Inhalt von Heft 2026-06
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- Die Grundlagen der Praxis-Planung – Vom Plan zur Baustelle
Kennst du das? Der Grundriss vom Architekten sieht auf dem Papier richtig sauber aus. Alle Räume, alle Maße, alles ordentlich. Doch kaum stehst du auf der Baustelle, geht das Theater los: Die Vorlaufleitung will durch einen tragenden Balken, der Heizungsverteiler soll dorthin, wo später die Lüftung verläuft, und das Absperrventil landet unerreichbar hinter der Vorwandinstallation. Willkommen in der Realität! - Reines Wasser für guten Lack
Im Volkswagen-Werk Emden entscheidet Wasserqualität mit über die Lackqualität. Grünbeck-Umkehrosmoseanlagen bereiten dort Stadtwasser zu entsalztem und LABS-freiem Prozesswasser auf. Für SHK-Profis zeigt das Beispiel, wie wichtig Wasseraufbereitung für sichere Prozesse ist. - Holzpellets sichern die Grundlast im Kloster und Schloss Salem
Mit der historischen Liegenschaft zeigt Baden-Württemberg, wie die Wärmewende gelingen kann: Statt fossilem Gas liefert künftig ein Mix aus Holzpellets und erneuerbarer Energie zwei Drittel der benötigten Wärme. Das Pilotprojekt ist das erste von zehn Mustervorhaben des Bundeslandes auf dem Weg zur Klimaneutralität, das Klaus W. König, Fachjournalist für ressourcenschonende Haustechnik, vorstellt. - ...und so einiges Interessantes mehr! Holt ihn euch den neuen SBZ-Monteur im Abo, oder auch als Einzelheft!
Richtig gelegen?
Fit im Fach: Lösungen der Fachfragen aus Heft 2026-06
Dies sind die richtigen Antworten:
1. b) – Das Montageschema zeigt die richtige Reihenfolge aller Bauteile und Armaturen und dient als wichtigste Bauanleitung für den Monteur.
2. b) – Das Strangschema stellt vereinfacht die vertikalen Leitungs- und Kanalanlagen über alle Geschosse dar.
3. b) – Das Strangschema koordiniert die Schachtbelegung im Gebäude, während das Montageschema die konkrete Montage eines Anlagenbereichs beschreibt.
4. c) – Die hydraulische Weiche entkoppelt die Volumenströme, damit Kesselpumpe und Heizkreispumpen unabhängig arbeiten können.
5. a) – Sie wird besonders gebraucht, wenn der Mindestvolumenstrom des Wärmeerzeugers nicht jederzeit durch die Verbraucherkreise gesichert ist.
6. b) – Bei Wärmepumpenanlagen übernimmt oft ein Pufferspeicher die hydraulische Entkopplung und dient zusätzlich als Wärmespeicher.
7. a) – Der Artikel nennt Verzögerungen, Materialverschwendung, Nacharbeiten und gestresste Monteure als Folgen schlechter Planung.
8. b) – Vor dem Zeichnen des Schemas muss der Architektenplan verstanden und aus SHK-Sicht interpretiert werden.
9. a) – Eine 11,5 cm dicke Trennwand bietet laut Artikel keinen Platz für eine Unterputz-Spülkasten-Installation ohne Vorwand.
10. b) – Bei modernen Gebäuden ist die Montage unter dem Fenster weiterhin möglich, aber technisch nicht mehr zwingend erforderlich.
11. a) – Die Fußbodenheizung wird über einen Heizkreisverteiler dargestellt, von dem die einzelnen Heizkreise abgehen.
12. b) – Diese Punkte helfen, die spätere Leitungsführung und mögliche Konflikte frühzeitig zu erkennen.
13. b) – Die Abstimmung soll möglichst vor der Rohinstallation erfolgen, solange Schlitze und Durchbrüche noch nicht gesetzt sind.
14. a) – Für brennbare Rohre nennt der Artikel Brandschutzmanschetten als geeignetes System.
15. b) – EI90 bedeutet, dass eine nicht-tragende Abschottung für 90 Minuten Raumabschluss und Wärmedämmung gewährleistet.
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Lösung zu Fakt oder Fake aus dem Heft 2026-06
Diese Aussage ist fake:
Brandschutz
Später reicht auch
Brandschutzdurchführungen müssen erst nach der Montage festgelegt werden. Im Schema spielen sie noch keine Rolle.
Auflösung: FAKE – Leitungsdurchführungen durch Brandwände oder Decken mit Brandschutzanforderung müssen früh eingeplant und im Schema sowie Grundriss berücksichtigt werden.