• Kurz notiert!

  • Gespannt auf die Messe?

    10. März 2010 Loeti Erstellt in Allgemein, Gut zu wissen, Moin Leute!, News Keine Kommentare »

    So, nun morgen geht es los! Die Essener-Grugahallen werden für 4 Tage Schauplatz der größten regionalen Messe für Sanitär-Heizung und Klimatechnik.


    Man kann jetzt schon einmal gespannt sein, welche Neuheiten und innovativen Produkte einen erwarten werden. So gehört es heute zum guten Ton, sich Energieeffizienz  auf die Fahne zu schreiben. Dabei stellt man auch fest, dass die Heizwerttechnik , die uns jahrelang die Wohnungen und Häuser erwärmt hat, eine Technik von gestern ist. Wenn es nach der Europäischen Union geht, dann ist selbst die effektive Brennwerttechnik nur noch zweite Wahl.  Zum guten regenerativen Ton gehört es, Wärmepumpen,  Biomassekessel und Solarthermie im Angebot zu haben. Wenn das Produktportfolio dann auch noch ein Micro-BHKW beinhaltet, dann hängt der regenerative Himmel voller Geigen und aus den staatlichen Fördertöpfen fließt das Geld in diese Technik. Interessant wird zu beobachten sein, welcher Hersteller sich mit neuen Produkten wirklich absetzen kann. In einigen Fachberichten war schon vor Wochen von einer revolutionären Technik die Rede. Hier und da wurde bereits von dem Zeolith-Heizgerät des Hersteller Vaillant berichtet. Dies wird allein schon auf der Messe ein Alleinstellungsmerkmal besitzen, da kein anderer Hersteller in der Lage war, ein serienreifes Produkt zum Messestart zu präsentieren.  Glaubt man den bunten Prospekten, dann werden bezogen auf den Brennwert Wirkungsgrade von bis zu 118% realisiert. Dies hört sich ein wenig nach Perpetuum Mobile an.

    [Ein Perpetuum mobile (PM, v. lat. „sich ständig Bewegendes“, Pl. Perpetua mobilia) ist eine Konstruktion, die – einmal in Gang gesetzt – ewig in Bewegung bleibt und dabei Arbeit verrichten oder Nutzenergie bereitstellen soll, ohne dass ihr von außen Energie zugeführt wird oder ein Energiegradient, z. B. in Form eines Temperaturgefälles, zur Verfügung stünde.]

    Die Rohrindustrie wird das x-te Steck- und Pressfittingsystem vorstellen und die Armaturenhersteller werden wieder mit weniger gut oder schlecht designten Produkten um die Ecke schauen. Natürlich wird es auch dort eine Menge über Wassermanagement zu erfahren sein, denn das kostbare Nass wird immer wertvoller. Bei den Sanitär-Keramikherstellern werden in diesem Jahr klare Formen das Sagen haben. Die Keramikbranche ist schon vor Jahren zum schnörkellosen Stil aufgebrochen und wird auch in diesem Jahr ohne Schnörkel auskommen.

    Mein Fazit lautet: Ich freue mich auf die Messe – und wir sehen uns in Essen!

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    Nimm deinen Scheiß mit, Mann!

    9. März 2010 monteur Erstellt in Gut gemacht, Gut zu wissen, Knigge, Moin Leute!, Spezial Keine Kommentare »

    Ein echter Profi lässt keinen Müll beim Kunden
    .
    Fallen im Hause des Kunden Arbeiten an, dann lässt es sich sehr oft gar nicht vermeiden, dass man neue Teile erst mal aus der Verpackung herauspellen muss. Die Hauptsache ist der Effekt. Alles muss wieder funktionieren! Wen kratzt dann schon so ein bisschen Verpackungsmüll? Diesen zu entsorgen ist doch nicht Aufgabe eines Profis, oder?
    .
    Hausmüll fällt ohnehin schon genug an - soll man da nun auch noch die Produktverpackungen beistellen?
    .
    Von wegen. Wer glaubt, eine Verpackung sei nur da, das Produkt bis in das Haus des Kunden zu schützen, der hat nicht begriffen, worauf es im Kundendienst tatsächlich ankommt. Kundendienst ist die Königsklasse der handwerklichen Dienstleistung. Wer hier eingesetzt wird, dem traut man schon etwas zu. Den kompletten Beitrag lesen »

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    Das Nervt: Der Zettel-Wahnsinn

    3. März 2010 Schnipsel Erstellt in Das nervt, Moin Leute! Keine Kommentare »

    Hallo Leute, wovon ich heute berichte das kennen wahrscheinlich viele von euch. Der morgentliche Wahnsinn um die Arbeitsaufträge die der Chef verteilt. Dabei sind seine Beschreibungen der absolute Wahnsinn,  so sagt er häufiger: Fahr mal in die Rosenstraße, bei der Familie Exner gibt einen feuchten Fleck an der Decke. Das kann bestimmt nicht soviel sein. Ich vermute ein Rohrbruch, bei den Weindorfs die direkt darüber wohnen. Mach mal den Revisionsrahmen los und schaue mal nach dem altem Siphon. Mann, was für eine Fehlerbeschreibung! Wenn er wenigsten mal selbst vor Ort gewesen wäre, alleine schon die Vermutung das da wohl ein Rohr gebrochen ist lässt mir den “Kamm schwellen”, was meint er denn sonst, dass dort jemand an die Decke gepinkelt hat, oder was! Was mich auch noch an nervt ist die bevorzugte Vergabe von Arbeitsaufträgen.

    Wer es gut mit dem “Alten” kann, dass sind meistens die älteren Kundendienst-Monteure bekommen die Sahne Aufträge. Ich hingegen mache Rohrbrüche und verstopfte Klo’s etc., manchmal auch mal eine neue Wafübra das war es dann aber auch schon. Vor kurzem erst, da hat mich der “Alte” mal zu einem Seminar nach Vaillant geschickt. Das Thema war voll interessant, Öl-Brennwert – Inbetriebnahme, Wartung, etc. Da dachte ich, dass ich demnächst wohl die drei Kessel betreue mit der Öl-Brennwert Feuerung. War aber dann doch ganz anders, der Heinz durfte da ran ein Öl-Speziallist der alten Schule. Das ist einer, der behauptet dass er am Geruch des Abgases die Feuerung einstellen kann. Also ein feines Näschen hat er, bestimmt mit eingebautem Sauerstoff- und CO Sensor. Da verlasse ich mich lieber auf mein Messgerät. Solche Geschichten erinnern mich immer an den Rinnen-Winkelbieger den ich mal von der Bude holen sollte.

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    Schon mal ein Webinare besucht?

    27. Februar 2010 Redaktion Erstellt in Allgemein, Gut zu wissen, Moin Leute!, Spezial Keine Kommentare »

    Folgende Zuschrift erhielt die SBZ-Redaktion auf das neue Angebot der sbz-online Seminare Web-Basierend abzuhalten, sogenannte Webinare.

    Super informativ und kurzweilig
    Im Dezember 2009 suchte ich im weiten tiefen Internet nach Fachinformationen für die Meisterschule. Durch Zufall kam ich auf die Seite vom Gentner Verlag. Ich las das Wort „WEBINAR“ welches mir bis dahin völlig unbekannt war. Also hieß es „googeln“. Aha, ein Webinar ist ein Seminar, welches über das Internet live gehalten wird. Da ich Internet auch bei mir im Wohnzimmer habe, meldete ich mich zu dem kostenlosen Seminar an. Thema: KFW-Förderung 431, hydraulischer Abgleich, usw. .Bei der Anmeldung habe ich meine Handynummer hinterlassen, um mich an den Termin für das Webinar erinnern zu lassen.

    Am 4. Februar war es dann soweit. Um 16 Uhr kam die SMS mit der Erinnerung und den Zugangsdaten. Das Webinar soll um 18 Uhr beginnen. Einloggen sollte man sich 15 Minuten vorher. Also um 17:30 Kaffee gekocht. 17:40 Kaffee fertig. Schnell noch eine Zigarette dann war es 17:45. Nach dem Einloggen konnte man die Namen derjenigen sehen, die sich ebenfalls an dem Webinar beteiligten. 120 Personen waren es zusammen – die Teilnehmer kamen aus ganz Deutschland. 18:00 Uhr: Jetzt geht’s los. Die Referenten und Moderatoren stellen sich vor, der Ablauf des Seminars wurde erklärt. Die Verbindung über Kopfhörer war sehr gut. Auf dem Monitor verfolgte ich eine Online Powerpoint-Präsentation, die sehr gut kommentiert und ausführlich erklärt wurde.

    Fragen konnte man während des Webinars per Tastatur abschicken. Der aus der SBZ-Redaktion stammende Moderator unterbrach dann die Referenten, und die Fragen wurden teilweise gleich beantwortet, wie in einer Diskussionsrunde im Radio. Das war sehr gut. Die Fragen die nicht gleich behandelt wurden, beantworteten die Referenten von Honeywell und Grundfoss im Nachgang auf der  Webinar-Homepage. Das Seminar sollte 60 Minuten gehen, es war aber 19:40 als es zu Ende war. Die Zeit flog einfach so dahin.

    Nach dem Seminar musste man  drei Fragen dazu beantworten, um ein Teilnehmerzertifikat zu erhalten. Da ich aufmerksam zugehört habe, konnte ich alle drei Fragen richtig beantworten. So erhielt ich dann einen Zugang, damit ich mir mein Zertifikat herunterladen konnte. Habe ich mir gleich ausgedruckt, Schublade auf, Bilderrahmen raus und eingerahmt.

    Mein Fazit zu Webinaren: Das sollte es viel öfters geben. Man muss nicht extra nach Feierabend noch ins Auto, um an einem Seminar teilzunehmen. Es geht auch vom Wohnzimmer oder Büro aus. Ich habe mich schon für das nächte Webinar zum Thema „Einsatzbedingungen in Heizungsanlagen – Tipps für den störungsfreien Betrieb“ angemeldet. Warum schreibe ich das alles? Weil ich mir wünsche, dass sich weitere Referenten und Firmen dazu entschließen, interessante Themen mittels Webinaren zu behandeln.  Ich finde diese Form der Weiterbildung einfach nur super und sehr informativ. Einziger Nachteil – ich habe zuviel Kaffee dabei getrunken.

    Jörg Schulte

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    Viega sei Dank, Löten ist out!

    11. Februar 2010 Jan Erstellt in Moin Leute!, Pfusch Keine Kommentare »

    Wer diese Bilder sieht, weiß warum die Press- und Steckfittings schnell ihren Siegeszug fortsetzen konnten, denn die Arbeitstechnik des Lötens scheint manchen Zeitgenossen vor unlösbare Probleme zu stellen. Dabei werden doch auch noch diese Kenntnisse weiter vermittelt, aber wahrscheinlich nicht mehr täglich angewendet, so bleibt natürlich keine Zeit mehr um zu üben. Denn schließlich macht, die “Übung den Meister”, dass das war ist zeigt sich eindrucksvoll an diesen Bildern.

    060213_115859.jpg

    060213_115910.jpg

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    Das nervt: Design und Co.

    8. Februar 2010 TomTank Erstellt in Das nervt, Moin Leute! 2 Kommentare »

    Wenn sich Design und Funktionalität ausschließen dann kann das einen ganz schön gewaltig nerven. Ein Beispiel: Designte Bad-Armaturen! Früher da war alles gut, links warm und rechts kaltes Wasser. Und heute, werden filligrane Bedienhebel, Knöpfe oder dünne chromblitzende Stifte verbaut. Mit seifigen Fingen lassen sich diese Bauteile gar nicht mehr bewegen. Aber bis dahin ist es erst einmal ein langer Weg, denn bevor die Armatur das Nass preisgibt hat man schon mal Mordgelüste, oder ist der schieren Verzweiflung nahe und geht, ohne sich die Hände zu waschen.

    Design oder Funktion Bild: www.handelshausprieser.de

    Ich möchte nicht wissen wieviel Quadratmeter verbrühter oder gefrosteter Haut auf das Konto von Armatur-Designer geht. Liebe Designer, es kann doch nicht sein, dass man um Wasser fließen zu lassen sich erst einmal in die Bedienung einer Armatur einlesen muss. Man muss nämlich nicht immer das Rad neu erfinden oder glaubt ihr, dass an einem Ei designtechnisch gesehen, noch Nachbesserungsbedarf besteht. Glaubt mir, gerade das Simple und Selbsterklärende macht den Unterschied in den technischen Produkten aus. Ich habe nichts gegen einen schön designten Waschtisch einzuwenden, eine Ausnahme: Wenn er von Colani aus den siebziger Jahren kommt!

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    Der Tag an dem Geschichte geschrieben wurde!!

    25. Januar 2010 Sengebusch Erstellt in Allgemein, Moin Leute!, Spezial 1 Kommentar »

    Hallo liebe Blogger,

    vergesst die Entdeckung Amerikas, vergesst den Mauerfall und vor allem vergesst die Einführung des Euros.  Denn am 21.01.2010 war es endlich soweit: die einen sagen ach du Sch…., die anderen sagen wurde auch mal Zeit, ich sage es ist geil ein MEISTER zu sein.

    Denn am 21.01.2010 um 15:10Uhr wurde mir verkündet das ich ab sofort die Ehre habe mich Installateur-und HeizungsbauMEISTER nennen darf.

    Und dann hatte ich ihn in der Hand den heiß begehrten Meisterbrief. 4 lange Jahre Abendschule hat mich dieses gute Stück gekostet. Angefangen vom Ausbilderschein, Fachkaufmann bis hin zu den Fach bezogenen Teilen I u. II. Aber es war es Wert.

    Meisterbrief

    Sieht doch schon gut aus das gute Stück. Während dieser 4 Jahre wurden mir alle nötigen und wissenswerten Dinge beigebracht welche wichtig  sind um den Titel ”MEISTER” tragen zu dürfen.

    Und auf diesem Weg möchte ich allen Dozenten und Freunden danken die mir in dieser Zeit geholfen und hinter mir gestanden haben. Aber der größte Dank geht an meine Familie, meine Frau und meine 2 Kinder, welche in dieser Zeit sehr zurück stecken mussten.

    Danke

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    Die “Löti’s” sterben aus

    4. Januar 2010 Loeti Erstellt in Allgemein, Gut zu wissen, Haustechnik, Moin Leute!, News Keine Kommentare »

    Eine Studie der Querschiesser Unternehmensberatung brachte es ans Licht, der “Löti” und der “Schrauber” werden durch den “Pressi” verdrängt.

    Nur die Verbindungstechniken “Stecken” und “Schieben” waren bei den befragten selbstständigen SHK-Handwerksmeister etwas was wohl so gar nicht geht, denn die landeten bei 12% und damit auf den letzten Plätzen. Aber warten wir mal die Entwicklung ab. Ganz anders sieht das hingegen beim “Pressen” mittlerweile aus, bereits 78% der Handwerker gaben an, dass sie regelmäßig die Pressmaschine nutzen. Nur noch 70% löten regelmäßig. Noch magerer sind die Verbreitung von Schrauben und Schweißen. Nicht einmal jeder zweite Handwerker schweißt noch regelmäßig. Und nur noch ein Viertel der Handwerker ist „Schrauber“.

    Löti contra Pressi.png

    Ich stelle mir immer nur wieder gerne mal einen Kunden vor, der sich für 45,00-65,00 Euro die Stunde einen SHK-Fachmann in sein Haus holt und der macht mal eben ein paar Verbindungen mit seiner Pressmaschine. Der Kunde fragt sich doch auch bestimmt später, warum habe ich mir bloß für solch eine leichte Handwerkliche Tätigkeit einen teuren SHK-Fachmann geholt. Da hatte mein Nachbar doch Recht, als der sagte, dass man solche Kleinigkeiten doch auch selbst machen könnte. Das dies natürlich nicht in Ordnung ist versteht sich von selbst, den nach den Anschlussbedingungen dürfen halt nur Fachhandwerker am Wasserverteilungsnetz arbeiten. Aber wem kümmert das schon wenn er halt ein paar €uros sparen kann und merken tut es doch auch keiner.
    In diesem Zusammenhang ist das Sprichwort, dass Klappern nun mal zum Handwerk gehört angebracht, denn von der handwerlicher Kunst einer Rohrverbindung sind wir meilenweit entfernt. Bitte nicht falsch verstehen, der technische Fortschritt lässt sich nicht aufhalten, aber das erklärt euren Kunden.

    Bedröppelte Grüße

    Euer Loeti

    Detailinformationen zur Studie können bei: info@querschiesser.de angefordert werden.

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    Männer-Probleme!

    26. November 2009 Heizer Erstellt in Fun vom Fach, Moin Leute! Keine Kommentare »

    Das Video zeigt die ganz “normalen” Probleme, die Männer auf Toiletten haben. Viel Spaß beim ansehen!

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    Welttoilettentag 2009

    20. November 2009 Jan Erstellt in Allgemein, Gut zu wissen, Haustechnik, Moin Leute!, News, Spezial Keine Kommentare »

    Was sich auf den ersten Blick so lustig anhört hat einen ersten Hintergrund. 1892 wütete die Cholera in Hamburg, insgesamt waren während der Epidemie 16.956 Menschen erkrankt und 8.605 Menschen sind gestorben. Die Epidemie brach während eines heißen Sommers aus. Der Wasserstand der Elbe war niedrig und das Flusswasser war ungewöhnlich warm. Da sich Senat und Bürgerschaft jahrzehntelang nicht auf den Bau einer Filteranlage einigen konnten, wurde das Hamburger Trinkwasser damals noch unfiltriert der Elbe entnommen; die Entnahmestelle zwei Kilometer flussaufwärts war bei Flut dem verschmutzten Hafenwasser ausgesetzt.

    Zur Erinnerung an die Epidemie wurde bei der Eröffnung des Hamburger Rathauses (1897)  im Innenhof der so genannte Hygieia-Brunnen aufgestellt.

    High-Tech Klo

    Und heute?
    Fehlende Toiletten und fehlendes oder ungenügendes Abwassermanagement bilden den Nährboden für eine Vielzahl vermeidbarer Infektionskrankheiten. Alle 20 Sekunden stirbt ein Kind an den Folgen einer Krankheit, die durch mangelhafte Hygiene, verschmutztes Wasser oder mit Fäkalkeimen verunreinigte Nahrung verursacht wird. 80 Prozent aller Durchfallkrankheiten in Entwicklungsländern werden durch schlechte hygienische Verhältnisse verursacht. Heute leben 2,5 Milliarden Menschen, darunter fast eine Milliarde Kinder, ohne grundlegende Sanitärversorgung.
    Die Folgen sind katastrophal für uns alle, solange dieses Problem noch immer unterschätzt wird, obwohl es eines der wichtigsten Hindernisse für soziale und wirtschaftliche Entwicklung ist: Heute gehen in Entwicklungsländern alleine aufgrund vermeidbarer Krankheiten jährlich bis zu 1,2 Milliarden produktive Arbeitstage verloren. Wir brauchen mehr saubere Toiletten und ein Abwassermanagement, das Mensch und Umwelt schützt.

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