• Kurz notiert!

  • Viega sei Dank, Löten ist out!

    11. Februar 2010 Jan Erstellt in Moin Leute!, Pfusch Keine Kommentare »

    Wer diese Bilder sieht, weiß warum die Press- und Steckfittings schnell ihren Siegeszug fortsetzen konnten, denn die Arbeitstechnik des Lötens scheint manchen Zeitgenossen vor unlösbare Probleme zu stellen. Dabei werden doch auch noch diese Kenntnisse weiter vermittelt, aber wahrscheinlich nicht mehr täglich angewendet, so bleibt natürlich keine Zeit mehr um zu üben. Denn schließlich macht, die “Übung den Meister”, dass das war ist zeigt sich eindrucksvoll an diesen Bildern.

    060213_115859.jpg

    060213_115910.jpg

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    Der effektivste Ölkessel aller Zeiten?

    21. Dezember 2009 Sengebusch Erstellt in Allgemein, Erklär mal..., Haustechnik, Heizung, Pfusch 2 Kommentare »

    So nach langer Zeit habe ich es mal wieder geschafft etwas zu kreieren.

    Ich durfte letztens, eine Wartung an einem Ölkessel durchführen, welcher vom “schwarzen Mann” schon zwei mal beanstandet worden ist. Mein Vorgänger hat bereits zwei mal versucht das Ruder herum zu reißen, leider vergeblich!

    Hier mal eben die Daten getextet mit denen mein Vorgänger die Anlage verlassen hat:

    Abgastemp.: 240°C

    Verluste : 9,8%

    CO2-Gehalt 13,8%

    Ölkessel versaut.jpg

    Wenn denn der Gelbrenner ein Blaubrenner gewesen  wäre, dann hätte zumindest der CO2-Gehalt gepasst. Ich denke, dass mein Vorgänger entweder kein SHK- Fachmann war, oder er hat von der Technik Ölfeuerung keine Ahnung. Dann bin ich aber der Meinung, entweder ich mache mich schlau, oder ich lasse die Finger davon. So etwas versteht der Kunde eher als wenn ich ihm die Anlage total versaue.

    Denn der Schornsteinfeger hat zwei Monate später 310°C Abgastemperatur gemessen und daraus resultierend einen Feuerungstechnischen Wirkungsgrad von 85,5% ermittelt, dass macht einen fetten Verlust von 14,5% .

    Da frage ich mich, wozu eigentlich die Serviceanleitungen dienen welche die Hersteller immer mitliefern. Wenn in der Anleitung steht, dass der Brenner eine 0,6USgal.; 60°HF Fluidics-Düse benötigt, dann gehört da bestimmt keine Danfoss 0,6USgal.; 60°S eingebaut. Sonst sieht der Brenner nämlich so wie auf dem Bild aus.

    Koksansatz im Flammrohr.jpg

    In der Anleitung ist ein Gebläsedruck von 3,5mbar vermerkt und nicht wie ich gemessen habe 2,3mbar. Dazu gehört aber auch, dass der Fachmann weiß, dass der Gebläsedruck die Flammenstabilität beeinflusst.  Auch der richtige Öldruck ist entscheidend, in der Anleitung ist eine Voreinstellung von 9bar angegeben worden. Wenn der Öldruck wie in diesem Fall auf 14bar angehoben wird, dann steigt entsprechend der Durchsatz. Dies führt wenn keine Anpassung der Verbrennungsluft durchgeführt wird zu starker Rußbildung.

    Gebläsedruck.jpg

    Zu allem Unheil kommt aber noch, dass die Tankanlage geändert wurde und diese von einem Zwei- auf Einstrang System umgerüstet worden ist. Na ja, bei einem Höhenunterschied von fast 7,00m und einer Leitungslänge von 25m kommt das nicht so gut. Nur so lässt sich  ein Vakuum von -0,6bar erzielen. Das sind beeindruckende 0,25bar zu viel . Dies führt zu einer Ausgasung des Heizöls, hierbei entstehen unweigerlich Luftblasen und Luft lässt sich nun mal nicht verbrennen. Die Düse spuckt das Öl eher schluckartig aus, dass erklärt auch die verdreckte Stauscheibe und Flammenrohr. Von einer perfekten Verbrennung sind wir jedenfalls meilenweit entfernt gewesen.

    Jedenfalls war ich drei Stunden nur damit beschäftigt den Kessel wieder sauber zu bekommen und den Brenner wieder ordentlich einzustellen.
    Ergebnis: 170°C Abgastemp. 12,5% CO2 und nur 7,5% Verluste.
    Geht doch.
    Fazit: Ich habe einen Neukunden, die andere Firma einen Kunden weniger.

    Nun ich glaube wenn man dem Kunden gleich gesagt hätte das man sich mit der Ölfeuerung nicht allzu gut auskennt hätte der Kunde demjenigen bestimmt nicht gleich den Kopf abgerissen. Sondern wäre vielleicht glücklich darüber gewesen, dass der Erstbeauftragte Handwerker auf jeden Fall ehrlich ist. In diesem Fall hat die Unehrlichkeit des Handwerkers dem Kunden aber viel Geld gekostet plus  meinen drei stündigen Einsatz.  Dazu kommt noch, dass der Brenner unwirtschaftlich Öl verballert hat und damit nicht zur Senkung des CO2 beigetragen hat.

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    Rechtsanspruch auf 45°C

    12. November 2009 Jan Erstellt in Allgemein, Gut zu wissen, Haustechnik, Pfusch, Sanitär Keine Kommentare »

    Eine Warmwasseranlage ist so zu planen und zu installieren, dass nach spätestens zehn Sekunden oder höchstens fünf Litern das austretende Warmwasser eine Temperatur von 45°C hat. Dies gilt auch für Anlagen die bereits schon seit mehreren Jahren in Betrieb sind.

    Der Nutzer (Mieter) einer Wohnung hat gegenüber seinen Vermieter (Eigentümer der Haustechnischen Anlage) Anspruch auf eine Instandsetzung, so der deutsche Mieterbund.

    Aquatower 3000 Bild:GroheAquatower 3000 Bild: Grohe, Hemer

    Hier ein Urteil des Amtsgerichtes Köln:
    Mieter haben Anspruch auf warmes Wasser rund um die Uhr. Der Vermieter muss auch nachts Wasser mit mindestens 40 bis 50 Grad zur Verfügung stellen, urteilte das Amtsgericht Köln. Klauseln im Vertrag, wonach die Versorgungsanlage für Warmwasser nur zwischen sieben und 22 Uhr in Betrieb gehalten werden, sind unwirksam. Solange der Eigentümer diese ausreichende Warmwasserversorgung nicht sicherstellt, darf der Bewohner die Miete mindern. Das Amtsgericht Köln hält einen Abschlag von zehn Prozent der Nettomiete oder 7,5 Prozent der Bruttomiete einschließlich Nebenkosten für gerechtfertigt. Das Amtsgericht Schöneberg hat entschieden, dass Warmwasser mindestens eine Temperatur von 45 Grad Celsius haben müsse. Im vorliegenden Fall habe das Wasser maximal 36,5 Grad Celsius erreicht. Der Mieterbund zitierte dazu das Gericht: “Wasser, dessen Temperatur niedriger ist als die durchschnittliche Körpertemperatur, ist nicht geeignet, beim Baden oder Duschen ein angenehmes Gefühl zu gewährleisten.”
    AG Köln, 206 C 251/94 Quelle: Focus Online

    Und das Amtsgericht Schöneberg hat dies noch ein wenig konkretisiert:
    Nach einem Urteil des AG Schöneberg (102 C 55/94) muss spätestens nach 10 Sekunden bzw. höchstens nach 5 Liter Wasserverbrauch eine Temperatur von 45 Grad zur Verfügung stehen. Wer beispielsweise 5 Minuten warten muss, bis das Wasser 40 Grad warm wird, kann die Miete um 10 % kürzen.

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    Wir sind zurück

    26. Oktober 2009 Loeti Erstellt in Allgemein, Moin Leute!, Pfusch Keine Kommentare »

    Wenn einer einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen, so sagt man jedenfalls. Natürlich hält man die Augen nach etwas Kuriosen auf, denn die Installationsgewohnheiten wirken im Ausland eher befremdlich. Hier bei uns wo jeder mit einer Norm oder einer technischen Regel kommt, da arbeiten unsere europäischen Nachbarn eher nach dem Prinzip, “Hauptsache es funktioniert”. Das hat natürlich nur auf den ersten Blick Vorteile, denn eine technische Regel gibt uns in unserer Arbeitsausführung einen rechtlichen Schutz. Ohne technische Regel wären dem Fusch doch “Tür und Tor” geöffnet und der Kunde ist auf jedem Fall derjenige, der die Karte mit dem großem “A” in der Hand hält.

    Dazu zwei kleine Foto-Beispiele, von der Funktionalität her gibt es nichts zu meckern:-).

    Gewinde eingelötet.jpg

    T-Stück fehlt.jpg

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    Wenn Totengräber schrauben…

    15. Oktober 2009 monteur Erstellt in Gut zu wissen, Haustechnik, Pfusch, Sanitär Keine Kommentare »

    Gefährlicher Pfusch an Trinkwasserleitungen
    .
    Friedhöfe gelten ja im allgemeinen als ein Ort der Ruhe und der Besinnung. Und dennoch kann es vorkommen, dass gerade der Gottesacker einen Fachkollegen in Wut versetzt. Genauer gesagt einen Berufsschullehrer. Er möchte nicht namentlich genannt werden, da er sich nicht den Zorn des Totengräbers seines Heimatortes zuziehen möchte. Was ihn so in Rage brachte, ist die mit Trinkwasser versorgte Entnahmestelle auf seiner heimatlichen Begräbnisstätte.
    .
    Was auf den ersten Blick nach einem freien Auslauf aussieht…
    .
    Saubere Lösung zu teuer?
    Bis zum Frühjahr 2007 war die Welt für den SHK-Fachlehrer auch auf dem Friedhof in Ordnung. Da zierte die Wasserentnahmestelle ein 180-Grad-Bogen aus einem Rohr in DN 20. Als Absperrung diente ein Schrägsitzventil. Der Wasserauslauf lag deutlich über dem höchstmöglichen Wasserspiegel des Sammelbeckens. Den kompletten Beitrag lesen »

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    Wenn Pfusch teuer wird

    23. September 2009 Loeti Erstellt in Allgemein, Pfusch Keine Kommentare »

    Moderne Solaranlagen und Fotovoltaikanlagen werden in immer mehr Häusern eingebaut. Wenn die Anlagen allerdings unsachgemäß installiert werden, kommt es häufig zu Mehrkosten statt zur erhofften Energieeinsparung.Klicken Sie hier, um sich den Filmbeitrag anschauen zu können.

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    Schnüffelstück tropft:-)

    17. Juni 2009 Redaktion Erstellt in Fun vom Fach, Moin Leute!, Pfusch Keine Kommentare »

    Letzte Woche haben wir ein Kesseltausch gemacht. Der ausgetauschte “Ofen” hatte schließlich schon seit über einen Vierteljahrhundert seine wärmende Aufgabe erfüllt.

    So alt wie der Kessel war natürlich auch der Rest der Installation. Staunen musste ich nur als ich die Heizkörper im oberen Geschoss entüften wollte über eine wirklich innovative Abdichtungsidee. Der Kunde verteidigte sein Provisorium: “Hin und wieder würde er halt ein Stückchen neues Klo-Papier ums Schnüffelstück wickeln und dann wäre es doch wieder gut”.

    Schließlich konnte ich aber den Kunden überzeugen und habe dann noch schnell den Schnellentlüfter gewechselt.

    Innovative Idee.jpg

    Bernd Pieper

    44139 Dortmund

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    Ein nicht erstgemeinter Vorschlag zur Lecksuche

    29. April 2009 Redaktion Erstellt in Moin Leute!, Pfusch Keine Kommentare »

    Als Reaktion auf unseren Beitrag zum Gasspürhandy vom 01.04.2009 erreichte und per E-Mail folgende innovative Idee.

    Nette Idee mit dem Gasspürhandy :-) . Wollte schon so eins bestellen.
    Leider ist keine Bezugsquelle angegeben. Bekommt man das einfach im T-Punkt, oder bei Vodafone ??
    Anbei ein Bild eines anderen Gasspürgeräts.

    Ka-Wumm Zünder.jpg

    Dieses dient hauptsächlich dazu explosionsgefährdete Bereiche zu lokalisieren.
    Zwischen ca. 4 und 16 % Erdgaskonzentration meldet sich bei Einschalten das Gerät mit einem “Ka-Wumm”.
    Das Ergebnis wird anschließend vollautomatisch schriftlich in der örtlichen Presse und als Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft festgehalten.
    Freundliche Grüße

    Martin Streich

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    Hauptsache es Funzt, oder?

    22. April 2009 Redaktion Erstellt in Fun vom Fach, Moin Leute!, Pfusch Keine Kommentare »

    Folgender Leserbrief erreichte die Redaktion. Wie immer herzlichen Dank für die skurrile Geschichte:-).

    Rohrdauerwelle.png Was ist denn das? Eine versuchte Rohrdauerwelle vielleicht?

    In einem Karlsruher Friseursalon haben wir den originellen Anschluss eines Haarwaschbeckens vorgefunden. Nicht nur die “Siphonie”, sondern auch das Problem der Wasserversorgung wurde wie es sich in einem Frisiersalon gehört “Kreativ gelöst”. Ob der Meister des Schopfes hier selbst Hand angelegt hat können wir nicht mit Bestimmtheit sagen. Nur soviel: “Es war kein Monteur der Firma Siegel”. Nachdem die allein schon durch den Anblick entstandenen körperlichen Schmerzen nachließen, haben wir die Installation von Grund auf erneuert. Meine Haare allerdings, werde ich aber dann doch lieber vorsichtshalber bei meinem Coiffeur des Vertraues schneiden lassen.

    Eingeschickt von:

    Herrn Martin Siegel

    76646 Bruchsal

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    Luft-Abgas-System im Selbstbau

    20. April 2009 Loeti Erstellt in Allgemein, Haustechnik, Heizung, Moin Leute!, Pfusch Keine Kommentare »

    Hallo Leute,

    so dass hätten wir dann geschafft! Was? Na, die Feiertage und die damit verbundene Freizeit:-). Endlich können wir uns wieder voll auf die wirklich wichtigen Dinge konzentrieren.

    Abgasrohrverlängerung.jpg

    Über die Feiertage war ich mit meiner Familie auf einem Campingplatz an der Ostsee (Grömitz) ein klein wenig den Alltagsstress entfliehen, mal die Seele baumeln lassen, also Chillen von Früh bis Spät. Aber meine Freude wehrte nicht lange, denn als ich das Abgasrohrdesaster erblickte war ich auch schon wieder im “Dienst”. Also ich den Campingplatzbetreiber angequatscht, dass dieses Abgasrohrdesaster fachgerecht montiert werden müsste. Und nun kommt der Spruch den wohl jeder schon einmal gehört hat: “Wieso denn ändern, dass funzt doch schon zwei Jahre so. Was soll ich denn daran ändern lassen”? Er erklärte mir auch dann sofort, dass es früher ohne die Verlängerung häufig zur Betriebsstörungen gekommen ist und dann hätte der Installateur diese Verlängerung konstruiert, seitdem wäre alles in Ordnung. Er versprach mir allerdings mit dem Installateur zu reden und auf fachgerechte Änderung zu bestehen. Das werde ich mir mal nächstes Jahr zu Ostern anschauen habe ich geantwortet.

    Abgasrohrverlängerung Detail.jpg

    Nur noch einmal zur Erinnerung:  Es darf nur das vom Hersteller des LAS gelieferte Bauprodukt aufgesetzt werden. Ansonsten verliert das Abgassystem seine Zulassung. Und damit ist dann auch das angeschlossene Gasgerät außer Betreib zu nehmen.

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