Inhalt von Heft 2026-04
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Von kalten Kundenfüssen bis zur optimalen Energieeffizienz: Wie die Wärme vom Heizsystem in den Raum gelangt, ist entscheidend für Komfort und Kosten. Dieser Beitrag ist dein Leitfaden durch die Physik, die Technik und die Praxis der Wärmeübergabe. Wir zeigen dir, wie du für jeden Anwendungsfall das richtige System auswählst, es fachgerecht installierst und optimierst.
Die Umrüstung eines bewohnten Hauses auf nachhaltige Heiztechnik warf in der Handwerkspraxis noch vor wenigen Jahren viele Fragen auf. Heute sind immer mehr Fachbetriebe topfit darin, betagte Heizsysteme durch Wärmepumpen zu ersetzen. Eine wichtige Rolle als Wegbereiter und -begleiter spielen in dieser Entwicklung Produkthersteller wie Brötje.
Die SHK+E 2026 in Essen hat gezeigt, worauf es im SHK-Handwerk gerade ankommt: weniger Messetheater, mehr Nutzwert. Im Mittelpunkt standen nicht nur neue Produkte, sondern vor allem Formate, die im Berufsalltag weiterhelfen. Besonders aus unserer Sicht des blieben zwei Bereiche hängen: die AZUBI-Lounge als Treffpunkt für den Nachwuchs und der Monteurtag als Wissenspaket für Praktiker.
Richtig gelegen?
Fit im Fach: Lösungen der Fachfragen aus Heft 2026-04
Dies sind die richtigen Antworten:
1. b) – Die operative Temperatur ist der Mittelwert aus Raumlufttemperatur und mittlerer Oberflächentemperatur.
2. c) – Aus 20 °C und 22 °C ergibt sich rechnerisch eine operative Temperatur von 21 °C.
3. b) – Strahlungswärme erwärmt zuerst feste Gegenstände und Körperoberflächen, nicht die Luft.
4. c) – Matte, dunkle Oberflächen geben Wärmestrahlung besonders gut ab.
5. b) – Die Luft wird am Heizkörper warm, steigt auf, kühlt an Außenwänden ab und sinkt anschließend wieder zu Boden.
6. d) – Der Konvektor reagiert mit 5–15 Minuten am schnellsten.
7. c) – Für diese Heizlast ist eine Flächenheizung vorgesehen.
8. c) – Pro 1 K weniger Vorlauftemperatur steigt die Effizienz um etwa 2,5 %.
9. b) – Diese Kombination verbindet warme Füße mit schneller Zusatzwärme.
10. b) – Die berechnete Temperaturdifferenz beträgt etwa 2,1 K.
11. d) – Kupfer hat mit ca. 380 W/(m·K) den höchsten Wert.
12. b) – Bei 1200 W und 20 K Spreizung ergibt sich ein Massenstrom von rund 52 l/h.
13. b) – Ein hoher Pumpenstromverbrauch gehört zu den typischen Anzeichen.
14. a) – Gluckern und ein nur unten warmer Heizkörper sprechen für Luft im System.
15. c) – Die Wärmebildkamera hilft, kalte Stellen, Lufteinschlüsse und Wärmebrücken schnell sichtbar zu machen.
Oder Lösungen als PDF herunterladen.
Lösung zu Fakt oder Fake aus dem Heft 2026-04
Diese Aussage ist fake:
Bodenbelag
Teppich bremst Wärme
Ein dicker Teppich über der Fußbodenheizung verbessert die Wärmeabgabe, weil er die Wärme speichert.
Auflösung: FAKE – Ein hoher Wärmedurchlasswiderstand bremst die Wärmeübertragung. Der Beitrag weist ausdrücklich darauf hin, dass dicke Teppiche die Wärmeabgabe massiv behindern und die Regelbarkeit verschlechtern.