Eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Wärmepumpenherstellers Tecalor zeigt: 84 % der Befragten wünschen sich digitale Überwachungssysteme, bei denen Sensoren die Heizung rund um die Uhr im Blick behalten. 80 % sprechen sich dafür aus, Betriebsfehler oder falsche Einstellungen per Fernwartung online beheben zu lassen. Für den Trend-Index Wärmepumpe 2026 wurden 1000 Verbraucherinnen und Verbraucher befragt.
Das Prinzip ist aus dem Automobilbereich bekannt: Sensoren erfassen laufend Betriebsdaten, melden Auffälligkeiten und ermöglichen gezielte Eingriffe aus der Ferne. Bei modernen Wärmepumpen funktioniert das ähnlich – hunderte Datenpunkte werden kontinuierlich erfasst und auf einem Server bereitgestellt, auf den das Fachhandwerk zugreifen kann. Das erleichtert nicht nur die Fernwartung, sondern hilft auch dabei, einen Vor-Ort-Einsatz gezielt vorzubereiten.
Für SHK-Betriebe hat die Umfrage eine klare Botschaft: 80 % der Befragten gehen davon aus, dass Anbieter ohne digitale Werkzeuge künftig Kundenvertrauen verlieren werden. Wer also keine digitalen Serviceangebote vorweisen kann, riskiert mittelfristig Marktanteile. Für Betriebe, die hier aufholen wollen, lohnt ein Blick auf verfügbare Digitalisierungspartnerschaften und cloudbasierte Tools, die speziell auf SHK-Anforderungen zugeschnitten sind.