung „sozial gerechtfertigt“ sein muss. Was ist darunter zu verstehen?
Danach ist eine Kündigung dann sozial gerechtfertigt, wenn ihr Grund a) in der Person des Arbeitnehmers oder b) im Verhalten des Arbeitnehmers liegt oder c) wenn sie ein dringendes betriebliches Erfordernis ist (betriebsbedingte Kündigung).

8. Welche können die Ursachen für eine betriebsbedingte Kündigung sein?
Es kommen in Betracht: Auftragsmangel, Umsatzrückgang, Gewinnrückgang, Unrentabilität; aber auch innerbetriebliche Dinge wie Betriebsstilllegung bzw. Schließung einer Betriebsabteilung, Rationalisierungsmaßnahmen sowie Umstrukturierungen.

9. Bei der Auswahl des zu kündigenden Arbeitnehmers, hat der Arbeitgeber die richtige Sozialauswahl zu treffen. Was bedeutet dies?
Er hat soziale Gesichtspunkte zu berücksichtigen, die auf folgende Kriterien festgelegt sind: a) die Dauer der Betriebszugehörigkeit, b) das Lebensalter, c) die Unterhaltspflichten und d) die Schwerbehinderung des Arbeitnehmers.

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Über Schlauch verboten?

9. Mai 2013 monteur Erstellt in Gut zu wissen, Haustechnik, Sanitär, Spezial Keine Kommentare »

Füllen von Heizungsanlagen
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Heizungswasser ist nun einmal eine trübe Brühe. Dass diese nicht mal aus Versehen in die Trinkwasserleitung drücken darf, ist folglich nur allzu verständlich. In diesem Zusammenhang hört man häufiger die Aussage, das Füllen und Nachfüllen von Heizungen über einen Schlauch sei heute unzulässig.

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Bei älteren Anlagen fristet hier und da noch ein einfacher „Zapfhahn“ im Keller sein Dasein, um bei Bedarf der Heizung einen Schluck Wasser zu gönnen. Dieser Kamerad, ganz ohne Absicherungen für den Trinkwasserschutz, ist schon lange nicht mehr zugelassen. Folglich ist der Schlauch, der von dieser Armatur aus die Verbindung zum Heizungswasser herstellt, tatsächlich ein Ding, das so nicht bleiben darf. Den kompletten Beitrag lesen »

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Von wegen nur zum heizen

7. Mai 2013 monteur Erstellt in Gut zu wissen, Haustechnik, Sanitär, Spezial Keine Kommentare »

Erdgas für Wohngebäude
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Geht es um die Gasversorgung eines Wohngebäudes, denkt man sofort an die Heizung. Im Prinzip ist das OK so, denn dafür wird Erdgas auch genutzt. Wohlgemerkt „auch“, denn neben diesem Einsatz gibt es im Haus noch viele weitere Verwendungsmöglichkeiten.

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Die Zeitschrift „Das Gas- und Wasserfach“ berichtete bereits im September 1938 über die Marktreife eines gasbetriebenen Radios, das anlässlich der Olympiade vorgestellt wurde. Zwar setzte sich der gasbetriebene Rundfunkempfänger dann doch nicht durch; als wichtiger Energielieferant im Haus hat sich Erdgas dennoch längst etabliert. Im Neubaubereich hat dieser Brennstoff im Bereich der Beheizung und der Warmwasserbereitung einen Marktanteil von weit über 50 Prozent. Den kompletten Beitrag lesen »

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Ersetzt der GS die GM?

2. Mai 2013 monteur Erstellt in Gut zu wissen, Haustechnik, Sanitär, Spezial, Wie funktioniert eigentlich. . . Keine Kommentare »

Absicherung von Gas-Installationen
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Seit im Januar 2003 die Gas-Strömungswächter die Bühne der Installationswelt betreten haben, ist immer wieder die Aussage zu hören, diese würden den Einsatz einer Gas-Mangelsicherung überflüssig machen. Aber Vorsicht: Hier werden Äpfel mit Birnen verglichen.
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Auf den ersten Blick scheinen der Gas-Strömungswächter (GS) und die Gas-Mangelsicherung (GM) dieselbe Aufgabe zu erfüllen: Sie schließen und sperren die Gaszufuhr ab, wenn z. B. ein Stopfen aus der Leitung entfernt wird oder es aus anderen Gründen zu einem großen Gasaustritt kommt. Aus dieser Sichtweise ist es durchaus verständlich zu vermuten, dass das Vorhandensein eines GS die GM überflüssig macht. Bevor man sich aber zu voreiligen Schlüssen verleiten lässt, muss man sich die Funktionen der Bauteile mal etwas genauer ansehen. Den kompletten Beitrag lesen »

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Spürbare und versteckte Effekte

30. April 2013 monteur Erstellt in Erklär mal..., Gut zu wissen, Haustechnik, Heizung, Spezial Keine Kommentare »

… Wärmespeicherung?
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Vorratshaltung hat die Menschheit deutlich nach vorne gebracht. Um im kargen Winter zu überleben haben unsere Vorfahren Kornspeicher angelegt aus denen dann nach und nach etwas entnommen wurde. Der Anlagenmechaniker schlägt sich heute ebenfalls mit einem Problem herum, das mit Überfluss und späterem Mangel zu tun hat.
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Denn auch Energie will gebändigt und verwaltet werden. Und nicht etwa der schwierige Umgang mit elektrischer Energie ist das Thema dieses Berichts. Vielmehr wird die Speicherung von Wärmeenergie thematisiert. Welches sind die Standardanwendungen und was ist schon eher exotisch und daher seltener anzutreffen? Was kann und was sollte uns die Zukunft bringen? Den kompletten Beitrag lesen »

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Nur vollständig heißt stressfrei

23. April 2013 monteur Erstellt in Gut gemacht, Gut zu wissen, Spezial Keine Kommentare »

Der Auftrags-Bearbeitungsbogen
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Wenn man im Hause des Kunden tätig wird, hat man ihn mit. Und wenn die eigentliche Arbeit getan ist, muss man ihn ausfüllen und unterschreiben lassen – den Auftrags-Bearbeitungsbogen. Wenn das zu lässig abgearbeitet wird, macht das Büro später auf Stress.
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Die Arbeit geht leicht von der Hand, die neue Küchenspülen-Armatur ist schnell eingebaut und angeschlossen. Ratz-Fatz gemacht, Profiarbeit eben. Und dann kommt der Punkt, den so mancher Monteur überhaupt nicht mag: Er muss den oft so genannten „Arbeitszettel“ ausfüllen, also den Papierkram erledigen. Welches Material eingebaut wurde, welche Hilfsstoffe nötig waren, wie lange die Arbeit gedauert hat, usw. Um die ungeliebte Schreiberei hinter sich zu bringen, fasst man sich oft kurz – die im Büro werden schon wissen, was gemeint ist! Den kompletten Beitrag lesen »

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Alles, was der (Bau-) Markt hergibt

18. April 2013 Redaktion Erstellt in Gut zu wissen, Haustechnik, Pfusch, Spezial Keine Kommentare »

Spülenschränke sind abenteuerlich. Man weiß nie, was man findet, wenn man sie öffnet. Ich entdeckte hier zum Beispiel eine Art Baumarktausstellung für den Abflussbereich, die mich spontan an einen gordischen Knoten
erinnerte. Aber hier haben wohl kaum griechische Götter der Antike Hand angelegt. Die hätten sicher zumindest nicht vergessen, den Überlauf des zweiten Beckens mit anzuschließen.
U. Menck
51469 Bergisch Gladbach

Der SBZ-Monteur sagt Danke für das originelle Foto:-).

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Gut ist manchmal auch echt schlecht

15. April 2013 Redaktion Erstellt in Gut zu wissen, Moin Leute!, Spezial Keine Kommentare »

Wenn man bei einem Unternehmen kündigt oder gekündigt wird, hat man ein Anrecht auf die Ausstellung eines Arbeitszeugnisses. Auch während der Beschäftigungszeit kann man ein Arbeitszeugnis verlangen.
Und das liest sich in jedem Fall positiv. Die Rechtssprechung des Bundesgerichtshofs (BGH 26. November 63, DB 1964, S. 517) besagt nämlich, dass Zeugnisse generell wohlwollend ausgestellt werden sollen. Und zwar selbst dann, wenn
ein gutes Zeugnis nach Leistungen und Verhalten des Arbeitnehmers gar nicht gerechtfertigt ist. Da Chefs unter sich aber die tatsächlich schlechten Eigenschaften eines Mitarbeiters nicht unter den Tisch fallen lassen wollen, hat
sich im Laufe der Zeit eine spezielle Sprache entwickelt. Man muss also schon sehr genau hinschauen, ob eine vermeintlich gute Bewertung nicht vielleicht doch tatsächlich eine grottenschlechte Kritik ist.

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