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Meldungen aus der SHK-Szene

Die richtige Installation erdgekoppelter Wärmepumpen

Die Richtlinienreihe VDI 4640 widmet sich der thermischen Nutzung des Untergrunds. Das neue Blatt 2 behandelt dabei speziell erdgekoppelte Wärmepumpenanlagen. Die Richtlinie empfiehlt sich insbesondere für Hersteller kompletter Anlagen und von Komponenten, an Prüf- und Genehmigungsstellen, Energieberater, ausführende und planende Unternehmen und spezialisierte Ausbilder.

Der Anwendungsbereich der VDI 4640 Blatt 2 erstreckt sich auf die Auslegung und die Installation verschiedener Wärmepumpenanlagen: Anlagen mit Nutzung des Grundwassers durch Brunnenanlagen, Anlagen mit Nutzung des Untergrunds durch Erdwärmekollektoren und Erdwärmesonden sowie Anlagen mit Direktverdampfung. Des Weiteren beinhaltet die Richtlinie Wärmequellenanlagen wie Erdwärmekörbe, Energiepfähle, erdberührte Betonbauteile und Tunnelbauwerke. Speichersonden und kompakte Erdwärmekollektoren fallen ebenfalls in ihren Anwendungsbereich.

Die Richtlinie behandelt zudem planerische und funktionell-gestalterische Aspekte wie beispielsweise Anlage von Armaturen und Pumpen, Anschluss Wärmepumpenverteiler, Heizsysteme, Pufferspeicher, Steuerung und Trinkwassererwärmung. Herausgeber der Richtlinie VDI 4640 Blatt 2 „Thermische Nutzung des Untergrunds - Erdgekoppelte Wärmepumpenanlagen“ ist die VDI-Gesellschaft Energie und Umwelt (GEU). Die Richtlinie ist im Juni 2019 als Weißdruck erschienen und ersetzt den Entwurf von Mai 2015. Sie kann zum Preis von EUR 251,30 beim Beuth Verlag (Tel.: +49 302601-2260) bestellt werden. VDI-Mitglieder erhalten 10 Prozent Preisvorteil auf alle VDI-Richtlinien. Onlinebestellungen sind unter www.beuth.de oder www.vdi.de/4640 möglich. VDI-Richtlinien können in vielen öffentlichen Auslegestellen kostenfrei eingesehen werden.


Solarthermie wieder im Kommen

Nach einem Marktrückgang um 75 Prozent in den letzten 10 Jahren zieht die Nachfrage nach Solaranlagen zur Wärmeerzeugung seit Herbst letzten Jahres wieder an. Das geht aus einer gemeinsamen Erhebung der Solar-und Heizungsindustrie hervor. Nach Einschätzung des Bundesverbandes Solarwirtschaft e.V. (BSW) ist die Belebung der Nachfrage in erster Linie auf ein wachsendes Klimaschutzbewusstsein zurückzuführen. Der Verband weist jedoch darauf hin, dass der Absatz von Solarwärmesystemen weiterhin weit hinter dem klimapolitisch notwendigen Zubau hinterherhinkt.

Die Bürger denken klimabewusst, auch beim Heizungstausch

© BSW

Die Bürger denken klimabewusst, auch beim Heizungstausch

Bürger wollen mit Erneuerbaren heizen

In einer aktuellen Umfrage sprechen sich zwei Drittel der Bürger dafür aus, dass im Sanierungsfall die neue Heizung aus Erneuerbaren Energien gespeist werden muss – zumindest anteilig und sofern das technisch zumutbar ist. Das geht aus einer vom BSW-Solar im Februar 2019 beauftragte nrepräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov hervor.

In Deutschland sind weit über 10 Millionen Heizungen in Betrieb, die vollkommen veraltet sind und zügig ausgetauscht werden sollten. Ihr Verbrauch an fossilen Brennstoffen wie Öl und Gas ist besonders hoch – damit verursachen sie nicht nur sehr viel klimaschädliche Emissionen, sondern auch unnötig hohe Kosten. Die Zahl der Solarwärmeanlagen in Deutschland ist im vergangenen Jahr um rund 71.000 gewachsen. Insgesamt erzeugen hierzulande aktuell (Stand Ende 2018) etwa 2,4 Millionen Solarthermieanlagen Solarwärme.

Solarwärmenutzung soll noch mehr werden

Von der Bundesregierung fordert die Solarwirtschaft endlich wirksame Maßnahmen zur Vervielfachung der Solarwärme-Nutzung im Raum-,Prozess- und Fernwärmesektor. Die Bundesregierung sei weit davon entfernt, die selbst gesteckten Klimaschutzziele im Wärme- und Gebäudesektor zu erreichen. Zur Umsetzung ihres Klimaschutzplans müsste sie den Kohlendioxidausstoß im Gebäudesektor bis 2030 gegenüber 2018 um rund 40 Prozent reduzieren. Gemäß ihrer eigenen Energieeffizienzstrategie Gebäude erfordert dies eine Verdrei- bis Versiebenfachung der jährlich installierten Solarthermie-Leistung.

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