Es geht auch Bergauf!

2. Februar 2012 Redaktion Erstellt in Haustechnik, Moin Leute!, Pfusch Keine Kommentare »

Folgende Zuschrift haben wir erhalten:

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir haben gerade ein Badezimmer entkernt, um es zu sanieren. Bei der Demontage des Spiegelschranks, kam uns ein Pümpel entgegen. Die Kundin sagte „oh ja, … den brauchen wir öfter fürs Waschbecken!“.

Nach der Demontage des Waschtisch wussten wir warum….

Eine Rohr Konstruktion aus PVC-Rohr.

Mit freundlichem Gruß

Stefan Baasch

Wer interessante Konstruktionen auf sein Foto-Handy hat, der sollte die uns per E-Mail zusenden! Vielen Dank.

Hier unsere Adresse: monteur@sbz-monteur.de

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Panschen erlaubt?

16. Dezember 2011 Redaktion Erstellt in Gut zu wissen, Haustechnik, Heizung, Pfusch, Sanitär Keine Kommentare »

Die SBZ-Redaktion hat vor einigen Tagen eine interessante Frage zum Thema, Leckprüfung mit schaumbildende Mitteln erhalten.  Nach Rücksprache können wir diese Anfrage hier veröffentlichen.

Hallo SBZ-Redaktion

Um Kosten zu sparen werden häufig “schaumbildene Mittel” zur Leckfindung an Gasleitungen selbst hergestellt, häufig aus Haushaltsüblichen Spülmittel. Eine andere Art um Kosten zu sparen ist es Konzentrate mit Wasser zu verdünnen. Ist diese Vorgehensweise denn nicht gefährlich, was haltet ihr denn von so einer “Panscherei”?

viele Grüße aus dem schönen Berlin

Sven

Hier nun unsere Antwort:

In der Praxis werden die schaumbildenden Mittel in der Tat häufig selbst, aus Wasser und Spülmittel, hergestellt. Man spricht dann auch vom „Abseifen der Verbindungsstellen“. Da der Wasseranteil in den Mitteln Marke „Selbstgemixt“ meist überwiegt, kommt es bei älteren Gewindeverbindungen (die mit zu viel Hanfeinsatz hergestellt wurden) zur Durchfeuchtung des Hanfes. Die Undichtheit wird zwar erkannt, ist aber bei einer Nachkontrolle verschwunden, da der nasse Hanf gequollen ist. Nach Trocknen der Hanffäden ist das Problem wieder da. Das gleiche gilt auch für „gestreckte“, normgerechte schaumbildende Mittel. Wenn wir es regelkonform betrachten, müssen nach G 600, Anschlüsse und Verbindungen mit schaumbildenden Mitteln nach DIN 30657, zwischenzeitlich ersetzt durch DIN EN 14291, geprüft werden. Prüfmittel Marke “Eigenbau” sind nach den TRGI nicht zulässig.
Leider wird selbstgemixtes in der Praxis noch immer eingesetzt. Das Risiko – neben dem Wasseranteil – ist dabei, dass die verwendeten Spülmittel u. U. auf das nicht aushärtende Dichtmittel reagieren und in der Folge gar keine Blasen mehr bilden.

Viele Grüße

SBZ-Redaktion

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Gar nicht Meisterlich

17. Juni 2011 Heizer Erstellt in Das nervt, Haustechnik, Moin Leute!, Pfusch, Sanitär Keine Kommentare »

Wenn demnächst euer Kunde eine Waschtischmontage in knappen 10 Minuten fordert kann das daran liegen, dass Kunde König sich das Hornbach Video zur Meisterhaften Waschtischmontage angeschaut hat.

Lektion 1: 150mm, oder 15cm ist ein idealer Abstand zwischen den Eckventilen. Nur blöd wenn Kunde König eine Halbsäule möchte. O.K., mit einer Flex kann man da auch ein wenig nachhelfen:-(.
Kurios sind auch die angeblichen Standard Maße eines Waschtisches, die wie man glauben kann quasi Universell zu sein scheinen. Spannend finde ich auch das Thema Eindichten mit Hanf ab 4:55min. Gezeigt wird erst das einzudichtende Eckventil, angeraut wird dann allerdings ein “Dackelbein” für eine Wandbatterie. Auch der dürftige, weil viel zu kurze Faden Hanf wird dann auch noch entgegen der Einschraubrichtung auf das Gewinde aufgetragen.  Grandios auch der Standhahnschlüssel, dabei ist ein 14er Steckschlüssel oder eine 14er Nuss bestimmt angesagter. Kurz vor dem Finale: Jetzt noch fix die Exzenter Ablauf Garnitur an gefummelt, kurios dabei – ohne Werkzeug, hatte da der Fachbaumarkt nix passendes im Sortiment. Jetzt das Final – Wasser marsch und na klar alles Dicht nur wir, wir haben es gemerkt die undichten Stellen.

Aber schaut doch selbst:-)).

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Kein Gas-Kugelhahn gehabt

27. Januar 2011 Heizer Erstellt in Moin Leute!, Pfusch Keine Kommentare »

Neulich auf einer Baustelle fand ich folgendes gruseliges Bild. Da hat doch ein Gas- und Wasserfachmann keinen passenden DVGW zugelassenen Gaskugelhahn zur Hand gehabt und sich gedacht, was Dicht ist bei Wasser, dass hält auch bei Gas Dicht. Schade nur, dass der Kollege nicht ganz Dicht war, oder vielleicht doch?

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Mit Effet verlegt!

27. September 2010 Heizer Erstellt in Fun vom Fach, Moin Leute!, Pfusch Keine Kommentare »

Hier mal wieder ein Bild aus der Schmunzelecke. Oder dient die Verlegeart eher der Strömungsgünstgigen Beeinflussung? Egal was sich der “Künstler” dabei gedacht hat, schön ist, dass es der Nachwelt auf einem Foto erhalten bleibt, denn es wurde bereits geändert.

Euer Heizer

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Thema Baustelle: “Hängender Gaszähler”

15. September 2010 Redaktion Erstellt in Moin Leute!, Pfusch Keine Kommentare »

Folgende Zuschrift erhielt die Redaktion nach dem Festplattencrash:

Hier mal ein schönes Bild von einem Gaszähler den ich in meiner Laufbahn als Kundendienstmonteur, bei einem Kunden sah. Eigentlich wollte ich nur ein Bild von den Dachziegeln machen, was ich vorher auch noch nie so gesehen hatte. Man beachte die Meisterhafte Befestigung durch eine Fachfirma!
Ich wollte am liebsten weglaufen!

Anmerkung der Redaktion: Hauptsache ist, dass Sie dageblieben sind und den Pfusch beseitigt haben!

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Sabbel nich, dat geit…!

23. April 2010 Redaktion Erstellt in Moin Leute!, Pfusch Keine Kommentare »

Folgende Zuschrift unseres Lesers Sebastian Ammann aus 45768 Marl erreichte unsere Redaktion. Gerne drucken wir auch hier diesen außerordentlich innovativen Versuch ein PP-Rohr (Poly-Propylen) zu schweißen ab.

Feuchtigkeit und zeitweise Gestank im Bad war der Grund für meinen Kundendienst-Einsatz. Wie vermutet, war der HT-Abfluss
undicht. So wie es aussah, wurde dieser schon in der Bauphase durch eine durchs Schweißen heiß gewordene Heizungsleitung
beschädigt. Und das offensichtlich nicht unbemerkt.
Aber anstatt den Abzweig auszutauschen, hat der Heizungsbauer offensichtlich versucht, ein Stück HT in das Loch einzubauen
und durch Wärmezufuhr dort einzuschmelzen. Das war die erste Autogenschweißnaht, die ich an einem Polyprop-Rohr gesehen
habe… der dachte sich wohl auch: Was durch Wärme kaputt geht, kann man auch durch Wärme flicken.
Denkste.

Kein Witz: Hier hat jemand versucht, ein HT-Rohr mit der Flamme zu schweißen!

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Zweifel an die Verwendbarkeit von Kunststoff-Gasleitungen

16. April 2010 Loeti Erstellt in Haustechnik, Heizung, Moin Leute!, Pfusch, Sanitär, Spezial Keine Kommentare »

Gegen die Verwendung von Kunststoffrohren als Gas-Innenleitungen bestehen keine bauaufsichtlichen Bedenken. Nach Einschätzung des
DVGW bieten sie sogar die gleiche Brand- und Explosionssicherheit wie Metallleitungen. Der Autor hat jedoch erhebliche Zweifel, ob die von der TRGI 2008 für Kunststoffrohrleitungen vorgesehene Sicherheitskette in einem realen Brandfall tatsächlich greifen wird.

Da die Zweifel des Autors nicht ausgeräumt wurden, sieht er sich in der beruflichen Pflicht, seine Überlegungen öffentlich zu machen, so dass jeder Fachmann sich selbst eine Meinung darüber bilden kann.

Der Autor war bis 2004 technischer Referent beim Fachverband SHK Bayern und ist seither öffentlich bestellter und vereidigter
Sachverständiger für Sanitärtechnik und das Gas- und Wasserinstallateurhandwerk.
In den Jahren 2008 und 2009 hat er für den DVGW Schulungen zur TRGI 2008 gehalten und sich dabei intensiv mit der neuen Sicherheitsphilosophie für Kunststoffrohre beschäftigt.

Ausdrücklich sei darauf hingewiesen, dass es sich bei dieser Stellungnahme nicht um eine Auftragsarbeit, sondern um eine
persönliche und subjektive Einschätzung handelt. Die Ausarbeitung dieser Stellungnahme wurde nicht bezahlt und es werden damit
keinerlei wirtschaftliche Interessen verfolgt.

Stellungnahme zur Verwendung von Kuststoffrohrgas-Innenleitungen.

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Fragen Sie doch mal den Hornbach Berater

8. April 2010 Loeti Erstellt in Das nervt, Gut zu wissen, Haustechnik, Heizung, Moin Leute!, Pfusch 1 Kommentar »

Wir wissen nicht was er Ihnen antworten wird, aber das ist auch nicht ganz so wichtig. Wichtiger ist es, eine Antwort zu haben wenn ein Kunde von Ihnen beraten werden möchte und dann sollten Sie bei der Wahrheit bleiben, denn 180% Wirkungsgrad sind dann doch eher was für die Märchenstunde.

Gehen Sie doch mal alle in einen Hornbach Baumarkt und lassen Sie sich fachkundig beraten, anschließen posten Sie hier das Ergebnis des Beratungespräches. Lassen Sie die Welt teilhaben an der innovativsten Heiztechnik seit Enddeckung des Sonnensystems.

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Installateur verarsche

24. März 2010 Heizer Erstellt in Das nervt, Haustechnik, Heizung, News, Pfusch, Produkte, Sanitär, Spezial 3 Kommentare »

Dieses innovative Produkt wurde mir auf der SHK-Messe angeboten. Da kann man nur vor warnen, also lasst eure Finger von diesem Produkt,  selbst dann wenn hier mit einem DVGW-Prüfkennzeichen geworben wird.

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