Erklär mal: U-Wert oder K-Wert

U-Wert alte Bezeichnung = k-Wert,
ist der Wärmewert zur Beurteilung der Wärmedämmfähigkeit eines Bauteiles und zum Nachweis der Wärmeverluste eines Gebäudes.
Mit der Angleichung der Normen in Europa gibt es den “k-Wert” nicht mehr. Ihn ersetzte der U-Wert (Wärmedurchgangs-Koeffizient). Er ist das Maß für den Wärmeverlust eines Gebäudes: Je kleiner der U-Wert (in W/m2K), desto höher die Wärmedämmung und um so geringer die Heizkosten.

U-Werte Bild: Energieagentur NRW

U-Werte Bild: Energieagentur NRW

Was bedeuten eigentlich “Lambda”und “U-Wert”?
Die wichtigsten Größen zur wärmetechnischen Beurteilung von Außenwänden sind die Wärmeleitzahl “Lambda” und der Wärmedurchgangskoeffizient, kurz “U-Wert”.
Lambda gibt an, welche Wärmemenge in Watt (Energiemenge in Joule = Wattsekunden) durch einen Quadratmeter einer 1 Meter dicken Stoffschicht (z.B. Außenwand eines Gebäudes) geleitet wird, wenn beide Oberflächen (innen/außen) einen Temperaturunterschied von einem Grad Celsius aufweisen.
Der U-Wert gibt an, wie groß die in Watt gemessene Wärmeleistung ist, die durch einen Quadratmeter Wandfläche tritt, wenn die Lufttemperatur zu beiden Seiten der Wand sich um ein Grad Celsius unterscheidet. Je niedriger dieser Wert ist, desto besser ist der Wärmeschutz der Wand.
Die EnEV 2007 gibt die Mindestanforderungen des U-Wertes für Außenwände an, die betragen 0,45 bzw. 0,35 W/m2K und für Decken und Dachschrägen auf 0,30 W/m2K vor.
(Je niedriger der U-Wert ist, um so weniger Wärme geht verloren.)

Hier ein interessanter Link um U-Werte von Bauteilen Online berechnen zu können. 

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