Inhalt von Heft 2026-09
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- Wärme- und Kältedämmung in der Praxis
Warum schwitzt eine Kaltwasserleitung? Wieso reicht bei Kälte schon eine offene Fuge, damit die Dämmung versagt? Und was fordert das GEG? Dieser Beitrag zeigt dir kompakt und praxisnah die Physik hinter Wärme- und Kältedämmungen – inklusive Taupunkt, Diffusion, Materialwahl und Montagedetails. - Nachhaltige Wärmepumpentechnik für Mehrfamilienhaus
Nahe Bielefeld wurde die Wärmeversorgung eines energetisch unsanierten Sechsfamilienhauses von Gas auf eine Kaskade aus vier Luft/Wasser-Wärmepumpen umgestellt. Die relativ hohe Heizlast von 45 kW wird aktuell durch rund 50 kW Gesamtleistung abgesichert. Nach der später geplanten energetischen Sanierung der Gebäudehülle sinkt die Heizlast. Dank einer Modulationsbreite von bis zu 70 % je Einzelgerät und der Kaskadierung kann die Anlage dann unverändert weiterlaufen – allerdings mit deutlich reduzierter Leistung und damit noch effizienter als heute. - Puffern statt takten: effiziente Speicher für Wärmepumpen
Ob Neubau oder Bestand: Damit eine Wärmepumpe effizient und zuverlässig arbeitet, muss auch der passende Pufferspeicher gewählt werden. Der Beitrag zeigt, welche Speicherlösungen sich eignen, welche Aufgaben sie übernehmen und worauf bei der Trinkwassererwärmung zu achten ist. - ...und so einiges Interessantes mehr! Holt ihn euch den neuen SBZ-Monteur im Abo, oder auch als Einzelheft!
Richtig gelegen?
Fit im Fach: Lösungen der Fachfragen aus Heft 2026-09
Dies sind die richtigen Antworten:
1 b) Wärme fließt immer vom höheren zum niedrigeren Temperaturniveau.
2 a) Ein kleiner λ-Wert bedeutet, dass weniger Wärme durch den Dämmstoff gelangt und die Dämmwirkung besser ist.
3 c) Eine der beiden Bedingungen – mehr als 400 Liter Speicherinhalt oder mehr als 3 Liter Leitungsinhalt – reicht für die Einstufung als Großanlage aus.
4 b) Nach DVGW W 551 darf die Temperatur im Zirkulationssystem höchstens um 5 K absinken.
5 d) Nach 30 Sekunden Auslaufzeit soll die Kaltwassertemperatur 25 °C nicht überschreiten.
6 c) Die dichte Systemebene muss auf der warmen Außenseite liegen, damit feuchte Raumluft nicht bis zum kalten Rohr gelangt.
7 c) Bei 28 °C und 70 % Luftfeuchte liegt der Taupunkt laut Artikel bei ungefähr 22 °C.
8 b) Offene Fugen lassen warme, feuchte Luft direkt in die Dämmung eindringen und können Tauwasser sowie Durchfeuchtung verursachen.
9 c) Der sd-Wert ergibt sich aus der Wasserdampfdiffusions-Widerstandszahl µ multipliziert mit der Schichtdicke in Metern.
10 b) Elastomerschaum ist flexibel, geschlossenzellig und besitzt einen hohen Diffusionswiderstand.
11 c) Chloridhaltige Verunreinigungen können bei nichtrostenden Stählen Spannungsrisskorrosion verursachen.
12 c) Rohrträger müssen die Last aufnehmen, die Dämmstoffdicke erhalten und dürfen keine Kältebrücke verursachen.
13 d) Eine Kanal- oder Schalldämmung übernimmt nicht die Funktion eines geprüften Brandschutzkanals oder einer Brandschutzklappe.
14 c) Bei Rohr-Innendurchmessern über 35 bis 100 mm muss die Dämmdicke dem Rohr-Innendurchmesser entsprechen.
15 b) Vor Juni 2000 eingebaute Mineralwolle gilt als potenziell krebserzeugend und erfordert Schutzmaßnahmen nach TRGS 521.
Oder Lösungen als PDF herunterladen.
Lösung zu Fakt oder Fake aus dem Heft 2026-09
Diese Aussage ist fake:
KASKADE
Erst nach Sanierung
Eine Wärmepumpenkaskade funktioniert erst nach der Gebäudesanierung.
Auflösung: Fake – Im vorgestellten Beispiel versorgt eine Kaskade aus vier Luft/Wasser-Wärmepumpen bereits ein energetisch unsaniertes Mehrfamilienhaus.