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Kritik an Gebäudemodernisierungsgesetz

BUND warnt vor neuer Heizkostenfalle

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) übt scharfe Kritik am geplanten Gebäudemodernisierungsgesetz. Mit dem symbolischen Negativ­preis „Die rostige Heizung 2026“ hat der Umweltverband Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche ausgezeichnet. Der Grund: Die Gesetzespläne erlauben weiterhin den Einbau von Öl- und Gasheizungen.

Laut BUND sollen klimaschädlichem Erdgas künftig teure Brennstoffe wie Biomethan oder Wasserstoff beigemischt werden. Diese seien ineffizient, teuer und stünden nicht in ausreichender Menge zur Verfügung. Das Ergebnis: steigende Heizkosten für Verbraucher und verfehlte Klimaziele im Gebäudebereich.

Der Verband fordert stattdessen eine soziale Wärmewende mit Fokus auf erneuerbare Energien. Ein Eilappell an die Bundesregierung wurde bereits von über 11.000 Menschen unterzeichnet. Die Kernforderungen: Heizen mit erneuerbaren Energien stärken, Klimaziele einhalten und Haushalte mit geringem Einkommen beim Heizungsumstieg finanziell unterstützen. Mietende müssten zudem vor stark steigenden Heizkosten und hohen Sanierungsumlagen geschützt werden.

Die Eckpunkte zum Gebäudemodernisierungsgesetz wurden am 24. Februar 2026 von der Bundesregierung vorgestellt. Das Gesetz soll das bisherige Gebäudeenergiegesetz ablösen.

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