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Nachwuchs fördern. Neugierig bleiben. Niemals stehen bleiben.

Liebe Azubis: Eine schlechte Note definiert euch nicht!

Wenn ihr gerade mitten in eurer Ausbildung steckt und euch fragt, ob ihr gut genug seid: Ich bin der festen Überzeugung, dass schulische Leistungen und Noten nicht wirklich etwas über die Intelligenz oder den späteren Werdegang eines Menschen aussagen.

Natürlich ist es wichtig, fleißig zu sein. Natürlich solltet ihr euer Bestes geben. Aber manchmal passt man einfach nicht perfekt ins klassische Schulsystem. Und das gilt eben auch für Azubis. Manche tanzen aus der Reihe. Manche lernen anders. Manche brauchen länger, um Dinge zu durchdringen. Und das ist völlig okay. Lasst euch nicht entmutigen, wenn mal eine schlechtere Note auf dem Zeugnis steht.

Klar, Wissen ist wichtig. Wir arbeiten schließlich nicht nur mit den Händen, sondern auch mit dem Kopf. Wir berechnen, planen, analysieren. Hydraulik, Regelungstechnik, elektrische An­schlüsse – das ist anspruchsvoll. Aber wenn wir ehrlich sind: Das richtige Lernen beginnt oft erst nach der Ausbildung. Denn die Verantwortung verändert alles. Der Moment, in dem ihr selbst Verantwortung tragt, verändert eure Sicht komplett. Wenn ihr plötzlich allein beim Kunden steht und selbst Entscheidungen treffen müsst. Wenn ihr merkt, dass eure Arbeit direkte Konsequenzen hat. Dann fängt man an, Dinge wirklich nachzulesen und intensiver zu hinterfragen. Dann entsteht Ehrgeiz, dann wächst Professionalität und echtes Lernen beginnt.

An alle Facharbeiter und Meister: Ihr prägt die Zukunft.

Und jetzt zu euch, die ihr schon ein paar Jahre – oder Jahrzehnte – im Geschäft seid. Ihr seid die Vorbilder! Ihr seid die Wissensspeicher und ihr formt den Nachwuchs.

Wenn der Alltag stressig ist, Termine drücken, Kunden warten und womöglich noch Material fehlt, entscheidet sich, wie wir mit unseren Auszubildenden umgehen. Hört nur nicht auf, Dinge zu erklären und lasst auch mal Fragen zu. Gebt mal Verantwortung ab – auch wenn es manchmal länger dauert.

Ein Azubi, der Fehler machen darf (im sicheren Rahmen), lernt mehr als einer, der nur zuschaut. Ein Azubi, der ernst genommen wird, bleibt motiviert. Und das ist in Zeiten des Fachkräftemangels Gold wert!

Unterschätzt die SHK-Branche nicht!

Unser Beruf steht mitten im Umbruch: Das SHK-Handwerk verändert sich gerade so rasant wie nie zuvor. Digitalisierung hält in großem Umfang Einzug. Systeme werden smarter. Regelungen werden komplexer. Kunden werden anspruchsvoller. Und für manch einen sind ja selbst Wärmepumpen immer noch Neuland…

Das alles zeigt: Man lernt nie aus – und unser Job wird einfach irre unterschätzt! Von „Gas, Wasser Sch***e“ kann echt nicht mehr die Rede sein. Das kommt hoffentlich bald auch in der Gesellschaft an! Technik, Rahmenbedingungen und Marktanforderungen verändern sich rasant. Wer heute sagt „Das habe ich immer schon so gemacht“, bleibt morgen stehen.

Und wenn ihr jetzt merkt: „Eigentlich wird’s mal wieder Zeit für frischen Input“, dann nutzt die Chancen, die euch zur Verfügung stehen – direkt auf der IFH/Intherm in Nürnberg vom 14. bis 17. April, bei den Innungen oder natürlich bei meinem Kooperationspartner Stiebel Eltron. Die sind nicht nur auf der IFH, auch online gibt es jede Menge guter Infos – aber richtig praxisnah wird’s in den Schulungszentren. Unter www.stiebel-­eltron.de/schulungen findet ihr alle Seminare.

Eure

Sandra Hunke

1 Ein Azubi, der Fehler machen darf (im sicheren Rahmen), lernt mehr als einer, der nur zuschaut.

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