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Mythos Wärmepumpe: Strom ist viel zu teuer um ihn zu verheizen

Wärmepumpen brauchen Strom, um zu arbeiten und Strom ist kostenintensiv. Diesem Mythos lassen sich einige starke Argumente entgegenbringen. Denn gerade der Stromantrieb dieser Technologie macht sie so effizient und grün. Aus 1 kWh Strom kann die Wärmepumpe 4 und mehr Kilowattstunden Wärmeenergie produzieren. Das schafft keine andere Heiztechnologie. Und noch besser: Durch den Strom kann die Ökobilanz gesteigert werden. Denn der Strom wird zukünftig immer „grüner“ und damit auch die Wärmepumpe - quasi ganz von allein.

Es stimmt: Unser Strompreis in Deutschland ist im Vergleich zu anderen europäischen Ländern hoch. Aber in Zukunft werden die Preise für Öl- und Gas durch den CO2-Preis noch weiter ansteigen, wohingegen der Strompreis durch staatliches Eingreifen stabil gehalten werden kann. Wärmepumpen-Strom kostet derzeit im Durchschnitt rund 28 Cent/kWh (Preisbremse Wärmepumpenstrom). Außerdem wird bereits jetzt ein großer Bestandteil unseres Strompreises reguliert, nämlich durch den Wegfall der EEG-Umlage.

Die Wärmepumpe ist eine sinnvolle Alternative für fossil betriebene Heizungssysteme. Auch und vor allem, wenn man sein Haus modernisieren möchte und die alte Heizung einer neuen weichen muss. Bei allen Aspekten spielen erfahrene Fachhandwerker die entscheidende Rolle. Ist die Planung sorgfältig, alle Absprachen getroffen und die Installation fachgerecht verlaufen, wertet eine Wärmepumpe jede Immobilie auf und sorgt in den nächsten Jahren für klimafreundliche Wärme.

Moderne Technik in altem Haus

Genau das hat Familie Borlik getan. Ihr Haus wurde Mitte der 70‘er Jahre gebaut. Das Reihenendhaus in Warendorf ist heute mit einer Kombination aus erneuerbaren Technologien ausgestattet. Der Hausbesitzer nahm für die Realisierung des Projekts die BAFA-Förderung in Anspruch und bekam seinerzeit 35 Prozent der Investitionskosten erstattet. Der Austausch einer alten Ölheizung gegen ein klimaschonendes System wird derzeit über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) sogar mit bis zu 40 Prozent bezuschusst.

Das Reihenendhaus der Familie Borlik stammt aus den 70er Jahren und wurde erfolgreich von Ölheizung auf Wärmepumpe umgerüstet. Photovoltaik auf dem Dach unterstützt bei der Einsparung von CO2, ist aber nicht Voraussetzung für einen effizienten Betrieb der Wärmepumpe

Bernd Lauter/bwp

Das Reihenendhaus der Familie Borlik stammt aus den 70er Jahren und wurde erfolgreich von Ölheizung auf Wärmepumpe umgerüstet. Photovoltaik auf dem Dach unterstützt bei der Einsparung von CO2, ist aber nicht Voraussetzung für einen effizienten Betrieb der Wärmepumpe

Die Luft-Wasser-Wärmepumpe der Borliks steht auf dem Garagendach und ist mit einer Photovoltaik-Anlage gekoppelt. So kann der vom Dach gewonnene Strom direkt für die Heizung genutzt werden. Beim Einbau der Wärmepumpe hat sich die kleine Familie gut beraten lassen. So konnten im Vorfeld alle wichtigen Voraussetzungen für den effizienten Betrieb der neuen Heizung mit dem Installateur-Team geschaffen werden. Auch individuelle Wünsche sind in die Planung mit eingeflossen. „Mit der Kombination aus Wärmepumpe und PV sparen wir im Jahr ca.3.360 kg/a CO2. Wir sind froh, dass wir so mit unserem Haus einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten“, sagt Herr Borlik.

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