Das Geschäftsklima in der Haus- und Gebäudetechnik liegt im zweiten Quartal 2026 bei +3 Punkten und damit unverändert gegenüber dem Vorquartal. Seit Anfang 2025 bewegt sich der Wert auf diesem leicht positiven Niveau. Die aktuelle Lage wird besser bewertet als zuletzt, die Erwartungen fürs kommende Quartal fallen dagegen zurückhaltender aus.
Zwischen den Vertriebsstufen bleiben die Unterschiede deutlich: Die installierenden Betriebe kommen auf +17 Punkte, die Industrie auf +6 Punkte. Der Großhandel liegt mit −13 Punkten weiter im Minus, hellt sich aber weiter auf. Die Auftragsreichweite im Handwerk liegt bei 11,9 Wochen und damit minimal über dem Wert von 2025. Zum Vergleich: Das ifo-Geschäftsklima der gewerblichen Wirtschaft steht bei −18 Punkten.
Bei den Produktbereichen trägt vor allem die Heizung: Sie steigt von +9 auf +14 Punkte. Sanitär rutscht mit −3 Punkten leicht ins Minus, Lüftung/Klima liegt bei −4 Punkten und wird seit mehreren Quartalen negativ bewertet. Für die Industrie läuft zudem das Auslandsgeschäft (+15 Punkte) klar besser als das Inland (−3 Punkte).
Eine breite Erholung ist noch nicht in Sicht. Wohn- und Nichtwohnbau stagnieren oder gehen zurück, das Konsumklima liegt bei −30 Punkten. Gerade freiwillige Modernisierungen leiden darunter – ebenso wie unter unsicheren Förderbedingungen, etwa dem Förderstopp beim altersgerechten Badumbau.