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Warum muss die Kaltwasserleitung gedämmt werden?

Trinkwasser welches über einen längeren Zeitraum in einer Rohrleitung steht (stagniert) ist nicht mehr für den menschlichen Gebrauch geeignet. Vergleichen kann man das gut mit frischer Milch. Stellt man Milch aus dem Kühlschrank nach draußen auf den Küchentisch und vergisst die Milch wieder„Kalt zu stellen“ verdirbt die Milch und wird ungenießbar. Wasser verhält sich ähnlich, deshalb fordert die DIN 1988 den Schutz von Trinkwasseranlagen (kalt)vor Erwärmung.

Folgende Punkte sind dabei einzuhalten:

- Trinkwasseranlagen (kalt) sind vor Erwärmung und gegebenenfalls Tauwasserbildung zu schützen.

- Kaltgehende Trinkwasserleitungen sind in ausreichendem Abstand zu Wärmequellen (z. B. warmen Rohrleitungen, Schornsteinen,Heizungsanlagen) anzuordnen.

- Eine Montage in Schächten mit gemeinsamen Heizungsleitungen sollte unterbleiben, da eine Erwärmung des TW nicht sicher vermieden werden kann.

Lässt sich dies nicht durchführen, so sind die Leitungen so zu dämmen, dass die Wasserqualität durch Erwärmung nicht beeinträchtigt wird.

Bei üblichen Betriebsbedingungen im Wohnungsbau sind in solchen Fällen die Dämmschichtdicken nach der abgebildeten Tabelle  zu wählen. Bei Stagnationszeiten kann auch eine Dämmung keinen dauerhaften Schutz vor Erwärmung bieten. Die Angaben nach der Tabelle können auch für den Schutz gegen Tauwasserbildung auf der äußeren Dämmstoffoberfläche verwendet werden, unter der Annahme einer Trinkwassertemperatur von 10 °C. Ein Schutz vor Tauwasserbildung ist nicht erforderlich, wenn das Rohr eine geeignete Umhüllung (z. B. Rohr im Rohr) aufweist.

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