• Kurz notiert!

  • Handlicher Messcomputer für alle Aufgaben

    11. März 2010 Loeti Erstellt in Allgemein, Gut zu wissen, Haustechnik, Heizung, News, Produkte Keine Kommentare »

    Der MSI EM200 misst O2, CO bis 8000 ppm (optional 30.000 ppm), die Abgas- und Verbrennungslufttemperatur, sowie Drücke von Pascal bis zu 100 mbar.Durch seine Konstruktion ist der MSI EM200 außergewöhnliche stoß- und schlagfest, also genau das richtige für den rauen Alltag. Zudem ist das Analysegerät kinderleicht durch seine einfache Handhabung und Menüführung zu bedienen.

    Jetzt auch mit Heizungs Check inkl. komplettem Inspektionsbericht und 4-Pascal-Messung

    Wahlweise kann der Dräger MSI EM200 auch mit der Funktion „Heizungs Check + 4-Pascal-Messung“ erworben werden. Dies ermöglicht Ihnen mit nur einem Gerät neben den gewohnten Messungen die Bewertung der Heizungsanlage nach DIN EN 15378 durchzuführen. Alle erfassten Ergebnisse werden auf den PC übertragen. Nach Eingabe der Gebäudeeckdaten (Baujahr, Nutzfläche etc.) kann mittels einem PC und der kostenlosen Software „EM-Tools“ ein kompletter Inspektionsbericht in DIN A4 entsprechend der Norm DIN EN 15378:2008-07 erstellt werden. Mit Hilfe des Dräger MSI Infrarot-Druckers kann auch eine Schnellauswertung mit kompletter Punktvergabe vor Ort erfolgen.

    Eine Sonde für alle Messungen
    Mit der zum Patent angemeldeten Multifunktionssonde lassen sich mühelos Gaskonzentrationen, Abgastemperatur und Ventilationsverlust messen.

    4-Pascal-Messung
    Zusätzlich ist der Dräger MSI EM200 auch mit der Funktion 4-Pascal-Messung ausgestattet.
    Der Dräger MSI EM200 ist mit einem hochgenauen Drucksensor ausgestattet und bietet einen Messbereich von 0 – 100 hPa sowie eine Auflösung von 0,1 Pascal und eine Messgenauigkeit besser als 0,3 Pascal. Messgeräte für die 4-Pascal-Messung müssen laut ZIV des Schornsteinfegerhandwerks eignungsgeprüft sein. Der Dräger MSI EM200 hat diese und andere Prüfungen nach der Europäischen Norm EN 50379-1 und EN 50379-2 sowie nach den Anforderungen an Messgeräte nach Rd-Schr. BMU v. 31.1.1997 (BlmSchV) und der ZIV KÜO (Co-Messung) bestanden. Das Messgerät ist eignungsgeprüft und für amtliche Messungen zugelassen.

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    Gespannt auf die Messe?

    10. März 2010 Loeti Erstellt in Allgemein, Gut zu wissen, Moin Leute!, News Keine Kommentare »

    So, nun morgen geht es los! Die Essener-Grugahallen werden für 4 Tage Schauplatz der größten regionalen Messe für Sanitär-Heizung und Klimatechnik.


    Man kann jetzt schon einmal gespannt sein, welche Neuheiten und innovativen Produkte einen erwarten werden. So gehört es heute zum guten Ton, sich Energieeffizienz  auf die Fahne zu schreiben. Dabei stellt man auch fest, dass die Heizwerttechnik , die uns jahrelang die Wohnungen und Häuser erwärmt hat, eine Technik von gestern ist. Wenn es nach der Europäischen Union geht, dann ist selbst die effektive Brennwerttechnik nur noch zweite Wahl.  Zum guten regenerativen Ton gehört es, Wärmepumpen,  Biomassekessel und Solarthermie im Angebot zu haben. Wenn das Produktportfolio dann auch noch ein Micro-BHKW beinhaltet, dann hängt der regenerative Himmel voller Geigen und aus den staatlichen Fördertöpfen fließt das Geld in diese Technik. Interessant wird zu beobachten sein, welcher Hersteller sich mit neuen Produkten wirklich absetzen kann. In einigen Fachberichten war schon vor Wochen von einer revolutionären Technik die Rede. Hier und da wurde bereits von dem Zeolith-Heizgerät des Hersteller Vaillant berichtet. Dies wird allein schon auf der Messe ein Alleinstellungsmerkmal besitzen, da kein anderer Hersteller in der Lage war, ein serienreifes Produkt zum Messestart zu präsentieren.  Glaubt man den bunten Prospekten, dann werden bezogen auf den Brennwert Wirkungsgrade von bis zu 118% realisiert. Dies hört sich ein wenig nach Perpetuum Mobile an.

    [Ein Perpetuum mobile (PM, v. lat. „sich ständig Bewegendes“, Pl. Perpetua mobilia) ist eine Konstruktion, die – einmal in Gang gesetzt – ewig in Bewegung bleibt und dabei Arbeit verrichten oder Nutzenergie bereitstellen soll, ohne dass ihr von außen Energie zugeführt wird oder ein Energiegradient, z. B. in Form eines Temperaturgefälles, zur Verfügung stünde.]

    Die Rohrindustrie wird das x-te Steck- und Pressfittingsystem vorstellen und die Armaturenhersteller werden wieder mit weniger gut oder schlecht designten Produkten um die Ecke schauen. Natürlich wird es auch dort eine Menge über Wassermanagement zu erfahren sein, denn das kostbare Nass wird immer wertvoller. Bei den Sanitär-Keramikherstellern werden in diesem Jahr klare Formen das Sagen haben. Die Keramikbranche ist schon vor Jahren zum schnörkellosen Stil aufgebrochen und wird auch in diesem Jahr ohne Schnörkel auskommen.

    Mein Fazit lautet: Ich freue mich auf die Messe – und wir sehen uns in Essen!

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    Nimm deinen Scheiß mit, Mann!

    9. März 2010 monteur Erstellt in Gut gemacht, Gut zu wissen, Knigge, Moin Leute!, Spezial Keine Kommentare »

    Ein echter Profi lässt keinen Müll beim Kunden
    .
    Fallen im Hause des Kunden Arbeiten an, dann lässt es sich sehr oft gar nicht vermeiden, dass man neue Teile erst mal aus der Verpackung herauspellen muss. Die Hauptsache ist der Effekt. Alles muss wieder funktionieren! Wen kratzt dann schon so ein bisschen Verpackungsmüll? Diesen zu entsorgen ist doch nicht Aufgabe eines Profis, oder?
    .
    Hausmüll fällt ohnehin schon genug an - soll man da nun auch noch die Produktverpackungen beistellen?
    .
    Von wegen. Wer glaubt, eine Verpackung sei nur da, das Produkt bis in das Haus des Kunden zu schützen, der hat nicht begriffen, worauf es im Kundendienst tatsächlich ankommt. Kundendienst ist die Königsklasse der handwerklichen Dienstleistung. Wer hier eingesetzt wird, dem traut man schon etwas zu. Den kompletten Beitrag lesen »

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    Mit Dialog zum Erfolg

    8. März 2010 Loeti Erstellt in Gut zu wissen, Heizung, News Keine Kommentare »

    Wir laden Sie herzlich dazu ein – im Dialog mit uns – unsere gemeinsamen Erfolgschancen weiter auszubauen.

    Ob Sie neu in die Branche einsteigen oder bereits Erfahrung haben – das Programm der Pelletsakademie ist umfassend und der modulare Aufbau der Seminare gewährleistet angepasste
    Schulungsinhalte, sowohl für Einsteiger als auch für Profis. Die ÖkoFEN Pelletsakademie mit 7 Schulungsstandorten in Deutschland wendet sich an Installationsfachbetriebe, Firmeninhaber, Außendienstmitarbeiter, Kundendiensttechniker sowie an Planer, Architekten, Schornsteinfeger und an die verschiedenen technischen Bildungseinrichtungen.

    Bild: ÖkoFEN

    Bild:ÖkoFEN

    Durch unsere langjährige Erfahrung möchten wir Sie in Ihrer täglichen Arbeit unterstützen und bieten Ihnen dafür speziell auf  Ihre Bedürfnisse zugeschnittene Seminare an. Im Gegenzug möchten wir durch unsere offen gestalteten Schulungen den Dialog mit Ihnen nutzen, denn Ihre Zufriedenheit liegt uns genau wie die Weitergabe von Informationen am Herzen. Nutzen Sie unser Angebot und sichern Sie sich dadurch Wettbewerbsvorteile.  Professionelle Schulungen und Fortbildungen verhelfen Ihnen und Ihrem Unternehmen zu
    mehr Erfolg.

    Zum Download, das gesamte Seminarprogramm!

    Pelletsakademie_2010

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    MAP – Änderungen an den Förderkonditionen treten in Kraft

    5. März 2010 Loeti Erstellt in Allgemein, Gut zu wissen, Haustechnik, Heizung, News Keine Kommentare »

    Im Jahr 2009 wurden im Rahmen des Marktanreizprogramms des Bundesumweltministeriums durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) 270.000  mit Investitionszuschüssen gefördert. Im KfW-Programm Erneuerbare Energien, Programmteil Premium, wurden nach den MAP-Förderrichtlinien wurden mit 2100 Darlehenszusagen Investitionen von fast 300 Millionen Euro erreicht.

    Die Förderung im Marktanreizprogramm werden auch im Jahr 2010 fortgesetzt – allerdings treten jetzt Änderungen der Förderkonditionen in Kraft.

    Die von der BAFA im Jahr 2009 geförderten Anträge für Solar, Biomasse und Wärmepumpe (ohne Innovationsförderung Solar u. Biomasse). Quelle: BMU

    Die wesentlichen Änderungen

    Im Zentrum der Änderungen steht der sogenannte Kesseltauschbonus. Er wird nur noch in reduzierter Form fortgeführt. Der Bonus bei Solarkollektoranlagen zur kombinierten Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung wird von ehemals 750 Euro auf 400 Euro herabgesetzt. Diese Regelung tritt sogar rückwirkend für ab dem 01.01.2010 beim BAFA gestellte Anträge in Kraft.  Bei Solarkollektoranlagen zur ausschließlichen Warmwasserbereitung entfällt der bisherige Bonus von 375 Euro ganz. Nicht davon betroffen ist die Kombination Solarkollektoranlage und Biomassekessel bzw. effiziente Wärmepumpe – der Kombinationsbonus beträgt weiterhin 750 Euro.

    Ab dem 01.07. 2010 (Antragseingang beim BAFA) werden Biomasseanlagen, effiziente Wärmepumpen und der Kombinationsbonus nur dann gewährt, wenn ein hydraulischer Abgleich der Heizungsanlage vorgenommen wurde. Ab dem 01.01.2011 muss zusätzlich eine Umwälzpumpe entsprechend der Effizienzklasse A zum Einsatz kommen.

    Bei Wärmepumpen sinken die Förderhöchstbeträge.  Mit der Orientierung an einer Wohnfläche von  max. 120 Quadratmeter bei Einfamilienhäusern sinken z.B. in Bestandsgebäuden die Förderhöchstbeträge für Sole/Wasser-Wärmepumpen oder Wasser/Wasser-Wärmepumpen von 3.000 € auf 2.400 € und für Luft/Wasser-Wärmepumpen von 1.500 € auf 1.200 €. Niedrigere Fördersätze und Förderhöchstbeträge gelten für Anlagen in Neubauten.

    Bei Wohngebäude mit mehr als einer Wohneinheit richten sich die Fördersätze zukünftig nach der Zahl der Wohneinheiten und sind als Festbeträge gestaltet.

    Für die Innovationsförderung gilt für ab dem 22.2.2010 beim BAFA eigehende Anträge, dass der COP-Wert der Wärmepumpe mindestens 4,7 beträgt und dies mit einem Prüfzertifikat eines unabhängigen Prüfinstituts nachgewiesen wurde.

    Bei der Basisförderung muss ab dem 01.07.2010 der COP-Wert der Wärmepumpe mit einem Prüfzertifikat eines unabhängigen Prüfinstituts oder dem Nachweis des EHPA (European Quality Label for Heat Pumps) nachgewiesen werden.

    Die Anforderungen an die Gewährung des Effizienzbonus wurden an die neue Energieeinsparverordnung (EnEV 2009) angepasst und für Nichtwohngebäude wird er nicht mehr gewährt.

    Die Bonusförderung für besonders effiziente Umwälzpumpen entfällt  mit dem 30.06.2010. Nicht davon betroffen sind besonders effiziente Solarkollektorkreispumpen. Mit dem Auslauf dieser Bonusförderung werden die bisherigen Anforderungen für den Umwälzpumpenbonus stufenweise zur  Fördervoraussetzung  für Biomasseanlagen bis 100 kW und Wärmepumpen sowie für Solarkollektoranlagen, bei denen zusätzlich der Kesseltauschbonus oder der regenerative Kombinationsbonus beantragt wird. (siehe weiter oben hydraulischer Abgleich)

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    Holzpelletheizungen: Für ausreichende Lüftung bei der Lagerung sorgen

    4. März 2010 Loeti Erstellt in Allgemein, Gut zu wissen, Haustechnik, Heizung, News Keine Kommentare »

    Der TÜV Rheinland warnt vor unsachgemäßer Lagerung von Pellets, weil dadurch Kohlenmonoxid (CO)entstehen kann.
    Holzpelletheizungen sind immer beliebter: Nach Schätzungen von Fachverbänden gibt es in Deutschland bereits zwischen 100.000 und 150.000 Anlagen. Dafür gibt es gute Gründe: Die Nutzung von Biomasse fürs Heizen gilt als umweltfreundlich, da das Heizmaterial aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnen wird und im Verbrennungsprozess klimaneutral ist. Deshalb werden diese Heizanlagen staatlich gefördert. Aber von Holzpellets können auch Gefahren ausgehen, mit denen man nicht unbedingt rechnet: “Durch unsachgemäße Lagerung von Pellets kann Kohlenmonoxid (CO)entstehen. Dieses Gas ist geruchlos und höchst gefährlich. Dann besteht die Gefahr einer Kohlenmonoxid-Vergiftung”, sagt Andrea Rieth, Sachverständige bei TÜV Rheinland.

    Holzpellets sind ein Abfallprodukt der Holz verarbeitenden Industrie. Sie werden aus Sägemehl, Hobelspänen, Baumrinden und anderem Restholz gewonnen. Unter hohem Druck wird die getrocknete Holzmasse in die charakteristische zylindrische Form gebracht. Pellets werden mit Tankwagen angeliefert und in Vorratsbehälter geblasen. Von dort wird der Brennstoff automatisch in die Brennkammer befördert. Im Lagerraum kann dann über längere Zeit durch Ausgasung eine gefährlich hohe Konzentration von Kohlenmonoxid entstehen. Die Gase entstehen vermutlich durch natürliche Abbauprozesse im trocknenden Holz. Erhöhte Temperaturen und große Schüttmengen erleichtern diesen Prozess. Daneben besteht auch ein Risiko, dass sich im Lager explosionsfähige Staub-Luft-Gemische bilden.

    Im Lagerraum von Pellets kann über längere Zeit durch Ausgasung eine gefährlich hohe Konzentration von Kohlenmonoxid entstehen. Die Gase entstehen vermutlich durch natürliche Abbauprozesse im trocknenden Holz.

    Doch man kann sich vor möglichen Risiken gut schützen. So sollte bei der Planung einer Holzpelletheizung ein Fachmann zurate gezogen werden, um von Anfang an alles richtig zu machen. Um beispielsweise die Möglichkeit einer Staubexplosion auszuschließen, dürfen nur zugelassene Geräte nach der europäischen Explosionsschutzrichtline ATEX verwendet werden. “Holzpelletlager sollten baulich von Wohnräumen getrennt sein und über eine wirksame Lüftung verfügen”, so die Expertin. “In jedem Fall gilt es, das Lager vor dem Betreten gründlich zu lüften.” Zusätzlich ist es gut, wenn eine andere Person anwesend ist, die Notfalls helfen kann. Daneben schützen auch professionelle CO-Warnanlagen.

    Bei gewerblich genutzten Anlagen ist der Arbeitgeber verantwortlich und rechtlich haftbar. Im Rahmen einer Gefährdungsbeurteilung muss er mögliche Gefahrenpotentiale für Mitarbeiter systematisch erfassen und Schutzmaßnahmen einleiten. Die Experten von TÜV Rheinland beraten Unternehmen und Immobilienbesitzer bundesweit zu technischen und rechtlichen Risiken von Heizanlagen und technischer Gebäudeausrüstung.

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    Trotz CE-Zeichen nicht einsetzbar

    2. März 2010 monteur Erstellt in Allgemein, Gut zu wissen, Haustechnik, Heizung, Sanitär, Spezial Keine Kommentare »

    Typenschilder von Gasgeräten genau anschauen
    .
    Die Zeiten, in denen man nur darauf achten musste, dass ein Gasgerät das DVGW-Prüfkennzeichen hatte und allein damit alles klar war, sind vorbei. Das CE-Kennzeichen ist heute angesagt. Die CE-Kennung eines Gerätes bedeutet aber noch lange nicht, dass man es in Deutschland auch betreiben darf. Doch wer weiß schon um die genauen Zusammenhänge?

    .

    Vorsicht: Nicht alle Gasgeräte, die ein CE-Kennzeichen haben, dürfen in Deutschland betrieben werdenP
    .
    Bereits seit Januar 1996 werden Gasgeräte auf ihre Übereinstimmung mit den Anforderungen der europäischen Gasgeräterichtlinie geprüft. Es handelt sich dabei um Mindestanforderungen an die technische Sicherheit, auf die sich alle europäischen Mitgliedsstaaten geeinigt haben. Erfüllen die Geräte diese Anforderungen, werden sie mit dem CE-Kennzeichen versehen. Es bescheinigt die Konformität des Gerätes mit den Anforderungen der Richtlinie. Man nennt dieses Zeichen deshalb auch Konformitätszeichen. Den kompletten Beitrag lesen »

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    Schon mal ein Webinare besucht?

    27. Februar 2010 Redaktion Erstellt in Allgemein, Gut zu wissen, Moin Leute!, Spezial Keine Kommentare »

    Folgende Zuschrift erhielt die SBZ-Redaktion auf das neue Angebot der sbz-online Seminare Web-Basierend abzuhalten, sogenannte Webinare.

    Super informativ und kurzweilig
    Im Dezember 2009 suchte ich im weiten tiefen Internet nach Fachinformationen für die Meisterschule. Durch Zufall kam ich auf die Seite vom Gentner Verlag. Ich las das Wort „WEBINAR“ welches mir bis dahin völlig unbekannt war. Also hieß es „googeln“. Aha, ein Webinar ist ein Seminar, welches über das Internet live gehalten wird. Da ich Internet auch bei mir im Wohnzimmer habe, meldete ich mich zu dem kostenlosen Seminar an. Thema: KFW-Förderung 431, hydraulischer Abgleich, usw. .Bei der Anmeldung habe ich meine Handynummer hinterlassen, um mich an den Termin für das Webinar erinnern zu lassen.

    Am 4. Februar war es dann soweit. Um 16 Uhr kam die SMS mit der Erinnerung und den Zugangsdaten. Das Webinar soll um 18 Uhr beginnen. Einloggen sollte man sich 15 Minuten vorher. Also um 17:30 Kaffee gekocht. 17:40 Kaffee fertig. Schnell noch eine Zigarette dann war es 17:45. Nach dem Einloggen konnte man die Namen derjenigen sehen, die sich ebenfalls an dem Webinar beteiligten. 120 Personen waren es zusammen – die Teilnehmer kamen aus ganz Deutschland. 18:00 Uhr: Jetzt geht’s los. Die Referenten und Moderatoren stellen sich vor, der Ablauf des Seminars wurde erklärt. Die Verbindung über Kopfhörer war sehr gut. Auf dem Monitor verfolgte ich eine Online Powerpoint-Präsentation, die sehr gut kommentiert und ausführlich erklärt wurde.

    Fragen konnte man während des Webinars per Tastatur abschicken. Der aus der SBZ-Redaktion stammende Moderator unterbrach dann die Referenten, und die Fragen wurden teilweise gleich beantwortet, wie in einer Diskussionsrunde im Radio. Das war sehr gut. Die Fragen die nicht gleich behandelt wurden, beantworteten die Referenten von Honeywell und Grundfoss im Nachgang auf der  Webinar-Homepage. Das Seminar sollte 60 Minuten gehen, es war aber 19:40 als es zu Ende war. Die Zeit flog einfach so dahin.

    Nach dem Seminar musste man  drei Fragen dazu beantworten, um ein Teilnehmerzertifikat zu erhalten. Da ich aufmerksam zugehört habe, konnte ich alle drei Fragen richtig beantworten. So erhielt ich dann einen Zugang, damit ich mir mein Zertifikat herunterladen konnte. Habe ich mir gleich ausgedruckt, Schublade auf, Bilderrahmen raus und eingerahmt.

    Mein Fazit zu Webinaren: Das sollte es viel öfters geben. Man muss nicht extra nach Feierabend noch ins Auto, um an einem Seminar teilzunehmen. Es geht auch vom Wohnzimmer oder Büro aus. Ich habe mich schon für das nächte Webinar zum Thema „Einsatzbedingungen in Heizungsanlagen – Tipps für den störungsfreien Betrieb“ angemeldet. Warum schreibe ich das alles? Weil ich mir wünsche, dass sich weitere Referenten und Firmen dazu entschließen, interessante Themen mittels Webinaren zu behandeln.  Ich finde diese Form der Weiterbildung einfach nur super und sehr informativ. Einziger Nachteil – ich habe zuviel Kaffee dabei getrunken.

    Jörg Schulte

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    Erklär mal: Fäkalien-Hebeanlage

    26. Februar 2010 Jan Erstellt in Allgemein, Erklär mal..., Gut zu wissen, Haustechnik, Sanitär Keine Kommentare »

    Hebeanlagen sind automatisch arbeitende Anlagen, die das Abwasser, welches unter der sog. Rückstauebene anfällt, Rückstausicher ableiten. Wenn das Abwasser nicht mit Gefälle abgeleitet werden kann, ist ebenfalls eine Hebeanlage erforderlich.

    Info:
    Rückstauebene

    Die Rückstauebene markiert den höchstmöglichen Stand des Abwassers an einer bestimmten Stelle in einem Kanalsystem.
    In der DIN EN 12056-1:2000 (Schwerkraftentwässerungsanlagen innerhalb von Gebäuden) ist sie definiert als „die höchste Ebene, bis zu der das Wasser in einer Entwässerungsanlage ansteigen kann“.
    Rückstau kann bei starken Regenfällen und Hochwasser auftreten, besonders gefährdet sind daher Mischkanäle. Aber auch Leitungsverstopfung oder das Spülen von Leitungen kann zu Rückstaus führen, sodass diese auch in Trennsystemen auftreten können. Nach dem Prinzip der kommunizierenden Röhren besteht die Gefahr, dass das Abwasser vom Kanal durch Sanitärgegenstände unterhalb der Rückstauebene ins Gebäude eindringt und dadurch umfangreiche Schäden verursacht. Angeschlossene Sanitärgegenstände und alle anderen Ablaufstellen unterhalb der Rückstauebene müssen durch eine Hebeanlage, Rückstausicherung oder andere Verschlüsse gegen Rückstau geschützt werden.

    Als maßgebende Rückstauebene gilt die Straßenoberkante an der Anschlussstelle des Grundstücksentwässerungskanals, wenn nichts anderes festgelegt ist.

    Die Abwasserhebeanlage wird am tiefsten Punkt im Keller entweder frei oder in einer Grube aufgebaut bzw. in einem Schacht (Pumpensumpf) untergebracht. Die Hebeanlage muss über eine Rückstauschleife (min 300mm über RSTE) über die Rückstauebene entwässern. Somit wird ein Schutz gegen Rückstau erreicht. Sie pumpt auch bei Rückstau Abwasser in die öffentliche Kanalisation, die Hausentwässerung bleibt in vollem Umfang betriebsfähig. Bei Stromausfall ermöglicht eine Handpumpe die Entsorgung, ebenso ist bei großen Anlagen mit einer parallel geschalteten Zweitpumpe für den Ausfall einer Pumpe gesorgt, indem diese den Betrieb aufnimmt.
    Entwässerungsgegenstände oberhalb der Rückstauebene dürfen nicht über eine Hebeanlage entwässern.

    Arten von Hebeanlagen:

    • Hebeanlagen für fäkalienhaltiges Schmutzwasser aus WC- und Urinalanlagen, das Geruchsbelästigung verursacht, sind mit einem geschlossenen, gas- und wasserdichten Behälter ausgestattet, in dem das Schmutzwasser gesammelt wird.
    • Hebeanlagen für fäkalienfreies Wasser sind meist Kellerentwässerungspumpen, die als Tauchmotorpumpen in einem offenen Sammelschacht angeordnet sind.

    Wichtige DIN Normen: DIN EN 12050 und DIN EN 12056

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    EN Pellets gehen an den Start

    25. Februar 2010 Redaktion Erstellt in Allgemein, Gut zu wissen, Haustechnik, Heizung, News Keine Kommentare »

    Die Umsetzung der in diesem Jahr zur Veröffentlichung anstehenden europäischen Pelletnorm (EN 14961-2) durch das neue Güte- und Qualitätssiegel ENplus ist beschlossene Sache.


    Die Verbände in Österreich und Deutschland, proPellets Austria (PPA) und Deutscher Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV), einigten sich am 11. Februar 2010 in Salzburg auf ein gemeinsames, den Verfahrensablauf beschreibendes Handbuch. Das neue ENplus-Zeichen wird neben den Pelletproduzenten erstmals auch den Pellethandel in die Pflicht nehmen, der Anforderungen an den kompetenten Umgang bei Lagerung und Transport erfüllen muss. „Indem die gesamte Produktions- und Lieferkette einbezogen wird, gewährleistet ENplus allen Kunden ein sehr hohes Qualitätsniveau”, betonten die beiden Geschäftsführer Christian Rakos (PPA) und Martin Bentele (DEPV).

    1) maximal 1% d. Pellets dürfen länger als 40 mm sein, max. Länge 45 mm
    2) im wasserfreien Zustand (wf)
    3) Partikel < 3,15 mm, Feinanteil an der letztmöglichen Stelle vor Übergabe der Ware bzw. beim Eintreffen von Sackware beim Endverbraucher. Pellets der Klasse EN-B dürfen nicht als Sackware verkauft werden.
    4) Bei Messungen mit dem Lignotester gilt der Grenzwert 97,7 Ma.-% Grafik: DEPV www.depv.de

    Ab März können Anträge auf die Nutzung von ENplus Pellets gestellt werden. Damit können ENplus-zertifizierte Pellets ab dem Frühjahr am Markt verfügbar sein.” Dieser Zeitplan ist an das Verbraucherverhalten angepasst, wonach in den Frühsommer-monaten Mai und Juni die meisten Pelletlager befüllt würden. „Nach der bereits jetzt zu verzeichnenden Nachfrage rechnen die Verbände schon im ersten Jahr mit einer flächendeckenden Verfügbarkeit von Pellets in ENplus-Qualität. Wer eine Pelletheizung besitzt, sollte bei seinem Händler aktiv danach fragen. Wie durch die europäische Norm vorgegeben, wird es ENplus-Pellets in zwei Qualitätsstufen geben. ENplus A1 ist in Zukunft die Premium-Qualität für den privaten Endverbraucher, hergestellt aus rindenfreien Holzspänen. ENplus A2 bezeichnet Qualitätspellets aus Holzspänen mit Rindenanteilen für den gewerblichen Einsatz beziehungsweise für Heizkessel höherer Leistung, die für diesen Brennstoff ausgelegt sind.

    Siehe auch diesen Artikel:

    http://www.sbz-monteur.de/2010/02/19/erklar-mal-normen-und-zertifizierungen-fur-holzpellets/

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