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Erklär mal: CO2-Einsparung

Deutschland ist unter den EU-15-Staaten mit einem Anteil von 25 Prozent an den Gesamtemissionen der größte Treibhausgasemittent. Entsprechend hoch liegt die länderspezifische Reduktionsverpflichtung bis 2020. Von den vorgegebenen
minus 21 Prozent hatte die Bundesrepublik bereits 2006 18,2 Prozent erreicht. Die Bundesregierung nahm das gute Ergebnis 2007 zum Anlass, das nationale Ziel nochmals zu erhöhen: Bis 2020 will sie die Emissionen nun statt um 21 Prozent um insgesamt 40 Prozent bzw. um 270 Millionen Tonnen CO2-Äquivalent senken. Allein der Stromverbrauch soll sich bis 2020 um 11 Prozent reduzieren. Hilfestellung leistet das „Integrierte Energie- und Klimaschutzprogramm“, das die sparsame Energienutzung und den Ausbau regenerativer Energien forciert.

Allerdings ist die Wirksamkeit der Maßnahmen nicht unumstritten: Das Nürnberger Umweltinstitut Ecofys ermittelte, dass sich auf dieser Basis lediglich weitere 10 Prozent an Treibhausgasemissionen und nur 6 Prozent des Strombedarfs einsparen lassen (Ecofys Kurzgutachten 2008). Großes Potenzial zur Senkung der CO2-Emissionen ist auch in Gebäuden
bei Heizung und Warmwasserbereitung vorhanden. Die energetischen Anforderungen an Gebäude (Wärmedämmung, Heiztechnik) werden daher in Stufen dem Stand der Technik und der Energiepreisentwicklung angepasst. Ab dem Jahr 2020 soll die Wärmeversorgung von Neubauten weitgehend unabhängig von fossilen Energieträgern sein. Gleichzeitig soll der Anteil von erneuerbaren Energien an der Wärmeversorgung im gesamten Gebäudebestand auf 14 Prozent steigen.

Was ist ein CO2Äquivalent?

CO2 wird nicht als Emission, sondern über die chemische Umsetzung als CO2-Äquivalent gemessen. Mit dem
CO2-Äquivalent wird das Gefährdungspotenzial anderer Treibhausgase in eine äquivalente Menge umgerechnet, um so
die unterschiedlichen Gase vergleichbar zu machen.

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