• Kurz notiert!

  • Sabbel nich, dat geit…!

    23. April 2010 Redaktion Erstellt in Moin Leute!, Pfusch Keine Kommentare »

    Folgende Zuschrift unseres Lesers Sebastian Ammann aus 45768 Marl erreichte unsere Redaktion. Gerne drucken wir auch hier diesen außerordentlich innovativen Versuch ein PP-Rohr (Poly-Propylen) zu schweißen ab.

    Feuchtigkeit und zeitweise Gestank im Bad war der Grund für meinen Kundendienst-Einsatz. Wie vermutet, war der HT-Abfluss
    undicht. So wie es aussah, wurde dieser schon in der Bauphase durch eine durchs Schweißen heiß gewordene Heizungsleitung
    beschädigt. Und das offensichtlich nicht unbemerkt.
    Aber anstatt den Abzweig auszutauschen, hat der Heizungsbauer offensichtlich versucht, ein Stück HT in das Loch einzubauen
    und durch Wärmezufuhr dort einzuschmelzen. Das war die erste Autogenschweißnaht, die ich an einem Polyprop-Rohr gesehen
    habe… der dachte sich wohl auch: Was durch Wärme kaputt geht, kann man auch durch Wärme flicken.
    Denkste.

    Kein Witz: Hier hat jemand versucht, ein HT-Rohr mit der Flamme zu schweißen!

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    Zweifel an die Verwendbarkeit von Kunststoff-Gasleitungen

    16. April 2010 Loeti Erstellt in Haustechnik, Heizung, Moin Leute!, Pfusch, Sanitär, Spezial Keine Kommentare »

    Gegen die Verwendung von Kunststoffrohren als Gas-Innenleitungen bestehen keine bauaufsichtlichen Bedenken. Nach Einschätzung des
    DVGW bieten sie sogar die gleiche Brand- und Explosionssicherheit wie Metallleitungen. Der Autor hat jedoch erhebliche Zweifel, ob die von der TRGI 2008 für Kunststoffrohrleitungen vorgesehene Sicherheitskette in einem realen Brandfall tatsächlich greifen wird.

    Da die Zweifel des Autors nicht ausgeräumt wurden, sieht er sich in der beruflichen Pflicht, seine Überlegungen öffentlich zu machen, so dass jeder Fachmann sich selbst eine Meinung darüber bilden kann.

    Der Autor war bis 2004 technischer Referent beim Fachverband SHK Bayern und ist seither öffentlich bestellter und vereidigter
    Sachverständiger für Sanitärtechnik und das Gas- und Wasserinstallateurhandwerk.
    In den Jahren 2008 und 2009 hat er für den DVGW Schulungen zur TRGI 2008 gehalten und sich dabei intensiv mit der neuen Sicherheitsphilosophie für Kunststoffrohre beschäftigt.

    Ausdrücklich sei darauf hingewiesen, dass es sich bei dieser Stellungnahme nicht um eine Auftragsarbeit, sondern um eine
    persönliche und subjektive Einschätzung handelt. Die Ausarbeitung dieser Stellungnahme wurde nicht bezahlt und es werden damit
    keinerlei wirtschaftliche Interessen verfolgt.

    Stellungnahme zur Verwendung von Kuststoffrohrgas-Innenleitungen.

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    Fragen Sie doch mal den Hornbach Berater

    8. April 2010 Loeti Erstellt in Das nervt, Gut zu wissen, Haustechnik, Heizung, Moin Leute!, Pfusch 1 Kommentar »

    Wir wissen nicht was er Ihnen antworten wird, aber das ist auch nicht ganz so wichtig. Wichtiger ist es, eine Antwort zu haben wenn ein Kunde von Ihnen beraten werden möchte und dann sollten Sie bei der Wahrheit bleiben, denn 180% Wirkungsgrad sind dann doch eher was für die Märchenstunde.

    Gehen Sie doch mal alle in einen Hornbach Baumarkt und lassen Sie sich fachkundig beraten, anschließen posten Sie hier das Ergebnis des Beratungespräches. Lassen Sie die Welt teilhaben an der innovativsten Heiztechnik seit Enddeckung des Sonnensystems.

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    Installateur verarsche

    24. März 2010 Heizer Erstellt in Das nervt, Haustechnik, Heizung, News, Pfusch, Produkte, Sanitär, Spezial 3 Kommentare »

    Dieses innovative Produkt wurde mir auf der SHK-Messe angeboten. Da kann man nur vor warnen, also lasst eure Finger von diesem Produkt,  selbst dann wenn hier mit einem DVGW-Prüfkennzeichen geworben wird.

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    Viega sei Dank, Löten ist out!

    11. Februar 2010 Jan Erstellt in Moin Leute!, Pfusch Keine Kommentare »

    Wer diese Bilder sieht, weiß warum die Press- und Steckfittings schnell ihren Siegeszug fortsetzen konnten, denn die Arbeitstechnik des Lötens scheint manchen Zeitgenossen vor unlösbare Probleme zu stellen. Dabei werden doch auch noch diese Kenntnisse weiter vermittelt, aber wahrscheinlich nicht mehr täglich angewendet, so bleibt natürlich keine Zeit mehr um zu üben. Denn schließlich macht, die “Übung den Meister”, dass das war ist zeigt sich eindrucksvoll an diesen Bildern.

    060213_115859.jpg

    060213_115910.jpg

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    Der effektivste Ölkessel aller Zeiten?

    21. Dezember 2009 Sengebusch Erstellt in Allgemein, Erklär mal..., Haustechnik, Heizung, Pfusch 4 Kommentare »

    So nach langer Zeit habe ich es mal wieder geschafft etwas zu kreieren.

    Ich durfte letztens, eine Wartung an einem Ölkessel durchführen, welcher vom “schwarzen Mann” schon zwei mal beanstandet worden ist. Mein Vorgänger hat bereits zwei mal versucht das Ruder herum zu reißen, leider vergeblich!

    Hier mal eben die Daten getextet mit denen mein Vorgänger die Anlage verlassen hat:

    Abgastemp.: 240°C

    Verluste : 9,8%

    CO2-Gehalt 13,8%

    Ölkessel versaut.jpg

    Wenn denn der Gelbrenner ein Blaubrenner gewesen  wäre, dann hätte zumindest der CO2-Gehalt gepasst. Ich denke, dass mein Vorgänger entweder kein SHK- Fachmann war, oder er hat von der Technik Ölfeuerung keine Ahnung. Dann bin ich aber der Meinung, entweder ich mache mich schlau, oder ich lasse die Finger davon. So etwas versteht der Kunde eher als wenn ich ihm die Anlage total versaue.

    Denn der Schornsteinfeger hat zwei Monate später 310°C Abgastemperatur gemessen und daraus resultierend einen Feuerungstechnischen Wirkungsgrad von 85,5% ermittelt, dass macht einen fetten Verlust von 14,5% .

    Da frage ich mich, wozu eigentlich die Serviceanleitungen dienen welche die Hersteller immer mitliefern. Wenn in der Anleitung steht, dass der Brenner eine 0,6USgal.; 60°HF Fluidics-Düse benötigt, dann gehört da bestimmt keine Danfoss 0,6USgal.; 60°S eingebaut. Sonst sieht der Brenner nämlich so wie auf dem Bild aus.

    Koksansatz im Flammrohr.jpg

    In der Anleitung ist ein Gebläsedruck von 3,5mbar vermerkt und nicht wie ich gemessen habe 2,3mbar. Dazu gehört aber auch, dass der Fachmann weiß, dass der Gebläsedruck die Flammenstabilität beeinflusst.  Auch der richtige Öldruck ist entscheidend, in der Anleitung ist eine Voreinstellung von 9bar angegeben worden. Wenn der Öldruck wie in diesem Fall auf 14bar angehoben wird, dann steigt entsprechend der Durchsatz. Dies führt wenn keine Anpassung der Verbrennungsluft durchgeführt wird zu starker Rußbildung.

    Gebläsedruck.jpg

    Zu allem Unheil kommt aber noch, dass die Tankanlage geändert wurde und diese von einem Zwei- auf Einstrang System umgerüstet worden ist. Na ja, bei einem Höhenunterschied von fast 7,00m und einer Leitungslänge von 25m kommt das nicht so gut. Nur so lässt sich  ein Vakuum von -0,6bar erzielen. Das sind beeindruckende 0,25bar zu viel . Dies führt zu einer Ausgasung des Heizöls, hierbei entstehen unweigerlich Luftblasen und Luft lässt sich nun mal nicht verbrennen. Die Düse spuckt das Öl eher schluckartig aus, dass erklärt auch die verdreckte Stauscheibe und Flammenrohr. Von einer perfekten Verbrennung sind wir jedenfalls meilenweit entfernt gewesen.

    Jedenfalls war ich drei Stunden nur damit beschäftigt den Kessel wieder sauber zu bekommen und den Brenner wieder ordentlich einzustellen.
    Ergebnis: 170°C Abgastemp. 12,5% CO2 und nur 7,5% Verluste.
    Geht doch.
    Fazit: Ich habe einen Neukunden, die andere Firma einen Kunden weniger.

    Nun ich glaube wenn man dem Kunden gleich gesagt hätte das man sich mit der Ölfeuerung nicht allzu gut auskennt hätte der Kunde demjenigen bestimmt nicht gleich den Kopf abgerissen. Sondern wäre vielleicht glücklich darüber gewesen, dass der Erstbeauftragte Handwerker auf jeden Fall ehrlich ist. In diesem Fall hat die Unehrlichkeit des Handwerkers dem Kunden aber viel Geld gekostet plus  meinen drei stündigen Einsatz.  Dazu kommt noch, dass der Brenner unwirtschaftlich Öl verballert hat und damit nicht zur Senkung des CO2 beigetragen hat.

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    Rechtsanspruch auf 45°C

    12. November 2009 Jan Erstellt in Allgemein, Gut zu wissen, Haustechnik, Pfusch, Sanitär Keine Kommentare »

    Eine Warmwasseranlage ist so zu planen und zu installieren, dass nach spätestens zehn Sekunden oder höchstens fünf Litern das austretende Warmwasser eine Temperatur von 45°C hat. Dies gilt auch für Anlagen die bereits schon seit mehreren Jahren in Betrieb sind.

    Der Nutzer (Mieter) einer Wohnung hat gegenüber seinen Vermieter (Eigentümer der Haustechnischen Anlage) Anspruch auf eine Instandsetzung, so der deutsche Mieterbund.

    Aquatower 3000 Bild:GroheAquatower 3000 Bild: Grohe, Hemer

    Hier ein Urteil des Amtsgerichtes Köln:
    Mieter haben Anspruch auf warmes Wasser rund um die Uhr. Der Vermieter muss auch nachts Wasser mit mindestens 40 bis 50 Grad zur Verfügung stellen, urteilte das Amtsgericht Köln. Klauseln im Vertrag, wonach die Versorgungsanlage für Warmwasser nur zwischen sieben und 22 Uhr in Betrieb gehalten werden, sind unwirksam. Solange der Eigentümer diese ausreichende Warmwasserversorgung nicht sicherstellt, darf der Bewohner die Miete mindern. Das Amtsgericht Köln hält einen Abschlag von zehn Prozent der Nettomiete oder 7,5 Prozent der Bruttomiete einschließlich Nebenkosten für gerechtfertigt. Das Amtsgericht Schöneberg hat entschieden, dass Warmwasser mindestens eine Temperatur von 45 Grad Celsius haben müsse. Im vorliegenden Fall habe das Wasser maximal 36,5 Grad Celsius erreicht. Der Mieterbund zitierte dazu das Gericht: “Wasser, dessen Temperatur niedriger ist als die durchschnittliche Körpertemperatur, ist nicht geeignet, beim Baden oder Duschen ein angenehmes Gefühl zu gewährleisten.”
    AG Köln, 206 C 251/94 Quelle: Focus Online

    Und das Amtsgericht Schöneberg hat dies noch ein wenig konkretisiert:
    Nach einem Urteil des AG Schöneberg (102 C 55/94) muss spätestens nach 10 Sekunden bzw. höchstens nach 5 Liter Wasserverbrauch eine Temperatur von 45 Grad zur Verfügung stehen. Wer beispielsweise 5 Minuten warten muss, bis das Wasser 40 Grad warm wird, kann die Miete um 10 % kürzen.

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    Wir sind zurück

    26. Oktober 2009 Loeti Erstellt in Allgemein, Moin Leute!, Pfusch Keine Kommentare »

    Wenn einer einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen, so sagt man jedenfalls. Natürlich hält man die Augen nach etwas Kuriosen auf, denn die Installationsgewohnheiten wirken im Ausland eher befremdlich. Hier bei uns wo jeder mit einer Norm oder einer technischen Regel kommt, da arbeiten unsere europäischen Nachbarn eher nach dem Prinzip, “Hauptsache es funktioniert”. Das hat natürlich nur auf den ersten Blick Vorteile, denn eine technische Regel gibt uns in unserer Arbeitsausführung einen rechtlichen Schutz. Ohne technische Regel wären dem Fusch doch “Tür und Tor” geöffnet und der Kunde ist auf jedem Fall derjenige, der die Karte mit dem großem “A” in der Hand hält.

    Dazu zwei kleine Foto-Beispiele, von der Funktionalität her gibt es nichts zu meckern:-).

    Gewinde eingelötet.jpg

    T-Stück fehlt.jpg

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    Wenn Totengräber schrauben…

    15. Oktober 2009 monteur Erstellt in Gut zu wissen, Haustechnik, Pfusch, Sanitär Keine Kommentare »

    Gefährlicher Pfusch an Trinkwasserleitungen
    .
    Friedhöfe gelten ja im allgemeinen als ein Ort der Ruhe und der Besinnung. Und dennoch kann es vorkommen, dass gerade der Gottesacker einen Fachkollegen in Wut versetzt. Genauer gesagt einen Berufsschullehrer. Er möchte nicht namentlich genannt werden, da er sich nicht den Zorn des Totengräbers seines Heimatortes zuziehen möchte. Was ihn so in Rage brachte, ist die mit Trinkwasser versorgte Entnahmestelle auf seiner heimatlichen Begräbnisstätte.
    .
    Was auf den ersten Blick nach einem freien Auslauf aussieht…
    .
    Saubere Lösung zu teuer?
    Bis zum Frühjahr 2007 war die Welt für den SHK-Fachlehrer auch auf dem Friedhof in Ordnung. Da zierte die Wasserentnahmestelle ein 180-Grad-Bogen aus einem Rohr in DN 20. Als Absperrung diente ein Schrägsitzventil. Der Wasserauslauf lag deutlich über dem höchstmöglichen Wasserspiegel des Sammelbeckens. Den kompletten Beitrag lesen »

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    Wenn Pfusch teuer wird

    23. September 2009 Loeti Erstellt in Allgemein, Pfusch Keine Kommentare »

    Moderne Solaranlagen und Fotovoltaikanlagen werden in immer mehr Häusern eingebaut. Wenn die Anlagen allerdings unsachgemäß installiert werden, kommt es häufig zu Mehrkosten statt zur erhofften Energieeinsparung.Klicken Sie hier, um sich den Filmbeitrag anschauen zu können.

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