Erklär mal: Enthalpie Wärmetauscher

Vorbemerkung: [Enthalpie (griech.) = Wärmeinhalt] Die Enthalpie wird in der Regel durch den Buchstaben H (Einheit: Joule) symbolisiert, wobei das „H“ vom englischen “heat content“ abgeleitet ist.

Enthalpie Wärmetauscherprinzip Grafik: Vaillant

Außenluft = Die Luft die von außen als „Frischluft“ dem Wärmetauscher zugeführt wird

Abluft = Die Luft die aus den Räumen dem Wärmetauscher zugeführt wird

Zuluft = Die Luft die den Räumen aus dem Wärmetauscher zugeführt wird

Fortluft = Die Luft die als „verbrauchte“ Luft den Wärmetascher nach außen verlässt

Funktionsweise:
> Der Enthalpietauscher ist in der Lage, Feuchtigkeit aus der Abluft in den frischen Zuluftstrom zu übertragen. Es handelt sich bei diesem Feuchte-Rückgewinner um einen Enthalpietauscher mit einer Polymerfolie als Trennschicht der Luftströme für Zu- und Abluft.
> Für den Feuchtigkeitstransport wird das physikalische Grundprinzip der Diffusion von Wasserdampf durch die Porenstruktur einer speziellen Polymer-Membran (dpoint technologies)
genutzt. Das Prinzip unterscheidet sich grundsätzlich von anderen feuchteübertagenden Rotations-Wärmetauschern oder Geräten mit Umluftbetrieb.
> Das Polymer ist aufgrund einer speziellen, antimikrobiellen Beschichtung (Microban ®) undurchlässig für Mikroben aller Art. Somit ist die Hygiene auch dann in Wohnungen gewährleistet, wenn Abluft aus Küchen- und Sanitärbereichen über den Wärmetauscher geführt wird.
> Gegenüber dem Standard-Wärmetauscher sinkt der Wärmebereitstellungsgrad der sensiblen* Wärmeübertragung etwas ab, jedoch erwirkt die im Wasserdampf gespeicherte Energie eine verbesserte energetische Gesamtbilanz der Wärmerückgewinnung bei Lüftungsgeräten mit Enthalpietauscher.

Als fühlbare oder sensible* Wärme bezeichnet man thermische Energie, die sich bei Zufuhr oder Abfuhr unmittelbar in Zu- oder Abnahme der Temperatur äußert.

Vorteile Enthalpietauscher:
> Deutliche Erhöhung des Wohnkomforts, da neben der Wärme auch Feuchte zurückgewonnen wird. Der enthalpische Wärmebereitstellungsgrad liegt bei bis zu 120 %, dabei können 60-70 % der Feuchte zurückgewonnen werden.
Durch den Entzug der Luftfeuchte durch herkömmliche Wohnungslüftugsgeräte kann es zu Atemwegsreizungen kommen. Die Optimale Luftfeuchte für Wohnräume liegt bei ca.: 50-60%.

Ideales Raumklima
Raum Optimale Temperatur Optimale Luftfeuchtigkeit
Badezimmer 20 – 23 °C 50 – 70 %
Kinderzimmer 20 – 23 °C 40 – 60 %
Wohnräume & Arbeitsräume 20 – 23 °C 40 – 60 %
Küche 18 – 20 °C 50 – 60 %
Schlafzimmer 17 – 20 °C 40 – 60 %
Flur 15 – 18 °C 40 – 60 %
Keller 10 – 15 °C 50 – 65 %

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