Inhalt von Heft 2025-12
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Die Sommer werden wärmer – und Kunden wollen regelbare Kühlung. Hier kommt die Flächenkühlung ins Spiel: Fußboden, Wand oder Decke werden nicht nur zum Heizen, sondern auch zum Kühlen genutzt. Aber: Wer den Taupunkt nicht im Griff hat, riskiert nasse Sockelleisten und Reklamationen. Im Beitrag zeigen wir Schritt für Schritt, wie Handwerker die Vorlauftemperatur begrenzen, Taupunktfühler richtig platzieren und Kühlleistungen einschätzen.
Fußbodenheizungen werden seit über 50 Jahren eingesetzt und haben sich in dieser Zeit als behagliche, energieeffiziente und technisch ausgereifte Art der Wärmeübergabe etabliert. Aus der täglichen Arbeit in Planung und Montage ergibt sich aber auch immer wieder die Möglichkeit für Fehler. Um diese Fehler zu vermeiden gibt der Bundesverband Flächenheizungen und Flächenkühlungen eV Fachleuten verschiedene Werkzeuge an die Hand.
Im SHK-Alltag keine Seltenheit: Ein Kunde meldet einen Heizungsausfall, und vor Ort stellt sich heraus – der Tank ist leer. Für den Endkunden peinlich, für den Betrieb oft ein vermeidbarer Noteinsatz.
Richtig gelegen?
Fit im Fach: Lösungen der Fachfragen aus Heft 2025-12
Dies sind die richtigen Antworten:
1. c) – Kunden fragen wegen heißer Sommer und Homeoffice häufiger nach Kühlung.
2. b) – Beim Kühlen muss der Taupunkt beachtet werden, sonst droht Kondensat.
3. c) – Kondensat bildet sich, wenn die Oberfläche kälter als der Taupunkt ist.
4. b) – Die typische Vorlauftemperatur beim Kühlen liegt zwischen 18 und 22 °C.
5. d) – Holzbeläge erhöhen den Wärmewiderstand, was niedrigere VL-Temperaturen nötig macht.
6. c) – Aktiv gekühlte Decken erreichen 50–100 W/m².
7. c) – Auch bei passiver Kühlung kann Kondensat entstehen, wenn der Vorlauf zu kalt ist.
8. c) – Möbel und Vorhänge reduzieren die Luftbewegung und erhöhen damit das Kondensatrisiko.
9. d) – Der Taupunktfühler muss dort messen, wo es am kritischsten (feuchtesten) ist.
10. d) – 30 °C bei 60 % rF ergeben laut Tabelle den höchsten Taupunkt (~22 °C).
11. c) – Die Pumpe soll auf kleiner bis mittlerer Stufe laufen, um Geräusche und Überkühlung zu vermeiden.
12. c) – In eher feuchten Räumen liegt die Kühlleistung typischerweise bei 15–20 W/m².
13. c) – Die Umschaltlogik sorgt für eindeutige Betriebszustände und verhindert Mischbetrieb.
14. b) – Bei hoher Luftfeuchte und starkem Kühlwunsch ist eine Entfeuchtung oder Klimaanlage nötig.
15. b) – Die DIN EN 1264 regelt u. a. Oberflächentemperaturen bei Flächenheizsystemen.
Oder Lösungen als PDF herunterladen.
Lösung zu Fakt oder Fake aus dem Heft 2025-12
Diese Aussage ist fake:
Tank
SmartBox misst mit Schwimmer
Ein Schwimmer im Tank misst den Pegel direkt im Medium.